PKV aktuell

EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 22. und 23. August 2016 in Berlin stattgefunden!

Folgende Referenten-Zitate geben Ihnen einen Einblick in das Themenspektrum der Konferenz:
 

"Nach einer Ruhephase bringen die Beitragssteigerungen in PKV und GKV die Diskussion über die Dualität in der Krankenversicherung wieder zurück auf die aktuelle gesundheitspolitische Agenda."
Dr. Martin Albrecht, Geschäftsführer, IGES Institut GmbH

 

"Das heutige Nebeneinander von PKV und GKV entspricht nicht mehr der Lebenswirklichkeit einer älter und bunter werdenden Gesellschaft mit wechselnden Lebenslagen und insbesondere einer steigenden Anzahl chronisch kranker und multimorbider Patientinnen und Patienten. Zudem haben beide Versicherungssysteme mit Problemen zu kämpfen. In der Bürgerversicherung sichern PKV und GKV miteinander gleichermaßen eine gute Versorgung auf dem höchsten medizinischen Entwicklungsstand zukunftssicher ab. Mit der immer stärker werdenden Digitalisierung wird das Gesundheitswesen in vielen Bereichen revolutioniert. Neben der Freude über die sich daraus ergebenden Chancen und Möglichkeiten müssen wir immer darauf achten, die Rechte der Patientinnen und Patienten im Gleichschritt zu stärken."
Maria Klein-Schmeink, Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter

 

"Die Zukunftsfähigkeit der PKV hängt davon ab, wie wir Kundenerwartungen und Wirtschaftlichkeit miteinander in Einklang bringen."
Dr. Andreas Eurich,Vorsitzender des Vorstandes, Barmenia Krankenversicherung

 

"Die 8,8 Mio. PKV-Versicherten haben schätzungsweise 227 Mrd. € an Rückstellungen für das Alter angesammelt. Umgerechnet ca. 26.000 € pro Versicherten. Dies ist äußerst beruhigend und völlig unabhängig von der Verzinsung dieser Rückstellungen eine deutlich bequemere Position als keine Rückstellungen zu haben. Die GKV haben zum Vergleich für 72 Mio. Versicherte aktuell in etwa 24 Mrd. € an Reserven. Dies entspricht ca. 300 € pro Versicherten."
Dr. Hans Olav Herøy, Mitglied des Vorstandes, HUK-Coburg

 

"Die Gesetzgebung der aktuellen Wahlperiode hat zu erheblichen Ausgabensteigerungen bei allen Kostenträgern geführt. Ursächlich ist dafür auch die zunehmende Übertragung staatlicher Aufgaben - wie die Finanzierung von Krankenhausinvestitionen oder von Versorgungsforschung - auf die Beitragszahler. In diesem Kontext einer Verschiebung staatlicher Verantwortung erklingt auch regelmäßig der Ruf nach einer Einbeziehung der Privaten Krankenversicherung. Es ist daher an der Zeit für eine Rückbesinnung auf ordnungspolitische Grundsätze: Aufgaben, die im gesamtgesellschaftlichen Interesse liegen, sind systematisch über das Steuersystem zu leisten. Beitragszahler haben für sie keine Finanzierungsverantwortung.‎"
Dr. Timm Genett, Geschäftsführer, PKV-Verband

 

"Der Morbi-RSA muss dringend reformiert werden, damit die Krankenkassen wieder gleiche Wettbewerbsbedingungen haben. Nur so ist unser gegliedertes Krankenversicherungssystem und damit das deutsche Gesundheitswesen auf Dauer zu stabilisieren."
Peter Kaetsch, Mitglied des Vorstandes, BIG direkt gesund

 

"Eine verhaltensorientierte Tarifierung in der PKV mit Beitragserhöhung bei mangelnder, digital überwachter Compliance ist nicht zulässig, nicht existent und nicht geplant. Eine fallbezogene Bonifikation für gesundheitsbewusstes Verhalten mittels digitaler Nachweise ist hingegen möglich."
Roland Weber, Mitglied des Vorstandes, Debeka Krankenversicherung

 

"Die betriebliche Krankenversicherung ist eine der effektivsten und kostengünstigsten Personalzusatzleistung, welche auf die großen personalpolitischen Herausforderungen einzahlt nämlich: Mitarbeiter zu binden und zu finden. bKV ist Einstellungssache."
Ursula Wilmers, Allianz Private Krankenversicherung

 

"Die Digitalisierung ist im Gesundheitswesen noch nicht angekommen."
Roland Weidmann, Abteilungsleiter, HUK-COBURG Krankenversicherung

 

 

"Die Kunden verlangen von einer PKV heute zurecht mehr als die Begleichung ihrer Rechnungen. In Zeiten fortschreitender Digitalisierung eröffnen sich für ein PKV-Unternehmen viele neue Wege, effizient und effektiv auf Kundenwünsche einzugehen."
Thomas Jacobi, Leiter strategisches Leistungs- und Gesundheitsmanagement, Central Krankenversicherung

 

"Die Kundenorientierung, die Leistungsprozesse sowie das Leistungsmanagement können durch die Digitalisierung maßgeblich unterstützt und optimiert werden. Somit hilft die Digitalisierung sehr, das Trilemma im Leistungsmanagement zu lösen."
Thorsten Hartwig, Abteilungsleiter Richtlinien Leistung, Versicherungskammer Bayern
Karl-Heinz Naumann, Geschäftsführer, Global Side GmbH

 

"Digitale Angebote stärken die Souveränität der Kunden - auch im Gesundheitswesen."
Karen Walkenhorst, Bereichsleiterin, Techniker Krankenversicherung

 

"Die Vertriebserfolge der privaten Pflegeversicherung stehen im krassen Gegensatz zur wirtschaftlichen Bedeutung des Pflegerisikos für die Betroffenen. Neue Vorgehensmodelle sind gefragt, um die Reichweite zu erhöhen."
Michael Franke, Geschäftsführender Gesellschafter, Franke und Bornberg

 

"Eine private Pflegeversicherung ist und bleibt ein wesentlicher Vorsorgebaustein."
Dr. Martin Zsohar, Mitglied des Vorstandes, Münchener Verein Krankenversicherung a. G.