Neue Vermarktungsoptionen für EEG-Anlagen

Mehrerlöse mit der Markt- und Flexibilitätsprämie erzielen! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 30. und 31. Januar 2012 in Düsseldorf stattgefunden!

Programm

Montag, 30. Januar 2012

9.00–9.30
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30–9.45
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Ralf Wissen,
Geschäftsführer, r2b energy consulting GmbH, Köln

Neue Spielregeln für erneuerbare Energien

9.45–10.15
Direktvermarktung als Baustein zur Marktintegration von regenerativen Energien

  • Mit dem EEG 2012 zu einer effizienteren Vermarktung von Grünstrom
  • Stand und Entwicklung der Marktprämie aus erneuerbaren Energien
  • Übersicht über die Vermarktungsmöglichkeiten im EEG 2012
  • Die Möglichkeiten der Drittvermarktung – Stand der Verordnungsermächtigung zum Ausgleichsmechanismus
  • Der Wert der Grünstromeigenschaft – Stand der Verordnungsermächtigung zu Herkunftsnachweisen

Dr. Guido Wustlich, Referat KI III 4 – Recht der Erneuerbaren Energien, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin

10.15–10.45
Funktionsweise der "Gleitenden Marktprämie" – Diese neuen Erlöspfade eröffnen sich EEGAnlagenbetreibern

  • Parametrisierung des Modells:
    • Marktwert des Stroms bei unterschiedlichen Technologien
    • Managementprämie
  • Ausgangslage: Was verändert sich für EE-Anlagenbetreiber durch die Direktvermarktung?
  • Worauf basiert die optimale Entscheidung in die Markprämie zu optieren?
  • Selbst oder über Dritte vermarkten?

Ralf Wissen

Fragen und Diskussion [10.45–11.15]
Pause mit Kaffee und Tee [11.15–11.45]

Direktvermarktung in der Praxis

11.45–12.15
EEG-Vermarktung aus Händler-Sicht – Absicherung von Mengen- und Preisrisiken

  • Marktprämienmodell und Grünstromprivileg in der praktischen Umsetzung
  • Absicherung von EE-Mengen unter Nutzung des Termin-, Spot- und Intradaymarktes
  • Professionelles Energiedatenmanagement als A und O einer vernünftigen Direktvermarktung
  • Umgang mit der "Grünstromqualität"

Dr. Alexander Kox, Leiter Task F orce Strom, EFET Deutschland e.V., sowie Leiter Stromwirtschaft, Trianel GmbH, Aachen

12.15–12.45
Beschaffung und Handel von Regelenergie – Chancen auf Mehrerlöse für EE-Anlagen

  • Regelenergiemärkte im Wandel – Entwicklungstendenzen und Herausforderungen
  • Bereitstellung von Regelenergie mit erneuerbaren Energien – Rechtliche und technische Möglichkeiten
  • Geschäftsmodelle für EE-Anlagenbetreiber, EVU und Dienstleister
  • Von der erfolgreichen Präqualifikation bis zur optimalen Vermarktung

Markus Peek, Geschäftsführer, r2b energy consulting GmbH, Köln

Fragen und Diskussion [12.45–13.15]
Gemeinsames Mittagessen [13.15–14.45]

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Optierung ins Marktprämienmodell – Prozesse, Aufgaben und Prognosen

14.45–15.15
Umsetzung des Marktprämienmodells aus Sicht eines Übertragungsnetzbetreibers

  • Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Marktprämienmodell
  • Abwicklung des Marktprämienmodells zwischen Anlagenbetreiber/Händler, VNB und ÜNB
  • Fristen, Formen und Prozesse für die An- und Abmeldung der Direktvermarktungsanlagen
  • Bilanzierung und Abrechnung direktvermarkteter Strommengen

Dr. Ansgar Geiger, Referent Sonderaufgaben EEG, Abrechnung- und Bilanzkreismanagement, EnBW Transportnetze AG, Stuttgart

15.15–15.45
Bilanzkreismanagement und Ausgleichsenergiemarkt – Herausforderungen bei den notwendigen Prozessen und Abrechnungen

