7. EUROFORUM-Jahrestagung

Onkologie 2012

Herausforderung onkologische Versorgung – Innovative Konzepte und erfolgreiche Praxisbeispiele EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 25. und 26. April 2012 in stattgefunden!

Referenten

Dr. Niko Andre, Roche Pharma AG
Dr. Niko Andre leitet seit 2010 als medizinischer Direktor die Abteilung Medical Affairs Hämatologie/Onkologie der deutschen Roche Pharma AG. Zuvor war er vier Jahre für die Roche Konzernzentrale in der Schweiz tätig, zuletzt als global verantwortlicher Medical Director für den Bereich Angiogenese/Avastin. Dr. Andre hat seine Ausbildung zum Mediziner in Hamburg und San Antonio, Texas, absolviert und in den Folgejahren seine medizinische Weiterbildung an der Universitätsklinik Bochum auf den Bereich Hämatologie/Onkologie fokussiert. Im Anschluss an einen zweijährigen Forschungsaufenthalt an der Harvard Medical School hat Dr. Andre seine Facharztprüfung für Innere Medizin abgelegt und im weiteren Verlauf die Gebietsbezeichnung Hämatologie/Onkologie erworben. In seiner letzten klinischen Position war er als Oberarzt an der Universitätsklinik Bochum für den Bereich Hämatologie/Onkologie sowie die Koordination klinischer Studien verantwortlich.

Thomas Ballast, Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Thomas Ballast ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender des Verbands der Angestelltenkrankenkassen, Arbeiter-Ersatzkassen-Verband (VdAK//AEV) in Siegburg. Von 2003 bis 2008 war Herr Ballast Leiter der Abteilung „Vertrags- und Versorgungsmanagement“. In den Jahren 1992 bis 1995 war er als Referent für „Ärztliche Versorgung“ beim IKK-Bundesverband tätig, bevor er 1995 zum VdAK wechselte. Beim VdAK war Herr Ballast zunächst als Leiter Referat „Ärzte“ tätig, bevor er 1996 als stellvertretender Leiter die Abteilung „Verträge“ und ab 2000 die Leitung der Abteilung „Versorgungsoptimierung/Controlling“ übernahm.

Prof. Dr. med. Hans Helge Bartsch, Klinik für Tumorbiologie
Prof. Dr. med. Hans Helge Bartsch, Geschäftsführer der Klinik für Tumorbiologie, Freiburg, ist seit 1993 als Ärztlicher Direktor an der Klinik für Tumorbiologie vor allem für den Bereich onkologische Rehabilitation und Rehabilationsforschung verantwortlich. Er hat sich bundesweit als Onkologe und Rehabilitationsmediziner einen Namen gemacht und ist Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Expertenausschüssen sowie Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation, Nachsorge und Sozielmedizin der
Deutschen Krebsgesellschaft.

Dr. Walter Baumann, WINHO GmbH
Dr. Walter Baumann ist Geschäftsführer der WINHO GmbH. Zuvor war er bereits am Institut für Medizinsoziologie der Universitätsklinik Frankfurt, in der Abteilung Sozialmedizin im Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) und bei der Deutschen Rentenversicherung Thüringen tätig. Er arbeitete auch bei der Landesvertretung Hessen der Techniker Krankenkasse und am Wissenschaftlichen Institut der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen (WINHO).

Dr. med. Christoph Bischoff-Everding, HGC – GesundheitsConsult GmbH
Dr. Christoph Bischoff-Everding ist geschäftsführender Gesellschafter von HGC GesundheitsConsult. Von 1994 bis 2001 arbeitete er in einem internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen, zuletzt als Seniorberater / Seniormanager für deutsche und internationale Mandate, unter anderem Entwicklung des Kalkulationshandbuches für die G-DRG für die Partner der Selbstverwaltung, Qualitätsmanagement nach KTQ / EFQM, Krankenhausvergleiche, langjährige Erfahrung in Organisationsentwicklung, Personalbedarfsermittlung und Wirtschaftlichkeitsberechnung, Beratung von Krankenkassen, Verbänden und Pharmaunternehmen, Vorträge und Seminare. Im Zeitraum von 2001 bis 2004 war er als Leiter des Direktorats für Strategische Planung in einem großen kommunalen Krankenhauskonzern tätig. Zu den Tätigkeiten gehörten die Vorbereitung des Abschlusses von Verträgen mit Kooperationspartnern und von Verträgen zur Integrierten Versorgung mit Krankenkassen, Planung von medizinischen Versorgungszentren und der Aufbau von medizinischen Leistungsschwerpunkten (Brustzentrum, Gefäßzentrum).

