Regelenergiemarkt Strom 2012

EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 11. bis 13. Juni 2012 in stattgefunden!

Programm

Montag, 11. Juni 2012

Getrennt buchbar!!!

Einstieg in den Regelenergiemarkt
Angebot, Beschaffung und Handel von Regelenergie – werden Sie zum aktiven Marktteilnehmer!

  • Warum gibt es Regelenergie?
  • Wie ist der Markt reguliert?
  • Welche technischen Anforderungen gibt es?
  • Wie sind die Auktionsregeln?

Unser Expertenteam beantwortet Ihre Fragen kompakt und praxisnah – egal ob Sie als Anbieter oder Händler im Regelenergiemarkt aktiv werden wollen!

Ihr Seminarleiter:
Markus Peek, Geschäftsführer, r2b energy consulting GmbH, Köln

Vermarktung, Auktionierung und Preisbildung

  • Grundlagen der Regelenergievermarktung
  • Markt- und Regulierungsdesign
  • Kostenstrukturen von Anbietern
  • Preisentwicklungen und Preisstrukturen
  • Preisbildungsmechanismen
  • Vermarktungsoptionen und -strategien

Markus Peek

Technische Fragen und Dimensionierung

  • Reservebedarf
    • Ursachen für die Notwendigkeit der Reservevorhaltung
    • Bemessung des notwendigen Reservebedarfs
    • Einfluss aktueller energiewirtschaftlicher Entwicklungen auf den Regelleistungsbedarf
  • Regelfähigkeit von Erzeugungsanlagen und Lasten
    • Flexibilitäten konventioneller Erzeugungsanlagen
    • Reservebereitstellung durch EEG-Anlagen
    • Möglicher Beitrag elektrischer Lasten
  • Netzregelverbund
    • Gründe für die Einführung des Netzregelverbunds
    • Funktionsweise des Netzregelverbunds
    • Aktuelle Tendenz: Internationale Ausweitung des Netzregelverbunds

Holger Weber, Consultant, Consentec GmbH, Aachen

Beschaffung und Einsatz von Regelenergie durch den Übertragungsnetzbetreiber

  • Präqualifikation als Grundlage der Teilnahme an Ausschreibungen
  • Ausschreibung und Vergabe
  • Aufruf und Einsatz von Regelleistung
  • Abrechnung der erbrachten Regelarbeit
  • Weitergabe der Kosten aus der Regelenergie

Claus Hodurek, Fachgebietsleiter Energiebeschaffung und Portfoliosteuerung, 50Hertz Transmission GmbH, Berlin

Zeitrahmen:
09.00 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen
09.30 Begrüßung durch EUROFORUM und den Seminarleiter
11.00 – 11.30 Pause mit Kaffee und Tee
13.00 – 14.15 Gemeinsames Mittagessen
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee
17.30 Ende des Workshops

Ihr Abend zur freien Verfügung:
Nutzen Sie die Zeit im Anschluss an den arbeitsreichen Tag, zum Beispiel für einen Bummel über den nahegelegenen Ku-Damm oder einen ausgedehnten Spaziergang durch den Tiergarten. Vorher laden wir Sie auf ein Getränk an der Hotelbar ein.

Dienstag, 12. Juni 2012

8.45 – 9.15
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.15 – 9.30
Eröffnung der Konferenz durch Euroforum und den Vorsitzenden
Markus Peek,
Geschäftsführer, r2b energy consulting GmbH, Köln

"Wird der Kuchen größer oder kleiner?" – wie entwickelt sich der Regelenergiemarkt unter den veränderten Markt- und Wettbewerbsbedingungen?

9.30 – 9.50
Ein funktionierender Regelenergiemarkt – wichtiger denn je!

  • Umgestaltung Ausgleichsenergiemarkt und Intraday-Märkte
  • Standardisierung der Strombilanzkreise
  • Regelung der Minutenreserve: Neue Ausschreibungsbedingungen ab 1.12.2011
  • Leichter Zugang zum Regelenergiemarkt für steuerbare Verbraucher, Stromspeicher und EEG-Anlagen
  • Automatisierte Aktivierung und Blockangebote ab 2.7.2012

Ein Referent der Bundesnetzagentur befindet sich in Absprache.

9.50 – 10.10
Direktvermarktung im EEG 2012 – neuer Schwung auch für den Regelenergiemarkt?

  • Direktvermarktung als Baustein zur Marktintegration von erneuerbaren Energien
  • Vermarktungsmöglichkeiten im EEG 2012
  • Marktprämienmodell und Managementprämie

Ralf Christmann, Referat KI III 1, Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten der Erneuerbaren Energien, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Berlin

10.10 – 10.30
Energiewende und Industrial Smart Grids: Liefern Abschaltungen Regelenergie?

