Aktuelles aus der Energiewende:

Praxisfragen aus EnWG & EEG

EUROFORUM AkademieBald wieder im Programm.

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Programm

Das Objektnetz im neuen Gewand!
Wie es zur Kundenanlage oder zum geschlossenen Verteilernetz wird

Dienstag, 29. November 2011

9.30–10.00
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

10.00–10.15
Eröffnung durch Euroforum und den Vorsitzenden
Michael H. Küper,
M.Sc., Rechtsanwalt, PricewaterhouseCoopers Legal AG, Düsseldorf

10.15–10.30
Das Objektnetz ist tot – es lebe das Objektnetz? Neues im EnWG

  • Die alte Regelung – Was sah § 110 EnWG (2005) vor?
  • Auch hier – Das 3. Binnenmarktpaket zwingt zum Handeln!
  • Die neue Regelung im Detail
  • Abgrenzungsmerkmale: Wann liegt was vor?

Michael H. Küper

10.30–11.00
Die Abgrenzung zur Kundenanlage – Nische für Objektnetzbetreiber!

  • Gesetzlich neu normiert: Die Kundenanlage!
  • Was ist eine Kundenanlage?
  • Wann liegt sie vor? Charakteristika und Abgrenzungsmerkmale
  • Eigene Zählpunkte – Wann sind sie nötig?
  • Vorteil Kundenanlage? Wie wird das Netz zu einer Kundenanlage?

Michael H. Küper

11.00–11.15 Fragen und Diskussion
11.15–11.45 Pause mit Kaffee und Tee

11.45–12.30
Das geschlossene Verteilernetz – (Fast) Voll reguliert!

  • Vom Objektnetz zum geschlossenen Verteilernetz: Voraussetzungen des neuen § 110 EnWG
  • Die Regulierung gilt – Welche Privilegierungen gibt es (noch)?
  • Die Netznutzungsentgelte: Wie werden sie kalkuliert?
  • Buchhalterische und informatorische Entflechtung – Wie es in der Praxis gehen kann
  • Wie erfolgt die Abrechnung?

Dr. Christin Merz, Handels- und Vermietungsmanagement Energie und Versorgung, HVM-GK Leitung Kaufmännisches Management, Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide, Frankfurt/Main

12.30 – 12.45 Fragen und Diskussion
12.45 – 14.15 Gemeinsames Mittagessen

14.15–15.00
Der Objektnetzantrag – Was künftig beim geschlossenen Verteilernetz zu beachten ist

  • Antrag bei der zuständigen Regulierungsbehörde: Welche ist das?
  • Die Antragsstellung: Form und Fristen
  • Welche sind die erforderlichen Unterlagen?
  • Netzanschluss und Netzzugang für den Kunden: Welche Verträge müssen mit wem abgeschlossen werden?

Birgit Ortlieb, Geschäftsführerin, VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e. V., Berlin

15.00–15.15 Fragen und Diskussion
15.15–15.45 Pause mit Kaffee und Tee

15.45–16.45
Datenaustausch und Schnittstellen: Anforderungen bei geschlossenen Verteilernetzen

  • Der (technische) Aufbau eines Industrienetzes: Welche Prozesse sind nötig?
  • Handlungsbedarf in Sachen Datenaustausch
  • Marktkommunikation und Lieferantenwechsel: Anforderungen an die IT
  • Messwesen im geschlossenen Verteilernetz: Welche Anforderungen zu erfüllen sind
  • Die Abrechnung in der Praxis

Heiko Mevert, Geschäftsführer, GETEC net GmbH, Hannover (angefragt)

16.45–17.00 Fragen und Diskussion
17.00 Ende des zweiten Seminartages

Im Anschluss an den Seminartag laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzusetzen, und knüpfen Sie neue Kontakte!

Verbraucherschutz!
Die neuen Herausforderungen für den Vertrieb aus dem EnWG 2011

Mittwoch, 30. November 2011

9.30–10.00
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

10.00–10.15
Eröffnung durch Euroforum und den Vorsitzenden
Christian Teßmann,
Rechtsanwalt, PricewaterhouseCoopers Legal AG, Düsseldorf

10.15–10.30
Verbraucherschutz als neues Schlagwort aus dem EnWG!

  • Warum Verbraucherschutz an neuer Bedeutung gewinnt
  • Vom Energieversorger zum Energiedienstleister – Den Kunden in den Mittelpunkt rücken
  • An welchen Stellen im EnWG findet man Regelungen für den Endkundenmarkt?

Christian Teßmann

10.30–11.00
Transparenz schaffen – auch bei den Rechnungen!

