10. Deutscher Regulierungskongress

DER unabhängige Treffpunkt zur Regulierung EUROFORUM Kongress25. und 26. September 2013, Berlin

Programm

Mittwoch, 25. September 2013

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00 – 9.15
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Dr. Bernd-Michael Zinow,
Bereichsleiter Wirtschaft und Politik, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe

Wächst zusammen, was zusammen gehört?
Nationale und europäische Regulierungs- und Energiepolitik

9.15 – 10.30
Keynote-Runde
Regulierungsrecht auf europäischer Ebene

  • Grenzüberschreitende Regulierungsfragen und Netzcodizes: europäische Marktkopplung von Forwards bis Balancing
  • Leistungsbilanz-Vorschauen, Kapazitätsmechanismen und der Europäische Binnenmarkt
  • Europäische Netzplanung und ‚Projects of common interest'
  • Smart Grids und dezentrale Erzeugung
  • "Intelligenter Regulierungsrahmen" aus Sicht der ÜNB

Dr. Konstantin Staschus, Secretary-General, ENTSO-E European Network of Transmission System Operators for Electricity, Brüssel – Belgien

Europa gibt die Richtung vor: Die Verteilnetze rücken stärker in den Fokus!

  • Neue Rolle der Verteilnetzbetreiber
  • Erfolgsmodelle (z. B. LCNF)
  • Smart Cities
  • Notwendige Rahmenbedingungen

DI Reinhard Brehmer, Geschäftsführer, Wien Energie Stromnetz GmbH und Spartensprecher Netze von Oesterreichs Energie, Wien – Österreich und Präsident GEODE, Brüssel – Belgien

Aktueller Fahrplan der deutschen Regulierungsbehörde: Abstecken bewährter und neuer Handlungsfelder

  • Welches sind die Herausforderungen für die Netze?
  • Wie kommt die Netzentwicklungsplanung Strom und Gas voran?
  • Planfeststellung als neue Aufgabe der BNetzA?
  • Stimmen die regulatorischen Rahmenbedingungen?
  • Brauchen wir ein neues Marktdesign?

Peter Franke, Vizepräsident, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn

10.30 – 10.45 Diskussion
10.45 – 11.15 Pause mit Kaffee und Tee

11.15 – 11.45
DISKUSSION
Netzausbau und Investitionssicherheit: Passt der Regulierungsrahmen zur aktuellen Energiepolitik?
Diskussionsteilnehmer:
Nadja Ballauf, Prokuristin/Leiterin Regulierungsmanagement, 50Hertz Transmission GmbH, Berlin
Peter Franke
Holger Kerzel, Geschäftsführer, MEAG MUNICH ERGO Kapitalanlagegesellschaft mbH, München
Oliver Krischer, MdB, Sprecher für Energie, Bündnis 90/Die Grünen, Deutscher Bundestag, Berlin [Zusage unter Vorbehalt]
Teresa Schinwald, Analystin, Raiffeisen Centrobank AG, Wien – Österreich
Moderation:
Dr. Sabine Schulte-Beckhausen, Counsel/Rechtsanwältin, GÖRG Rechtsanwälte, Köln

Netz 3.0: Wie wirkt sich die Energiewende auf die Netze und die Versorgungssicherheit aus?

11.45 – 12.10
Flexibilität ist gefragt! Bleiben System- und Versorgungssicherheit auf der Strecke?

  • Veränderte Anforderungen an die Stromtransportnetze durch die Energiewende
  • Maßnahmen zur Stabilisierung des Systems (Netzausbau, Einspeise- und Lastmanagement)
  • Eingriffsmöglichkeiten im Zusammenspiel zwischen ÜNB und VNB
  • Hat das Blackout-Risiko zugenommen?
  • Was passiert nach dem Blackout?
  • Einfluss von Regulierung und Markt auf die Versorgungssicherheit

Dr. Heinrich Gartmair, Experte Netzausbau Onshore, TenneT TSO GmbH, Bayreuth

12.10 – 12.25
Verteilnetze: Neue Aufgaben und neue Lösungen
Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner,
Mitglied des Vorstandes, Mainova AG, Frankfurt am Main

12.25 – 12.50
Smart Grids – Die technologische und regulatorische Herausforderung der Energiewende im Netzbereich

  • Anforderungen der Märkte
  • Technische Komponenten
  • Volkswirtschaftliche Potenziale
  • Regulatorische Voraussetzungen

