56. aktualisierte Auflage

Rechtsfallen für das technische Management

Von Juristen für Nicht-Juristen EUROFORUM Seminar28. und 29. November 2016, Stuttgart

Programm

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Seminarunterlagen

9.00–9.15
Begrüßung durch den Moderator des ersten Seminartages
RA Martin Davidsohn,
DAG Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft, Duisburg

9.15–10.00
Organisationspflichten im Betrieb aus dem Recht

  • Rechtliche Anforderungen an die Organisation für Geschäftsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter
  • Auswahl, Anweisungs- und Überwachungspflichten
  • Verantwortlichkeit bei der Gruppenarbeit
  • Transparenz der Organisation
  • Notwendigkeit der Dokumentation

RA Martin Davidsohn

10.00–10.30
Pause mit Kaffee und Tee

10.30–11.30
Fremdfirmenmanagement

  • Pflichten des Auftraggebers
  • Fremdarbeitnehmer und Arbeitnehmerüberlassung (Einschaltung Dritter)
  • Werkvertrag, Dienstvertrag, Arbeitnehmerüberlassungsvertrag
  • Überwachung eingeschalteter Fremdfirmen
  • Zivilrechtliche Haftung und Schadensersatz
  • Maßnahmen der Arbeitsschutzbehörden
  • Strafrechtliche Risiken bei Arbeitsunfällen

RA Bernd Albrecht, DAG Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft, Duisburg

11.30–12.30
Wie kommt man durch integrierte Managementsysteme zu einer „gerichtsfesten Organisation“?

  • Managementsysteme als modernes Steuerungsinstrument für Unternehmen: Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitsschutz- und Notfallmanagement
  • Managementsysteme als festgelegte Aufbau- und Ablauforganisation, als lernende Organisation und als Basis für Business Excellence
  • Risikomanagementsysteme gemäß KonTraG

RA Martin Davidsohn

12.30–13.30
Gemeinsames Mittagessen

13.30–15.30
OFFENE FRAGE- UND DISKUSSIONSRUNDE: Rechtsfallen für das technische Management – Wie Führungskräfte sich persönlich absichern – Wo innerbetriebliche Risiken drohen

  • Das Zivilrecht
    • Wann und wofür haften Unternehmer und Manager?
  • Das öffentliche Recht
    • Welches sind die wichtigsten Genehmigungen und Auflagen?
    • Was müssen Sie wissen?

RA Martin Davidsohn
RA Bernd Albrecht

Im Rahmen dieser offenen Fragerunde haben Sie die Möglichkeit, intensiv die genannten Themen und alle damit verbundenen Rechtsbestimmungen mit Zwischenfragen und ausführlicher Diskussion zu vertiefen.

15.30–16.00
Pause mit Kaffee und Tee

16.00–17.15
FORTSETZUNG DER DISKUSSIONSRUNDE

17.15
Ende des ersten Seminartages
Im Anschluss an den ersten Seminartag sind Sie herzlich zu einem Umtrunk eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem informellen Gespräch mit Referenten und Teilnehmern.

8.15–8.30
Empfang mit Kaffee und Tee

8.30–9.00
Begrüßung durch den Moderator des zweiten Seminartages
Dr. Carsten Schucht,
Rechtsanwalt, Noerr LLP, München

9.00–10.15
Produktsicherheitsrecht

  • Einführung in das Produktrecht (Produktsicherheitsrecht, Produkthaftungsrecht, strafrechtliche Produktverantwortung)
  • Der produktsicherheitsrechtliche Rahmen (New Approach, New Legislative Framework, Alignment Package)
  • Anforderungen an die rechtmäßige Bereitstellung von Produkten auf dem Markt (mit Bedeutung technischer Normen)
  • Konsequenzen bei Compliance-Verstößen (insb. Marktüberwachungsrecht, RAPEX)

Dr. Carsten Schucht

10.15–10.45
Pause mit Kaffee und Tee

10.45–12.15
Produkthaftungsrecht

  • Haftungsvoraussetzungen, -adressaten und -umfang
  • Verkehrssicherungspflichten (Konstruktions-, Fabrikations-, Instruktions- und Produktbeobachtungspflichten)
  • Gefahrabwendungspflichten (von der Sicherheitswarnung bis zum Rückruf)

Dr. Carsten Schucht

12.15–13.00
Offene Frage- und Diskussionsrunde
Dr. Carsten Schucht

13.00–14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00–15.30
Die strafrechtliche Verantwortung von Managern und Führungskräften

  • Ausgewählte strafrechtliche Haftungsrisiken und deren Bedeutung für die betriebliche Praxis
  • Strafrechtliche Verantwortung von Führungskräften und Verantwortungsdelegation
  • Compliance-Anforderungen an Manager und Führungskräfte
  • Strafrechtliche Sanktionen für Unternehmen und zivilrechtliche Haftungsfolgen für Manager
  • Haftungsfreistellung und Übernahme von Geldstrafen und -bußen durch den Arbeitnehmer

Dr. Martin Schorn, Rechtsanwalt, Noerr LLP, München

15.30–15.45
Pause mit Kaffee und Tee

15.45–16.30
Wenn der Staatsanwalt kommt

  • Vorgehensweise im Fall von Ermittlungen, insbesondere Durchsuchung durch Staatsanwaltschaft, Steuerfahndung und Kartellbehörden
  • Hinweise zur Erstellung des innerbetrieblichen Verhaltensplans „Betriebsdurchsuchung“

Dr. Martin Schorn

16.30
Ende des Seminars