  • Die Neuregelungen des § 40 EnWG – Anforderungen an Rechnungsinhalte
  • Die Mindestinhalte und wie sie dargestellt werden können
  • Die Stromkennzeichnung als Teil der Rechnung
  • Wird die Bundesnetzagentur aktiv?
  • "Einfach verständlich" als Ziel: Wird es damit erreicht?

Johannes Brüssermann, Vorsitzender des Vorstands, BEMD e.V. Bundesverband der Energiemarktdienstleister, Darmstadt

11.00–11.15 Fragen und Diskussion
11.15–11.45 Pause mit Kaffee und Tee

11.45–12.15
Keine Verzögerungen mehr!
Wie der Lieferantenwechsel jetzt geregelt wird

  • Die neue 3-Wochen-Frist – Was bringt es für den Wettbewerb?
  • Ab wann startet die 3-Wochen-Frist? Konflikte drohen!
  • Anpassung von GPKE/GeLi – Das aktuelle Festlegungsverfahren der BNetzA
  • Daten und Marktkommunikation: Wie funktioniert es künftig?
  • Schadensersatzpflicht bei einer Verzögerung des Lieferantenwechsels: Wer gegen wen?
  • Weiteres: Sechs Wochen bis zur Abrechnung, Endkundenverträge

Andreas Jahn, Leiter Regulierung und Energiepolitik, lekker Energie GmbH, Berlin

12.15–12.45
Wenn es zum Streit kommt – Die neue Schlichtungsstelle

  • Das richtige Vorgehen bei Verbrauchereingaben – Wie lang ist eine "angemessene Frist"?
  • Die Schlichtungsstelle: Wo ist sie angesiedelt? Wie wird die Unabhängigkeit gewahrt?
  • Das Schlichtungsverfahren
  • Was ist mit Bagatellstreitigkeiten?
  • Abgrenzung zu Regulierungs- und Kartellbehörden: Wann sind diese zuständig?
  • Die Kosten – Wer trägt sie?
  • Wann geht es vor Gericht? Den Rechtsweg beschreiten

Dr. Marc Salevic, Rechtsanwalt, PricewaterhouseCoopers Legal AG, Düsseldorf

12.45–13.15 Fragen und Diskussion
13.15–14.45 Gemeinsames Mittagessen

14.45–15.15
Jetzt wird es Smart! Chancen für den Energievertrieb

  • Energieeffizienz als oberstes Ziel – Sind Smart Meter der richtige Weg?
  • Smart Metering als Chance begreifen – Bloße Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen oder neue Produkte mit Mehrwert anbieten?
  • Dienstleistungen und Produkte rund um Smart Meter entwickeln!
  • Datenschutz und Schutzprofile
  • Roadmap für die Umsetzung

Sebastian Icks, Beratung & Projektmanagement kommunale Partner, smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück

15.15–15.45 Fragen und Diskussion
15.45–16.15 Pause mit Kaffee und Tee

16.15–16.45
Der Sonderkundenvertrag – Welche Inhalte soll er künftig haben?

  • Was ist ein Sonderkundenvertrag? Abgrenzung zur Grundversorgung
  • Die Verordnungsermächtigung des BMWi – Macht das Ministerium davon Gebrauch?
  • Für den Verbraucherschutz: Vertragsabschluss, Vertragsinhalte, Beendigung der Verträge einheitlich regeln

Dr. Martin Auer, Leiter Konzernrecht, MVV Energie AG, Mannheim

16.45–17.15
Dauerbrenner Preisanpassungsklauseln – Ändert sich was durch das EnWG?

  • Der Normsonderkundenvertrag: Warum der BGH regelmäßig tätig wird
  • Worauf man schon bei der Vertragsgestaltung achten muss
  • Der Altvertrag und wie man neue Klauseln implementiert
  • Gibt das neue EnWG Handlungsempfehlungen?
  • Neues aus der Rechtsprechung, insb. zum Vorlageverfahren beim EuGH

Dr. Martin Auer

17.15–17.30 Fragen und Diskussion
17.30 Ende des dritten Seminartages

Ein Tag voller Informationen und Diskussionen – lassen Sie ihn mit einem gemeinsamen Umtrunk ausklingen!

Erneuerbare in den Markt integrieren –
Was nach dem EEG 2012 zu tun ist

Donnerstag, 1. Dezember 2011

9.30–10.00
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

10.00–10.15
Eröffnung durch Euroforum und den Vorsitzenden
Dominik Martel,
Rechtsanwalt, PricewaterhouseCoopers Legal AG, Düsseldorf

10.15–10.30
Das novellierte EEG: Neue Anreize für eine Marktintegration setzen!

  • Die Klimaschutzziele erreichen – Welchen Beitrag das EEG schon leistet
  • Die Integration der Erneuerbaren Energien in den Strommarkt als vorderstes Ziel
  • Instrumente für verstärkte Markt-, Netz- und Systemintegration
  • Nach dem Gesetz ist vor dem Gesetz – Wo Anpassungsbedarf besteht

Dominik Martel

10.30–11.00
Der Netzanschluss: Was gilt für EEG-Anlagen?

