Öffentliche Ausschreibungen gewinnen

Strategien und Praxistipps für Ihren Erfolg im Wettbewerb EUROFORUM SeminarStets individuell buchbar.

Stets individuell buchbar.

Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Hinterlegt mit Praxisbeispielen

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Seminarunterlagen
Abstimmung der Seminarziele mit Ihren Erwartungen

9.00 – 10.30
Grundlagen und Rahmenbedingungen eines öffentlichen Vergabeverfahrens

  • Wer ist öffentlicher Auftraggeber und muss das Vergaberecht beachten?
    • GWB, Fördermittelbescheide
  • Wie ordnet man die Vertragstypen richtig ein?
    • Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge/Konzessionen
  • Beachtet der Auftraggeber die richtige Verdingungsordnung?
  • Welche Verfahrenstypen stehen zur Verfügung?
    • Abläufe und Verfahrensbeispiele, zeitliche Übersichten
  • Was sind die tragenden Vergabegrundsätze und worauf muss der Bieter besonders achten?
    • Wettbewerb, Nichtdiskriminierung, Transparenz, Mittelstandschutz, Bietereignung, Wirtschaftlichkeit
  • Sonderbereiche
    • Verkehr, Energie, Gesundheit, Verteidigung

Dr. Jan Byok LL.M., Rechtsanwalt und Partner, BIRD & BIRD LLP, Düsseldorf

10.30 – 11.00 Pause mit Kaffee und Tee

11.00 – 12.30
Erfolgsfaktoren I : Vorbereitung für eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb

  • Sorgfältige und gründliche Analyse der EU-Bekanntmachung anhand konkreter Beispiele
  • Kooperationen und Mehrfachbeteiligung im Wettbewerb
    • Kartellbildung, Geheimwettbewerb
  • Vermeidung von Interessenskonflikten im Wettbewerb
    • Projektanten
  • Straf- und wettbewerbsrechtliche Grenzen bei der Akquisition von öffentlichen Aufträgen

Dr. Jan Byok LL.M.

12.30 – 13.00
Reality Check:
Übertragen Sie das Gehörte auf die Praxis und stellen Sie die Fragen aus Ihrem Unternehmensalltag

13.00 – 14.15 Gemeinsames Mittagessen

14.15 – 15.15
Erfolgsfaktoren I I : Angebotsphase und Durchsetzung gegen die Konkurrenz

  • Auswertung der Leistungsbeschreibung, Umgang mit Unklarheiten und Fehlern
    • Analyse aktueller Beispiele
  • Angebotsformalien, Änderung der Verdingungsunterlagen
  • Eingrenzung kaufmännischer Risiken
    • Haftung, Wagnisse
  • Bieterrückfragen effektiv nutzen
  • Nebenangebote und Optionen
  • Indikative Angebote/Vorbehalte
  • Angebotsaufklärung und Nachverhandlungen

Dr. Wolfram Krohn, Rechtsanwalt und Partner, Orrick Hölters & Elsing, Berlin

15.15 – 15.45 Pause mit Kaffee und Tee

15.45 – 17.15
Bieterrügen und Rechtsschutz

  • Rügeobliegenheit: Warum rügen? Was muss gerügt werden?
  • Abgrenzung zwischen Rügen und Bieterfragen
  • Rügefrist – Wettlauf gegen die Zeit
  • Wann empfiehlt sich eine Rüge?
  • Ausschlussfrist für Nachprüfungsanträge
  • Wissenswertes zum Nachprüfungsverfahren
  • Schadensersatzansprüche bei Vergabeverstößen

Dr. Wolfram Krohn

17.15 – 17.30
Reality Check: Übertragen Sie das Gehörte auf die Praxis und stellen Sie die Fragen aus Ihrem Unternehmensalltag

17.30 Ende des ersten Seminartages

Am Abend des ersten Seminartages findet ein gemeinsamer Umtrunk statt. Vertiefen Sie die Erkenntnisse des ersten Tages im Gespräch mit den Referenten und tauschen Sie Erfahrungen mit den anderen
Teilnehmern aus!

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Pullman Cologne herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein.

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 10.00
Bietergemeinschaften oder Nachunternehmer: was kommt wann in Betracht?

  • Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer: Vor- und Nachteile aus praktischer Sicht
  • Welche Regeln gelten für Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
  • Die vergaberechtlichen Vorgaben für Bietergemeinschaften nach der VOL/A 2010
  • Welche Erleichterungen bei der Prüfung der Eignung gelten für Bietergemeinschaften?
  • Wann ist die Bildung von Bietergemeinschaften kartellrechtlich (un)zulässig?
  • Besondere Angebotsstrategien durch Bildung von Bietergemeinschaften bzw. Einsatz von Nachunternehmern:
  • Doppel- bzw. Mehrfachbeteiligungen – was ist verboten und was empfehlenswert?
  • Beteiligung konzernverbundener Unternehmen an einem Vergabeverfahren

Dr. Marc Gabriel, LL.M., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Partner, Baker & McKenzie, Berlin

10.00 – 10.15
Reality Check: Übertragen Sie das Gehörte auf die Praxis und stellen Sie die Fragen aus Ihrem Unternehmensalltag

10.15 – 10.45 Pause mit Kaffee und Tee

10.45 – 11.45
Typische Probleme bei Bietergemeinschaften und Nachunternehmern im Verlauf des Vergabeverfahrens

  • Welche Auswirkungen haben Änderungen in der Zusammensetzung von Bietergemeinschaften und die Auswechslung von Nachunternehmern?
  • Auswirkungen der Insolvenz eines Nachunternehmers bzw. eines Bietergemeinschaftsmitglieds
  • Was müssen (nur) Bietergemeinschaften bei Rügen und Nachprüfungsanträgen beachten?
  • Speziell für Bieter: Was muss in Bietergemeinschaftsvereinbarungen geregelt werden?
  • Bietergemeinschaftsvereinbarungen: Welche gesellschafts-/vertragsrechtlichen Punkte sind wichtig? Was muss unbedingt noch während des Vergabeverfahrens vereinbart werden?
  • Aus Auftraggebersicht: Welche Vorgaben, Bedingungen und ggf. Einschränkungen für Bietergemeinschaften bzw. Nachunternehmer in Ausschreibungsunterlagen sind zulässig?

Dr. Marc Gabriel

11.45 – 12.00
Reality Check: Übertragen Sie das Gehörte auf die Praxis und stellen Sie die Fragen aus Ihrem Unternehmensalltag

12.00 – 12.45
Nachprüfungsanträge „ins Blaue hinein“ – Die Bedeutung der Akteneinsicht aus Bietersicht

  • Tipps und Tricks für erfolgreiche Nachprüfungsanträge nach Vorinformation über die Zuschläge
  • Die Vergabeakte – gut gehütetes Geheimnis oder sinnvolles Angriffsziel?
  • Akteneinsicht beanspruchen und im Verfahren nutzbar machen
  • Typische praxisrelevante Schwachstellen in Vergabeakten
  • Die (einzige) Hürde vor der Akteneinsicht: der Nachprüfungsantrag „ins Blaue hinein“
  • Verfahrenstaktische Steuerung der Vergabedokumentation durch Bieterfragen oder Rügen
  • Welche Auskunftspflichten hat eine Vergabestelle zu welchem Zeitpunkt?

Dr. Marc Gabriel

12.45 Gemeinsamer Imbiss

13.45 Ende des Seminars