Dr. Johannes Bruns, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Dr. Johannes Bruns ist seit Oktober 2006 Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. In den Jahren 1999 bis 2006 leitete er die Abteilung Grundsatzfragen der medizinischen Versorgung/Leistungen beim Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V. (VdAK). Zuvor arbeitete Herr Dr. Bruns als Facharzt für Chirurgie. Von 1992 bis 1998 war er an der Klink- und Poliklinik für Unfallchirurgie der Universität Bonn in verschiedenen Positionen tätig. 1993 erfolgte die Approbation als Arzt für Humanmedizin.

Dr. Markus Frick, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Dr. Markus Frick ist Director Market Access, EbM & Health Economics bei der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH in Berlin. Die von ihm geleitete Abteilung befasst sich mit den Fragen des Market Access, des HTA bzw. der Nutzenbewertung der Produkte von Sanofi-Aventis. An der Universität Bonn hat Dr. Markus Frick 1989 seine Facharztausbildung der inneren Medizin und im Jahr 2004 sein Postgraduiertenstudium Public Health abgeschlossen. In den Jahren 1989 bis 2003 lag der Schwerpunkt der klinischen Tätigkeit im Bereich der internistischen Onkologie und autologen Knochenmarktransplantation, insbesondere im Bereich der Brustkrebstherapie. Dort war er zuletzt auch als Direktor des Westdeutschen Brustzentrums tätig. Bevor er seine jetzige Position antrat, war Dr. Markus Frick Director Methodology & Valorisation – Medical & Health Policy bei Sanofi-Aventis. Dort war er für die Herausarbeitung des Wertes der Unternehmensprodukte und deren Kommunikation an bestimmte Gremien, wie z.B. G-BA, IW und an die Politik zuständig. Zuvor war er ebenfalls bei Sanofi-Aventis mit wechselnden Tätigkeiten in den Bereichen Onkologie, Medizin, Market Access und Public Affairs tätig.

Jan Geißler, LeukaNET e.V.
Jan Geißler ist Erster Vorsitzender des LeukaNET e.V. Er ist unabhängiger Berater im Spannungsfeld von Krebspolitik, Patientenvertretung und Sozialen Medien. Als Leukämiepatient und Teilnehmer verschiedener klinischer Studien gründete er 2002 die Online-Gemeinschaft "Leukämie-Online" (leukaemie-online.de), eine der frequentiertesten Online-Plattformen für Leukämiepatienten in Deutschland. Im Jahr 2003 gründete er mit anderen die "Europäische Krebspatienten-Koalition" (ECPC) als Dachorganisation in Europa. Außerdem ist er Mitgründer des globalen "CML Advocates Network". Jan Geißler agiert heute auf Europaebene als Patientenvertreter in verschiedenen Ausschüssen und Beiräten.

Prof. Dr. rer. nat. Gerd Glaeske, Universität Bremen Zentrum für Sozialpolitik
Prof. Dr. rer.nat. Gerd Glaeske ist seit Ende 1999 Professor für Arzneimittelversorgungsforschung im Zentrum für Sozialpolitik. Seit 2007 ist er Co-Leiter der Abteilung für Gesundheitsökonomie, Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung im ZeS. Er war Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen und stellv. Hauptgeschäftsführer des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung.

Dr. Matthias Gruhl, Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
Dr. med. Matthias Gruhl ist Leiter des Amtes für Gesundheit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg. Er ist Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen und Allgemeinmedizin und übte klinische Tätigkeiten in Aachen, Neu Guinea und Minden aus. Zuvor arbeitete er als Hafenarzt in Bremen. Seit 1985 ist Dr. Gruhl in den obersten Landesgesundheitsbehörden in Hessen und Bremen tätig und war bis Februar 2012 Abteilungsleiter Gesundheit bei der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit der Freien Hansestadt Bremen.