  • Die Pflichten des Netzbetreibers: Was ändert sich durch das neue EEG?
  • Der Netzanschluss: Wo und wie?
  • Die Ermittlung des gesetzlichen Netzverknüpfungspunktes
  • Das Netzanschlussverfahren
  • Wann ist eine Netzerweiterung notwendig?
  • Vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten
  • Die Netzintegration von Photovoltaik-Anlagen – Technische Vorgaben

Marc Behnke, Referent EEG/KWK-Grundsätze, E.ON edis AG, Fürstenwalde

11.00–11.15 Fragen und Diskussion
11.15–11.45 Pause mit Kaffee und Tee

11.45–12.15
Die Einspeisevergütungen: Die neuen Regeln im Detail

  • Die politsche Einordnung der EEG-Novelle in Energiewende und Energiekonzept
  • Die Vergütungssätze für Erneuerbare Energien als Kernelement des neuen EEG
  • Die Fördersätze im Einzelnen: Photovoltaik, Wind, Geothermie, …
  • Degressionssätze – Jetzt für alle!
  • Entwicklung der Einspeisevergütung in Zukunft

Hanna Schumacher, Referat KI III 4 "Recht der Erneuerbaren Energien", Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin

12.15–12.45
Die Direktvermarktung vorantreiben! Was das neue EEG vorsieht

  • Einspeisevergütung oder Direktvermarktung? Das ist hier die Frage!
  • Welche Formen der Direktvermarktung gibt es? Für wen ist sie interessant?
  • Die Marktprämie – Anreiz für Anlagenbetreiber, sich zu aktiven Marktakteuren zu entwickeln
  • Voraussetzungen und Höhe der Prämie
  • Die anteilige Direktvermarktung
  • Kosten für die Handelsteilnahme und Prognoseabweichungen abdecken – Mit der Managementprämie
  • Teilnahme am Regelenergiemarkt: So funktioniert es!
  • Flexibilitätsprämie für die Verstromung von Biogas – Marktorientierung als Ziel

Dominik Martel

12.45–13.15 Fragen und Diskussion
13.15–14.45 Gemeinsames Mittagessen


14.45–15.15
Für den Netzbetreiber: Was ändert sich beim Einspeisemanagement?

  • An sich: Vorrang für Erneuerbare – Aber nicht immer möglich!
  • Die neuen Regelungen zum Einspeisemanagement: Netzengpässe meistern
  • Notwendige technische Einrichtungen: Fernsteuerbarkeit und Ermittlung der Ist-Einspeisung
  • Entschädigungsregelungen bei Abregelungen: Wie wird die Entschädigung berechnet?
  • Wann ist der Netzausbau verpflichtend?
  • Sonderregelungen für PV-Anlagen – Was ist zu beachten?

Marc Behnke

15.15–15.45
Das Grün- und Eigenstromprivileg: Wie es modifiziert wird

  • Verschärfte Voraussetzungen für das Grünstromprivileg! Was gilt künftig?
  • Die Voraussetzungen nach § 39 EEG
  • Eigenversorgungsprivileg – Die aktuellen Änderungen
  • Die Befreiung von der EEG-Umlage: Wann kann sie erfolgen?
  • Anforderungen an den räumlichen Zusammenhang zwischen Eigenerzeugung und -verbrauch

Oliver Hummel, Vorstand, Naturstrom AG, Düsseldorf

15.45–16.15 Fragen und Diskussion
16.15–16.45 Pause mit Kaffee und Tee

16.45–17.15
Die Novelle des EEG – Sicht eines stromintensiven Unternehmens

  • Der Industriestandort Deutschland – Gefährdet durch die EEG-Novelle?
  • Die Begrenzung der EEG-Umlage: Ein Tropfen auf dem heißen Stein?
  • Strombezugsgrenze drastisch gesenkt: Reicht das aus?
  • Eigenerzeugung aus Erneuerbaren – Ein gangbarer Weg?
  • Besondere Ausgleichsregeln und wie sie sich auswirken

Thomas Mock, Director Public Affairs, Hydro Aluminium Deutschland GmbH, Bonn

17.15–17.45
Die neuen Biomasseregelungen im EEG 2012

  • Arbeitsweise der Clearingstelle EEG
  • Vergütungsvoraussetzungen für Strom aus Biomasse
  • Die neuen Vorgaben zur Wärmenutzung

Marieluise Reißenweber, Mitglied der Clearingstelle EEG, Berlin

17.45–18.00 Fragen und Diskussion
18.00 Ende des vierten Seminartages