Dr. Arnd Kornatz, Leiter Steuerung Infrastruktur, EWE AG, Oldenburg
Dr. Enno Wieben, Leiter Strategische Netzentwicklung, EWE AG, Oldenburg

12.50 – 13.00 Diskussion
13.00 – 14.15 Gemeinsames Mittagessen

Während der Mittagspause:
e3grid2012 – ein Kommentar zum TSO Benchmarking und zu den veröffentlichten Effizienzwerten (Juli 2013)
Bastian Gottschling,
Principal, NERA Economic Consulting GmbH, Berlin
Tomas Haug, Associate Director Berlin, NERA Economic Consulting GmbH, Berlin

14.15 – 14.50
DISKUSSION
Neue Preisstrukturen durch die Energiewende: Brauchen wir eine Netz-Flatrate auf MS /NS -Ebene?
Diskussionsteilnehmer:
Eric Ahlers, Geschäftsbereich Energienetze und Regulierung, Abteilungsleiter Kaufmännisches Asset- und Regulierungsmanagement, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V., Berlin
Dr. Annette Loske, Geschäftsführerin, VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e. V., Essen
Dr. Peter Wolffram, Prokurist/Leiter kaufmännisches und regulatorisches Management, N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg
Moderation:
Dr. Bernd-Michael Zinow

Verteilnetze als strategische Player – Neue Aufgaben und Kompetenzen für Netz- und Regulierungsmanager

14.50 – 15.15
Vom Netzbetreiber zum Systemdienstleister: Das neue Rollenverständnis des VNB

  • Eigentumsrechtliche Entflechtung in den Niederlanden
  • Das neue Rollenverständnis eines Netzbetreibers durch die eigentumsrechtliche Entflechtung
  • Einführung eines Kapazitätstarifes in den Niederlanden und Übertragbarkeit auf Deutschland?
  • Neue Aufgaben- und Geschäftsfelder für den Netzbetreiber
  • Digitalisierung der Verteilungsnetze zum Gelingen der Energiewende

Dr. Frederik Giessing, Geschäftsführer, Alliander Netz Osthavelland GmbH, Brieselang

15.15 – 15.30 Diskussion
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee

Nach der Kostenprüfung ist vor der Kostenprüfung: Was bringt die 3. Regulierungsperiode?

16.00 – 16.25
Ergebnisse der Kostenprüfungsrunde: Was heißt das für die Zukunft?

  • Überblick über die Erfahrungen aus den zwei Kostenprüfungsrunden
  • Auswirkungen auf Netzbetreiber
  • Anforderung an Steuerung und Controlling eines Netzbetreibers
  • Investitionsanforderungen in Verteilnetze
  • Anforderungen an Regulierungsrahmen und Netzentgeltsystematik

Ralph Kremp, Gesellschafter und Fachteamleiter, Netzentgeltregulierung, Effizienzanalyse/Teamleiter Unternehmenssteuerung, BET – Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH, Aachen

16.25 – 16.50
Jetzt also doch: Prozesskostenanalyse ab 2014

  • Herausforderungen für das Prozessmanagement
  • Prozesscluster und Unternehmensprozesse
  • Bewertung und Steuerung von Prozessen über Qualität und Kosten
  • Nutzen eines externen Prozesskostenvergleichs

Olaf Rhein, Principal Consultant, E-Bridge Consulting GmbH, Bonn

16.50 – 17.00 Diskussion

Folgen aus dem Konzessionswettbewerb: Welchen Wert hat das Netz und wie nachhaltig ist er?

17.00 – 17.25
Umgang mit Konzessionen und Werthaltigkeit des Netzes

  • Dimensionierung der Netzgesellschaft
  • Diskriminierungsfreie Konzessionsvergabe und Abwicklung des Konzessionswechsels
  • Erlösobergrenzenübertrag bei Netzübernahme: Auswirkungen auf Netzbewertung und Kaufpreis
  • Langfristige Wertentwicklung
  • Märchenstunde für Bürgermeister:"Erfolgsstories" der Berater richtig bewerten

Carsten Neises, Prokurist/Leiter Regulierungsmanagement, regionetz GmbH, Eschweiler

17.25 – 17.50
Der Kampf um das Netz – Lohnt er sich?