  • Bilanzkreismanagement als Voraussetzung für die erfolgreiche Vermarktung elektrischer Energie aus EEG- und KWK
  • Einbindung in die bestehenden Datenmeldeprozesse zwischen BIKO, VNB, BKV, Lieferant und Anlagenbetreiber
  • Vorbereitende Aufgaben für die Vermarktung von EEG-Anlagen
  • Ausgleichsenergiemarkt – U mgang mit Risiken aus Abweichungen von der Einsatzplanung und Anlagenausfällen
  • Bilanzkreisabrechnung – Herausforderungen aus MABiS

Dr. Thomas Heider, Leiter Strategisches Produktmanagement, Dong Energy Markets GmbH, Leipzig

Fragen und Diskussion [15.45–16.15]
Pause mit Kaffee und Tee [16.15–16.45]

16.45–17.15
Prognoseverfahren und Prognosegüte für eine optimale Direktvermarktung

  • Grundlagen der Prognoseerstellung
  • Wie sieht ein optimales Pooling von EE-Anlagen aus?
  • Mit welcher Abweichung muss man rechnen?
  • Optimaler Ertrag über Bündelung mehrerer Ökostromanlagen

Dr. Ulrich Focken, Geschäftsführer, energy & meteo systems GmbH, Oldenburg

Zertifizierungsbedarf im Rahmen der Direktvermarktung

17.15–17.45
Zukunft der Erneuerbaren an der Börse

  • Umsetzung der Energiewende: Aktive Rolle der Börse zur Marktintegration Erneuerbarer Energien
  • Erneuerbare an der Börse: Vorschlag eines zweistufigen Auktionsmodelles
  • Rahmenbedingungen: Untersuchung funktionaler, finanzieller und politischer Gesichtspunkte
  • Perspektiven: Gemeinsame Gestaltung des zukünftigen Handels von Erneuerbaren an der Börse

Patrick Adigbli, Business Analyst Germany, Austria & Switzerland, EPEX Spot, European Power Exchange SE, Paris - Frankreich

Fragen und Diskussion [17.45–18.15]
Ende des ersten Konferenztages mit anschließen dem Come Together [18.15]

Im Anschluss an den ersten Konferenztag lädt Sie EUROFORUM und das Hotel Novotel Düsseldorf City-West herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Nutzen Sie diese Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen mit den Referenten und Teilnehmern in entspannter Atmosphäre.

Dienstag, 31. Januar 2012

9.00–9.15
Eröffnung des zweiten Konferenztages durch den Vorsitzenden
Stefan-Jörg Göbel, Managing Director, Statkraft Markets GmbH

Marktintegration der regenerativen Energien – Handlungsfelder zur Optimierung des bestehenden Systems

9.15–9.45
Ansätze zur Optimierung des Marktdesigns – Ergebnisse des Evaluierungsberichts zur Drittvermarktung

  • EEG-Vermarktung an der Börse – Volumen- und Preisentwicklung innerhalb der letzten zwei Jahre
  • Erfahrungen mit dem aktuellen System
  • Mögliche Alternativen einer effizienteren EE-Vermarktung
  • Die künftige Rolle der Übertragungsnetzbetreiber bei der EEG-Vermarktung
  • Ausblick

Jörg Meyenborg, Referatsleiter, Bundesnetzagentur, Bonn

Mit der Flexibilitätsprämie für Biogasanlagen aus dem Grundlast- in den Mittellast-Betrieb

9.45–10.15
Entwicklung neuer Erlöspfade für Biogas-Anlagenbetreiber – Chancen und Risiken der Direktvermarktung

  • Früh übt sich – Herausforderungen und Chancen mit dem optionalen Marktprämienmodell
  • Die verpflichtende Marktprämie ab 2014 – Wie müssen Biogas-Anlagen der Leistungsklasse über 750 kW gerüstet sein?
  • Grundlagen der Flexibilitätsprämie im § 33i EEG 2012 Börse oder Regelenergiemarkt?
  • Welcher Vermarktungsweg eignet sich für wen?
  • Biogas-Anlagen in der Direktvermarktung: Ausweg aus den verschärften Wärme- und Gülleeinsatzanforderungen des EEG 2012
  • Bewertung von Kreditausfallrisiken – Was bedeutet die Direktvermarktung für die kapitalgebenden Banken?

