Konzessionen und Kooperationen

So stellen Sie sich im Wettbewerb um die Energie-Wegenutzungsverträge optimal auf! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 10. und 11. April 2014 in Berlin stattgefunden!

Programm

Donnerstag, 10. April 2014

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Konferenzunterlagen

9.00–9.15
Eröffnung der Konferenz durch EUROFORUM und die Vorsitzende
Dr. Cornelia Kermel,
Rechtsanwältin, Partnerin, Noerr LLP, Berlin

Regulatorische und rechtliche Rahmenbedingungen bei der Konzessionsvergabe

9.15–9.45
Versorgungssicherheit trotz wechselnder Konzessionäre – worauf die BN etzA Wert legt

  • Gemeinsamer Leitfaden von BNetzA und BKartA: Wo sind die Knackpunkte?
  • Netzüberlassung und Anspruchsumfang
  • Angemessene Vergütung
  • Übergabe netzrelevanter Daten

Julia Werner, LL.M., Referentin, 6. Beschlusskammer, Bundesnetzagentur, Bonn

9.45–10.15
Konzessionsvergabe im Wettbewerb

  • Gemeinsamer Leitfaden von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur
  • Wettbewerbliches Auswahlverfahren zur Vergabe von Nutzungsrechten für das Strom- und Gasnetz
  • Auswahlkriterien und Beteiligungsmodelle
  • Aktuelle Verfahren und Gerichtsentscheidungen

Dr. Felix Engelsing, Vorsitzender, 8. Beschlussabteilung, Bundeskartellamt, Bonn

10.15–10.45
Fragen und Diskussion

10.45–11.15
Pause mit Kaffee und Tee

11.15–11.45
Was bei der Konzessionsvergabe aus europaund bundesrechtlicher Sicht zu beachten ist

  • Aktuelle Rechtsprechung des Europäischen Gerichthofs zu Dienstleistungskonzessionen
  • Auswirkungen des EU-Wettbewerbsrechts auf die Konzessionsvergabe
  • Vergaberechtliche Vorgaben: Transparenzgebot und Diskriminierungsfreiheit

Dr. Cornelia Kermel

Handlungsoptionen bei der Konzessionsvergabe – viele Wege führen zum Strom

11.45–12.15
Die Perspektive des Altkonzessionärs

  • Wettbewerb um Netze – eine Herausforderung für die Kommune
  • Netzübertragungsverhandlungen – die gegensätzlichen Interessen der Verhandlungspartner
  • Chancen und Risiken erkennen und richtig einschätzen
  • Energiewende gemeinsam meistern
  • Win-Win-Situation durch Kooperationen

Ulrich Böhm, Leiter Grundsatzfragen Regulierung und Energierecht, E.ON Deutschland, E.ON SE, Essen

12.15–12.30
Fragen und Diskussion

12.30–14.00
Business Lunch mit Thementischen
Nutzen Sie die Mittagspause für vertiefende Gespräche mit Ihren Fachkollegen. Um Ihnen das Netzwerken zu erleichtern, haben wir den Tischen verschiedene Fachthemen zugeordnet.

14.00–14.20
Kommunale Entscheidungskriterien beim Auslaufen des Konzessionsvertrages

  • Tafelgold versilbern oder Essbesteck nutzen
  • Kommunal, dezentral – Chancen für Regionen
  • Licht – mehr als nur Helligkeit

Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied , Deutscher Städte- und Gemeindebund e. V., Berlin

14.20–14.40
Kommunale Beteiligung an einer Netzgesellschaft

  • Das kommunale Beteiligungsmodell der EWE AG
  • Wirtschaftliche Darstellung des Kooperationsmodells – Win-Win für alle Beteiligten?
  • Erfolgsfaktoren der Umsetzung mit einer Vielzahl von Kommunen

Guido Kühling, Konzernsteuerung Infrastruktur, EWE AG, Oldenburg

14.40–15.00
Stadtwerke Start-Up – Neugründung eines Stadtwerks

  • Von null auf hundert – personeller und technischer Aufbau
  • Verhandlungen mit den Altkonzessionären
  • Notwendige kommunalpolitische Rahmenbedingungen

Andreas Wulff, Geschäftsführer, Stadtwerke Brunsbüttel GmbH

15.00–15.45
Podiumsdiskussion:
Rekommunalisierung – zukunftsträchtige Strategie oder Fallstrick?

  • Wie viel „Demokratie“ steckt hinter der Rekommunalisierung?
  • Welche Möglichkeiten bleiben den überregionalen Stromanbietern im Wettstreit um die Konzessionen?
  • Wann sollte sich eine Kommune einen starken Partner suchen?

Es diskutieren:
Ulrich Böhm
Dr. Felix Engelsing
Guido Kühling
Dr. Gerd Landsberg
und
Andreas Wulff

15.45–16.00
Fragen und Diskussion

16.00–16.30
Pause mit Kaffee und Tee

Steuerliche Brennpunkte bei Kooperationen

16.30–17.15
Kooperationsmodelle und Steuern

  • Kooperationen – Gibt es das „richtige“ Modell?
  • Ist die Konzessionsabgabe steuerlich abzugsfähig?
  • Steht der Konzessionsgemeinde die Gewerbesteuer zu?

