8. EUROFORUM-Konferenz

Regelenergiemarkt Strom 2015

Der Branchentreff für Regelenergie! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 16. bis 18. Juni 2015 in Berlin stattgefunden!

Programm

DIENSTAG, 16. JUNI 2015

Neue Vermarktungschancen im Intraday-Handel erschließen

Der Intraday-Handel hat sich zu einem dynamischen, liquiden Marktplatz entwickelt. Die Experten erklären Ihnen die Bedeutung und Funktionsweise des Kurzfristhandels sowie die Prozesse und Systeme, die heute für eine effektive Nutzung aller Chancen im Intraday-Markt notwendig sind. Besonders mit der neuen 15-min-Eröffnungsauktion der EPEX SPOT wird der Einstieg für Stadtwerke, Erzeuger, Händler, Direktvermarkter und Betreiber von virtuellen Kraftwerken noch attraktiver.

Ihr Referententeam:
Theodor Baumhoff,
Sales Manager, ProCom GmbH, Aachen
Dipl.-Ing. Carsten Schäfer, Manager Energy Economics and Operations, ProCom GmbH, Aachen
Thomas Teichert, Sachgebietsleiter Kraftwerkseinsatzplanung Energiewirtschaft Erzeugung, Mainova AG, Frankfurt a.M.

Workshop-Programm

Einführung: Grundlagen der Vermarktungsmöglichkeiten für Kraftwerke

  • Vermarktungsformen zu Kraftwerken
  • OTC-Handel und Terminmärkte
  • Vermarktung von Regelenergie
  • Spotmärkte: Day-Ahead und Intraday
  • Ausblick: Wie werden sich Vermarktungsmöglichkeiten bei geändertem Marktdesign verändern?

Intraday-Markt: Funktionsweise, Marktdesign und Preisbildung

  • Bedeutung und Einordnung des Intraday-Marktes
  • Funktionsweise des Intraday-Marktes in Deutschland: Produkte, Prozesse, Schnittstellen
  • Typische Planungs- und Vermarktungsprozesse mit dem Fokus auf Aktivitäten, Organisation und Werkzeuge
  • Wie gehe ich mit den 15-min-Produkten an EEX und EXAA um?
  • Teilnehmer im Intraday-Handel: Vertrieb, Handel, Verteilnetzbetreiber, Erzeugung, Direktvermarkter
  • Preisbildung und -verlauf am Intraday-Markt
  • Exkurs: Kurzvergleich zu anderen europäischen Intraday-Märkten

Strategische Einschätzung zum Intraday-Handel

  • Potenzial: Wie werden Flexibilität, Chancen und Risiken identifiziert?
  • Entscheidungen treffen und absichern
  • Positionierung im Intraday-Markt oder Regelenergie? Oder besser beides?
  • Integration von Strategie, Organisation und IT

Organisatorische und technische Herausforderungen

  • Relevante Marktdaten
  • Intraday-Prognosen
  • Zur Abwicklung benötigte Geschäftsprozesse
  • Notwendige Adaption von Portfolio- und Bilanzkreismanagement
  • Übergreifende Datenflüsse zwischen Instanzen und Systemen, sowie deren Schnittstellen
  • Schlüsseldaten zu Portfolio, Markt und Handel
  • Risiken im Intraday-Handel

Ansätze für die praktische Umsetzung

  • Realisierungsmöglichkeiten:
    • Der Dispatcher in der Leitwarte
    • Der Intraday-Trading-Floor
    • Kooperationen und Dienstleister
  • Auf welche Signale hin wird gehandelt?
  • Erzeugung optimaler Intraday-Fahrpläne?
  • IT-Konzepte zur Unterstützung von Dispatching und Handel
  • Ein Beispiel: IT-Unterstützung für den Intraday-Händler

Mainova Praxisbericht:
Intradayhandel auf der Leitwarte

Abschließende Diskussion:

  • Wie gestaltet sich die zukünftige Entwicklung des Intraday- Handels?
  • Können oder müssen Intraday-Markt und der Regelenergiemarkt koexistieren?
  • Wie werden sich die Preise am Intraday-Markt mit Zunahme von Intensität und Liquidität ändern?
  • Wie steht es mit der europäischen Integration der Intraday- Märkte, was bringt das Shared-Order-Book mit sich?