  • Ist ein Energienetz ohne Bürgerbeteiligung noch zeitgemäß?
  • Sind Kommunen und Bürger die geeigneten Investoren?
  • Modelle für das "Stromnetz in Bürgerhand"

Luise Neumann-Cosel, Vorstand, BürgerEnergie Berlin eG, Berlin

17.50 – 18.15 Abschlussdiskussion und Zusammenfassung

18.15 Ende des ersten Kongresstages

18.45
Abfahrt zur gemeinsamen Abendveranstaltung
Lassen Sie sich überraschen! Wir laden Sie zu einem Abendessen in gemütlicher Atmosphäre ein. Nutzen Sie das entspannte Umfeld für interessante Gespräche und genießen Sie den lockeren Ausklang des Tages!

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Pullman Berlin Schweizerhof
herzlich zu einem Umtrunk ein.


Donnerstag , 26. September 2013

Forum 1
Regulierung des Messwesens
Neue Aufgaben – Neue Rollen – Neue Prozesse: Wer macht zukünftig was?

8.45 – 9.00
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Dr. Oliver Franz,
Leiter Regulierungsökonomische Grundsatzfragen/Internationale Regulierungen, RWE Deutschland AG, Essen

Es geht vorwärts! Neuausrichtung im Messwesen

9.00 – 9.25
KEYNOTE
Messwesen 2014 – Politische und regulatorische Rahmenbedingungen

  • Die neue MessZV – Aus 1 mach 5: Geplantes Verordnungs-Paket intelligente Netze
  • Auswirkungen der Kosten-Nutzen-Analyse Smart Meter
  • Zählerstandsgangmessung und -bilanzierung

Alexander Kleemann, Referent Energierecht, Referat III B 1, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Berlin

9.25 – 9.50
Die neue Welt im elektronischen Messwesen: Konsequenzen für die Marktteilnehmer

  • Gateway-Administration: Neue Aufgaben für alte Marktrollen (NB, MSB)
  • Datendrehscheibe VNB adé?
  • Der Schutz des Anschlussnutzers – Wann dürfen die Marktbeteiligten messen, ablesen und schalten?
  • Berücksichtigungsfähigkeit der VNB-Kosten bei der Netzentgeltkalkulation

Dr. Jost Eder, Partner, Becker Büttner Held, Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater, Berlin

9.50 – 10.00 Diskussion
10.00 – 10.30 Pause mit Kaffee und Tee

10.30 – 11.15
DISKUSSION
Kritisch hinterfragt: Der Mess- und Zählermarkt zwischen Massenkundengeschäft und Verteilnetz: Steht man sich da (noch) selbst im Weg?
Diskussionsteilnehmer:
Dr. Helmut Edelmann, Director Utilities, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf
Dirk Heinze, Präsident, EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e. V. und Geschäftsführer, Meine-Energie GmbH, Senftenberg
Prof. Dr. Michael Laskowski, Neue Technologien, Projekte DE-F, Leiter Förderprojekte, RWE Deutschland AG, Essen
Moderation:
Dr. Oliver Franz

Startschuss für den Einsatz neuer Messsysteme: Interoperabilität, Übersichtlichkeit und Massendatentauglichkeit sind entscheidend!

11.15 – 11.40
IT-Sicherheit und Datenschutz für das Smart Meter Gateway

  • BSI-Schutzprofile und technische Richtlinie
  • IT-Sicherheit/Verschlüsselung
  • Datenschutz und Netzdienlichkeit – Ein Zielkonflikt?

Dr. Michael Kiometzis, Projekte der angewandten Informatik/Telematik, Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Berlin

11.40 – 12.00 Diskussion
12.00 – 13.15 Gemeinsames Mittagessen

13.15 – 13.40
Endlich Planungssicherheit!?Neue Messsysteme auf dem Weg zum Markteinsatz

  • Produkte und Lösungen
  • Wann werden die neuen Geräte verfügbar sein?
  • Wie netzdienlich sind die neuen Messsysteme?
  • Wann machen die neuen Geräte Sinn – oder können ihren Zweck erfüllen?
  • Systeme jenseits des GW: Braucht man noch eine ZFA oder kann das alte MDM das?

Ralf Hoffmann, Vorsitzender des Vorstands, GÖRLITZ AG, Koblenz und Vice President ESMIG/Convenor DKE STD1911.4

Koordinierung Smart Metering

13.40 – 14.05
Gateway-Administration: Wer übernimmt diesen zentralen Prozess im zukünftigen Messwesen?

