Regionale Energiekonferenz Westdeutschland 2013

Die Energiezukunft mitgestalten! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 10. Juni 2013 in stattgefunden!

Programm

Montag

9.00–9.10
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Uwe H. Burghardt M.A.,
Pressesprecher Innovationen und Netzwerke, EnergieAgentur.NRW, Düsseldorf

Die Rahmenbedingungen sind festgelegt!
Wie geht es mit der Energiewende in Westdeutschland voran?

9.10–9.20 Impulsvortrag
Herausforderungen für Stadtwerke in der "neuen" Energiewelt
Carsten Liedtke,
Sprecher des Vorstandes, SWK Stadtwerke Krefeld AG, Krefeld

9.20–9.45
Der Beitrag eines großen Energieversorgers für die Region – Welche Hürden sind noch zu meistern?

  • Energieversorger und Stadtwerke, Kommunen – Konkurrenten oder Partner?
  • Wie geht es weiter mit der konventionellen Erzeugung? Reicht der Markt wirklich aus, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten?
  • Investitionen in die dezentrale Erzeugung – Welche Energieträger sind erfolgversprechend?

Achim Südmeier, Mitglied des Vorstandes, RWE Vertrieb AG, Dortmund

9.45–10.10
Energiespeicherung – Wo stehen wir? Wo müssen wir hin?

  • Alle sprechen von der großen Bedeutung von Speichern, aber welche Investitionen lohnen sich?
  • Stellt sich die Frage nach Business-Modellen?
  • Müssen sich Energiespeicher in den "Markt" integrieren? Oder ist das Marktmodell noch zeitgemäß?
  • "Smart" als Zauberwort – Welche technischen Innovationen benötigen wir?

Dr. Martin Kleimaier, Consultant, Leiter VDE-ETG Ausschuss und Mitglied Task Force Energiespeicherung, Essen

Fragen und Diskussion [10.10–10.30]
Kaffee und Tee [10.30–11.00]

11.00–12.00 Podiumsdiskussion
Unterschiedliche Ziele, gemeinsame Lösungen? Wie können die Länder in Westdeutschland voneinander profitieren?

  • Wie weit sind wir mit der Energiewende gekommen? Fehlt es an einer gemeinsamen Gesamtstrategie?
  • Was sagt die Industrie dazu? Ist sie bei dem Umbau der Energieversorgung am Ende die Leittragende?
  • Benötigen wir in Zukunft wirklich keine konventionellen Kraftwerke mehr? Wie rechnen sich noch heutige Investitionsprojekte?
  • Wie müssen sich Stadtwerke in der Region aufstellen, um von der Energiewende zu profitieren?
  • Investitionen meistern! Wie können zukünftige Investitionen gestemmt werden? Wofür gibt es noch Geld von den Banken? Welche Modelle eignen sich zur Finanzierung?

Moderation:
Uwe H. Burghardt M.A.
Teilnehmer:
Thomas Eiskirch, Wirtschafts- und Energiepolitischer Sprecher, SPD-Landtagsfraktion, Düsseldorf
Heribert Hauck, Leiter Energiewirtschaft, TRIMET ALUMINIUM AG, Essen
Dr. Ralf Karpowski, Geschäftsführer, Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, DEW 21, Dortmund
Dr. Hans-Georg Napp, Bankdirektor, Landesbank Hessen-Thüringen, Frankfurt
Dr. Dieter Porschen, Hauptgeschäftsführer, IHK Mittlerer Niederrhein, Krefeld
Peter Stephan, Energiepolitischer Sprecher, CDU-Landtagsfraktion Hessen, Wiesbaden
Roland Theis, Energiepolitischer Sprecher, CDU-Landtagsfraktion Saarland, Saarbrücken

12.00–12.20 KMU im Blick
Kooperationen, Fusionen, Beteiligungen, Neugründungen – Wann macht was Sinn?

  • Kooperationen und Netzwerke – Für mehr Wachstum essentiell
  • Fusion und Beteiligungen – Für wen eignet sich diese Option?
  • Was spricht für eine Neugründung und was dagegen?
  • Die Zusammenarbeit mit Kommunen und Bürgern – Erfolgreich Akzeptanz schaffen

Dominik Schröder, Geschäftsführer, fünfwerke GmbH & Co. KG, Limburg

Fragen und Diskussion [12.20–12.30]
Gemeinsames Mittagessen [12.30–13.30]

Investitionen konkret: Wind und PV als zentrale Energieträger für einen regenerativen Umbau in Westdeutschland

13.30–14.15 Lösungsforum mit Kurzstatements
Investitionen in Onshore-Wind: Warum sich Westdeutschland dafür hervorragend eignet

Moderation: Uwe H. Burghardt M.A.

  • Wie sehen die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Investitionen aus? Potenzielle Windstandorte in der Region – Wo lohnt es sich zu investieren?

Jürgen Vosteen, Vertrieb, EnergieKontor AG, Bremen

  • Geschäftsmodelle zur Vermarktung von Staatswaldflächen für Windenergieanlagen

Rüdiger Scheffer, Referent für "Windenergie in Wald", Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland Pfalz, Mainz

  • Wie Sie als Stadtwerke erfolgreich in Wind investieren!