Solveig Wickinger, Steuerberaterin und Partnerin, TRINAVIS GmbH & Co. KG, Berlin

Der wissenschaftliche Blick auf die Rekommunalisierung

17.15–18.00
Essenz aus zwei aktuellen Studien zu Netzübernahmen

  • Praktiken des Altkonzessionärs beim Auslaufen von Konzessionsverträgen
  • Bestandsaufnahme der seit 2005 neu gegründeten Stadtwerke
  • Erreichbarkeit der wichtigsten Ziele einer Rekommunaliserung
  • Vermeidbare Fehler des Neukonzessionärs – konkrete Handlungsempfehlungen

Dr. Kurt Berlo, Projektleiter in der Forschungsgruppe 2, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, Wuppertal

18.00
Ende des ersten Konferenztages

Networking in geselliger Runde!
Lassen Sie den Abend in ungezwungener Atmosphäre bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Tauschen Sie sich weiter aus und knüpfen Sie neue Kontakte!

Umtrunk

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Kempinski Hotel Bristol Berlin herzlich zu einem Umtrunk ein.

Freitag, 11. April 2014

9.00–9.15
Eröffnung des zweiten Konferenztages durch die Vorsitzende
Dr. Cornelia Kermel

Wenn es zum Streitfall kommt – aktuelle Verfahren zu Konzessionen und Kooperationen

9.15–9.45
Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Düsseldorf

  • Kooperationsmodelle im Energiebereich
  • Vorgaben für das Auswahlverfahren
  • Hinweispflicht bei erkennbaren Rechtsverstößen

Wiegand Laubenstein, Vorsitzender Richter am OLG Düsseldorf

9.45–10.15
Was beim Auswahlverfahren schief laufen kann

  • Wenn der Unterlegene klingelt – Nachprüfungsverfahren, einstweiliger Rechtsschutz
  • Wenn das Kartellamt klingelt – Rügen des Kartellamts
  • Wenn die Kasse klingelt – nicht kalkulierte Verfahrenskosten – Auswirkung auf den städtischen Haushalt

Holger Fröhlich, Rechtsanwalt, Strategisches Beteiligungsmanagement/Recht, RheinEnergie AG, Köln

10.15–10.30
Fragen und Diskussion

10.30–11.00
Pause mit Kaffee und Tee

Augen auf bei der Partnerwahl – auch bei Netzkooperationen

11.00–11.30
Fusion, Kooperation oder Alleingang?

  • Strategische Bewertung der unterschiedlichen Ansätze
  • Erfolgsfaktoren bei der Partnerwahl

Dr. Klaus Neuhäuser, Bereichsleiter Managementberatung, Mitglied der Geschäftsleitung, BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH, Aachen

11.30–12.00
Kommunale Hochzeit – Aus zwei wird eins

  • Von der Idee zur Umsetzung
  • Erfolgsfaktoren einer Stadtwerke-Fusion
  • Erfahrungsbericht aus dem ersten Geschäftsjahr

Klaus Eder, Geschäftsführer, STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG, Friedrichshafen

12.00–12.30
Bietergemeinschaft – kooperieren statt konkurrieren

  • Ein gemeinsames Netz mit doppeltem Know-how – Strom-Konzession
  • Never change a winning team – Gas-Konzession

Carlo Urbano, Geschäftsführer, Stadtwerke Waiblingen GmbH

12.30–12.45
Fragen und Diskussion

12.45–14.00
Gemeinsames Mittagessen

Der Preis ist heiß – Netzbewertung und –finanzierung

14.00–14.30
Rechtliche Aspekte der wirtschaftlich angemessenen Vergütung

  • Parallelität von gesetzlichen und vertraglichen Netzüberlassungsansprüchen
  • Rolle von Sachzeitwert und Ertragswert bei der Bestimmung der „wirtschaftlich angemessenen Vergütung“ nach §46 Abs. 2 S. 2 EnWG
  • Rechtliche und betriebswirtschaftliche Vorgaben bei der Ermittlung des Ertragswertes

Dr. Peter Rosin, Rechtsanwalt und Partner sowie
Jana Michaelis, LL.M., Rechtsanwältin, Clifford Chance, Düsseldorf

14.30–15.00
Wertermittlung eines Netzes in Theorie und Praxis

  • Unterschiedliche Modelle für die Wertberechnung eines Netzes
  • Sicherstellung der erforderlichen Datenqualität
  • Bewertungsbeispiele aus der Praxis
  • Einsatz der Wertermittlung in der Praxis
  • Gibt es „den Wert“ eines Netzes?

Dr. Christof Niehörster, Bereichsleiter Netzberatung, Mitglied der Geschäftsleitung, BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH, Aachen

15.00–15.30
Fremdfinanzierungsmöglichkeiten kommunaler EVU

  • Netzerwerb – Standardförderprogramme zur Basisfinanzierung
  • Was folgt nach dem Netzerwerb? – Fördermöglichkeiten zur Netzoptimierung

Axel Papendieck, Vertrieb Infrastrukturfinanzierung, KfW Bankengruppe, Berlin

15.30–16.00
Abschlussdiskussion unter Leitung der Vorsitzenden

16.00
Ende der Konferenz