7. EUROFORUM-Jahrestagung

Onkologie 2012

Herausforderung onkologische Versorgung – Innovative Konzepte und erfolgreiche Praxisbeispiele EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 25. und 26. April 2012 in stattgefunden!

Programm

Mittwoch, 25. April 2012

09.00 – 09.30
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

09.30 – 09.45
Begrüßung und Einführung durch den Vorsitzenden
Dr. Johannes Bruns,
Generalsekretär, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Herausforderung onkologische Versorgung und Weiterbildung der Ärzte

09.45 – 10.05
Welche Erfolge konnte der nationale Krebsplan für die Qualitätssicherung der Versorgung bisher verzeichnen? – Was wurde erreicht und was sind die nächsten Aufgaben?
Dr. Hiltrud Kastenholz,
Referatsleiterin, Ministerialrätin, Bundesministerium für Gesundheit

10.05 – 10:25
Welche Aus- und Weiterbildung brauchen Ärztinnen und Ärzte, um auf den Qualitätswettbewerb in der Onkologie vorbereitet zu sein?

  • Onkologie als Querschnittsfach
  • Grundlagen müssen bereits während des Studiums vermittelt werden
  • Weiterbildungsordnungen: dreistufiges System von Qualifizierungsmaßnahmen bzw. Kompetenzen entsprechend den Versorgungsstufen

Dr. Annette Güntert, Leiterin der Abteilung Ärztliche Aus- und Weiterbildung, Bundesärztekammer

10.25 – 10.40
Diskussion mit Referenten und Teilnehmern

10.40 – 11.10
Pause mit Kaffee und Tee

Versorgungsstrukturgesetz und seine Bedeutung für die Onkologie

11.10 – 11.30
Das Versorgungsstrukturgesetz und die onkologische Versorgung

  • Ausgestaltung der spezialfachärztlichen Versorgung gem. § 116b SGB V
  • Bessere Gleichverteilung der Versorgung?
  • Neues rund um den Gemeinsamen Bundesausschuss

Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender, Verband der Ersatzkassen e.V.

11.30 – 11.50
Versorgung von ambulanten Krebspatienten auf der Grundlage des neuen Versorgungsstrukturgesetzes aus Sicht der Länder

  • Bisherige Organisation ambulanter Krebsbehandlung
  • § 116 b (alt) SGB V – Ambulante Behandlung durch die Krankenhäuser
  • § 116 b (neu) SGB V – Im Versorgungsstrukturgesetz
  • Weitere Möglichkeiten zur sektorübergreifenden Koordination und Planung in den Ländern

Dr. Matthias Gruhl, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Freie und Hansestadt Hamburg

11.50 – 12.10
Integrierte Versorgung in der Onkologie: ein Lösungsansatz für Qualität und Patientenzufriedenheit?!

  • Organisatorische Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung in der onkologischen Versorgung
  • Ist der Patientennutzen messbar?
  • Kooperation statt Konfrontation

Gerhard Potuschek, Landesgeschäftsführer, Barmer GEK in Bayern

12.10 – 12.25
Zeit für Ihre Fragen!

12.25 – 13.40
Gemeinsames Mittagessen

Schnittstelle ambulant/stationär: Konflikt oder Potenzial?

13.40 – 14.40
"8-Folien"-Impulsreferate mit anschließender Diskussion:
Spezialfachärztliche Versorgung – Wettbewerb oder Kooperation?
PD Dr. Stephan Schmitz,
Vorsitzender, Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen & Onkologen in Deutschland e.V. (BNHO e.V.)
Prof. Dr. Martin Wilhelm, Direktor, Medizinische Klinik 5 (Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie), Klinikum Nürnberg
Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor, Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln, und Vorsitzender, Verein der Universitären Hämatologen und Onkologen (VUHO)

14.40 – 15.10
Pause mit Kaffee und Tee

Auswirkungen des AMNOG: Erfahrungen mit der frühen Nutzenbewertung in der Onkologie

Fünf Blickwinkel – Ein Thema

15.10 – 15.30
Zusatznutzen bei onkologischen Arzneimitteln, Erfahrungen mit den ersten Bewertungen und Besonderheiten in der Onkologie

  • Bestimmung der Vergleichstherapie bei onkologischen Indikationen
  • Umgang mit Endpunkten
  • Kriterien zum Ausmaß des Zusatznutzens

Thomas Müller, Leiter Abteilung Arzneimittel, Gemeinsamer Bundesausschuss

15.30 – 15.50
Nutzenbewertung in der Onkologie – Erste Erfahrungen
Dr. Yvonne-Beatrice Schüler,
Ressort Arzneimittelbewertung, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen – IQWiG