Ralf Zischke, Geschäftsführer, Grünwerke GmbH, Düsseldorf

14.15–15.00 Lösungsforum mit Kurzstatements
Die Wirtschaftlichkeit von PV im Blick – Mit technischen Innovationen und Geschäftsmodellen erfolgreich in der Region sein

Moderation:
Dr. Christian Breyer, Geschäftsführer, Reiner Lemoine Institut gGmbH, Berlin

  • Rolle der PV auf dem Weg zu 100 % Erneuerbaren Energien

Dr. Christian Breyer

  • Organische Photovoltaik als technische Innovation – Wie wettbewerbsfähig muss sie sein?

Thomas Ferwagner, Geschäftsführer, SOLARTENSION GmbH, Stuttgart

  • Neue Geschäftsmodelle für PV-Anlagen nach der EEGFörderung: Eigenstromverbrauch auf dem Vormarsch

Margarete von Oppen, Partnerin, Geiser & von Oppen Rechtsanwälte, Berlin

  • PV Anlagenfinanzierungsmodelle im EZFH Segment – Investitions- und Innovationsmodelle für Stadtwerke für langfristige Kundenbindung und nachhaltige Ertragsmodelle im Endkundenbereich

Florian Meyer-Delpho, Geschäftsführer, Greenergetic GmbH, Köln

Die Energiewende vor Ort gestalten – Wie sehen die politischen Rahmenbedingungen dafür aus?

15.00–15.30 Keynote-Vortrag
NRW als Land der Zukunftsenergien – Welche Chancen und Risiken das mit sich bringt

  • Potenzialstudie und Windatlas als Basis für mehr Windkraft: Sind 15 Prozent Windstrom bis 2020 ein machbares Ziel? Welche Unterstützung kommt von der Politik?
  • Wie können bestehende konventionelle Kraftwerke und Neuinvestitionen wirtschaftlich abgesichert werden? Soll die Bereitstellung von Kapazitäten bezahlt werden?
  • Gas als Heilsbringer? Welche Rolle wird der Energieträger in Zukunft spielen?
  • Wie wichtig ist ein Masterplan der Bundesregierung für das Vorankommen der Regionen?
  • Energieeffizienz als wichtiger Baustein für das Erreichen der Klimaziele

Johannes Remmel, Minister, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Fragen und Diskussion [15.30–15.45]
Pause mit Kaffee und Tee [15.45–16.15]

Goldgräberstimmung in Westdeutschland: Ist Fracking eine Technologie mit Zukunft?

16.15–16.25
Entwicklungen im Erdgasmarkt
Dr. Helge Fischer,
Leiter Verkaufsdirektion I, Wingas GmbH, Kassel

16.25–16.40 Kurzstatement
Frackingverbot auch in Deutschland? – Welche Risiken birgt die Technologie in sich?
Henning R. Deters,
Vorsitzender des Vorstandes, Gelsenwasser AG, Gelsenkirchen

16.40–16.55 Kurzstatement
Schiefergas als Energieträger mit viel Potenzial – Fracking als bedeutende Technologie für den Wirtschaftsstandort
Prof. Dr. Josef Klostermann,
Direktor, Geologischer Dienst NRW, Krefeld

Fragen und Diskussion [16.55–17.10]

Energieeffizienz und -einsparungen als wichtige Bausteine für den Klimaschutz – Mit Energieberatung & Co. den Kunden einbinden

17.10–17.50 Impulsvortrag
Gebäudesanierung und technische Infrastruktur – Gemeinsam zur Zielsetzung
Harald Rapp,
Geschäftsführer, AGFW – Projektgesellschaft für Rationalisierung, Information und Standardisierung mbH, Frankfurt am Main

Podiumsdiskussion
Energieeffizienz und -einsparungen im Wohnungsbau, im Gewerbe sowie der Industrie – Lösungen und Geschäftsmodelle

  • Stichwort "energetische Gebäudesanierung" – Was bringt das Förderprogramm der Bundesregierung?
  • Den Bürger einbinden – Mit welchen Instrumenten kann man ihn von Energiesparmaßnahmen überzeugen?
  • Energieberatung als Geschäftsmodell – Erfolgreich aufbauen
  • Energieeffizienzkonzepte für Gewerbe und Industrie
  • Mietrechtsänderung, Heizkostenverordnung – Kann Wärme-Contracting noch funktionieren?
  • Lohnen sich noch Investitionen in Wärmenetze, wenn der Wärmebedarf sinkt? Wärmepumpe vs. Wärmenetze

Moderation:
Gerd Marx, Leiter Energieberatung, EnergieAgentur.NRW, Wuppertal
Teilnehmer:
Thorsten Coß, Geschäftsführer, AVU Serviceplus GmbH, Gevelsberg
Burkhard von Ehren, Leiter Vertrieb/Marketing Geschäftskunden, SWK Stadtwerke Krefeld AG
Dr. Steffen Frischat, Geschäftsführer, ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG, Darmstadt
Harald Rapp

17.50–18.00
Abschlussfragen, Resümee und Schlussfolgerungen

18.00
Ende der Konferenz