Regulierungsmanagement

in der Energiewirtschaft EUROFORUM IntensivlehrgangBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Tag 1: Donnerstag, 26. April 2012
Pestana Berlin Tiergarten

Die Anreizregulierungsverordnung, Kompetenzen der Regulierungsbehörden und aktuelle Verfahrensfragen

Die Anreizregulierungsverordnung: Anwendung und Auslegung durch die Regulierungsbehörden sowie die Gerichte

  • Anwendung und Auslegung der Anreizregulierungsverordnung durch die Regulierungsbehörden
  • Zwischen Unternehmen und den Regulierungsbehörden aufgetretene Differenzen
  • Beurteilung der streitigen Punkte durch die Gerichte
  • Änderungen in der Anwendung und Auslegung der Anreizregulierungsverordnung vor dem Hintergrund der Rechtsprechung
  • Inhaltliche Ergänzungen der Verordnung durch den Verordnungsgeber
  • Lohnt sich die Beschwerde gegen Entscheidungen der Regulierungsbehörden?

Kompetenzen der Regulierungsbehörden und aktuelle Verfahrensfragen

  • Aufgaben der Regulierungsbehörden
  • Zuständigkeiten von Bundesnetzagentur und Landesregulierungsbehörden
  • Abgrenzung zur Tätigkeit der Kartellbehörden
  • Organisation der Bundesnetzagentur
  • Zusammenarbeit mit internationalen Behörden
  • Einleitung und Ablauf des Verfahrens vor den Regulierungsbehörden
  • Erste Erfahrungen im Rahmen der Entgelt- und der Anreizregulierung
  • Die "Leitfadenkultur" von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur
  • Missbrauchsverfahren nach dem EnWG
  • Behördliche Auskunftsansprüche und Ermittlungsbefugnisse
  • Verfahrensrechte Dritter und Umgang mit Geschäftsgeheimnissen
  • Sanktionsmöglichkeiten der Regulierungsbehörden
  • Rechtsschutz gegen behördliche Maßnahmen

Dr. Bianca Hofmann,
Rechtsanwältin, und
Dr. Cornelia Kermel,
Rechtsanwältin, Kermel | Kanzlei von Rechtsanwälten

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen
Am Ende dieses ersten Lehrgangstages lädt Sie das Pestana Hotel Berlin herzlich zu einem Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.


Zeitplan des Intensivlehrgangs
Tag 1

09.00 – 9.30 Empf ang mi t Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen
09.30 – 11.00 Beginn des Lehrgangs Teil 1
11.00 – 11.30 Pause mit Kaffee und Tee
11.30 – 13.00 Lehrgang Teil 2
13.00 – 14.00 Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 15.30 Lehrgang Teil 3
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee
16.00 – 17.30 Lehrgang Teil 4
17.30 Ende des Lehrgangstages
ca. 17.30 Umtrunk

Noch FRAGEN?
Ein praxisorientierter Diskurs mit den Referenten ist garantiert. Darüber hinaus nehmen wir im Vorfeld Ihre Wünsche zur individuellen Ausgestaltung des Lehrgangs gerne auf. Auch die Autoren der schriftlichen Begleitmodule beantworten Ihre Fragen jederzeit gerne.

Tag 2: Freitag, 27. April 2012
Pestana Berlin Tiergarten

Qualitätsregulierung und Investitionsgestaltung

Qualitätsregulierung

  • Warum Qualitätsregulierung?
  • Theoretische Grundlagen der Qualitätsregulierung
  • Internationale Erfahrungen
  • Rechtliche Grundlagen in Deutschland
  • Kenngrößen der Versorgungszuverlässigkeit
  • Erfassung der Versorgungsunterbrechungen
  • Aktuelle Festlegungen der BNetzA
  • Ausprägungen des Qualitätselements
  • Chancen und Risiken der Qualitätsregulierung
  • Wie kann der Netzbetreiber die Qualität beeinflussen?
  • Ausblick: Netzleistungsfähigkeit und Pönalen für Einzelereignisse
  • Mögliche zukünftige Entwicklungen

Dr. Wolfgang Nick,
Principal Consultant, E-Bridge Consulting GmbH

Optimale Investitionsgestaltung in der Anreizregulierung Strom und Gas
Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

  • Investitionsbedarf in Netzinfrastruktur: Altersstruktur, Investitionspflicht der Energieversorger, Versorgungssicherheit
  • Investitionshemmnisse unter Anreizregulierung: Effizienzvorgaben, Kostendruck, Markt- und Regulierungsrisiken
  • Investitionsfördernde Elemente der ARegV: Pauschalierter Investitionszuschlag, Erweiterungsfaktor, Investitionsbudget, Qualitätselement
  • Bedeutung des Basisjahres
  • Investitionsrechnungen, Investitionsbewertungen für Netzbetreiber
  • Kurzfristige Kosteneinsparung vs. langfristig effiziente Investitionsstrategien
  • Renditen von Netzinvestitionen
  • Auswirkungen auf Kostenbasis, Erlösobergrenzen und Effizienz
  • Effiziente Netzplanung
  • Optimale Investitionsstrategie
  • Investitionszeitpunkt: Regulierungsperiode, Basisjahr und technische Erfordernisse
  • Aktivierungspraxis
  • Optimale Ausnutzung verfügbarer Investitionsfördermittel
  • Kostenoptimierung
  • Optimale Finanzstruktur
  • Langfristig optimale Investitionsplanung