Dr. med. Annette Güntert, Bundesärztekammer
Dr. med. Annette Güntert ist Leiterin der Abteilung Ärztliche Aus- und Weiterbildung bei der Bundesärztekammer. Zuvor war sie geschäftsführende Ärztin der Ärztekammer Westfalen-Lippe sowie Referentin in der Krankenhausabteilung der Bundesärztekammer. Dr. Güntert war bereits als Referentin in der Medizinalaufsicht des Landes Nordrhein-Westfahlen tätig und ist Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen. Des Weiteren arbeitete Sie als Oberärztin an der Barbara-Klinik Hamm-Heessen als Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Seit 1998 leitet sie das Dezernat „Ärztliche Weiterbildung/Ärztliche Ausbildung/Notfall-/Katastrophenmedizin und Sanitätsdienst“ der Bundesärztekammer in Berlin.

Dr. Antje Haas, GKV-Spitzenverband
Dr. Antje Haas ist Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie und Hämostaseologie. Sie arbeitete langjährig klinisch und wissenschaftlich. Seit 2008 ist Dr. Antje Haas in der Abteilung Krankenhäuser des GKV-Spitzenverbands als Referatsleiterin tätig und übernimmt ab 01. März 2012 die Abteilungsleitung Arznei- und Heilmittel.

Dr. Gabriele Haas, IMS Health
Dr. Gabriele Haas ist Produktmanagerin Medical & Patient Data bei IMS Health. Sie hat in Frankfurt am Main Pharmazie studiert und dort auch im Bereich klinische Onkologie/Immunologie promoviert. Während Ihrer Zeit bei der TK im Bereich Arzneimittelversorgungsmanagement absolvierte sie einen Aufbaustudiengang zur Gesundheitsökonomin EBS.

Prof. Dr. med. Michael Hallek, Klinikum der Universität Köln
Prof. Dr. med. Michael Hallek ist seit 2003 Direktor der Klinik I für Innere Medizin an der Universität zu Köln und Vorsitzender des Vereins der Universitären Hämatologen und Onkologen (VUHO). Von 1978 bis 1985 studierte er Medizin in Regensburg, München und Paris. Seine ärztliche Ausbildung erhielt er in München. Von 1990 bis 1992 verbrachte er zwei Jahre als Postdoktorand am Dana-Farber-Cancer-Institute der Harvard Medical School in Boston. Er ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist die Entwicklung spezifischer, molekularer Therapien für Leukämien. Er erhielt zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen. Prof. Hallek ist Gründer und Leiter der Deutschen CLL-Studiengruppe (DCLLSG ), der international führenden Studiengruppe zur Erforschung neuer Behandlungen der chronischen lymphatischen Leukämie.

Prof. Dr. med. Bertram Häussler, IGES Institut
Prof. Dr. med. Bertram Häussler, ist seit 1990 Geschäftsführer und seit 2006 Vorsitzender der Geschäftsführung des IGES Instituts, einem großen, privatwirtschaftlich geführten und unabhängigen Forschungsinstitut. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit liegt derzeit in den Bereichen Versorgungsforschung, Gesundheitsökonomie, Innovationsforschung und Nutzenbewertung sowie Pharmakoepidemiologie und klinische Arzneimittelforschung im nationalen und internationalen Kontext. Nach Studien der Medizin und Soziologie hatte er sich seit 1986 am IGES Institut zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit aktuellen Fragen der Gesundheitssystemforschung, dem Aufbau und der Evaluation neuer Versorgungsmodelle sowie IT-Systemen im Gesundheitswesen beschäftigt. Er leitet seit 1998 zudem die IGES-Tochtergesellschaft, CSG Clinische Studien Gesellschaft, die im Bereich pharmakologischer und pharmakoökonomischer Forschung aktiv ist. Des Weiteren ist er seit 2009 als Geschäftsführer von IMC clinicon tätig. IMC clinicon ist ein Beratungs- und Dienstleistungs-institut im Gesundheitswesen - spezialisiert auf Krankenhäuser. Bertram Häussler gehört als Mitglied und Beirat mehreren Fachgesellschaften für Pharmakologie, Arzneimittelanwendungs-forschung und Qualitätssicherung in der Medizin an. 2002 wurde er zum Honorarprofessor an der Technischen Universität Berlin ernannt, an der er das Fach „Ökonomik der pharmazeutischen Industrie“ lehrt.