15.50 – 16.10
Erste Erfahrungen mit der Nutzenbewertung in der Onkologie aus der Sicht der Industrie

  • Strategische Überlegungen bei der Dossiererstellung
  • Methodische Herausforderungen der Nutzenbewertung

Dr. Markus Frick, Director Market Access, EbM & Health Economics

16.10 – 16.30
Preisfindung bei neuen Arzneimitteln in der Onkologie

  • Wie sieht ein patientenrelevanter Zusatznutzen aus?
  • Wie geht es weiter bei nachgewiesenem Zusatznutzen?
  • Gibt es Besonderheiten in der Onkologie?

Dr. Antje Haas, GKV-Spitzenverband

16.30 – 16.50
Nutzenbewertung? Aber nicht ohne die Nutzer! Eine Patientensicht auf das AMNOG

  • Welchen Nutzen erwarten Patienten von Krebstherapien?
  • Was können Patientenorganisationen zur Bewertung beitragen?
  • Welche Mitwirkungsmöglichkeiten wünschen Patienten?
  • Welche Kompetenz müssen Patientenvertreter hierfür entwickeln?

Jan Geißler, Erster Vorsitzender, LeukaNET e.V.

16.50 – 17.20
Diskussionsrunde mit den Referenten des Themenblocks
Stellen Sie den Referenten Ihre Fragen zum AMNOG!

Round Table Sessions – Treten Sie in Dialog mit Referenten und Teilnehmern

17.20 – 18.15
Diskutieren Sie an parallelen Round Tables folgende Themen:

Round Table A:
Sind Selektivverträge die Lösung für einen erfolgreichen Marktzugang?
Dr. Christoph Bischoff-Everding,
Geschäftsführer, HGC GesundheitsConsult GmbH

Round Table B:
Was wird aus dem dritten Sektor?
PD Dr. Stephan Schmitz,
Vorsitzender, Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen & Onkologen in Deutschland e.V. (BNHO e.V.)

18.15
Ende des ersten Veranstaltungstages

Seien Sie unser Gast!
Lassen Sie den Abend in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Wein oder Bier ausklingen und vertiefen Sie Ihre Gespräche und Diskussionen des Tages!

Ihr Tagungshotel

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Welcome Hotel Frankfurt herzlich zu einem Umtrunk ein

Donnerstag, 26. April 2012

08.00 – 08.30
Empfang mit Kaffee und Tee

Zytostatikaversorgung

08.30 – 09.20
"8-Folien"-Impulsreferate mit anschließender Diskussion:
Apotheken versorgen und beraten – Sicherheit für den Patienten

  • Krebspatienten als chronische Kranke stellen neue Anforderungen
  • Wandel der Rolle der Pharmazie – Eine zwangsläufige Notwendigkeit in der Onkologie
  • Orale Medikation fordert Spezialisierung in der Pharmazie

Klaus Meier, Zentralapotheke der Heidekreis Klinikum GmbH

Die Chancen der onkologischen Arzneimittelversorgung in 2012 – Den Strukturwandel kooperativ gestalten

  • Die Rahmenbedingungen 2012 – Markt und Politik
  • Zyto-Apotheken in einem herausfordernden Umfeld
  • Die neue Omnicare – Kooperation als Wettbewerbsvorteil – Beteiligt statt betroffen

Oliver Tamimi, Geschäftsführer, Omnicare Pharma GmbH

Personalisierte Medizin: Die Bedeutung von Diagnostika in der onkologischen Versorgung

09.20 – 09.40
Therapie und Diagnostik aus einer Hand für eine optimale Versorgung

  • Verbesserter individueller Therapieansatz
  • Eine begleitende Entwicklung von Medikament und prädiktiver Diagnostik wird zum Standardelement
  • Verbindung von wissenschaftlicher und technischer Expertise ist essentiell für den Entwicklungserfolg
  • Beteiligte des Gesundheits-Systems sind mit Vielzahl von Möglichkeiten und Herausforderungen konfrontiert

Dr. Niko Andre, Medical Director Hämatologie/Onkologie, Roche Pharma AG

09.40 – 10.00
Personalisierte Chemotherapie – Die Bedeutung prätherapeutischer Testung und ihre Vorteile für Patienten, Ärzte und Kostenträger

  • Welche Vorteile bietet prätherapeutische Testung?
  • Wie kann der behandelnde Arzt das Konzept personalisierter Chemotherapie erfolgreich einsetzen?
  • Wie können Kostenträger durch Nutzung prätherapeutischer Testung niedrigere Ausgaben erreichen?

