Litigation

Werden Sie Experte in Unternehmen und Beratung EUROFORUM SeminarBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Litigation – Souveräner Umgang mit Streitigkeiten

Strategien und Sachverhaltsermittlung

1. Grundlagen des Konfliktmanagements

  • Kategorisierung von Streitigkeiten
  • Streitlösungsmechanismen – Überblick und Einbindung in die Prozessstrategie
  • Sonderkonstellationen: Grundsatz-, Serien- und Massenklagen
  • Konfliktkulturen

2. Organisation

  • Organisationsformen in Unternehmen – vom Allrounder zur Litigationabteilung
  • Organisation externer Kanzleien
  • Früherkennungssysteme
  • Auswahl, Teamzusammenstellung, Strukturen, Verantwortlichkeiten
  • Kostenkontrolle

3. Prozessstrategie

  • Ermittlung der Handlungsoptionen
  • Nutzen-Kosten-Analyse
  • PR-Management

4. Sachverhaltsermittlung – Best practice

  • Teamaufstellung und Projektplanung
  • Interne Aufklärung/Ermittlungen
  • Dokumentationsfragen
  • Einsatz externer Spezialisten (IT/Sachverständige)

5. Sonderthema: E-Discovery

  • Rechtlicher Rahmen (USA/Deutschland)
  • Organisation
  • Do‘s and don‘ts

Cross border Litigation

6. Verfahren im Ausland: Civil law versus common law jurisdictions

  • Generelle Unterschiede
  • Teamaufstellung und Projektplanung
  • Anwaltsauswahl und -kontrolle

7. Insbesondere: Besonderheiten des US-Verfahrens

  • Grundsätzlicher Verfahrensablauf
  • Verteidigungsstrategien für deutsche Beklagte
  • Do‘s and don‘ts

8. Ausländische Parteien vor deutschen Gerichten

Todd J. Fox LL .M., Attorney-at-Law und
Dr. Stefan Rützel LL .M., Rechtsanwalt und Partner, Gleiss Lutz

Wie bestehen Sie in strittigen Verfahren?

Best Practice – Was macht den Unterschied? Excellente Leistung des Prozessanwaltes

Der anwaltliche Schriftsatz

  • Aufbau – Anträge, Sachvortrag, Rechtsausführungen
  • Sprache – nihil nisi bene?
  • Klage – das Spiel mit weißen Steinen
  • Verteidigung – das Spiel mit schwarzen Steinen
  • Rechtsmittelverfahren – die Chance für Revanche

Der Anwalt in der mündlichen Verhandlung

  • Kommunikation mit dem Richter – entscheidend für den Fall
  • Der Mandant – Teil des Teams
  • Der gegnerische Anwalt – kenne Deinen Gegner
  • Die gegnerische Partei – unfreiwilliger Helfer
  • Vernehmung von Zeugen – Protokoll und Wahrheit
  • Sachvortrag, Anträge in der mündlichen Verhandlung – das anwaltliche Handwerk

Hans Christian Kirchner, Rechtsanwalt und Partner, Noerr LLP

Outside Counsel Management

  • Ressourcensteuerung bei der Handhabung von Rechtsstreiten
  • Gründe für das Management externer Rechtsberater bei Rechtsstreiten
  • Arten des Outside Counsel Managements
  • Leveraging Legal Services

Kommunikation zwischen Mandant und Rechtsanwalt

  • Erwartungen der Inhouse-Juristen in der Zusammenarbeit mit externen Beratern und vice versa bei Litigation
  • Beratungsanspruch im Rahmen der Rechtsstreite: Wie viel Beratung darf oder muss sein?
  • Erwartungen an :
    • Die Kosten
    • Die Mandatierung
    • Die Partnerschaft
    • Die laufende Kommunikation/Information während eines Litigation Mandats

Melanie Poepping, MBA Direktor und Senior Counsel, Syndikus, Deutsche Bank AG

Die Gerichtsverhandlung

Gerichtsperspektive – Was zählt aus Sicht des Richters?