Dr. med. Jutta Hübner, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Dr. med. Jutta Hübner beschäftigt sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit der komplementären Medizin und Integrativen Onkologie. Nach der Facharztweiterbildung mit dem Schwerpunkt  Hämatologie und Internistische Onkologie u.a. an der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg war sie von zunächst Chefärztin in der onkologischen Rehabilitation und von 2004 bis 2009 Chefärztin der Abteilung Onkologie der Habichtswaldklinik in Kassel. Seit November 2009 ist sie die Leiterin der Palliativmedizin, komplementären und supportiven Onkologie am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen der Universitätsklinik Frankfurt. 2010 wurde sie zur Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft gewählt.

Dr. Hiltrud Kastenholz, Bundesministerium für Gesundheit
Dr. Hiltrud Kastenholz ist Referatsleiterin und Ministerialrätin beim Bundesministerium für Gesundheit. Nach dem Medizinstudium an der Universität Bonn absolvierte Sie eine Weiterbildung in der Inneren Medizin in verschiedenen Krankenhäusern und arbeitete nebenberuflich in der ambulanten Versorgung. Im November 1991 wechselte sie zum Bundesministerium für Gesundheit, seit 1999 ist sie dort als Referatsleiterin tätig.

Prof. Dr. Ulrich R. Kleeberg, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Prof. Dr. Ulrich R. Kleeberg ist Sprecher der AG Palliativmedizin und Mitglied des Vorstands der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. Nach seinem Medizinstudium in Freiburg, Paris, Hamburg und London und dem Staatsexamen in Hamburg absolvierte er Weiterbildungen in Innere- und Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Dermatologie. Anschließend arbeitete er unter anderem am Massachusetts General Hospital der Harvard Medical School in Boston und den Universitätskliniken Ulm. Er erhielt unter anderem den Pappenheim-Preis der Deutschen Gesellschaft Hämatologie & Onkologie (DGHO). Der Facharzt für Innere- und Labormedizin gründete 1976 die Hämatologisch-onkologische Schwerpunktpraxis Hamburg-Altona (HOPA). Prof. Dr. Ulrich ist führendes Mitglied in zahlreichen Vereinigungen und Arbeitsgruppen. So ist er z. B. seit 2007 Sprecher der Landeskrebsgesellschaften und Vorstandsmitglied der Deutschen Krebsgesellschaft.

Prof. Dr. Dr. Gerald Kolb, St. Bonifatius Hospital
Prof. Dr. Dr. Gerald Franz Kolb ist Chefarzt und Ärztlicher Direktor am St. Bonifatius Hospital in Lingen/Ems. Er studierte Biologie, Humanbiologie und Medizin. Er war unter anderem als Assistent im Medizinischen Zentrallabor an den Städtischen Kliniken Fulda tätig und arbeitete in der Abteilung für Hämatologie-Onkologie-Immunologie an der Medizinischen Universitätsklinik Marburg. Anschließed wechselte er zum St. Bonifatius Hospital. 1994 bis 1995 war Prof. Dr. Dr. Kolb an der Universität Ulm als Professor (Ordinarius) für Geriatrie tätig. Zudem wurde er Ärztlicher Direktor am Bethesda-Hospital Ulm. Er veröffentlichte bereits zahlreiche Publikationen, unter anderem Artikel in Fachzeitschriften und Lehrbüchern und war Mitherausgeber des European Journal of Geriatrics. Er war außerdem Vize-Präsident, Präsident elect, Präsident und Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und ist seit 2008 Präsident des Dachverbandes der Deutschen wissenschaftlichen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DVGG). 2006 erfolgte die Berufung in das Academic Board der European Union Geriatric Medicine Society (EUGMS). 2007 erhielt Prof. Dr. Dr. Kolb den Ignatius Nascher Preis der Stadt Wien für Geriatrie für das Lebenswerk.

