1. Regionalitätskongress 2013

EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 19. und 20. November 2013 in Köln stattgefunden!

Programm

9.00 – 9.30
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30 – 10.00
Eröffnung durch EUROFORUM und die Vorsitzenden

Unter dem Motto: "Erfolg ist machbar, Herr Nachbar!" schauen für Sie gemeinsam in die Vorgärten der Anderen:

  • Simone Schiller, Geschäftsführung Fachzentrum Ernährungswirtschaft, DLG e. V. (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) und
  • Günther Nessel, Geschäftsführender Gesellschafter, taste! Food & Beverage Communication

Local Heroes und große Player – Regionalität zwischen Hype und Herausforderung

10.00 – 10.30
Regionalität aus Sicht des Konsumentenverhaltens

  • Aktuelle Konsumententrends
  • "Regionalität" als Differenzierungsmerkmal
  • Bedeutung des Regionalitätsbezugs auf Marktebene

Günter Birnbaum, Division Manager Beverages Consumer Panels, GfK SE

10.30 – 11.00
Druckfrisch: Aktuelle Erkenntnisse zum Megatrend

  • Was kommt? Was geht? Was bleibt?
  • Die DLG-Regionalitätsstudie 2013 im Abgleich zu 2011
  • Konsumententypen im Fokus

Günther Nessel

11.00 – 11.15
Zeit für Fragen und Diskussion

11.15 – 11.45
Pause mit Kaffee und Tee

Statement aus dem Handel:

11.45 – 12.15
Der Ausbau der Regionalität – Chancen und Grenzen der heimischen Produkte

  • Kundenbedürfnisse und Qualität – Herausforderungen ohne Kompromisse
  • Nachhaltiges Wirtschaften durch Förderung der heimischen Produktion
  • Wie leistungsfähig sind regionale Produzenten

Markus Buntz, Geschäftsführer Einkauf Food, Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co.

12.15 – 13.00
Speednetworking-Session:

Wohin geht die Reise für die Hersteller und Händler von regionalen Produkten? Neue Kontakte – neue Impulse! Ist es in Nachbars Garten wirklich grüner als daheim? Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie nicht nur interessante Gesprächspartner kennen, sondern lassen Sie sich inspirieren von Kollegen aus den verschiedensten Bereichen der Lebensmittelindustrie.

13.00 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen


Statement aus der Lebensmittelindustrie:


14.00 – 14.30
"Qualität bedeutet mehr!"
Wem die Verbraucher in Zukunft vertrauen, beschreibt:
Hartmut Gahmann, Leiter Unternehmenskommunikation, Nestlé Deutschland AG


Gütesiegel, Transparenz & Co. – Ist Vertrauen überhaupt noch generierbar?

14.30 – 15.00
Das Regionalfenster – Zuverlässige und transparente Kennzeichnung regionaler Produkte

  • Verbraucher wünschen zunehmend regionale Lebensmittel
  • Kennzeichnung häufig wenig konkret und tranparent
  • Das Regionalfenster als konkretes Informationsfeld
  • Sicherheit durch ein mehrstufiges Kontrollsystem
    "Das Regionalfenster auf dem Produkt gibt die Sicherheit, das regional nicht nur drauf steht, sondern drin ist!", sagt
    Dr. Hermann J. Schlöder, Ministerialrat, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

15.00 – 15.30
Im Gespräch: Herr Wallau, was gefährdet regionale Produkte?

Rochus Wallau, Rechtsanwalt, Krell Weyland Grube Rechtsanwälte spricht mit Günther Nessel über:

  • Das Spannungsverhältnis steigender Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit, -hygiene und -information
  • Die Unmöglichkeit für Kleinbetriebe, das heutige komplexe Lebensmittelrecht zu bewältigen
  • Unsachgemäße Regionalitätsansätze in der Lebensmittelwirtschaft
  • Unsachgemäße Regionalitätsansätze in den Medien

15.30 – 15.45
Zeit für Fragen und Diskussion

15.45 – 16.15
Pause mit Kaffee und Tee

16.15 – 16.45
Rechtliche Herausforderungen in der Praxis – Zwischen Verführen & Verschaukeln?

  • Was heißt "regional"?
  • "Von hier", "aus dem Norden", "unsere Heimat", "aus deutschen Landen"
  • Rohstoffe, Wertschöpfungskette, räumliche Eingrenzung, Nachhaltigkeit?
  • Europäische & nationale, gesetzliche & private Schutzsysteme
  • Ursprungsbezeichnungen, geographische Angabe, Regionalfenster

Prof. Dr. Alfred Hagen Meyer, Rechtsanwalt, meyer.rechtsanwälte

16.45 – 17.30

Das große Verbraucherpicknick: Was verstehen Verbraucher eigentlich unter Regionalität – Oder: Alles Bio oder was?


Echte Konsumenten berichten unter der charmanten Moderation von Andera Gadeib und Anja Kreutzer wie sie zum Thema "Regionalität" stehen, was sie an regionalen Produkten kaufen und welche Produkte sie als regional empfinden. Lassen Sie sich überraschen von echten Aussagen und Marktforschung live!

