Die Novelle des EnWG

Die Energiewende in der praktischen Umsetzung EUROFORUM InfotagStets individuell buchbar.

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Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

9.00 – 9.30
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30 – 9.45
Begrüßung durch Euroforum und den Vorsitzenden
Dr. Jörg Spicker, Mitglied des Vorstandes, Alpiq Energie Deutschland AG, Düsseldorf

Die Energiewende vorantreiben –
Wie sich der rechtliche und regulatorische Rahmen in Deutschland verändert

9.45 – 10.15
Das EnWG 2011 ist da – Was bedeutet das für Energieversorger?

  • EnWG 2011 – Das schnellste Gesetzgebungsverfahren aller Zeiten?
  • Eckpunkte, Inhalte, Zeitplan
  • Die Pläne der Bundesregierung: Vom (novellierten) Energiekonzept zum neuen EnWG
  • Erste Umsetzungsschritte für Energieversorgungsunternehmen
  • Ausblick auf weitere Tätigkeiten des Gesetzgebers

Dr. Jost Eder, Rechtsanwalt und Partner, Becker Büttner Held, Berlin

10.15 – 10.45
Bestandsaufnahme aus Sicht der Regulierungsbehörden

  • Überblick zu Behörden und Kompetenzen
  • Regulierung „kleine“ Netze: Kundenanlage, geschlossene Verteilnetze und kleine Netze der allgemeinen Versorgung
  • Regulierung „große“ Netze: Zertifizierung und Netzentwicklung
  • „Intelligente Netze“: Smart Market und Netzsicherheitsmanagement

Jan Sötebier, Referent, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn

Fragen und Diskussion [10.45 – 11.15]
Pause mit Kaffee und Tee [11.15 – 11.45]

Das Netz im Fokus:
Was muss der Verteilnetzbetreiber jetzt beachten?

11.45 – 12.15
Der Verteilnetzbetreiber vor neuen Herausforderungen: Wie das neue EnWG dazu beiträgt

  • Rolle des Verteilnetzbetreibers im Marktmodell der Energieversorgung
  • EnWG 2011: Welche Neuerungen sind zu bewältigen
  • Von der Verteilung zum Smart Grid – Wie kann der Übergang beim Verteilnetzbetreiber gestaltet werden?

Stefan Ohmen, Geschäftsführer, STAWAG Netz GmbH, Aachen

Fragen und Diskussion [12.15 – 12.30]
Gemeinsames Mittagessen [12.30 – 14.00]

Neupositionierung in Sachen Erdgasspeicher und Objektnetze: Vorgaben aus dem neuen EnWG

14.00 – 14.30
Erdgasspeicher im Fokus der Regulierung: Was fordert das neue EnWG?

  • Unbundling von Speicherbetreibern: Weitreichende Konsequenzen für kommunale Unternehmen!
  • „Technisch ⁄ wirtschaftlich erforderlich“ – Was heißt das in der Praxis? Wer muss unbundeln?
  • Der Zugang zu Speicheranlagen: Drittzugang ermöglichen
  • Veröffentlichungspflichten: Was sieht der neue Rechtsrahmen vor?
  • Exkurs Transportverträge: Werden Lücken aus der GasNZV zu Altverträgen jetzt geschlossen?

Bernd Protze, Direktor Gasspeicherung, VNG – Verbundnetz Gas AG, Leipzig

14.30 – 15.00
Reaktionen eines Objektnetzbetreibers auf die Novelle des EnWG

  • Vom EuGH „kassiert“ – Warum § 110 EnWG so nicht weiter bestehen kann
  • Das 3. BMP und welche Vorgaben für bisherige Objektnetze gemacht werden
  • Geschlossene Verteilernetze: Wann liegt eins vor? Welche Regelungen sind geplant? Welche Privilegierungen gelten?
  • Neue Legaldefinition geplant: Wo endet das regulierte Netz und wo beginnt die nicht regulierte Kundenanlage?

Holger Amberg, Geschäftsführer, Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbH, Gersthofen

Fragen und Diskussion [15.00 – 15.30]
Pause mit Kaffee und Tee [15.30 – 16.00]

Neues für den Vertrieb: Smart Metering implementieren und Verbraucherrechte ausbauen

16.00 – 16.30
Neuregelung des Smart Metering im EnWG – Erste Schritte zum Roll Out

  • Neue Rollen und Aufgaben im Smart Metering für Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Vertrieb
  • Welche Voraussetzungen sollte ein Smart Meter in der Zukunft erfüllen?
  • Was tun in der Übergangszeit?
  • Neue Produkte für Vertrieb und Netz oder weiter wie gehabt?

Alexander Seebach, Bereichsleiter, Produkt- und Marktmanagement, E.ON Metering GmbH, Unterschleißheim

16.30 – 17.00
Wie sich der Vertrieb das Thema „Verbraucherschutz“ zu Nutze machen muss – Neuerungen aus dem EnWG für den Endkundenmarkt

  • Vom Energieversorger zum Energiedienstleister – Warum das neue EnWG die richtigen Weichen stellt
  • Die Verbraucherschlichtungsstelle: Ausgestaltung und Ansiedelung
  • Wie grenzt sie sich von BNetzA und BKartA ab?
  • Transparenz der Rechnungen für Haushaltskunden – Vorgaben des EnWG und wie sie umgesetzt werden können
  • Änderungen beim Lieferantenwechsel: Welche Konsequenzen hat das für Netz und Vertrieb?

Ralf Poll, Abteilungsleiter Vertrieb und Handel, Pfalzwerke AG, Ludwigshafen

Fragen und Diskussion [17.00 – 17.30]
Ende des Infotages [17.30]