Ralf Westermann,
Berater, BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH


Zeitplan des Intensivlehrgangs
Tag 2
08.30 – 10.00 Beginn des Lehrgangs Teil 1
10.00 – 10.30 Pause mit Kaffee und Tee
10.30 – 12.00 Lehrgang Teil 2
12.00 – 13.00 Gemeinsames Mittagessen
13.00 – 14.30 Lehrgang Teil 3
14.30 – 15.00 Pause mit Kaffe und Tee
15.00 – 16.30 Lehrgang Teil 4
16.30 Ende des Lehrgangstages

NACHLESEN gefällig?
Zu jedem Lehrgangsbestandteil erhalten Sie umfangreiche und didaktisch wertvolle Unterlagen in Print- und Digitalversion. Mit Hilfe von zahlreichen Beispielsfällen, Checklisten, etc. können Sie das Gelernte vertiefen.

Tag 3: Donnerstag, 10. Mai 2012
Factory Hotel Münster

Anreizregulierung aus der Praxis eines Verteilnetzbetreibers I

Situationsanalyse und Bewertung

  • Wie ist der Ansatz der Anreizregulierung zu beurteilen?
  • Aktuelle Einschätzung der konkreten Regulierungsfolgen
  • Welche Konsequenzen ergeben sich für das eigene Unternehmen?
  • Die EnWG-Novelle 2011 und ihre Auswirkungen in 2012 und der zweiten Regulierungsperiode
  • So heiß gegessen wie gekocht? Was bleibt z.B. von Pooling, Netzentgeltbefreiungen und Großkundenumlage?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich für das eigene Unternehmen?

Planung und Prognose

  • Welche Regulierungspraxis ist u. a. im Folgejahr zu erwarten?
  • Welche Prämissen ergeben sich für die zukünftige Planung?
  • Effizienz und Erlösobergrenze
  • Asset Management und Netzinvestitionen
  • Kosten- und Kapitalstruktur
  • Der Tod des Gasnetzausbaus
  • Erweiterungsinvestitionen in der Anreizregulierung

Carsten Neises,
Prokurist und Leiter Regulierungsmanagement, regionetz GmbH

Auch am Ende dieses Lehrgangstages laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein.


Zeitplan des Intensivlehrgangs
Tag 3

09.00 – 9.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen
09.30 – 11.00 Beginn des Lehrgangs Teil 1
11.00 – 11.30 Pause mit Kaffee und Tee
11.30 – 13.00 Lehrgang Teil 2
13.00 – 14.00 Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 15.30 Lehrgang Teil 3
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee
16.00 – 17.30 Lehrgang Teil 4
17.30 Ende des Lehrgangstages
ca. 17.30 Umtrunk

Individuell und flexibel wie Ihr Berufsalltag:
Unsere ZUSATZMODULE

Ziehen Sie je nach persönlichem Tätigkeitsschwerpunkt unsere ausführlichen schriftlichen Zusatzmodule zu Rate und lernen Sie dabei völlig unabhängig von Zeit und Ort.

  • Netzentgelte Strom und Gas
  • Gleichbehandlungsprogramm von vertikal integrierten Versorgungsunternehmen

 

Tag 4: Freitag, 11. Mai 2012
Factory Hotel Münster

Anreizregulierung aus der Praxis eines Verteilnetzbetreibers II

Strategieoptionen und Lösungsansätze für Verteilnetzbetreiber

  • Theorie und Praxis
  • Skalen- und Verbundeffekte im Netzbetrieb
  • Konzessionswettbewerb unter Verteilnetzbetreibern
  • Strategie oder Manie
    • Kooperationen
    • Allianzen
    • Fusionen
  • Dimensionierung einer Netzgesellschaft: "kleine" oder "große" Netzgesellschaft?
    • Vor- und Nachteile in der Anreizregulierung
  • Dauerhaft nicht beeinflussbare Kosten und Personalnebenkosten
  • Netzpacht oder Netzeigentum? Auswirkungen in der Anreizregulierung
  • Spagat zwischen Kostendruck und Versorgungssicherheit
  • "Intelligente Netze" und Elektromobilität – Relevanz für Verteilnetzbetreiber
  • Smart Meter in der Anreizregulierung

Carsten Neises


Zeitplan des Intensivlehrgangs
Tag 4

08.30 – 10.00 Beginn des Lehrgangs Teil 1
10.00 – 10.30 Pause mit Kaffee und Tee
10.30 – 12.00 Lehrgang Teil 2
12.00 – 13.00 Gemeinsames Mittagessen
13.00 – 15.00 Fragen und Diskussion
15.00 Ende des Intensivlehrgangs

Nachmittag
Diskussion und Lehrgangsabschluss

Im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen haben Sie zum Ausklang des Lehrgangs Gelegenheit, mit Herrn Neises das im Laufe des Lehrgangs Gelernte, dessen Umsetzung in die Praxis und die Erfahrungen der anderen Teilnehmer in lockerer Runde Revue passieren zulassen.