Krisen- und Notfallmanagement

Kompetenter Umgang mit Menschen, Medien und Internet in Notfall- und Krisensituationen! EUROFORUM IntensivlehrgangBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Tag 1: Mittwoch, 23. Mai 2012
NH Hotel Düsseldorf City Nord

Betriebliches Krisen- und Notfallmanagement

Krisen- und Notfallmanagement: Notwendige Grundlagen für den Ernstfall

  • Grundlegende Begriffe: Notfall, Krise, extremes Ereignis, Störfall, Risiko, Störung, Katastrophe, etc.
  • Krisen- und Notfallursachen
  • Schnittstelle: Risk-Management, Business-Continuity-Management, Störfall- und Gefährdungsmanagement
  • Zielsetzung und Grundlagen eines integrierten Krisen-und Notfallmanagements
  • Systematische Einordnung des Krisenmanagements in die Unternehmensstrukturen
  • Zentrale Erfolgsfaktoren

Effektiv vorbeugen: Grundlagen, Aufbau und Methoden einer betrieblichen Krisen- und Notfallvorsorge

  • Anforderungen
  • Risikoanalyse und -bewertung als Bestandteil des Krisen- und Notfallkonzeptes
  • Aufbau und Inhalte eines betrieblichen Krisen- und Notfallkonzeptes
  • Welche Komponenten bestehen bereits?
  • Wo befinden sich noch Lücken und Handlungsfelder zur Optimierung?
  • Aufbau einer Organisation zur Krisen- bzw. Notfallbewältigung

Jens Sanner,
Aufgabenleiter Notfallmanagement, Fraport AG


09.00 – 9.30 Uhr Empfang mit Kaffee und Tee und Ausgabe der Tagungsunterlagen
09.30 – 11.00 Uhr Beginn des Lehrgangs Teil 1
11.00 – 11.30 Uhr Pause mit Kaffee und Tee
11.30 – 13.00 Uhr Lehrgang Teil 2
13.00 – 14.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 15.30 Uhr Lehrgang Teil 3
15.30 – 16.00 Uhr Pause mit Kaffee und Tee
16.00 – 17.30 Uhr Lehrgang Teil 4
17.30 Uhr Ende des Lehrgangstages
Ca. 17.30 Uhr Umtrunk

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen
Am Ende dieses ersten Lehrgangstages laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.

Tag 2: Donnerstag, 24. Mai 2012
NH Hotel Düsseldorf City Nord

Krisenmanagement und -kommunikation

Das Unvorstellbare wird wahr…

  • Notfall, Krise, Katastrophe: Extreme Ereignisse als Auslöser von Unternehmenskrisen
  • Die Psychologie bei extremen Ereignissen
  • Notfallteam⁄Krisenstab: Sinnvolle Zusammensetzung, Kommunikation
  • Krisenphasen und ihre spezifischen Anforderungen
  • Notfälle und Krisen: Kommunikation als Schlüsselinstrument

Grundlagen der Krisenkommunikation

  • Zielgruppen der Krisenkommunikation
  • Vertrauen und Glaubwürdigkeit als zentrale Werte in der Kommunikation
  • Grundregeln der Krisenkommunikation: DOs und DON'Ts
  • One voice, one message: Integrierte Krisenkommunikation
  • Nichts übersehen: Das Unternehmen kommuniziert auf vielen Kanälen!

Krisenkommunikation intern

  • Die Innenwirkung von Unternehmenskrisen
  • Wer ist zu informieren? Welche Inhalte? Über welche Kanäle?
  • Interne Kommunikation im Krisenfall: Demotivation und Verunsicherung vermeiden
  • Gerade im Notfall: Die Mitarbeiter als wichtige Botschafter des Unternehmens

Krisenkommunikation extern: Medien und Internet

  • Die Außenwirkung von Unternehmenskrisen: Erwartungen und Befürchtungen von Medien und Öffentlichkeit
  • "Only bad news are good news?" Medienspielregeln kennen, verstehen und nutzen
  • Praxistipps für den Umgang mit Medienvertretern
  • Das Internet in der Krisenkommunikation – Hilfsmittel und Gefahrenherd

Dr. Norbert Baumgärtner,
Inhaber Baumgärtner Management- und Kommunikationsberatung, Lehrbeauftragter für Risiko- und Krisenkommunikation an der LMU München


8.30 – 10.00 Uhr Beginn des Lehrgangs Teil 1
10.00 – 10.30 Uhr Pause mit Kaffee und Tee
10.30 – 12.00 Uhr Lehrgang Teil 2
12.00 – 13.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
13.00 – 14.30 Uhr Lehrgang Teil 3
14.30 – 15.00 Uhr Pause mit Kaffee und Tee
15.00 – 16.30 Uhr Lehrgang Teil 4
16.30 Uhr Ende des Lehrgangstages

Nachlesen gefällig?
Zu jedem Lehrgangsbestandteil erhalten Sie umfangreiche und didaktisch wertvolle Unterlagen in Print- und Digitalversion. Mit Hilfe von zahlreichen Beispielsfällen, Checklisten, etc. können Sie das Gelernte vertiefen.

Noch Fragen?
Ein praxisorientierter Diskurs mit den Referenten ist garantiert. Darüber hinaus nehmen wir im Vorfeld Ihre Wünsche zur individuellen Ausgestaltung des Lehrgangs gerne auf. Auch die Autoren der schriftlichen Begleitmodule
beantworten Ihre Fragen jederzeit gerne.

