Reisekostenrecht 2014 und § 37b EStG

EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 16. und 17. September 2013 in Köln stattgefunden!

Programm

Montag, 16. September 2013

9.00 – 9.30
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30 – 9.40
Begrüßung durch EUROFORUM und die Vorsitzende
Stephanie Czekala,
Senior Manager Tax Lohnsteuerservices, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

9.40 – 10.45
Das neue Reisekostenrecht – Überblick der rechtlichen Rahmenbedingungen

  • Vergleich neues/altes Recht
  • Gesetzliche Definition der "ersten Tätigkeitsstätte"
  • Neuregelung der Verpflegungspauschalen
  • Änderung im Bereich der steuerfreien Übernachtungskosten
  • Aus welchen Neuregelungen entsteht Handlungsbedarf?

Stephanie Czekala

10.45 – 11.15
Pause mit Kaffee und Tee

11.15 – 12.15
Arbeitsrechtliche Fragestellungen und Gestaltungsmöglichkeiten

  • Vertragliche Gestaltung rund um die erste Arbeitsstätte
  • Wirksame Anpassung von Reisekostenrichtlinien
  • Das Problem der "betrieblichen Übung" im Reisekostenrecht
  • Rechtliche Aspekte der neuen Dokumentationspflichten

Dr. Stefan Middendorf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Leiter der Practice Group Arbeitsrecht, KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

12.15 – 13.00
PRAXISBERICHT
Umsetzungsfragen und Fallstricke in der Unternehmenspraxis - Teil 1

  • Sind die Risiken für Arbeitgeber und Arbeitnehmer beseitigt?
  • Müssen die Reisekostenabrechnungssysteme angepasst werden?
  • Anpassung der Reisekostenrichtlinien und Arbeitsverträge?
  • Wie gelingt die Kommunikation?

Martin Reinhold, Leiter Operational Taxes, Siemens AG und
Sabine Ziesecke, Steuerberaterin, Partnerin, Human Resource Services, PricewaterhouseCoopers AG

13.00 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 15.15
PRAXISBERICHT
Umsetzungsfragen und Fallstricke in der Unternehmenspraxis - Teil 2

  • In welchen Bereichen kann das neue Recht Mehrkosten verursachen?
  • Sicherer und effizienter Forecast des Personalaufwands
  • Anpassungen der Aufzeichnungs- und Bescheinigungspflichten?

Martin Reinhold
Sabine Ziesecke

15.15 – 15.45
Pause mit Kaffee und Tee

15.45 – 17.45
FINANZVERWALTUNG AKTUELL
Das neue Reisekostenrecht aus Sicht der Finanzverwaltung

  • Vorstellung des neuen BMF-Schreibens zum steuerlichen Reisekostenrecht
  • "Erste Tätigkeitsstätte" statt "Regelmäßiger Arbeitsstätte"
    • betriebliche Einrichtungen des Arbeitgebers, verbundene Unternehmen oder bei Dritten
    • vorübergehende vs. dauerhafte Tätigkeit
    • Konkurrenzregelung bei mehreren Tätigkeitsstätten
  • Änderungen bei den Fahrtkosten
    • Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte bzw. zum Sammelpunkt
    • beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit
    • weiträumige Tätigkeitsgebiete
  • Verpflegungsmehraufwendungen (Werbungskosten und steuerfreier Arbeitgeberersatz)
  • Unterkunftskosten im Rahmen einer Auswärtstätigkeit
  • Neuregelungen bei doppelter Haushaltsführung
    • Beruflich veranlasste Unterkunftskosten
    • Gesetzliche Konkretisierung des eigenen Hausstands
    • Zweitwohnung am Beschäftigungsort

RegDir Walter Niermann, Finanzministerium des Landes NRW

17.45 – 18.30
Diskussion und Fragen an die Referenten des Tages

18.30
Ende des Konferenztages

Im Anschluss an den ersten Veranstaltungstag laden Sie EUROFORUM und das Lindner Hotel City Plaza herzlich zu einem Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen mit Referenten und Teilnehmern.

Dienstag, 17. September 2013

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00 – 9.05
Begrüßung durch EUROFORUM und die Vorsitzende
Sabine Ziesecke

9.05 – 9.45
Allgemeines zu § 37b EStG

  • Erläuterung der Vorschrift mit Beispielen
  • Abgrenzungs- und Aufteilungsprobleme
  • Zeitpunkt der Versteuerung
  • Haftungs-/Hinterziehungsrisiken

Sabine Ziesecke

9.45 – 11.15
PRAXISBERICHT
Problembereiche in der betrieblichen Praxis

  • Informationsbeschaffung zur Sicherstellung der vollumfänglichen Besteuerung
  • Eingangsquellen finden und bewerten (wer wendet was zu)
  • Kommunikation der Verantwortlichkeiten (wer verantwortet)
  • Prozessbeschreibung und Abläufe im Unternehmen
  • Kommunikation (OHB, Arbeitsanweisungen, Wegweiser)
  • Meldeplattform (Excel Formular)
  • Verarbeitung der Meldungen
  • Internes Kontrollsystem (Kontenkontrolle)
  • Schnittstellen Compliance, Revision, Gehalt (Abstimmung der Regeln und Anweisungen)

Peter Galdia, Leiter Fachreferat "Sachzuwendungen, Geldwerte Vorteile, Pauschale Versteuerung", VW Financial Services

11.15 – 11.45
Pause mit Kaffee und Tee

11.45 – 13.00
FINANZVERWALTUNG AKTUELL
Neues von Rechtsprechung und Finanzverwaltung

  • Darstellung der aktuellen Rechtsprechung und der Reaktion der Finanzverwaltung
  • Aktuelle Zweifelsfragen, u. a. zu Incentive-Reisen und Rabatt- und Prämiensystemen

RegDir Walter Niermann

13.00 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 15.30
Gestaltungsmöglichkeiten in der betrieblichen Praxis

  • Vergleich Pauschalierung nach § 40 EStG oder nach § 37b EStG
  • Nutzung der Sachbezugsfreigrenze
  • Abgrenzungsmöglichkeiten
  • Implementierung von Organisations- und Handlungsanweisung (Richtlinien)
  • IT-gestützte Prozess- und Schnittstellenunterstützung anhand einer Fallstudie

Sabine Ziesecke

15.30
Ende des Intensiv-Workshops