Dr. Norbert Marschner, iOMEDICO AG (Onko-CRO)
Dr. Norbert Marschner ist Medizinischer Direktor bei der iOMEDICO AG (Onko-CRO) und Arzt mit einer Onkologischen Schwerpunktpraxis in Freiburg. Nach dem medizinischen Staatsexamen 1982 erfolgte die internistische, später internistische-onkologische  Ausbildung am Katharinenhospital in Stuttgart und an der Universitätsklinik Göttingen. 1988 nahm er erstmals an klinischen Studien teil. Seit 1991 leitet er nationale und internationale onkologische Studien. 1993 baute er die erste onkologischen Schwerpunktpraxis in Freiburg auf. 1996 gründete er die iOMEDICO AG als Onko-CRO, die heute bundesweit Klinische Studien und Klinische Versorgungsforschungsprojekte mit mehr als 30.000 onkologischen Patient/inn/en durchführt.

Klaus Meier, Zentralapotheke der Heidekreis Klinikum GmbH
Klaus Meier ist Leitender Apotheker der Zentralapotheke der Heidekreis Klinikum GmbH. Nach seinem Staatsexamen in Theologie und Pharmazie folgte 1981 die Approbation als Apotheker. 1989 wurde er Fachapotheker für Klinische Pharmazie. Seit 1998 ist Klaus Meier Präsident der Deutschen Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) und seit 2000 Präsident der Europäischen Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (ESOP).

Thomas Müller, Gemeinsamer Bundesausschuss
Thomas Müller, leitet seit 2007 die Abteilung Arzneimittel des Gemeinsamen Bundesausschusses. Er hat Pharmazie und Medizin in Berlin und London studiert und  ist Fachapotheker für Klinische Pharmazie. Beruflich war er als Arzt in der Klinik für Dermatologie an der Charité, anschließend als Apotheker an den Universitätskliniken in Erlangen und Rostock tätig. Später wurde er Leiter der Apotheke des Klinikums Neubrandenburg und schließlich Direktor der Zentralapotheke und Leiter der Medizinischen Beschaffung des Universitätsklinikums Rostock. Thomas Müller ist Mitglied in der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (GQMG), dem Forum Patientensicherheit des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und im Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. Thomas Müller ist zudem Lehrbeauftragter der Universitäten Bonn (Drug Regulatory Affairs) und Paris-Sorbonne (International Market Access).

Prof. Dr. Holger Pfaff, Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und  Rehabilitationswissenschaft (IMVR), Universität zu Köln
Prof. Dr. Holger Pfaff ist seit 1997 als Professor für Medizinische Soziologie am Institut für Arbeits- und Sozialmedizin der Universität Köln tätig. Desweiteren ist er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF) mit den Forschungsgebieten: Versorgungsforschung (Arzt-Patient-Beziehung; Shared Decision Making; Kooperation und Kommunikation in der integrierten/vernetzten Versorgung; Evaluation; Methoden- und Kennzahlenentwicklung) sowie Arbeit und Gesundheit (Stress und Ressourcen in der Arbeitswelt; betriebliche Gesundheitsförderung; Kennzahlen für das Betriebliche Gesundheitsmanagement).

Gerhard Potuschek, BARMER GEK in Bayern
Gerhard Potuschek ist Landesgeschäftsführer bei der BARMER GEK Bayern. Er ist bereits seit 1974 für das Unternehmen tätig. Von 1997 bis 2001 war er Landesgeschäftsführer  BARMER Sachsen und von 2001 bis 2007 Landesgeschäftsführer BARMER Hessen. Seit August 2007 übt er seine derzeitige Position aus. Gerhard Potuschek ist zudem seit 2009 stellvertretender Vorsitzender des VdEK Landesausschuss Bayern. Darüber hinaus nimmt er verschiedene Lehraufträge wahr.

