KoV IV & KARLA

Stichtag 1.10.2011: Was die neue Kooperationsvereinbarung und die Festlegung zur Kapazitätsvergabe von Ihnen fordert! EUROFORUM SeminarBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Die Kooperationsvereinbarung IV und ihre Umsetzung

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00–9.15
Begrüßung durch EUROFORUM und den Seminarleiter
1. Termin: Dr. Volker Breisig, Partner, PricewaterhouseCoopers AG WPG
2. Termin: Michael H. Küper, Rechtsanwalt, M.Sc., PricewaterhouseCoopers Legal AG, Düsseldorf

Die Feinheiten der Kooperationsvereinbarung – Was Sie wissen müssen!

9.15–9.45
Die Kooperationsvereinbarung IV: Wie es dazu kam

  • § 20 Abs. 1b EnWG als Grundlage für die Kooperationsvereinbarung (KoV)
  • Warum die KoV regelmäßig überarbeitet wird
  • Die novellierte GasNZV: Auslöser für die KoV IV!
  • Erhöhte Verbindlichkeit und Standardisierung herbeiführen
  • Hauptwerk + Verträge + Leitfäden = Die neue Struktur der KoV
  • Was hat sich geändert?
  • Welche neuen Fristen gilt es zu beachten?

Benjamin Peschka, Manager Netzwirtschaft, 24/7 Netze GmbH, Mannheim

9.45–10.15
Eine neue Vertragslandschaft entsteht – Vorgaben beachten und Gestaltungsräume nutzen!

  • Diese Verträge kennzeichnen den Gasnetzzugang
  • Der Lieferantenrahmenvertrag Gas: Die neuen Inhalte
  • Was ändert sich im Bilanzkreisvertrag?
  • Die Verträge anpassen – So geht´s!
  • Rechtssicher agieren: Worauf Sie noch achten müssen

Michael H. Küper

Fragen und Diskussion [10.15–10.45]
Pause mit Kaffee und Tee [10.45–11.15]

Die Änderungen in den Leitfäden im Detail – Ausgewählte Fragestellungen

11.15–11.45
„Cashmanagement“ – Die Bonitätsprüfung im Rahmen der KoV IV

  • Aus aktuellen Verfahren lernen: Warum es wichtig ist, die Kreditwürdigkeit zu prüfen
  • Der Leitfaden zur Bonitätsprüfung: Zweck, Inhalte, Verfahren
  • Der Eskalationsmechanismus: Wie funktioniert er?
  • Das Kostenanerkennungsverfahren
  • Der säumige Zahler: Wie geht man künftig mit ihm um?

Benjamin Peschka

11.45–12.15
Abwicklung von Standardlastprofilen

  • Welche Standardlastprofilverfahren gibt es? Vor- und Nachteile
  • Das neue Kochgaslastprofil: Wie wird es abgebildet?
  • Die Qualität der Anwendung der Standardlastprofile erhöhen – Aber wie?
  • Auswirkungen auf das Netzkonto

Moritz Elsner, Referent Netzzugang Gas, Verteilnetzbetreiber Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG, Darmstadt

Fragen und Diskussion [12.15–12.45]
Gemeinsames Mittagessen [12.45–14.15]

14.15–14.45
GABi Gas und KoV IV: Die Änderungen zum neuen Gasjahr

  • Die Änderungen in KoV IV und Leitfaden Bilanzkreismanagement: Auswirkungen in der Praxis
  • Die Bilanzkreisabrechnung: Neue Fristen umsetzen
  • Die „schwarze Liste“: Bekommt sie eine neue Bedeutung?
  • Clearing von Allokationsdaten und andere Neuerungen

Torsten Frank, Geschäftsführer, NetConnect Germany GmbH, Ratingen

14.45–15.15
Die Besonderheiten beim Biogas

  • Die GasNZV als Treiber: Die Erleichterung der Biogaseinspeisung erwünscht!
  • Der Einspeisevorrang von Biogas und die Folgen für die Bilanzierung
  • Die Biogas-Prozesse in der Abwicklung
  • Entgelte und Abrechnung

Stefan Wachholz, Netzvertrieb, Thyssengas GmbH, Dortmund

Fragen und Diskussion [15.15–15.45]
Pause mit Kaffee und Tee [15.45–16.15]

Kapazitäten buchen – Was die KoV IV für die interne Bestellung vorsieht

16.15–16.45
Die Änderungen bei der internen Bestellung und Erfahrungswerte

  • Unterscheidung: Bestellung beim Fernleitungsnetzbetreiber und Abwicklung zwischen Verteilnetzen
  • Der Verfahrensablauf bei der internen Bestellung
  • Vorgaben aus der KoV IV für die Bestellung der Kapazität
  • Das neue Berechnungsverfahren: So geht es!

Moritz Elsner

16.45–17.15
Die Netzbetreiber in der Pflicht: Herausforderungen aus GasNZV, KoV IV und GABi Gas

  • Marktgebiete 2011: Erfahrungsbericht aus einem qualitätsübergreifenden Marktgebiet
  • GABi Gas für gut befunden? Der Evaluierungsbericht der BNetzA
  • Mehr- und Minderabrechnungen: Wie geht es weiter?
  • Netzkonten der ANB: Wieder mehr im Fokus!