Zeitrahmen des Workshops:

9.00 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen
9.30 Begrüßung durch EUROFORUM und den Seminarleiter
11.00 – 11.30 Pause mit Kaffee und Tee
13.00 – 14.15 Gemeinsames Mittagessen
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee
17.30 Ende des Workshops

Ihr Abend zur freien Verfügung:
Nutzen Sie im Anschluss an den arbeitsreichen Tag die Zeit, zum Beispiel für einen Bummel über den nahegelegenen Ku-Damm oder einen ausgedehnten Spaziergang durch den Tiergarten. Vorher laden wir Sie auf ein Getränk an der Hotelbar ein.

MITTWOCH, 17. JUNI 2015

8.45 – 9.15
Empfang mit Kaffee und Tee

9.15 – 9.30
Eröffnung der Konferenz durch EUROFORUM und den Vorsitzenden des ersten Konferenztages
Markus Peek,
Geschäftsführer, r2b energy consulting GmbH, Köln

Europäische Entwicklungen und die Auswirkungen auf den deutschen Regelenergiemarkt

9.30 – 10.00
Europäischer Markt für Regelenergie – wo stehen wir?

  • Die Entwicklung und Umsetzung des Netzwerk Codes Balancing
  • Integration europäischer Regelenergiemärkte
  • ENTSO-E Pilotprojekte zu Cross-Border Regelleistung

Dr. Christian Todem, Leiter Markt Management (UMM), Austrian Power Grid AG, Wien – Österreich

10.00 – 10.30
Europäische Regelenergie aus Sicht der BNetzA

  • Status Quo: Netzkodex Electricity Balancing
  • Regelenergiekooperationen – Wie weit gehen diese schon und was ist angedacht?
  • Die Bedeutung der europäischen Entwicklung für den deutschen Regelenergiemarkt

Dr. Uwe Kratzsch, Referat 608, Zugang zu Elektrizitätsübertragungsnetzen, grenzüberschreitender Stromhandel, Bundesnetzagentur, Bonn

10.30 – 11.00
Grenzüberschreitende Primärregelleistungsausschreibung DACH / NL / DK

  • Der Weg zur Kooperation
  • Die Eckpunkte der Kooperation
  • Erfahrungen aus Sicht des Systembetreibenden TSO

Aby Chacko, Fachspezialist für Systemdienstleistungen, Swissgrid AG, Laufenburg – Schweiz

11.00 – 11.15
Fragen und Diskussion

11.15 – 11.45
Pause mit Kaffee und Tee

Die Zukunft des Regelenergiemarktes! Aktuelle Trends und Perspektiven – wohin entwickelt sich der Markt?

11.45 – 12.15
Quo vadis Strommarkt? Anpassungen auf dem Regel- und Ausgleichsenergiemarkt

  • Strommarkt 2.0 – Beseitigung von Flexibilisierungshemmnissen
  • Verringerung von Markteintrittsbarrieren auf dem Regelenergiemarkt
  • Anpassungen des Ausgleichsenergiemarktes zur Stärkung der Anreize für Bilanzkreistreue

Markus Peek

12.15 – 12.45
Erlösmöglichkeiten und Entwicklung von Regelenergiebedarf und Preisen

  • Entwicklung von Mengen und Preisen
  • Fundamentale Preiszusammenhänge
  • Erlösmöglichkeiten für Marktteilnehmer

Alexander Bade, Berater, r2b energy consulting GmbH, Köln

12.45 – 13.15
Herausforderung bei der Integration der Erneuerbaren Energien in die Regelenergiemärkte

  • Anforderungen aus dem Systembetrieb
  • Chancen für Vermarkter
  • Weitere Entwicklungen

Dr. Ulf Kasper, Experte Regelenergie Systembetrieb – Handel, TransnetBW GmbH, Stuttgart

13.15 – 13.30
Fragen und Diskussion

13.30 – 15.00
Gemeinsames Mittagessen

Erzeugungsprognosen im Praxistest

15.00 – 15.30
Wie aus Wettervorhersagen Erzeugungsprognosen für den Regelenergiemarkt werden

  • Grundlagen der Wettervorhersage
  • Berechnung von Erzeugungsprognosen
  • Knackpunkte zur Prognoseoptimierung

Alexander Lehmann, Geschäftsführer, Meteomind GmbH, München

15.30 – 16.00
Der Einsatz von Erzeugungsprognosen bei Tennet

  • Erstellung von Prognosen @ TenneT
  • Anwendungsgebiete der Prognosen
  • Auswirkung von Prognosefehlern

