DACH–Konferenz

REMIT, EMIR und MiFID II

Ein neuer regulatorischer Rahmen für den europäischen Energiehandel! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 29. und 30. Oktober 2012 in stattgefunden!

Programm

9.15–9.45
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.45–10.00
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Maik Neubauer,
Partner, Baringa Partners LLP, Düsseldorf

Der Energiehandel im Fokus der Regulierung – Ein neuer Rechtsrahmen kommt!

10.00–10.30
REMIT, EMIR, MiFID II: Das Zusammenspiel und die Schnittstellen der einzelnen Regelungen

  • Als Reaktion auf die Finanzmarktkrise 2008: Warum Europa aktiv wurde
  • Finanzregulierung jetzt auch in der Energiewirtschaft: Wer ist alles betroffen?
  • Kurzüberblick über den rechtlichen Rahmen und Hintergrund – Warum er so weit gesteckt ist
  • Der zeitliche Ablaufplan
  • Europäische Studie zum Thema REMIT und EMIR und deren Auswirkungen auf Reporting, Trading & Clearing

Dr. Susann Funke, Project Manager, Rechtsanwältin, Baringa Partners LLP, Düsseldorf

REMIT in der Praxis – Diese Pflichten haben Energieversorger!

10.30–11.00
Transparenz im physischen Energiehandel schaffen! Die Veröffentlichungspflichten von Fundamentaldaten aus REMIT

  • Rechte und Pflichten für Energieversorger: Der Anwendungsbereich von REMIT
  • Die Veröffentlichung von Insiderwissen mit Relevanz für die Preisbildung und Marktmissbrauch bei Großhandel: Was genau gehört dazu?
  • Was muss veröffentlicht werden? Die Größenordnung der Anlage als Parameter, EEG–Anlagen, Produktionsausfälle, Ausnahmen, usw.
  • Wer veröffentlicht? Wo wird veröffentlicht?
  • Geben die delegierten Rechtsakte Rechtsklarheit?

Dr. Karl-Peter Horstmann, Head of Markets Regulation, RWE Supply & Trading GmbH, Essen

11.00–11.30
Fragen und Diskussion

11.30–12.00
Pause mit Kaffee und Tee

12.00–12.30
Marktmissbrauch verhindern durch die Meldung von Handelsdaten (auch aus Drittstaaten): Wie sie in der Praxis erfolgen soll

  • Insiderdaten und Großhandelsdaten melden: Wer ist in der Pflicht?
  • Gibt es eine De-minimis-Regel?
  • Die Erhebung von Transaktionsdaten – Was genau darunter fällt
  • Der praktische Ablauf: Wer liefert welche Daten wie und an wen?
  • Doppelmeldung vermeiden!

Volker Zuleger, Seconded National Experteer at ACER, Ljubljana

12.30–13.00
Die Handelsplattform als Reportingplattform – Konzeption und Modell und wie sie zur Transparenz beitragen (Einbindung in die Reportingkanäle)
Kurzvorträge von:

  • Stefan Müller-Reinisch, Geschäftsführer, Gaspool Balancing Services GmbH, Berlin
  • Daniel Wragge, Head of Political Communications, European Energy Exchange AG, Leipzig

13.00–13.15
Fragen und Diskussion

13.15–14.30
Gemeinsames Mittagessen

14.30–15.00
Aufbau und Anbindung an ein REMIT-Register – Damit es mit der IT klappt!

  • Die Registrierung als Marktteilnehmer: Wie und wo soll sie erfolgen?
  • Überblick über die Reportingkanäle
  • Der Registrierungsprozess in der Praxis
  • Datenformate, Datenschutz und Schnittstellen zu anderen Systemen
  • Data Sharing – Austausch der Daten durch die europäischen und nationalen Behörden untereinander

Dr. Michael Merz, Geschäftsführender Gesellschafter, Ponton-Consulting GmbH, Hamburg

15.00–15.30 Best Practice:
Operative Umsetzung REMIT: Themen und Diskussionen

  • Der Unternehmens-Check: Welche betriebsinternen Maßnahmen sind zu ergreifen?
  • Die Ermittlung der relevanten Verträge – Wie ist das Unternehmen betroffen?
  • Ist die Implementierung eines Compliance-Management- Systems notwendig?
  • Welche Themen der operativen Umsetzung stehen noch an?

Michaela Karavanou, Energy Trader, Stadtwerke München GmbH, München

15.30–16.00
Fragen und Diskussion

16.00–16.30
Pause mit Kaffee und Tee

Deutschland agiert: Neben REMIT bringt das Markttransparenzstellengesetz mehr Transparenz in den Energiemarkt

16.30–17.00
Für den Energiemarkt: Eine Markttransparenzstelle für wettbewerbskonforme Preisbildung

  • Manipulationen verhindern! Eckpunkte des Markttransparenzstellengesetz
  • Fortlaufende Überwachung und Datenerhebung – Damit der Preis auch stimmt
  • Die Einrichtung einer Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt – Aufbau, Aufgaben und Vorgehen
  • Unzulässige Preisbildung beim Großhandel Strom und Gas – So soll das überwacht werden!
  • … und welche Bedeutung künftig § 29 GWB hat

Dr. Roland Schwensfeier, LL.M., Referent, Grundsatzabteilung, Referat 2 - Kartellrecht und Regulierung, Bundeskartellamt, Bonn

17.00–17.30
Marktransparenz ist sinnvoll oder wie viel Transparenz kann der Energiehandel ertragen?

  • Ist das Themenkonzept geplantes Markttransparenzstellengesetz europarechtskonform?
  • Welche Auswirkungen hat das Markttransparenzstellengesetz auf Marktteilnehmer im Energiegroßhandel?
  • Compliance Pflichten aus nationalen und internationalen Regulierungsvorgaben
  • Wie wird das Gesetz für Marktteilnehmer im Ausland?

