Preisverhandlungen nach AMNOG

Praxiswissen EUROFORUM SeminarBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Mittwoch, 11. September 2013

Später Beginn – Sparen Sie Übernachtungskosten!

10.00 – 10.30
Empfang mit Frühstücksimbiss, Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

10.30 – 10.35
Begrüßung durch den fachlichen Leiter
Prof. Dr. Dr. Christian Dierks,
Rechtsanwalt und Arzt, Dierks + Bohle Rechtsanwälte

10.35 – 12.00
Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen

  • AMNOG – Aktuelle Rechtsfragen
  • Die Weiterentwicklung der gesetzlichen Vorgaben
  • Rechtliche Bewertung der ersten Schiedssprüche
  • Entwicklungen auf europäischer Ebene

Prof. Dr. Dr. Christian Dierks

12.00 – 12.15
Diskussion

12.15 – 13.30
Gemeinsames Mittagessen

13.30 – 15.00
Neutrale Streitlösung durch die Schiedsstelle

  • Aufgabe und Verfahren
  • Geschäftsordnung und Verfahrenspraxis
  • Inhalt des Schiedsspruches
  • Überlegungen zum Schiedsermessen
  • Rechtsmittel
  • Bisher erfolgte Schiedssprüche
  • Erfahrungen aus den Schiedsverfahren

"In ihrem Schiedsspruch soll die Schiedsstelle deutlich machen, auf welchen Erwägungen ihr Ermessen beruht und welche Bedeutung sie den Argumenten der Vertragsparteien gegeben hat."
Dr. Manfred Zipperer, Unparteiischer Vorsitzender, Schiedsstelle nach § 130 b SGB V

15.00 – 15.30
Diskussion

15.30 – 16.00
Pause mit Kaffee und Tee

16.00 – 16.45
Erfahrungen aus dem Schiedsstellen-Verfahren

  • Entscheidung bei einem Medikament mit Zusatznutzen
  • Erfahrungen aus dem AMNOG-Verfahren
  • Sicht internationaler Partner auf den AMNOG-Prozess

Dr. Heike Niermann, Business Unit Director Neurology und Director Sales Business Unit Respiratory/Gastroenterology, Almirall Hermal GmbH

16.45 – 17.15
Diskussion

17.30
Poker-Event: Setzen Sie das Gelernte spielerisch um!
Gute Argumente reichen lange nicht mehr aus, um Verhandlungen zu gewinnen. Es bedarf einer gezielten Vorbereitung und dennoch gibt es immer wieder Beteiligte, die den Verhandlungstisch mit völlig unerwarteten Ergebnissen verlassen. Erstaunlich viele Parallelen lassen sich zum Pokern ziehen. Es gibt gute und schlechte Karten, aber viel entscheidender sind die Nerven und Strategien der Spieler!

Erfahren Sie spielerisch ohne finanziellen Einsatz, welche Strategien scheitern und welche Sie zum Sieg führen. Ein professioneller Croupier steht Ihnen dabei zur Seite.

Sie finden Pokern zu anstrengend?
Wir laden Sie herzlich ein, den Abend bei einem Glas Wein in entspannter Atmosphäre Revue passieren zu lassen.

Ihr Tagungshotel

Am Abend des ersten Veranstaltungtages lädt Sie der Pullman Berlin Schweizerhof herzlich zu einem Umtrunk ein.

Donnerstag, 12. September 2013

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 10.00
Erfahrungen des GKV-Spitzenverbands mit Nutzenbewertung und Erstattungsbeträgen

  • Erfahrungen nach 18 Monaten AMNOG
  • Weiterentwicklung des AMNOGs notwendig?
  • Kombination von zentral-dezentral?

"Korrekturbedarf des AMNOGs kann nicht heißen, es in seinen Kernpunkten aufzuweichen. Eher geht es darum, den umfassenden Charakter der Patientenorientierung auszubauen."
Dr. Antje Haas, Abteilungsleiterin Arznei- und Heilmittel, GKV-Spitzenverband

10.00 – 10.30
Diskussion

10.30 – 11.00
Pause mit Kaffee und Tee

11.00 – 11.45
Frühe Nutzenbewertung und zentrale Preisverhandlungen im Lichte des Kartellrechts

  • (Entsprechende) Anwendbarkeit des deutschen bzw. EU-Kartellrechts?
  • Gleiche Spielregeln für Arzneimittelhersteller und Kassen ("Waffengleichheit")?
  • Chancen und Risiken für Arzneimittelhersteller
  • Kartellbehördlicher und/oder gerichtlicher Rechtsschutz?