Maik Sinagowitz, Manager, Prokurist, PricewaterhouseCoopers AG WPG, Düsseldorf

Fragen und Diskussion [10.15–10.45]
Pause mit Kaffee und Tee [10.45–11.15]

11.15–11.45
Lastangepasste Gas- und Stromproduktion mit Biogas

  • Möglichkeiten der bedarfsgerechten Strombereitstellung für Bestands- und Neuanlagen
  • Realisierung von Tagesgängen bei der Gasabgabe
    • Biogasabgabe gemäß einer Tagesganglinie
    • Gasspeicherkapazitäten an bestehenden Anlagen
    • Technische Möglichkeiten der Flexibilisierung
    • Variation der Gasabgabe durch Fütterungsstrategien
  • Realisierung längerer Regelintervalle
  • Biogasabgabe gemäß einer Jahresganglinie
  • Kosten der dynamischen Gasabgabe

Joachim Krassowski, Projektleiter, Fraunhofer-Institut UMSICHT, Oberhausen

11.45–12.15
Wirtschaftlichkeit der bedarfsgerechten Stromerzeugung mit Bioenergieanlagen

  • Anforderungen an Technik und Betriebsführung
  • Bedarfsgerechte Stromerzeugung v s. Angebot von Regelenergie
  • Kosten und Erlöse bei der bedarfsgerechten Stromerzeugung: Ist die Flexibilitätsprämie ausreichend bemessen?
  • Biomasse, Biogas, Biomethan, Pflanzenöl: Welche Anlagen sind geeignet?

Daniel Hölder, Leiter Energiepolitik, Clean Energy Sourcing GmbH, Leipzig

Fragen und Diskussion [12.15–12.45]
Gemeinsames Mittagessen [12.45–14.15]

Mit der Marktprämie am Regelenergiemarkt teilnehmen

14.15–14.45
Entwicklung neuer Geschäftsfelder durch EE-Direktvermarktung – Strategien eines kommunalen Energieversorgers

  • Veränderte "Spielregeln" durch neue Möglichkeiten der EE-Direktvermarktung im EEG 2012
  • Entwicklung und Ausgestaltung neuer Geschäftsmodelle für kommunale Energieversorger
  • Auswirkungen auf verschiedene EE-Technologien

Dr. Matthias Dienhart, Leiter Energiewirtschaftliche Grundsatzfragen, RheinEnergie AG, Köln

14.45–15.15
Poolung von regenerativer Regelenergieleistung – Das virtuelle Kraftwerk der GDGE

  • Gemeinsame Vermarktung von Energie und Flexibilität aus Biogas, Wind, Photovoltaik und Wasserkraft
  • Die Herausforderung der Poolung: Technisch, organisatorisch, vertraglich und vertrieblich
  • Geeignete Anlagen: Anlagengröße und Einsetzbarkeit
  • Risikoübertragung: Viele Beteiligte – Wer steht für was gerade?
  • Lohnt sich der hohe technische und organisatorische Aufwand der Poolung?

Martin Buchholz, Mitglied des Vorstands, GDGE Genossenschaft Deutscher Grün-Energie Erzeuger, Bad Oldesloe

15.15–15.45
Mit dem Grünstromprivileg einen Nischenmarkt bedienen? – Für wen es trotzdem interessant bleibt!

  • Die neuen Anforderungen des Grünstromprivilegs
  • Herausforderungen bei der Bilanzierung
  • Vorteile des Grünstromprivilegs
  • Nur noch Anlagen in der Grundvergütung? – Welche Technologien auch weiterhin vom Grünstromprivileg profitieren können?

Oliver Hummel, Vorstand, Naturstrom AG, Düsseldorf

Fragen und Diskussion [15.45–16.15]
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden [16.15 ]

Ende der Konferenz