  • Blackout-Prämie gegen Netzsicherheit? Der Entwurf der Abschaltverordnung
  • Industrial Smart Grids – Potenziale der Industrie bei der Regelenergiebereitstellung
  • Die Herausforderung: Zugangsbarrieren abbauen und sinnvolle Anreize schaffen ohne Mitnahmeeffekte und Umverteilungen

Dr. Christof Bauer, Director Chemical Energy Management, Evonik Industries AG, Hanau-Wolfgang und Mitglied im Vorstand des VIK

10.30 – 11.00
Zukunft Regelenergiemarkt:
Wie müssen die Rahmenbedingungen gesetzt werden?

Gemeinsame Diskussion mit den Referenten und dem Publikum

Pause mit Kaffee und Tee [11.00 – 11.30]

11.30 – 12.00
"Wir brauchen neue, flexible Kraftwerke!" – Aber woher soll das Geld dafür kommen?
Die aktuelle Diskussion zum Kapazitätsmarkt

  • Hat die Diskussion zu einem neuen Marktdesign Einfluss auf den Regelenergiemarkt?
  • Aktuelle Ergebnisse aus BMWi- und BET-Studie
  • Passgenaue Bereitstellung künftiger Kapazitäten – ist ein Kapazitätsmarkt die Lösung?

Dominic Nailis, Leiter Energiesysteme und Fundamentalmodelle, BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH, Aachen

Fragen und Diskussion [12.00 – 12.15]
Gemeinsames Mittagessen [12.15 – 13.45]

Marktöffnung der Regelenergiemärkte –
auf dem Weg zu einem europäischen Binnenmarkt Strom?

13.45 – 14.15
Vom deutschen Netzregelverbund zur International Grid Control Cooperation (IGCC) – Die Integration der niederländischen TenneT und der Energienet.dk

  • Entwicklung Netzregelverbund
  • Internationaler Markt – Beitrag zur Systemsicherheit
  • Zunahme flukturierender Leistung im Netz
  • Zunahme der notwendigen Netzeingriffe
  • MOLS – Automatischer Abruf von MRL gemäß Merit-Order-List

Gerhard Weidhas, Netzwirtschaft/Regulations& Grid Economy, TenneT TSO GmbH, Bayreuth

14.15 – 14.45
Aktuelle Kooperation zur Marktöffnung der Regelenergiemärkte A/D

  • Grenzüberschreitender Austausch von Minutenreserve und Sekundärregelung
  • Ergebnisse der aktuellen ÜNB-Marktstudie zur Evaluierung von Vor- und Nachteilen
  • Grüner Strom aus Deutschland und die Grüne Batterie in den Alpen: Ein möglicher Nukleus für eine nachhaltige Energiewende?

Dr. Christian Todem, Abteilungsleiter Markt Management (UMM), Austrian Power Grid AG, Wien – Österreich

Fragen und Diskussion [14.45 – 15.15]
Pause mit Kaffee und Tee [15.15 – 15.45]

Die richtige Strategie zählt –
Beschaffung und Handel von Regelenergie

15.45 – 16.15
Erfolgreiche Vermarktungsstrategien auf Regelleistungsmärkten

  • Vermarktungs- und Gebotsstrategien
  • Vermarktung an der Strombörse versus auf Regelenergiemärkten
  • Angebotspreise für Regelleistung
  • Leistungspreis und Arbeitspreis

Markus Peek

16.15 – 16.45
Intraday-Märkte: Potenziale und Risiken der neuen Flexibilität

  • Effiziente Ergänzung oder Gefahr für die Regelenergiemärkte?
  • Derzeitige und zukünftige Rolle bei der Bewirtschaftung von Energieportfolien
  • Erste Erfahrungen seit Einführung im Dezember 2011

Dr. Klaus von Sengbusch, Leiter Energieprodukte & -dienstleistungen, 50HertzTransmission GmbH, Berlin

16.45 – 17.15
Optimale Verteilung der Erzeugung auf die Märkte und Management des Abrufs – Software spielt eine wichtige Rolle!

  • Wirtschaftlich optimale Aufteilung auf Spot-, Minutenreserve-, Sekundärreserve- und Intradaymärkte
  • Sekundärreservemanagement im Poolbetrieb
  • Automatisierung der Minutenreserveleistung

Dr. Volker Bühner, Niederlassungsleiter und Senior Consultant und
Konrad Früh, Entwicklungsleiter, KISTERS AG, Karlsruhe

Abschließende Fragen [17.15 – 17.45]
Ende des ersten Konferenztages [17.45]

Unser Tipp für Fußballfans:
Lassen Sie sich vom EM-Fieber anstecken und verfolgen Sie mit uns bei einem gemeinsamen Umtrunk das aktuelle Spielgeschehen! Oder nutzen Sie die entspannte Atmoshäre zu weiteren interessanten Gesprächen und zum Knüpfen neuer Kontakte!