Torsten Frank

Fragen und Diskussion [17.15–17.45]

Zusammenfassung durch den Seminarleiter [17.45–18.00]

Ende des ersten Seminartages [18.00]

Im Anschluss an den ersten Veranstaltungstag laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzusetzen und knüpfen Sie neue Kontakte!

 

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Lindner Hotel Am Ku´damm herzlich zu einem Umtrunk ein.

KARLA – So funktioniert die Kapazitätsvergabe

9.00–9.30
Empfang mit Kaffee und Tee

9.30–9.45
Eröffnung durch den Seminarleiter
1. Termin: Dr. Volker Breisig
2. Termin: Michael H. Küper

Die letzte große Herausforderung für Gasnetzbetreiber – Die neuen Kapazitätsregelungen

9.45–10.15
Kapazitäten als kostbares Gut: Wie die Vergabe neu geregelt wird

  • „Intelligenz statt Stahl“ – Warum eine Neugestaltung des Kapazitätsmanagements nötig ist
  • Die Festlegung der BNetzA und die Inhalte von KARLA
  • Das Verhältnis zu KoV IV und GasNZV
  • Ein europäisches Problem in den Griff bekommen: Die Herangehensweise der ERGEG
  • Das Gas Target Model: Europaweit denken!

Michael H. Küper

Ein neues Fundament für eine marktgerechte und effizientere Kapazitätsvergabe – Wie KARLA umgesetzt wird

10.15–10.45
Verträge rund ums Kapazitätsmanagement – Anpassung von Nöten!

  • Welche Verträge sind von KARLA betroffen?
  • Der Standardkapazitätsvertrag: Aufbau, Inhalte und Zweck
  • Ausnahmen zum Standardkapazitätsvertrag: Praktische Auswirkungen
  • Problemfall langfristige Transportverträge: Was passiert mit bestehenden Altverträgen?

Lars Voss, Leiter Recht, Open Grid Europe GmbH, Essen

Fragen und Diskussion [10.45–11.15]
Pause mit Kaffee und Tee [11.15–11.45]

11.45–12.15
Neue Aufgaben für den Bilanzkreisverantwortlichen (BKV) – Wie setzt er KARLA und KOV IV um?

  • Nicht unmittelbarer Adressat: Wie Transportkunden dennoch von der Festlegung betroffen sind
  • Die Benennung eines BKV für die Nominierung
  • Einschränkung der Renominierung: Auswirkungen in der Praxis
  • Die Rückgabe von nicht genutzten Kapazitäten: Wie geht das? Gibt es einen Sekundärmarkt?
  • Neue Anforderungen im Bilanzkreismanangement
  • Umgang mit der 5% Toleranz und dem Konvertierungsentgelt
  • Lieferverträge im Fokus: Worauf müssen Gashändler achten?
  • Mehr Liquidität im Markt: Wird dieses Ziel erreicht? Neue Geschäftsmöglichkeiten für Händler?

Martin Ahlert, Head of Center of Competence German Gas Industry, RWE Supply & Trading GmbH, Essen

Die Kapazitätsvergabe im Detail: So funktioniert es künftig!

12.15–12.45
Neue Kapazitätsprodukte: Welche gibt es?

  • Produkte gestalten – Was gibt KARLA vor?
  • Produktqualität und Produktarten: Welche gibt es und welche Folgen haben sie?
  • Fest oder unterbrechbar: Was steckt dahinter?
  • Leer ausgegangen? Was man machen kann, wenn man keine Kapazitäten mehr bekommt

Diana Fries, Leiterin Kapazitätsvermarktung, ONTRAS – VNG Gastransport GmbH, Leipzig

Fragen und Diskussion [12.45–13.15]
Gemeinsames Mittagessen [13.15–14.45]

14.45–15.15
Das Auktionsverfahren von Kapazitäten: So erhalten Sie künftig Transportkapazitäten!

  • Die Primärkapazitäten-Plattform bei trac-x
  • Wie funktioniert die Versteigerung? Verfahren, Ablauf, Auktionsfenster
  • Achtung Regulierung! Mindestgebote nur auf Basis von regulierten Entgelten
  • Day-Ahead-Kapazitäten zu einem Startpreis 0,– €
  • Entgelte und Auktionsaufschlag: Wie geht man damit um?
  • Ab 1.8.2011: Erste Erfahrungen
  • Die Sekundärvermarktung: Wie erfolgt sie?

Dr. Dirk Flandrich, Leiter Kapazitätsvermarktung, Wingas Transport GmbH, Kassel

Physische Engpässe meistern – Warum der Gasnetzausbau weiterhin eine Option sein muss

15.15–15.45
Wenn doch „Stahl“ notwendig wird – Netzausbau zur Behebung von Engpässen

  • Wie sehen die Gasströme der Zukunft in NWE aus?
  • Wer sorgt für mehr Flexibilität beim Bezug von Gas?
  • Wo wirkt KARLA, wo nicht?
  • Wo werden Ausbauten möglich sein und wie wären diese zu realisieren?
  • Wer wird die notwendigen Investitionen finanzieren?

Dr. Michael Kleemiß, Bereichsleiter Marketing, Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, Hannover

Fragen und Diskussion [15.45–16.15]

Zusammenfassung durch den Seminarleiter [16.15–16.30]

Ende des Seminars [16.30]