Dr. Christian Sartori, Geschäftsführer, DCS Diagnostik-Systeme

10.00 – 10.15
Diskussion

10.15 – 10.45
Pause mit Kaffee und Tee

Entwicklungen in der Onkologie

10.45 – 11.05
Geriatrische Onkologie und ihr Stellenwert in der onkologischen Versorgung

  • Geriatrisches Assessment – Sollte es zur Pflicht werden?
  • Versorgung des alten und multimorbiden, onkologischen Patienten

Prof. Dr. Dr. Gerald Kolb, Chefarzt und Ärztlicher Direktor, St. Bonifatius Hospital

11.05 – 11.25
Rehabilitative Maßnahmen als fester Bestandteil in der Versorgung onkologischer Patienten

  • Welcher Patient benötigt, welcher profitiert von der Rehabilitation?
  • Evidenz und Qualität in der Rehabilitation – Gefühlt oder gemessen?
  • Versorgungssegment Rehabilitationsonkologie – Expansion oder Rückzugsgefechte?

Prof. Dr. Hans Helge Bartsch, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor, Klinik für Tumorbiologie

11.25 – 11.45
Integrative Onkologie

  • Integrative Onkologie! – Wollen wir dahin? … und wohin eigentlich?
  • Besondere Therapierichtungen – Ein hilfreicher Einstieg?
  • Komplementäre versus alternative Medizin
  • Individualisierte Medizin, personalisierte Medizin, integrative Medizin – Gibt es einen Königsweg zum Patienten?

Dr. Jutta Hübner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

11.45 – 12.05
Integration der Palliativmedizin in die onkologische Krankenversorgung

  • Epidemiologische Daten zur Lebenserwartung bei Krebs
  • Frühe Integration der Palliativmedizin in die onkologische Krankenversorgung sichert umfassende Versorgungsqualität
  • Mitwirkung statt Abgrenzung der Palliativmedizin im multiprofessionellen onkologischen Team

Prof. Dr. Ulrich R. Kleeberg, Sprecher der AG Palliativmedizin und Mitglied des Vorstands, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

12.05 – 12.20
Zeit für Ihre Fragen!

12.20 – 13.20
Gemeinsames Mittagessen

Führt Versorgungsforschung zu besserer Versorgungsqualität?

13.20 – 13.40
Analyse von Versorgungsstrukturen in der Onkologie

  • Darstellung der Arzneimittelversorgung in Krankenhausambulanzen und im niedergelassenen Bereich
  • Diskussion der Unterschiede in der Versorgung
  • Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten

Dr. Gabriele Haas, Produktmanagerin, IMS Health

13.40 – 14.00
Können Brustzentren ihre Ergebnisse bei Patientenbefragungen durch Teilnahme an Benchmark-Workshops verbessern?
Prof. Dr. Holger Pfaff,
Direktor, Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR), Universität zu Köln

14.00 – 15.00
"8-Folien"-Impulsreferate mit anschließender Diskussion:
Was können die Krankenkassen zur Versorgungsforschung beitragen?

  • Versorgungsforschung für Allokationsentscheidungen
  • Erkenntnisgewinn durch Versorgungsforschung
  • Patientenorientierung durch die Darstellung von Unter-, Über- und Fehlversorgung
  • Analyse der leitliniengerechten Versorgung

Prof. Dr. Gerd Glaeske, Leiter der AG Arzneimittelanwendungsforschung, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik

Was können klinische Register zur Versorgungsforschung beitragen?

  • Darstellung der Methodik der Tumorregister der NHO
  • Präsentation der Prozessqualität und Ergebnisqualität in der Real Life Situation
  • Möglichkeit der Einbindung von Satellitenprojekten zur Erhebung von "Patient reported Outcomes"

Dr. Norbert Marschner, Medizinischer Direktor, iOMEDICO AG (Onko-CRO) und Arzt, Onkologische Schwerpunktpraxis Freiburg

Was können die niedergelassenen Hämatologen und Onkologen zur Versorgungsforschung beitragen?

  • Multidisziplinarität und Vernetzung
  • Wohnortnahe Langzeitversorgung
  • Kompetente Patienten

Dr. Walter Baumann, Geschäftsführer, WINHO GmbH

15.00 – 15.20
Wie gut ist die onkologische Versorgungsqualität in Deutschland?
Prof. Dr. Bertram Häussler,
Vorsitzender der Geschäftsführung, IGES Institut

15.20 – 15.40
Diskussion und Abschlussbemerkungen

15.40
Ende der Jahrestagung