Das Kempinski Hotel Bristol Berlin lädt Sie herzlich zu einem Umtrunk im Anschluss an den ersten Konferenztag ein.

Mittwoch, 13. Juni 2012

9.00 – 9.15
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Dr. Jörg Strese, Prokurist, Leiter Geschäftsentwicklung Erzeugung, Trianel GmbH, Aachen

Vermarktung von MRL/SRL – Wie stellen sich Unternehmen erfolgreich auf?

9.15 – 9.45
Erfahrungsbericht Lechwerke: Vermarktung von Minuten- und Sekundärregelleistung

  • Erfahrungen mit der Vermarktung von unterschiedlichen Erzeugungsanlagen (Diesel, Wasser, Biomasse und Industrieanlagen) in der Minutenreserve sowie Sekundärregelleistung
  • Entwicklung der Erlöse im Bereich der Minutenreserve und Sekundärregelleistung
  • Möglicher Einfluss von EEG-Anlagen auf Erlöspotenzial

Andreas Remmele, Vertrieb Großkunden, Lechwerke AG, Augsburg

9.45 – 10.15
Erfahrungsbericht Trianel: Vermarktung von Sekundärregelleistung

  • Flexibilität als Schlüsselfaktor der Energiewende
  • Technische Herausforderungen der Poolung von SRL
  • Bilanzkreis- und Fahrplanmanagement

Dr. Jörg Strese

Fragen und Diskussion [10.15 – 10.45]
Pause mit Kaffee und Tee [10.45 – 11.15]

Mit Flexibilität und intelligenter Vernetzung die Chancen am Regelenergiemarkt nutzen!

11.15 – 11.45
Getrennt erzeugen – gemeinsam vermarkten: Potenziale und Geschäftsmodelle für virtuelle Kraftwerke

  • Aufbau des virtuellen Kraftwerks der TeraJoule Energy GmbH zur Bereitstellung von Regelleistung
  • Welche Rollen übernehmen welche Aufgabe im virtuellen Kraftwerk?
  • Welche Anlagen eignen sich für welches Regelleistungsprodukt?
  • Welche Hürden sind im Präqualifikationsverfahren zu nehmen?
  • Wie funktioniert die Kommunikation mit den Anlagenbetreibern vor Ort?

Matthias Karger, Leiter Virtuelle Kraftwerke/Loadmanagement, TeraJoule Energy GmbH, Frankfurt/Main

11.45 – 12.15
E-Energy-Projekt moma – Wo regionale Strommarktplätze entstehen, müssen sich auch neue Regelsysteme etablieren

  • Paradigmenwechsel durch Stärkung regionaler und nachhaltiger Konzepte
  • Tradierte Netzführungs- und Marktkonzepte auf dem Prüfstand "Zukunft"
  • Markt- und Netzmachanismen für eine verteilte Automatisierung in regionalen Regelkreisen
  • Nutzung der Systemkonvergenz von Stadtwerken für lokale Regelenergiemärkte

Holger Hänchen, Fachreferent e-Energy, Abteilung Netznutzungsmanagement, Drewag Netz GmbH, Dresden

Fragen und Diskussion [12.15 – 12.45]
Gemeinsames Mittagessen [12.45 – 14.00]

Lukrative Geschäftsfelder gesucht!
Wie sich neue Marktteilnehmer erfolgreich am Regelenergiemarkt etablieren (wollen)

14.00 – 14.30
Minuten- und Sekundärreserve mit Biomasseanlagen

  • Wie können Biomasseanlagen am Regelenergiemarkt partizipieren?
  • Welche Regelleistung können Biomasseanlagen anbieten?
  • Zukünftige angebotene Menge aus Biomasseanlagen auf Regelenergiemärkten – Welche Preise können zukünftig noch realisiert werden?
  • Weitere Flexibilitätsprodukte aus Biomasseanlagen

Jochen Schwill, Geschäftsführer, NEXT Kraftwerke GmbH, Köln

14.30 – 15.00
Windkraft-und PV-Anlagen als Teilnehmer am Regelenergiemarkt

  • Aktueller Stand: Gibt es bereits Anbieter, Interessenten oder Forschungsprojekte?
  • Wie kann ein Angebot für fluktuierende Erzeuger erstellt werden?
  • Wie kann nachgewiesen werden, dass mit fluktuierenden Erzeugern Regelleistung bereitgestellt wurde?

Markus Speckmann, FuE Bereich Energiewirtschaft und Netzbetrieb, Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, Kassel

Abschließende Fragen und Diskussion [15.00 – 15.30]

Ende der 5. EUROFORUM-Konferenz [15.30]