Regionale Energiekonferenz Süddeutschland 2013

Energiewende vor Ort: Vom starken Markt im Süden profitieren! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 15. Juli 2013 in München stattgefunden!

Programm

9.00–9.10
Begrüßung durch den Vorsitzenden und EUROFORUM
Thomas Kästner,
Executive Director Transaction Services, Ernst & Young GmbH, München

Die energiepolitische Zeitwende – Wie Politik und Wirtschaft diese in der Region voranbringen

9.10–9.30 Keynote -Vortrag
Bayerisches Energiekonzept "Energie innovativ" – Was steht im Fokus?

  • Wie will Bayern die Kapazitätslücke schließen, die 2022 mit der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke entsteht?
  • Welche Maßnahmen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien sind notwendig und realistisch?
  • Wie gefährdet ist die Versorgungssicherheit in Bayern und welche Vorkehrungen werden installiert?
  • Welche Rahmenbedingungen werden für die Investoren im Innovationsland Bayern gesteckt?
  • Bayern weiter auf dem Weg der Autarkie?

Martin Zeil, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, München

9.30–10.00
Energieversorger aus der Region fragen nach: Welche Lösungen hat die Politik?

  • Welche Rahmenbedingungen sind geplant, damit sich der Betrieb der systemrelevanten Gaskraftwerke wieder lohnt?
  • Wie soll das Investitionsklima verbessert werden?
  • Wo liegen die Zukunftsperspektiven der Erzeugung? Welche Investitionen werden gefördert?
  • Welchen erneuerbaren Energien gehört die Zukunft im Süden?

Christian Holthaus, Hauptreferent Energiepolitik, MVV Energie AG, Mannheim
Michael Lucke, Geschäftsführer, Allgäuer Überlandwerk GmbH, Kempten
stellen Fragen an: Martin Zeil

10.00–10.15
Fragen und Diskussion

10.15–10.30
Energie neu denken: Die neue Erzeugungsstrategie der EnBW
Dr. Werner Götz,
Vorsitzender des Vorstandes, EnBW Kraftwerke AG, Stuttgart

10.30–11.00
Pause mit Kaffee und Tee

Versorgungssicherheit im Fokus: Wie dramatisch ist die Situation im Süden Deutschlands?

11.00–12.00 Podiumsdiskussion
Versorgungssicherheit auch weiter gewährleisten! Welche Maßnahmen müssen jetzt ergriffen werden?

  • Versorgungssicherheit als Achillesferse des Energiesystems?
  • Anreize für mehr Infrastruktur – Wie müssen diese gestaltet sein?
  • Die Probleme bei der Integration der Erneuerbaren Energien sind unübersehbar – Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?
  • Welche Rahmenbedingungen brauchen die konventionellen Kraftwerke? Wie ist der Status quo bei Gaskraftwerken?
  • Speicher: Ist Süddeutschland ein guter Standort?
  • Netzausbau: Ist er im Süden für die Netzstabilität erforderlich und in welchem Umfang?
  • Welches Strommarktdesign brauchen wir
  • Kooperation oder Isolation – Wie kann Deutschland die Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten verbessern?

Moderation:
Thomas Kästner
Teilnehmer:
Thomas Barth, Vorsitzender des Vorstandes, E.ON Bayern AG, Regensburg
Paul-Georg Garmer, Senior Manager Public Affairs, TenneT TSO GmbH, Bayreuth
Dr. Claus Gebhardt, Geschäftsführer, Stadtwerke Augsburg Holding GmbH, Augsburg
Ministerialrat Robert Götz, Leiter, Bayerische Energieagentur Energie Innovativ (EI), München
Andreas Noichl, Bereichsleiter Regulierung und Assetmanagement, terranets BW GmbH, Stuttgart
Dr. Carsten Rolle, Leiter Abteilung Energie- und Klimapolitik Bundesverband der Deutschen Industrie e. V., Berlin

12.00–12.15 Exkurs
Der Anschluss an den Norden der Republik: Warum der Netzausbau auch den Süden tangiert

  • Wofür und wie dringend wird die 380kv Netzleitung durch den Thüringer Wald gebraucht?
  • Wie sieht der Zeitrahmen für die Umsetzung aus?

Olivier Feix, Leiter Kommunikation/Public Affairs, 50Hertz Transmission GmbH, Berlin

12.15–12.30
Fragen und Diskussion

12.30–14.00
Gemeinsames Mittagessen

Die Potenziale der Erneuerbaren Energien wirtschaftlich sinnvoll heben – Lösungsansätze

14.00–14.15 Impulsvortrag
Potenziale Erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg im Kontext eines nachhaltigen Energieszenarios bis zum Jahr 2050

  • Welche Erneuerbaren Energien sind für Baden-Württemberg sinnvoll?
  • Wie könnte ein nachhaltiger Energiemix in Baden-Württemberg im Jahr 2050 aussehen?
  • Welche strukturellen Veränderungen sind notwendig?