Dr. Dominique Ernst, Netzführung, Tennet TSO GmbH, Bayreuth

16.00 – 16.15
Fragen und Diskussion

16.15 – 16.45
Pause mit Kaffee und Tee

16.45 – 17.15
Risiken beim Bezug von Ausgleichsenergie minimieren

  • Bildung der Ausgleichsenergiepreise
  • Risiken beim Bezug von Ausgleichsenergie
  • Möglichkeiten diese Risiken zu minimieren

Patrick Otto, Intraday Energy Manager, Intraday Energy Management Germany, Statkraft Markets GmbH, Düsseldorf

17.15 – 17.45
Die Nutzung flexibler Produktion energieintensiver Unternehmen für den Energiemarkt? – Chancen und Herausforderungen
Thomas Mock,
Director Public Affairs, Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, Grevenbroich

17.45 – 18.00
Abschließende Fragen

18.00
Ende des ersten Konferenztages

Noch nicht alles besprochen?
Nutzen Sie den Abend zu weiteren interessanten Gesprächen und zum Knüpfen neuer Kontakte! Am Abend des ersten Veranstaltungstages sind Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen.

IHR TAGUNGSHOTEL

Das Steigenberger Hotel Berlin lädt Sie herzlich zu einem Umtrunk im Anschluss an den ersten Konferenztag ein.

DONNERSTAG, 18. JUNI 2015

9.00 – 9.05
Begrüßung durch den Vorsitzenden des zweiten Konferenztages
Dr. Jörg Strese,
Geschäftsführer, Enovos Futures GmbH, Saarbrücken

9.05 – 9.20 IMPULSVORTRAG
Verzahnung von Flexibilisierung in der Energiewirtschaft und dem Regelenergiemarkt – Sind die Weichen gestellt?
Dr. Jörg Strese

Vermarktung von PRL/SRL/MRL – Wo gibt es gute Ertragschancen?

9.20 – 9.50
Vermarktung von Flexibilitäten eines diversifizierten Kraftwerkspark an Strom- und Regelenergiemärkten

  • Zusammenspiel von Energie- und Regelleistungsmärkten
  • Wert von Optionalität an den verschiedenen Märkten
  • Weiterentwicklung des Regelleistungsmarkts

Steffen Hailer, Head of Asset Portfolio Management, EnBW Trading GmbH, Karlsruhe

9.50 – 10.20
Wechselwirkung zwischen Intraday-Markt und Regelenergiemarkt

  • Entwicklung von Ausgleichsenergiepreisen (AEP) und ID-Preisen
  • Ursachen von Bilanzabweichungen und Ansätze zur Weiterentwicklung des AEP-Systems
  • Auswirkungen internationaler Harmonisierung und Kopplung von Regelenergiemärkten

Dr. Klaus von Sengbusch, Leiter Energiewirtschaft, 50Hertz Transmission GmbH, Berlin

10.20 – 10.30
Fragen und Diskussion

10.30 – 11.00
Pause mit Kaffee und Tee

11.00 – 11.30
Erfahrungen mit Präqualifikation sowie IT-Anforderungen als SaaS Anbieter für SRL und MRL

  • Software as a Service – die gesamte notwendige Infrastruktur als Gesamtpaket
  • Erfahrungen in der Diskussion mit den ÜNB
  • Zentrale Überwachung der Anlagen und des Pools
  • Kombination von Direktvermarktung und Regelenergie
  • Optimierung der Flexibilitäten in den verschiedenen Märkten

Dr. Ulrich Focken, Geschäftsführer, energy & meteo systems GmbH, Oldenburg

11.30 – 12.00
Leistungspreis – Arbeitspreis: Kann man im Regelenergiemarkt noch Geld verdienen?

  • Marktentwicklung: Fallende Leistungspreise / steigende Arbeitspreise?
  • Wettbewerbsentwicklung: Wer bietet heute wieviel Regelenergie an?
  • Technische Entwicklung: Wieviel Sicherheit brauchen wir im Netz?

Jochen Schwill, Geschäftsführer, Next Kraftwerke GmbH, Köln

12.00 – 12.15
Fragen und Diskussion

12.15 – 13.30
Gemeinsames Mittagessen

13.30 – 14.15
ROUNDTABLE-DISKUSSIONEN
Vertiefen Sie Ihr Praxiswissen in kleinen Runden! Setzen Sie Ihren eigenen Schwerpunkt! Im kleinen Kreis können Sie Ihr Wissen zu ausgewählten Themen gezielt vertiefen, individuelle Fragen stellen und von den Erfahrungen der Referenten und Marktteilnehmern profitieren. Zudem sind Sie herzlich eingeladen, die Diskussion mit Ihren Beiträgen zu bereichern.