Neuerungen im Meldewesen

CRD IV, FINREP, COREP, Risikotragfähigkeit, Effiziente Prozesse und IT EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 27. und 28. September 2012 in Köln stattgefunden!

Programm

Donnerstag, 27. September 2012

9.00–9.30
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Konferenzunterlagen

9.30–9.45
Begrüßung und Eröffnung der Konferenz durch den Veranstalter und den Vorsitzenden
Prof. Dr. Jürgen Bott, Professor für Finanzdienstleistungen, Fachhochschule Kaiserslautern

Mehr Transparenz im Meldewesen

9.45–10.45
Neuerungen in der Bankenaufsicht – Überblick über die Neuerungen mit Auswirkungen auf das Meldewesen

  • CRD IV/CRR
  • ITS der EBA zum Reporting (COREP, FINREP, Large Exposures, Liquidity, Leverage)
  • Nationale Neuerungen (unterjährige Finanzdaten, MioEvidenz)
  • Technische Herausforderungen

Katharina Fischer, Mitarbeiterin in der Abteilung Rechnungslegung und Aufsichtsdatenbanken, Deutsche Bundesbank

10.45–11.00 Fragen und Diskussion
11.00–11.30 Networkingpause

Basismeldewesen und FINREP

11.30–12.30
Die neuen nationalen und europäischen Meldeanforderungen – Aktueller Stand beim Basismeldewesen und bei FINREP

  • Das neue Basismeldewesen
    • Eckpunkte der neuen Meldeanforderungen
    • Angaben zum GuV-Meldeformat
    • Details zu den sonstigen Angaben
  • FINREP
    • Eckpunkte der europäischen Meldeanforderungen
    • Überblick über die neuen Meldeformate
    • Umsetzungszeitplan

Eric Freund, Mitarbeiter im Referat BA 56 Aufsichtliche Quervergleiche, BaFin

12.30–12.45 Fragen und Diskussion
12.45–13.45 Gemeinsames Mittagessen

Anpassungen im Millionenkreditmeldewesen

13.45–14.30
Die Reform des Millionenkreditmeldewesens – Aktueller Stand und Details zu den Änderungen

  • Beweggründe der Bankenaufsicht
  • Änderung des Kreditbegriffs
  • Anpassung der Kreditnehmereinheit
  • Absenkung der Meldeschwelle
  • Umsetzungszeitplan

Björn Wehlert, Gruppenleiter Groß- und Millionenkreditmeldeverfahren, Deutsche Bundesbank

Das neue Solvenzmeldewesen COREP

14.30–15.30
COREP-Meldungen – Das europäische Solvenzmeldewesen

  • Genereller Aufbau
  • Darstellung der neuen Anforderungen
  • Proportionalität

Tobias Kreuter, Mitarbeiter Abteilung B1 Bankenaufsichtsrecht und internationale Bankenaufsicht, Deutsche Bundesbank

15.30–15.45 Networkingpause 

15.45–16.30
Sicht der Banken zu den Neuerungen im Meldewesen – Kritikpunkte national und international

  • Sind nationale und europäische Anforderungen aufeinander abgestimmt?
  • Sind Umfang und Inhalt der Meldeanforderungen zielorientiert?
  • Welcher Konsolidierungskreis ist sachgerecht?
  • Wird das Proportionalitätsprinzip gewahrt?

Lothar Jerzembek, Direktor Bilanzierung/Interne Revision/Immobilienanalyse, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e. V.

16.30–17.15
Umstellung des Meldewesens auf Internationale Rechnungslegung für IFR S Institutsgruppen bis Ende 2013?

  • Einführung
  • Grundlagen Konsolidierung
  • Gruppeneigenmittel auf Basis IFRS
  • Bemessungsgrundlage der Risikopositionen nach IFRS
  • Zusammenfassung

Peter Büttel, Manager, PricewaterhouseCoopers AG WPG

Zukunft des Meldewesens und Anwendungszeitpunkt

17.15–18.00
Paneldiskussion mit Teilnehmern und Referenten:
Harmonisierung des Meldewesens – Nationale und europäische Meldungen

  • Fristen/Erstanwendungszeitpunkt der Neuerungen
  • Wie sollten die einheitlichen Meldungen aussehen?
  • Was passiert mit den elektronisch abgegebenen Meldungen – frühere Prüfungen
  • Wer hat noch Zugriff auf Bankendaten?
  • Ausblick auf das Meldewesen in den nächsten Jahren

Moderation: Prof. Dr. Jürgen Bott
Mit: Katharina Fischer, Eric Freund, Peter Büttel, Tobias Kreuter, Lothar Jerzembek

18.00–18.15 Zusammenfassung und Fazit des ersten Tages

18.15 Ende

Im Anschluss an den ersten Konferenztag lädt EUROFORUM und das Hilton Cologne Sie sehr herzlich zu einem Get-Together ein. Knüpfen Sie neue Kontakte unter Kollegen im Meldewesen und tauschen Sie sich informell aus!

Freitag, 28. September 2012

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00–9.15
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Hermann Schulte-Mattler, Leiter des FinanceRiskLabs, Fachhochschule Dortmund

Risikotragfähigkeitsmeldungen

9.15–10.15
Neue Meldungen zur Risikotragfähigkeit

  • Aufsichtliche Anforderungen an die Risikotragfähigkeit
  • Ziele der neuen Meldungen
  • RTF-Methodenfreiheit vs. Standardisierte Meldungen
  • Struktur des RTF-Meldebogens

Marlon Maaß, ICAAP-Grundsatzarbeit und -Prüfungen, Deutsche Bundesbank

10.15–10.30 Fragen und Diskussion
10.30–11.00 Networkingpause

Effizienz und Kosten – Organisation, Daten und Prozesse

11.00–12.00
Erfahrungsbericht
Daten für das neue Meldewesen in der Praxis:
Quellen? Qualität? Konsistenz?

  • Zielkonflikte in den Datenanforderungen
  • Volatilität der Datenanforderungen
  • Qualität und Konsistenz der Datenbasis und -auswertungen
  • Zusammenführung der Datenanforderungen bei der Aufsicht?
  • Zentraler Datenhaushalt für internes und externes Rechnungs- und Meldewesen?

Dr. Helmut Kaltenhauser, Abteilungsleiter, Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)

12.00–12.15 Fragen und Diskussion

12.15-13.15

Meldesoftware (-hersteller) auf dem Prüfstand: Systemlandschaften im Wandel

  • Die Softwarehersteller im Spannungsfeld aufsichtsrechtlicher und infrastruktureller Veränderungen
  • Positionierung der Softwarehersteller
  • Ausblick auf die Weiterentwicklung des aufsichtsrechtlichen Meldewesens

Robert Scheurell, Partner, Bereichsleiter Meldewesen und Bankenaufsichtsrecht,
SKS Unternehmensberatung GmbH & Co. KG

13.15–13.30
Zusammenfassung durch den Moderator

13.30 Ausklang der Konferenz mit einem gemeinsamen Mittagessen

14.30 Ende der Veranstaltung