Rechtliche Anforderungen und anwaltliche Fehler bei der Gerichtsverhandlung

  • Grundlagen des Erkenntnisverfahrens
    • Prozessmaximen
  • Beibringungsgrundsatz
    • Grundsätzliches zu den Erklärungspflichten der Parteien
    • Bestreiten mit Nichtwissen, insbesondere bzgl. des Zustandekommens und Inhalts eines Anlageberatungsvertrags
    • Prozessuale Darlegungs- und Beweislast, wer muss im Zivilprozess etwas darlegen und beweisen?
    • Sekundäre Darlegungslasten, insbesondere bei der Steuervorteilsproblematik
  • Tatsachenfeststellung durch das Gericht
    • Was muss der Anwalt bei Gericht vortragen?
    • Was ist gerichtsbekannt i. S. d. § 291 ZPO?
    • Substantiierungspflichten
    • Behauptung ins Blaue hinein/Ausforschungsbeweis
  • Hinweispflichten des Gerichts
  • Beschleunigungsgrundsatz und Präklusion
  • Schriftsatznachlässe
  • Beweisaufnahme
    • Grundsätze
    • Beweiserleichterungen, insbesondere Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens
    • Lauschzeugenproblematik
    • Parteianhörung und Parteivernehmung bei 4-Augen-Situationen im Lichte des fair-trial-Grundsatzes Aktuelle prozessuale Einzelprobleme aus der Praxis

Lars Iffländer, Richter, Landgericht Frankfurt am Main

Verfahrenssalternativen Kommunikation im Streitfall

Alternativen zu streitigen Auseinandersetzungen vor Gericht

  • Überblick über die Verfahrensalternativen
    • Mini-Trial
    • Early neutral evolution
    • Dispute Boards
    • Schiedsgerichtsverfahren
    • Schiedsgutachten
    • Schlichtung
    • Mediation
  • Unterscheidungskriterien
  • Auswahlverfahren
  • Konsequenzen aus dem neuen Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung, insbesondere zur Mediation

Dr. Ulrich Hagel, Senior Expert Dispute Resolution, Rechtsanwalt und Mediator, Bombardier Transportation GmbH

Kommunikative Erfolgsfaktoren und Regeln für die Kommunikation im Streitfall

Litigation PR – Im Spannungsfeld zwischen juristischer Auseinandersetzung und dem Tribunal der Öffentlichkeit

  • Rechtsstreitigkeiten und der hohe Einfluss auf die Reputation
  • Der besondere Reiz für die Medien: Juristische Auseinandersetzungen mit Skandalpotenzial
  • Medien als (gewollte oder ungewollte) Krisentreiber
  • Aufgabe der Litigation Kommunikation: Skandalisierung verhindern,
    • um eine Verurteilung vor dem „Tribunal der Öffentlichkeit“ zu vermeiden
    • und um einen existenzbedrohenden Reputationsschaden auszuschließen
  • Kommunikation hoch komplexer Rechtsfragen in juristischen Auseinandersetzungen
  • Möglichkeiten für Unternehmen, sich auf den Trend der Medien zur investigativen Recherche einzustellen
  • Ansprüche an Management, Kommunikations- und Rechtsabteilungen, die juristische und kommunikative Strategie in Einklang zu bringen

Dirk von Manikowsky, Managing Director, HERING SCHUPPENER Consulting

Zeitplan

Tag 1
9.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Seminarunterlagen
10.00 Seminarbeginn
13.30 – 14.30 Gemeinsames Mittagessen
17.30 Seminarende

Tage 2 und 3
Empfang mit Kaffee und Tee
9.00 Seminarbeginn
12.30 – 13.30 Gemeinsames Mittagessen
17.00 Seminarende

Am Vor- und am Nachmittag ist jeweils eine Kaffeepause eingeplant.