 

Moderiert von: Andera Gadeib und Anja Kreutzer, Dialego AG

17.30 – 17.45
Zeit für letzte Fragen

17.45
Ende des ersten Konferenztages
Im Anschluss an den ersten Konferenztag lädt Sie EUROFORUM zu einem Get-Together ein. Lassen Sie den Tag in entspannter Atmosphäre und bei guten Gesprächen ausklingen.

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 9.10
Start in den Tag mit den beiden Vorsitzenden

Good Morning – Session: Markengeschichten auf der Spur

Best Practice!

9.10 – 9.40
Die Privatbrauerei Gaffel – Emotionalisierung der Marke Gaffel Kölsch!

Über die Erkenntnisse aus der Markenkernanalyse und die daraus abgeleiteten Maßnahmen unter Beachtung der regionalen Gegebenheiten berichtet:
Thomas Deloy, Geschäftsleitung Marketing/PR, Privatbrauerei Gaffel, Becker und Co.

Best Practice!

9.40 – 10.10
Sachsenmilch – der Farbtupfer im Kühlregal

  • Sachsenmilch in der Zange zwischen Billiganbietern und nationalen Marken
  • Regionalität – Fluch und Segen zugleich
  • Wie wichtig sind den Konsumenten regionale Produkte?
  • Erfolgskonzept Regionalität in der Markenführung Sachsenmilch

Annett Anders, Marketingleiterin Regionalmarke Sachsenmilch, Sachsenmilch Leppersdorf GmbH

10.10 – 10.40
Regionalität – Perspektive für Verbraucher?

  • Ist der Verbraucher gut informiert?
  • Verbrauchererwartungen an regionale Produkte
  • Anforderungen an transparente und glaubwürdige Regionalangebote
    "Regionalwerbung muss halten was sie verspricht und darf nur das versprechen, was sie auch einhält". Das betont
    Hartmut König, Leiter der Fachabteilung Lebensmittel und Ernährung, Verbraucherzentrale Hessen und fachlich zuständig für das Internetportal www.lebensmittelklarheit.de

10.40 – 10.55
Zeit für Fragen und Diskussion

10.55 – 11.25
Pause mit Kaffee und Tee

Das Phänomen Heimat – Welchen Einfluss hat Regionalmarketing?

11.25 – 11.55
Der Schrei nach Heimat

  • Regionale Produkte sind für Verbraucher ein vertrautes Gegenbild zur unüberschaubaren, globalisierten Welt
  • Eine Antwort auf die Ohnmacht der modernen Konsumenten
  • Ein wichtiger und lebendiger Markenbestandteil, der Qualität, Orientierung und Vertrauen zu einer Marke stärkt

Thomas Kirschmeier, Leiter Kommunikation, rheingold Institut Köln

11.55 – 12.25
Geprüfte Qualität Schleswig-Holstein – erstes regionales Qualitätssiegel Deutschland

  • Regionale Premiumqualität von 1965 bis heute
  • Gemeinschaftsmarketing im heterogenen Verbund
  • Dachmarkenkonzept Gütezeichen SH – Erfolgreiche Kommunikation und Vermarktung durch Erzeugerzusammenschlüsse

Sandra van Hoorn, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, FB Gütezeichen

12.25 – 12.55
Schmeck den Süden – Das Gemeinschaftsmarketing Baden-Württemberg

  • Made in Baden-Württemberg – Vermarktung heimisch hergestellter Produkte
  • Lokale Helden – Regionalmarketing von Erzeugnissen mit staatlich getragenen Gütezeichen
  • Unterstützung der heimischen Gastronomie bei der Gestaltung eines authentisch-regionalen Angebots auf der Speisekarte
  • Schwäbische Maultaschen & Co. – kulinarische Botschafter mit EU- Schutz

Dr. Alexander Wirsig, Geschäftsführer MBW Marketing-& Absatzförderungsgesellschaft für Agrar- und Forstprodukte aus Baden-Württemberg

12.55 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen

Regionale Erzeugung sicherstellen: Herausforderungen an allen Fronten

14.00 – 14.30
Es gibt nicht immer alles – Regionalität bedeutet Verzicht

  • Was die Umsetzung von Regionalität in der Praxis bedeutet
  • Fehler- & Risikomanagement: Herausforderung für Erzeuger & Händler
  • Verbraucherbewusstsein sensiblisieren: Regional heißt saisonal

Die Stimme der Landwirtschaft vertritt Claudia Müller, Landwirtin und Mitglied im Vorstand der DLG e. V.

Aus aktuellem Anlass: Der Blick über den Tellerrand

14.30 – 15.00
Klimawandel und zunehmende Wetterextreme – Wie sichere ich meine Produktion?

  • Wetterextreme nehmen zu
  • Welche Möglichkeiten der Produktionssicherung gibt es?
  • Grenzen der Versicherbarkeit

"Ohne Ware keine Marktbegehung" sagt Dr. Rainer Langner, Vorstandsvorsitzender, Vereinigte Hagelversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Spezialversicherer für den Pflanzenbau

15.00 – 15.30

Best Practice

Hassia: Regionalkooperationen im LEH
Über die Erfolgsstory mit der REWE berichtet Ulrich Schweitzer, Geschäftsführer Marketing, Hassia Unternehmensgruppe

15.30 – 15.45
Zeit für Fragen und Diskussion

15.45
Ende der Konferenz