Dr. Christian Sartori, DCS Diagnostik-Systeme
Dr. Christian Sartori ist Geschäftsführer von DCS Diagnostik-Systeme. 1985 promovierte er in Biochemie in Hamburg. Danach hatte er diverse Positionen bei mittelständischen Firmen in Marketing und Vertrieb von in vitro-Diagnostika inne. 1992 erfolgte die Gründung von DCS Diagnostik-Systeme.

PD Dr. med. Stephan Schmitz, Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen & Onkologen in Dt. e.V. (BNHO e.V.)
PD Dr. Stephan Schmitz ist neben dem Vorsitz des Berufsverbandes der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO) e.V. ist PD Dr. Schmitz Mitglied des Vorstandes im Kompetenznetz Maligne Lymphome und Vorstandsmitglied der Sektion Hämatologie und Onkologie im Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI). Er  studierte Physik und Medizin. Der Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie habilitierte für das Fach Innere Medizin und legte die ESMO Prüfung zur European Certification on Medical Oncology ab. Seit 1997 hat er eine eigene Schwerpunktpraxis für Onkologie und Hämatologie.

Dr. med. Yvonne-Beatrice Schüler, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen – IQWiG
Dr. med. Yvonne-Beatrice Schüler ist im Ressort Arzneimittelbewertung beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen – IQWiG tätig. Sie studierte von 1997 bis 2004 Humanmedizin an der Universität zu Köln. 2006 erfolgte die Promotion im Fachgebiet stereotaktische Neurochirurgie. Von 2008 bis 2010 absolvierte sie berufsbegleitend zunächst das Intensivstudium Gesundheitsökonom, danach das Studium zum Executive MBA Health Care Management an der European Business School (EBS), Universität für Wirtschaft und Recht, Wiesbaden. Im Jahr 2004 arbeitete sie als Ärztin im Praktikum in den Rheinischen Kliniken Bonn (Abteilung Psychiatrie). Nach Erlangung der Vollapprobation war sie 3 Jahre bei der Grünenthal GmbH, Aachen, im Bereich Corporate Regulatory & Safety Affairs, zunächst als Drug Safety Manager, später als Drug Safety Medical Advisor beschäftigt. Aktuell ist sie am Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Ressort Arzneimittelbewertung, in einer Supervisionsfunktion tätig, in dem sie ihre Tätigkeit Ende 2007 als wissenschaftliche Mitarbeiterin begann.

Oliver Tamimi, Omnicare Pharma GmbH
Oliver Tamimi, Jahrgang 1970, verfügt über weitreichende Erfahrungen im Bereich des Apotheken-Managements. Als einer der Geschäftsführer der Neuen Omnicare Pharma GmbH, einer Kooperation von Apothekern für Apotheker mit onkologischem Schwerpunkt, liegt Tamimis Fokus klar im Bereich der Onkologie. Darüber hinaus bringt er eine umfassende Expertise als Unternehmer mit sich: Neben der Entwicklung und Implementierung neuer Apotheken-Geschäftsfelder gründete er mit der Zytocare GmbH und der „alten“ Omnicare Pharma GmbH zwei Unternehmen zur partnerschaftlichen Versorgung schwerstkranker onkologischer Patienten. Die von Tamimi gegründete myPharmacy GmbH bietet Apotheken umfassende Unterstützung in allen kaufmännischen Bereichen. Oliver Tamimi ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Prof. Dr. med. Martin Wilhelm , Medizinische Klinik 5 (Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie), Klinikum Nürnberg
Prof. Dr. med. Martin Wilhelm ist Direktor der Medizinischen Klinik 5 (Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie) im Klinikum Nürnberg. Er ist Arzt für Innere Medizin mit der Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Internistische Onkologie. Er war als Gastarzt am MD Anderson Cancer Center in Houston, USA und am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, USA tätig. Im März 2001 erfolgt die Berufung auf eine C3-Professur für Innere Medizin (Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie mit Stammzelltransplantation) an der Universität Würzburg. Prof. Dr. med. Martin Wilhelm veröffentlichte bereits mehr als 100 Publikationen, unter anderem in den führenden medizinischen Fachzeitschriften (z. B. New England Journal of Medicine, Blood, Journal of Clinical Oncology).