  • Neue Marktrolle/Aufgabe: Der Gateway-Administrator
  • Neues Geschäftsfeld für NB/MSB? Gateway-Administration als Dienstleistung oder Kooperation
  • Kostenfaktor: Zertifizierung ISO 27001, Anpassung und Betrieb der IT-Systeme und Prozesse
  • Qualifikationsanpassungen der Mitarbeiter

Dr. Fritz Wengeler, Geschäftsführer, smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück

14.05 – 14.15 Diskussion
14.15 – 14.45 Pause mit Kaffee und Tee

Viel Arbeit, (noch) wenig Nutzen? Der Messstellenbetrieb als Geschäftsfeld für den Netzbetreiber

14.45 – 15.30
ERFAHRUNGSBERICHTE
Rollout neuer Messsysteme – Lohnt sich Smart Metering?

  • Anforderungen an den technischen Einsatz
  • Umsetzung in den Prozessen
  • IT-Lösungen/-Systeme
  • Kosten/Nutzen

Thomas Rohde, Referent Netzwirtschaft/Regulierung, Thüga Aktiengesellschaft, München
Ralf Schaff, Fachgruppenleiter Grundsatzarbeit Zählerwesen Projektleiter Kompetenzzentrum Zählerwesen, DREWAG Netz GmbH, Dresden
Karsten Vortanz, Geschäftsführer, VOLTARIS GmbH, Maxdorf

15.30 – 15.55
Messung und Abrechnung bei der E-Mobilität – Aktueller Stand und Ausblick

  • Vertragliche Beziehungen und Datenströme bei der Messung und Abrechnung öffentlicher Ladeinfrastruktur
  • Elektromobilität als Smart Meter Applikation – Das Laden zu Hause an einem Praxisbeispiel
  • Aufbau regulierungskonformer Infrastrukturen – Welcher Zugang zur Ladeinfrastruktur muss gewährt werden?

Hauke Hinrichs, Prokurist/Technischer Leiter, smartlab Innovationsgesellschaft mbH, Aachen

15.55 – 16.20
AUF EIN WORT
Künftiger Umbau im Zählermarkt – Setzt das aktuelle Anreizregulierungssystem wirklich noch die richtigen Anreize?

  • Planungs- und Investitionsphase beim Umbau im Zählermarkt
  • Der Regulierungs(zeit)rahmen
  • Planungsunsicherheiten, Kostenanerkennung und Vorleistungen: Chancen und Risiken des regulierten Unternehmers

Dr. Jörg Becker, Bereichsleiter Asset Netze und Regulierung, Mainova AG, Frankfurt/Main und
ein Vertreter der Bundesnetzagentur befindet sich in Absprache

16.20 – 16.30 Abschlussdiskussion und Zusammenfassung

16.30 Ende des Forums "Regulierung des Messwesens" und des 10. Deutschen Regulierungskongresses


Forum 2
Regulierung des Gasmarktes – Ausbau einer zukunftsfähigen Gasinfrastruktur: Heute die richtigen Anreize setzen!

8.45 – 9.00
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Madjid-Michael Kübler,
Geschäftsführer, TEAM CONSULT G.P.E. GmbH, Berlin

Versorgungssicherheit Gas im zukünftigen Energiesystem – Setzen Markt und Politik die richtigen Signale?

9.00 – 9.25
KEYNOTE
Zwei kalte Winter hintereinander: Unbundling und Versorgungssicherheit – Wie passt das zusammen?

  • Energiepolitischer Rahmen
  • Konkurrierende Unternehmensziele von Kraftwerksbetreibern, Händlern, Netz- und Speicherbetreibern
  • Systemverantwortung der Fernleitungsnetzbetreiber
  • Marktdesign Strom: Auswirkungen auf den Gasmarkt
  • Zu lösende Fragen

Ralph Bahke, Vorsitzender des Vorstandes, Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e. V., Berlin

9.25 – 9.50
Umsetzungsfragen zur neuen KoV VI und Erarbeitung der KoV VII

  • Überarbeitung der Regelungen zur internen Bestellung
  • Umgang mit Netzengpässen: Kooperation der NB in einer Notfallsituation
  • Regelungen zur unverzüglichen Übermittlung stündlicher Messwerte für RLM-Entnahmestellen
  • Themenspeicher KoV VII: Was ist in der "Pipeline"?