Dr. Christian Burholt, LL .M., Rechtsanwalt und Partner, Dierks + Bohle Rechtsanwälte

11.45 – 12.00
Diskussion

12.00 – 13.00
Gemeinsames Mittagessen

13.00 – 13.45
Erfahrungen nach mehr als einem Jahr Preisverhandlungen

  • Der Anfang vom Ende? Die schwarz-gelbe Legislatur und ihre Auswirkungen auf den Pharmastandort Deutschland.
  • Die F rühe Nutzenbewertung: Spardiktat oder ergebnisoffene Bewertung?
  • Welche Lehren zieht die Industrie aus dem AMNOG und dessen Umsetzung?
  • Wo bleibt die Qualität der Arzneimittelversorgung?
  • Warum brauchen wir AMNOG 2.0 ...?

Dr. Claus Runge, Vice President Corporate Affairs, AstraZeneca

13.45 – 14.30
Wie wirken sich die Preisverhandlungen in Deutschland auf den internationalen Markt aus?

  • Netto oder Brutto – Auf welchen Preis wird referenziert
  • Launch Strategie – Early Entry in Deutschland?

Sascha Glanemann, Sr. Dir. Marketing & Market Access, InterMune Deutschland GmbH

14.30 – 15.00
Diskussion

15.00 – 15.45
ABSCHLUSS-SPEZIAL
Offene Fragerunde unter der Leitung von
Prof. Dr. Dr. Christian Dierks und
Dr. Manfred Zipperer

Diskutieren Sie die offenen Fragen der letzen zwei Tage und nutzen Sie die Gelegenheit Ihre individuellen Anliegen vorzutragen.

15.45
Ende des Seminars

Freitag, 13. September 2013

Separat buchbarer Workshop - Begrenzte Teilnehmerzahl

Praxistraining - Erfolgreich Preisverhandlungen führen

Erfolgreiches Verhandeln ist zunehmend eine Schlüsselkompetenz in der Business-Welt und spätestens seit Einführung des AMNOGs spielt es eine ganz zentrale Rolle beim Markteintritt von Medikamenten. Um einen guten Preis in den Verhandlungen zu erzielen, bedarf es deutlich mehr als guter Argumente.

Bei der gezielten Vorbereitung Ihrer Preisverhandlungen tauchen immer wieder Fragen auf?

  • Was macht einen gewieften Verhandler aus?
  • Wie kann man das Tauziehen um Interessen und Motive für sich entscheiden?
  • Welche Methoden zeigen gewinnbringende Ergebnisse?

Lernen Sie die wesentlichen Ansätze und Methoden eines Ghost Negotiators kennen!
Ghost/Shadow Negotiators sind Verhandlungsspezialisten, die Verhandlungsstrategien für Mandanten aus Wirtschaft und Politik entwickeln und Sie dabei begleiten. Dabei spielen unübliche Taktiken für übliche Verhandlungssituationen eine wesentliche Rolle: Wer heftig droht zeigt Verhandlungsbereitschaft; Wer argumentiert verliert; Vertrauensvorschuss als Risikohandlung. Lernen Sie welche Taktiken und Strategien Sie bei den Preisverhandlungen nach vorne bringen.

Die Schwerpunkte des Workshops

  • Psychologische Aspekte des Verhandelns
  • Die unbekannte Situation der Arzneimittelpreisverhandlung souverän angehen
  • Wie Sie sich auf Extremsituationen vorbereiten
  • Verhandeln mit einem Monopolisten: Verhandlungssituationen mit dem SpiBu vorbereiten und durchführen
  • Preisverhandlungen: Verhandlungsmechanismen der Preisbildung

Die TOOL -Box für Ihre nächsten Preisverhandlungen!
Tipps, Tricks und zahlreiche Beispiele bieten Ihnen die optimale Vorbereitung!

Zeitrahmen für den Workshop

Beginn 9.00
Ende 16.00

Gemeinsame Kaffeepausen und das Mittagessen werden flexibel mit der Gruppe abgesprochen.

Ihr Trainer

Foad Forghani ist einer der gefragtesten Ghost/Shadow Negotiators in Deutschland mit den Schwerpunkten Politik und u. a. Gesundheitswesen. In den letzten Jahren hat er bereits an einigen Arzneimittelpreisverhandlungen mitgewirkt. Sein Experten -Know-how sammelte er nach seinem Management-Studium an der Heriot Watt University Edinburgh, in leitender F unktion für nationale und internationale Firmen. Forghani wird vor allem in politischen Krisensituationen und wirtschaftlich brisanten Verhandlungsfällen als Spezialist hinzugezogen.

Stehen heikle Verhandlungen an, schlägt die Stunde des Ghost Negotiators. Nur eine kleine Schar solcher Einflüsterer aus dem Off gibt es in Deutschland. Foad Forghani ist einer von ihnen.

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