8. Euroforum-Jahrestagung

Onkologie 2013

Ihr Treffpunkt in der onkologischen Versorgung! EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 15. und 16. April 2013 in Berlin stattgefunden!

Programm

Montag, 15. April 2013

9.15 – 9.45
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

Onkologie 2013 – Was erwartet uns?

9.45 – 10.00
Einführung durch den Vorsitzenden und Themenagenda 2013
Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär, Deutsche Krebsgesellschaft e. V.

10.00 – 10.20
Wie entwickelt sich der Markt? – Wohin geht es mit der Onkologie in Deutschland?

  • Aktuelle Marktentwicklungen in der Onkologie
  • Einfluss der frühen Nutzenbewertung auf die onkologische Arzneistoffentwicklung und Versorgung
  • Analyse und Perspektive therapeutischer Fortschritte

Prof. Dr. Bertram Häussler, Vorsitzender der Geschäftsführung, IGES Institut

Große Erwartungen: Krebsfrüherkennungs- und registergesetz (KFRG) – Wurden sie erfüllt?

10.20 – 11.15
Statements mit anschliessender Diskussionsrunde:
Krebsfrüherkennungs- und registergesetz (Kfrg) – Was wurde erreicht?

  • Wie sieht es aus?
  • Stehen Verantwortung, Finanzierung und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis?
  • Was sind die nächsten Schritte?

Dr. Hiltrud Kastenholz, Referatsleiterin, Ministerialrätin, Bundesministerium für Gesundheit

Die systematische flächendeckende klinische Krebsregistrierung wird begrüßt. Die Qualitätssicherung steht bei der Nutzung klinischer Krebsregister für die GKV im Vordergrund.
Dr. Konstanze Blatt, Fachreferentin Abteilung Medizin, GKV-Spitzenverband

Klinische Krebsregister sind ein unverzichtbares Instrument der Qualitätssicherung und der Transparenz der onkologischen Versorgung
Prof. Dr. med. Ferdinand Hofstädter, Vorsitzender, Tumorzentrum Regensburg e. V.

Die beteiligten Patientenorganisationen begleiten speziell die fokussierten Schwerpunkte Krebsfrüherkennung und klinische Krebsregister mit großem Interesse. Werden Sie zur Verbesserung der Qualität der Versorgung beitragen?
Ralf Rambach, Vorstandsvorsitzender, Deutsche Leukämie & Lymphom-Hilfe

11.15 – 11.45 Networking-Pause mit Kaffee und Tee

11.45 – 12.05
Thinking outside the box:
Wie würde die Telekom ein Gesetz wie das Krebsfrüherkennungs- und registergesetz (Kfrg) umsetzen
Dr. Axel Wehmeier, Leiter Konzerngeschäftsfeld Gesundheit, Deutsche Telekom

12.05 – 12.45
Statements mit anschliessender Diskussionsrunde:
Bringt das Krebsfrüherkennungs- und registergesetz (Kfrg) Verbesserungen in der Früherkennung?

  • Wie soll die Früherkennung in Zukunft aussehen? Gibt es Ergänzungsbedarf?
  • Europäische Leitlinien: Wo sind sie besser und wo schlechter?
  • Welche Konsequenzen hat es für den Markt?

Dr. Regina Klakow-Franck, Unparteiisches Mitglied,
Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)
Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg, Mitglied des Präsidiums und Leiter der ständigen Kommission "Leitlinien", Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF)

12.45 – 13.45 Gemeinsames Mittagessen

AMNOG und seine Auswirkungen

13.45 – 14.15
Was passiert aktuell im AMNOG?

  • Hemmt das AMNOG Innovationen?
  • Wie sieht ein patientenrelevanter Zusatznutzen bei Onkologika aus?
  • Wo gibt es Verbesserungspotential?

Dr. Antje Haas, Abteilungsleiterin Arznei- und Heilmittel, GKV-Spitzenverband

14.15 – 14.25 Zeit für Ihre Fragen

14.25 – 14.55
Herausforderung AMNOG – Welche Erfahrungen hat die Industrie bisher gemacht?
Prof. Dr. Jörg Ruof, Head Market Access, Roche Pharma AG

14.55 – 15.00 Zeit für Ihre Fragen

15.00 – 15.45
Podiumsdiskussion:
AMNOG als lernendes System – Welche Lehren können aus den Erfahrungen in der Onkologie gezogen werden?
Hören Sie die Einschätzung der Politik, der Industrie und der Patienten!

Die mit dem AMNOG eingeführte Methode zur Preisfindung für Arzneimittel-Innovationen war für alle Beteiligten ganz neu und wurde deshalb bewusst als lernendes System mit Beteiligung der Fachwelt etabliert.
Dr. Rolf Koschorrek, MdB, Bundestagsabgeordneter, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags
Dr. Markus Frick, Geschäftsführer Markt und Erstattung, Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V.
Prof. Dr. Jörg Ruof
Ralf Rambach

15.45 – 16.15 Networking-Pause mit Kaffee und Tee

16.15 – 16.35
Impulsreferat:
Welche Auswirkungen hat das AMNOG? Ist die onkologische Versorgung in Deutschland noch sichergestellt?
Prof. Dr. Gerhard Ehninger, Direktor der Med. Klinik und Poliklinik I, Uniklinikum Dresden

16.35 – 16.45 Zeit für Ihre Fragen

16.45 – 17.30
Meet the expert:
Hier stellen sich die Experten Ihren persönlichen Fragen!
Treffen Sie die Referenten in einer kleiner Rrunde und diskutieren Sie, was Sie beschäftigt.

  • Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär, Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
  • Prof. Dr. Gerhard Ehninger, Direktor der Med. Klinik und Poliklinik I, Uniklinikum Dresden
  • PD Dr. Stephan Schmitz, Vorsitzender, Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen & onkologen in Deutschland (BNHO e. V.)

17.30 – 17.45
Im Anschluss treffen sich die Referenten der einzelnen Runden auf dem Podium und stellen die wichtigsten Themenpunkte und Thesen der Expertenrunden vor.

Herausforderungen an der Schnittstelle ambulant/stationär?

17.45 – 18.30
Statements mit anschliessender Diskussionsrunde:
Ambulante Spezialärztliche Versorgung (ASV): Wo liegt die Zukunft?

Aus Sicht der GKV:
Versorgungsicherheit und Lebensqualität: Diesen Anforderungen haben sich die jeweiligen Sektoren unterzuordnen.

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende, Verband der Ersatzkassen e. V.

Aus Sicht eines kommunalen Klinikunternehmens:
Eine gute onkologische Versorgung der Patienten ist nur in einem integrierten System über alle Sektoren möglich

Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve, Direktor Forschung und Lehre, Vivantes und Vorstand, Tumorzentrum Berlin

Aus Sicht der niedergelassenen Onkologen:
Es wird für die ASV entscheidend sein, ob die Richtlinie durch entsprechende Anreize den sektorverbindenden kooperativen Charakter erfüllt.
PD Dr. Stephan Schmitz,
Vorsitzender, Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen & Onkologen in Deutschland (BNHO e. V.)

18.30
Ende des ersten Veranstaltungstages
Seien Sie unser Gast!

Lassen Sie den Abend in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Wein oder Bier ausklingen und vertiefen Sie Ihre Gespräche und Diskussionen des Tages!

Am Abend des ersten Veranstaltungtages lädt Sie das Hotel Pullman Berlin Schweizerhof herzlich zu einem Umtrunk ein.

Dienstag, 16. April 2013

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 9.15
Begrüßung und Einführung durch den Vorsitzenden
Dr. Johannes Bruns,
Generalsekretär, Deutsche Krebsgesellschaft e. V.

Wo kommen Innovationen in Zukunft her und wie werden sie finanziert?

9.15 – 10.00
Impulsvortrag mit anschliessender Podiumsdiskussion:
Bei wem liegt die Innovationsverantwortung?
Dr. Monika Lelgemann, Leiterin Sozialmedizinische Expertengruppe Methoden- und Produktbewertung, Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V. (MDS)
Prof. Dr. Burghardt Wittig, Vorstandsvorsitzender, MOLOGEN AG

Generika und ihre Bedeutung für die Onkologie


10.00 – 10.25
Versorgung von Krebspatienten mit onkologischen Zubereitungen – Hilfstaxe versus Rabattverträge

  • Zukunft der Hilfstaxe
  • Kommen Rabattverträge auch für Zytostatika?

Dr. Gabriele Haas, Senior Consultant Oncology, IMS Health

10.25 – 10.30 Zeit für Ihre Fragen

10.30 – 11.00 Networking-Pause mit Kaffee und Tee

11.00 – 11.15
Impulsvortrag mit anschliessender Diskussion:
Generika: geliebtes Kind des Gesundheitssystems oder Tod der Innovationen?
Prof. Dr. Gerd Glaeske, Leiter der AG Arzneimittelanwendungsforschung, Iniversität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik

11.15 – 11.30
Impulsvortrag mit anschliessender Diskussion:
Biosimilars in der Onkologie – Heute und in Zukunft
Dr. Martin Puchwein, Head Oncology Biopharmaceuticals, HEXAL AG

11.30 – 12.00
Podiumsdiskussion

Was hat sich verändert in der onkologischen Versorgung? – Was wird wichtig?

12.00 – 12.25
Neue Strukturen und Partnerschaften in der onkologischen Versorgung

  • Wie kann eine strategische Partnerschaft zwischen niedergelassenen Onkologen und öffentlichen Apothekern die regionale onkologische Versorgung nachhaltig sichern?
  • Wie kann eine molekulare Diagnostik als Grundlage zielgerichteter Therapien zur "richtigen" Zeit vorliegen?
  • Sind "ambulante DRGs" auch in der Onkologie umsetzbar?

Dr. Rainer Lipp, Geschäftsführer, Germanoncology GmbH & Co KG

12.25 – 12.50
Rehabilitation und ihre Rolle in der Onkologie

  • Reha ist ein Aliud, nicht nur die Fortsetzung der Akutbehandlung
  • Reha befähigt zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und am Arbeitsleben
  • Kann/soll die Reha den gesamten Behandlungsverlauf bilanzieren?

Hubert Seiter, Erster Direktor, Vorsitzender der Geschäftsführung, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg

12.50 – 13.00 Zeit für Ihre Fragen

13.00 – 13.25
Die zunehmende Bedeutung der geriatrischen Onkologie

  • Anteil älterer Menschen mit Tumorerkrankungen wird zunehmen
  • Ältere Patienten sind in Studien unterrepräsentiert
  • Spezielle Behandlungskonzepte sind für ältere Menschen notwendig

Dr. Burkhard Otremba, Arzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Onkologische Praxis Oldenburg

13.25 – 13.50
Patient Empowerment und Patientenrechtgesetz:
Wo steht der Patient in Zeiten von personalisierter Medizin?
Hardy Müller,
Referent, Wissenschaftliches Institut der Techniker Krankenkasse (WINEG)

13.50 – 14.00 Diskussion und Abschlussbemerkungen

14.00
Networking-Lunch
Lassen Sie die Jahrestagung bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen. Nutzen Sie die Gelegenheit offene Fragen der Tagung zu diskutieren und Ihre neugewonnenen Kontakte zu vertiefen.