Dr. Jan Haizmann, Geschäftsführer, EFET Deutschland e. V., Berlin

17.30–17.45
Fragen und Diskussion

17.45–18.00
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

18.00
Ende des ersten Konferenztages

Umtrunk:
Ein Tag voller Informationen und Diskussionen – lassen Sie ihn mit einem gemeinsamen Umtrunk ausklingen!

Ihr Tagungshotel

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center herzlich zu einem Umtrunk ein.

9.00–9.15
Eröffnung des zweiten Konferenztages durch den Vorsitzenden
Maik Neubauer

Risiken auch im Energiederivatehandel verringern – Wie EMIR dazu beitragen soll

9.15–9.45
Die Verordnung über OTC-Derivate: Wie Energiehändler von EMIR betroffen sind

  • European Market Infrastructure Regulation – Regulierungsziel
  • Grundzüge des Clearing
  • Auswirkungen auf die Energiewirtschaft: Anwendungsbereich und Ausnahmen
  • Risikomanagement
  • Porting und Besicherung

Dr. Marc Benzler, Rechtsanwalt, Partner, Clifford Chance, Frankfurt/Main

9.45–10.15
Das neue Clearing-Verfahren

  • Einflussnahmemöglichkeiten auf die Standardisierung durch die Börsen
  • Vergleich bottom-up und top-down approach nach EMIR zur Standardisierung der OTC-Trades
  • Herausforderungen und zu beachtende Punkte bei der Standardisierung
  • Welche OTC-Trades kommen hierfür vorrangig in Betracht

Dr. Thomas Siegl, Chief Risk Officer, European Commodity Clearing AG, Leipzig

10.15–10.45
Fragen und Diskussion

10.45–11.15
Pause mit Kaffee und Tee

11.15–11.45
EMIR umsetzen – Was heißt das für die Energieversorger?

  • Der Beschaffungs-Check – Ein Blick auf die Verträge
  • Die neuen Clearingverpflichtungen: Kapitalunterlegungen und tägliche Ausgleichszahlungen
  • Erhöhte Eigenkapital-Anforderungen – Woher nehmen?
  • Was bedeutet es für die klassischen Vollversorgungsverträge?
  • Derivate-Handel als Absicherungsgeschäft – Wann EMIR nicht gilt

Dipl.-Ing. Dr. techn. Josef Bogensperger, Head of Risk-Management, Verbund Trading AG, Wien

MiFID II – Finanzmarktregulierung jetzt auch für den Energiemarkt?!

11.45–12.15
Keinen unregulierten Handel mit standardisierten Produkten? MiFID II in den Kernpunkten

  • Von MiFID I zu MiFID II: Warum eine Novellierung nötig ist
  • Die Ausweitung der Definition Finanzinstrumente
  • Inhalte und Eckpunkte und was sie für die Energiewirtschaft bedeuten
  • Streitpunkt "Nebentätigkeit": Welche Ausnahmeregelungen sind vorgesehen?
  • Der weitere Zeitplan
  • MIFIR – Wann auf einer Plattform gehandelt werden muss

Dr. Erwin Krapf, Corporate Attorney, Regulatory and Compliance Department, E.ON Energy Trading SE, Düsseldorf

12.15–12.45
Fragen und Diskussion

12.45–14.15
Gemeinsames Mittagessen

14.15–14.45
Trotz MiFID II und MIFIR weiter handeln – Wie sich Energiehändler künftig am Markt positionieren (müssen)

  • MiFID II – Eine Bedrohung für den Energiehandel und für die Liquidität am (OTC-)Markt!
  • Die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf dem Prüfstand: Welches Geschäftsmodell macht (noch) Sinn?
  • Vor- und Nachhandelstransparenz: Wie setzt man sie um?
  • Die Lizenzierung: Welche Hürden muss man nehmen?

Dr. Armin Schabert, Head of Legal and Regulatory Affairs, Business Division Optimisation & Trading, Alpiq AG, Olten, Schweiz

14.45–15.15
Die Shared-Service-Gesellschaft und MiFID II – Das Aus für ein erfolgreiches Geschäftsmodell im Energiehandel?

  • Gemeinsam handeln – Die Vorteile einer Shared-Service-Gesellschaft
  • Über eine Handelsgesellschaft am Markt teilnehmen: Für KMU unerlässlich!
  • Handel als Hauptgeschäftszweck: Konsequenzen für Handelskooperationen und -dienstleister
  • Nach MiFID II: Machen Beschaffungskooperationen noch Sinn?

Veronika Doppelhammer, Bereichsleiterin Risiko-Controlling und Prozess-Sicherheit, Syneco Trading GmbH, München

15.15–15.45
In der Diskussion:
Der Energiehandel im Umbruch – Wie wirken sich die neuen Regelungen auf einen noch wachsenden Markt aus?

  • Droht das Aus des Energiehandels?
  • Teilnahme am Wettbewerb – nur noch für die großen Energieversorger?
  • Fehlende Systemrelevanz: Ist MiFID überhaupt notwendig?
  • Reicht REMIT aus?
  • Welche Geschäftsmodelle machen noch Sinn?
  • Gibt es neue Mechanismen für die Energiepreise?

Dr. Marc Benzler, Rechtsanwalt, Clifford Chance, Frankfurt/Main
Joachim Du Buisson, Oberregierungsrat, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bonn
Jürgen Kellner, Bereichsleiter Energiebezug und -handel, Mainova AG, Frankfurt
Dr. Alexander Kox, Leiter Stromwirtschaft, Trianel GmbH, Aachen
Martin W. Schrenk, Leitung Energiehandel, Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen

15.45–16.00
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

16.00
Ende der Konferenz