Prof. Dr. Ing. Georg Förster, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Studiengang Energie- und Ressourcenmanagement, Geislingen a. d. Steige

14.15–14.35
Anlagen der Erneuerbaren Energie und
deren Einbindung in das örtliche Netz

Rüdiger Pötter, Leiter Fachbereich Geothermie, Pöyry Deutschland GmbH, Hamburg

14.35–15.05
Lösungsforum mit Kurzstatements
Moderation: Thomas Kästner
1. Wind als Chance für Bürger und Kommunen: Erfolgreiche Modelle für lokal-dezentrale Energieerzeugung
Jens Mühlhaus, Vorstand, Green City Energy AG, München
2. Die Vision Autark Plus – Der Wunsiedler Weg Energie von der Vision zur Realität
Marco Krasser, Geschäftsführer, Stadtwerke Wunsiedel GmbH, Wunsiedel

Stadtwerke in Süddeutschland – Womit kann Geld verdient werden?

15.05–15.20
Stadtwerke als aktive Gestalter der Energiewende – Was müssen sie tun?

  • Die Energiewende fordert von den Stadtwerken neue Geschäftsmodelle – Wo gibt es gute Perspektiven?
  • Warum sich gerade der Süden der Republik anbietet, die ehrgeizigen Ziele der Energiewende zu erreichen
  • Herausforderung dezentrale Erzeugung – Worauf müssen EVUs sich einstellen?
  • Der Kunde als Schlüsselfigur – Wie kann ein kommunales Stadtwerk diesen für sich gewinnen?
  • Wo liegen die regionalen Vorteile für Stadtwerke?

Michael Lucke

15.20–15.35
Kooperationen sind unverzichtbar! Energiedienstleistungen für Stadtwerke!

  • Man muss nicht alles selber können: Kooperationen halten Stadtwerken den Rücken frei
  • Gebündelt beschaffen: Bedürfnisse der Stadtwerke erkennen und durch Portfolio-Angebote erfüllen
  • Pflichten übernehmen: Vom Lieferantenwechsel bis zu EEG/KWK-Abrechnungen
  • Energiewende vorantreiben: Intelligente Steuerung von Stromverbrauchern und -erzeugern nach Spotmarktpreisen

Holger Vogelsang, Abteilungsleiter Vertrieb, Südwestdeutsche Stromhandels GmbH

15.35–15.50
Kooperationen als Wachstumsmotor – Ein Praxisbericht vom Bodensee

  • Warum das Miteinander sinnvoll und für den Fortbestand von Stadtwerken wichtig ist
  • Was ist das Ziel und wie kann man es erreichen? Kooperation, Beteiligung oder Fusion – wie sieht die richtige Lösung aus?
  • Anforderungen an gemeinsame Projekte: Partnerschaft und Steuerung als Schlüssel?
  • Welche Stolpersteine gibt es in der Praxis?

Alfred Müllner, Vorsitzender der Geschäftsführung, Stadtwerk am See GmbH & Co KG, Überlingen

15.50–16.10
Fragen und Diskussion

16.10–16.40
Pause mit Kaffee und Tee

(Süd-)Deutschland als Gasdrehscheibe: Wo liegen die Chancen, wo die Herausforderungen?

16.40–17.10
Lösungsforum mit Kurzstatements
Moderation: Thomas Kästner
Welche Bedeutung hat Gas für die Energieversorgung in Süddeutschland?
1. Rolle von Erdgas im Energiesystem der Zukunft
Oliver Hill, Direktor/Leiter Gasverkauf Deutschland, VNG Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft, München
2. Ist die Versorgungssicherheit im Gasnetz gewährleistet? Wie ist der Zugang zu Speichern in Österreich?
Claus Obholzer, Bereichsleiter/Division Manager of Marketing, E.ON Gas Storage GmbH, Essen

Die Denker sitzen im Süden Deutschlands – Stimmen die Rahmenbedingungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

17.15–18.00 Podiumsdiskussion
Eine Frage, viele Antworten: Wie kann der Forschungs- und Industriestandort Süddeutschland gesichert werden?

  • Die Energiewende: Damoklesschwert für die Wettbewerbsfähigkeit süddeutscher Unternehmen?
  • Wie müssen die Rahmenbedingungen aussehen, damit (Süd-) Deutschland im internationalen Wettbewerb mithalten kann?
  • Hin zu Erneuerbaren Energien: Wie die Industrie profitiert!
  • Steigende Strompreise – Wie kann eine Bremse aussehen?
  • Welchen Beitrag leistet die Forschung?

Moderation:
Prof. Dr. Marcus Mattis, multi-utility consulting, Stuttgart
Teilnehmer:
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft e. V., München
Dr. Ulrich Eisele, Head of OLED, OSRAM Opto Semiconductors GmbH, Regensburg
Tobias Reiß, Energiepolitischer Sprecher, CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, München
Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Chief Science Officer, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Karlsruhe

18.00–18.15
Abschlussfragen, Resümee und Schlussfolgerungen

18.15
Ende der Konferenz