Tag 3: Dienstag, 19. Juni 2012
Hotel Excelsior München

Umgang mit Medien und Internet/Lernen aus der Krise

Medien im Krisenfall – Gegner oder Partner?

  • Rahmendbedingungen der journalistischen Arbeit
  • Optimale Zusammenarbeit mit Journalisten
  • Unangenehmes erfolgreich vermitteln – die richtige Strategie
  • "Soweit wir bisher wissen …" – Auskünfte bei noch unklarer Informationslage

Praktisches Handwerkszeug für die Pressearbeit

  • Ihre wichtigsten Botschaften im Krisenfall
  • Die richtige Sprache für Medien und Öffentlichkeit
  • Timing, Inhalte und professioneller Aufbau einer Pressemitteilung
  • Journalistisch schreiben
  • Checkliste "Notfall-Pressemitteilung"

Kamera läuft – Auskünfte bei noch unklarer Informationslage

  • Souveränes Auftreten vor der Kamera
  • Perfekte Vorbereitung ist der halbe Erfolg
  • Haltung, Mimik, Gestik –"Softfaktoren" mit großer Wirkung
  • Beim Zuschauer "ankommen": Publikumsbezogenes Sprechen
  • Das Ziel muss klar sein: Wie Sie Kernbotschaften erfolgreich vermitteln
  • Weniger ist mehr: Der Faktor Zeit bei Statement und Interview

Aus der Krise lernen

  • Krise vorbei? Womit Sie noch rechnen müssen ...
  • "Prominente Krisen" und typische Standardfehler
  • Dokumentation, Clippings und andere Hilfsmittel
  • Aus der Krise lernen: Positives verstärken und Wiederholungsfehler vermeiden
  • Verbesserungen kommunizieren – Image reparieren!

Dr. Norbert Baumgärtner


09.00 – 9.30 Uhr Empfang mit Kaffee und Tee und Ausgabe der Tagungsunterlagen
09.30 – 11.00 Uhr Beginn des Lehrgangs Teil 1
11.00 – 11.30 Uhr Pause mit Kaffee und Tee
11.30 – 13.00 Uhr Lehrgang Teil 2
13.00 – 14.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 15.30 Uhr Lehrgang Teil 3
15.30 – 16.00 Uhr Pause mit Kaffee und Tee
16.00 – 17.30 Uhr Lehrgang Teil 4
17.30 Uhr Ende des Lehrgangstages
Ca. 17.30 Uhr Umtrunk

Mit zahlreichen Checklisten, Verfahrensskizzen und Musterformularen

Auch am Ende dieses Lehrgangstages laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein.

Tag 4: Mittwoch, 20. Juni 2012
Hotel Excelsior München

Rechtswissen für den Notfall

Das Recht fordert eine wirksame betriebliche Notfallorganisation

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Anforderungen aus Regelwerken ohne Gesetzescharakter
  • Lehren aus der Rechtsprechung

Missmanagement: Strafrechtliche Konsequenzen und zivilrechtliche Haftungsrisiken für das Unternehmen und die Mitarbeiter

  • Wesentliche Unterschiede zwischen Zivil- und Strafrecht
  • Besonderheiten des Zivilrechts
    • Verschuldenshaftung und Gefährdungshaftung
    • Haftung für andere (§ 831 BGB)
    • Persönliche Haftung von Führungskräften und deren Begrenzung
    • Schadensersatzleistungen
  • "Eigenheiten" des Straf- und Strafprozessrechts
    • Persönliche Schuld als Voraussetzung jeder Bestrafung
    • Strafrechtliche Schuld vor, während und nach einem Notfall
    • Vorsatz und Fahrlässigkeit
    • Handeln und Unterlassen
    • Strafrechtliche Verantwortung im Unternehmen – Organisationsschuld
    • Das Ermittlungs- und Strafverfahren
    • Verhalten bei Durchsuchung und Beschlagnahme
    • Verhalten bei Vernehmungen und informellen Befragungen
    • Die Strategie der "bedingten Kooperation"

Welche Organisation ist die "Richtige"? oder: Gibt es eine Organisation "von der Stange"?

Umsetzung einer Notfallorganisation in die betriebliche Praxis

Dipl.-Ing. Klaus Fritsch,
Rechtsanwalt und Partner, Hoffmann Liebs Fritsch & Partner
Nils Tumat,
Rechtsanwalt und Partner, Hoffmann Liebs Fritsch & Partner, und Oberstaatsanwalt a.D.


08.30 – 10.00 Uhr Beginn des Lehrgangs Teil 1
10.00 – 10.30 Uhr Pause mit Kaffee und Tee
10.30 – 12.00 Uhr Lehrgang Teil 2
12.00 – 13.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
13.00 – 14.30 Uhr Lehrgang Teil 3
14.30 – 15.00 Uhr Pause mit Kaffee und Tee
15.00 – 16.30 Uhr Lehrgang Teil 4
16.30 Uhr Ende des Lehrgangstages

 

Individuell und flexibel wie Ihr Berufsalltag:
Unser Zusatzmodul

Ziehen Sie je nach persönlichem Tätigkeitsschwerpunkt ein weiteres schriftliches Zusatzmodul zu Rate und lernen Sie dabei völlig unabhängig von Zeit und Ort.

Risikowahrnehmung und Risikobewertung

  • Plus: Checklisten und Verfahrensskizzen zur Risikowahrnehmung und -bewertung
  • Plus: Checklisten und Musterformulare zum Aufbau eines Krisen- und Notfallkonzeptes
  • Plus: Checklisten zur Organisation des Krisenstabs
  • Plus: Checklisten für eine sichere und souveräne Krisenkommunikation