Benjamin Peschka, Manager Netzwirtschaft/Grundsatzfragen und Netznutzung, Netrion GmbH, Mannheim

9.50 – 10.00 Diskussion
10.00 – 10.30 Pause mit Kaffee und Tee

Gasnetzausbau: Gesamtwirtschaftlich und effizient – Und nicht allein Sache des Netzes

10.30 – 10.55
Aktueller Statusbericht NE P Gas 2013

  • Modellierungen der Fernleitungsnetze mit unterschiedlichen Kapazitätsvarianten
  • Intelligente Transportkapazitätsprodukte für die Netzplanung
  • Netzausbaumaßnahmen der nächsten 10 Jahre
  • Was wird Gegenstand im NEP Gas 2014 sein?

Eva Haupt, Referat 609, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn

10.55 – 11.20
Investitionen in die Gasinfrastruktur und die Diskussion um die Kostenanerkennung

  • Wie viel Gasnetz brauchen wir bei einem insgesamt sinkenden Gasbedarf?
  • Netzstrategie und Ausbauplanung: Benötigen wir regionale und spartenübergreifende NEP?
  • Welche Gasnetzkosten sind volkswirtschaftlich akzeptabel und betriebswirtschaftlich notwendig?
  • Erlösobergrenzenfestlegung 2013-2017: Erkenntnisse und Konsequenzen für die 3. Regulierungsperiode

Jens Apelt, Geschäftsführer, Creos Deutschland GmbH, Saarbrücken

11.20 – 12.00 Diskussion
12.00 – 13.15 Gemeinsames Mittagessen

13.15 – 13.40
Marktraumumstellung von L- auf H-Gas: Wie teuer wird es?

  • Marktraumumstellungskonzept: Zeitplan, Fristen, Verantwortlichkeiten
  • Wälzung der Kosten: Wie wird verfahren?
  • Fragen zur Organisation/Durchführung beim VNB
  • Auswirkungen auf Beschaffung und Vertrieb

Dr. Olaf Däuper, Partner/Rechtsanwalt, Becker Büttner Held, Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater, Berlin

Hybridsysteme sind die Zukunft!
Und das Gas spielt eine entscheidende Rolle dabei – Wenn die regulatorischen Vorgaben stimmen

13.40 – 14.05
Das Gasnetz als Speicher: P2G auf Transportebene

  • Speicherpotenziale der Erdgasinfrastruktur
  • Einspeisung und Transport: Zu welchen Bedingungen geht das eigentlich?
  • Aktuelles zu Grundsatzpositionen der BNetzA

Holger Sprung, Leiter Regulierungsmanagement, ONTRAS – VNG Gastransport GmbH, Leipzig

14.05 – 14.15 Diskussion
14.15 – 14.45 Pause mit Kaffee und Tee

Die europäische Gasmarktregulierung verändert die deutschen Regeln

14.45 – 16.00
Die neuen EU -Netzcodes: Was ändert sich zeitnah im nächsten Jahr?

NC CAM Capacity Allocation – Umsetzung der europäischen Vorgaben zum Kapazitätsmanagement

  • Kapazitätsprodukte und Vergabemechanismen
  • Unterschiede zu KARLA Gas
  • Herausforderungen bei der Umsetzung
  • Auswirkungen auf die Marktakteure
  • Ausblick auf die nächsten Jahre

Dr. Dirk Flandrich, Leiter Kapazitätsmanagement, GASCADE Gastransport GmbH, Kassel

Änderungen von GAB i Gas aufgrund des NC Balancing

  • Preissystematik für Ausgleichsenergie
  • Regelenergieumlage
  • U ntertägige Anreizmechnismen ("Within Day Obligations")
  • Datenbereitstellung und Transparenzanforderungen
  • Zeitplan

Torsten Frank, Geschäftsführer, NetConnect Germany GmbH & Co. KG, Ratingen

NC IN T Interoperability – Europäische Datenformate im Gasbereich?

  • Aktueller Statusbericht: Verbindlichkeit ab 2014
  • Neue Sprache lernen? Datenaustausch in XML und über http-Protokolle
  • Auswirkungen auf die IT nachgelagerter NB und auf die elektronische Kommunikation mit Händlern, Industriekunden, Speicherbetreibern
  • Einheitliche Marktkommunikation im Gas: Abspaltung vom Strom?

Der Referent befindet sich in Absprache

16.00 – 16.30 Abschlussdiskussion und Zusammenfassung

16.30 Ende des Forums "Regulierung des Gasmarktes" und des 10. Deutschen Regulierungskongresses