Social Media - Rechtssicherer Einsatz im Unternehmen

EUROFORUM SeminarStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Erster Seminartag

9.00–9.30
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Seminarunterlagen

9.30–11.00
Marketing-Traum zum Nulltarif?

  • Facebook, Twitter, Xing und Co. – was macht Sinn für Ihr Unternehmen?
  • Der User ist immer online – muss ich es auch sein?
  • Echter Dialog statt traditionellem Marketing
  • Kundenbindung, Absatz, Branding, Marktforschung – was kann Social Media leisten

Problem der Unumkehrbarkeit

  • Die Schattenseiten von Social Media
  • Everyone can publish: die Herausforderung Kritik im öffentlichen Raum
  • Das digitale Langzeitgedächtnis versus das Recht auf Vergessen
  • Online Privacy – die Angst der Nutzer vor den Datenkraken

Svenja Teichmann, Geschäftsführerin, crowdmedia
Sven-Olaf Peeck, Geschäftsführer, crowdmedia

11.00–11.30 Pause mit Kaffee und Tee

11.30–12.30
Rechtliche Grundlagen bei der Nutzung des Social Web

  • Welches Recht findet Anwendung?
  • An welchen Paragraphen kommen Sie nicht vorbei?
  • Internationales Recht und Kollisionsregeln
  • Gerichtsstand und Gerichtsstandvereinbarungen
  • Die "Hausregeln" der einzelnen Plattformen und deren Reichweite

Dr. Jürgen Hartung, Partner, Oppenhoff & Partner

12.30–12.45 Frage- und Diskussionsrunde
12.45–13.45 Gemeinsames Mittagessen

13.45–15.15
Social Media und Datenschutz

  • Welches Recht findet Anwendung?
    • BDSG, TMG, TKG, UWG, usw.
    • Internationale Anwendbarkeit
  • Was sind personenbezogene Daten, insbesondere IP-Adressen?
  • Wer ist verantwortlich: Plattformbetreiber vs. Nutzer vs. Firmenseiten?
  • Was dürfen Plattformbetreiber?
  • Was darf man auf Firmenseiten?
  • Besondere Funktionen: Friend Finder, I-Like, Timeline und Co.
  • Behavioral Advertising
    • Besonderheiten Cookies
    • Selbstverpflichtung der Werbewirtschaft vom 14.04.2011
    • Trackingtools wie Google Analytics
  • Location Based Services – wo ist der Kunde und darf ich das wissen?

Dr. Jürgen Hartung

15.15–15.45 Pause mit Kaffee und Tee

15.45–17.15
Social Media und Arbeitsrecht – Direktionsrecht und Selbstbestimmung

  • Arbeitnehmer nutzen das Social Web
    • Internetnutzung während der Arbeitszeit
    • Transparenz für wirksames Marketing und der Schutz von Geschäftsgeheimnissen
    • Know-how Verlust bei Verlassen des Unternehmens
    • Umgang mit Arbeitnehmern im Krisenfall
    • Mobiles Internet und die Folgen für den Arbeitgeber
  • Social Media Guideline
    • Notwendiger Inhalt
    • Absprache mit den Mitarbeitern "Social Media Policy"
    • Verschwiegenheitsklauseln – Wie schütze ich Betriebsinterna?
    • Einbindung des Betriebsrates
  • Backroundscreening von Bewerbern – Überwachen von Mitarbeitern
  • Headhunting von Arbeitnehmern

Dr. Burkard Göpfert, Partner, Gleiss Lutz Rechtsanwälte
Dr. Paul Melot de Beauregard, Partner, McDermott Will & Emery

17.15–17.30 Abschließende Frage- und Diskussionsrunde
17.30 Ende des ersten Seminartages

 

Zweiter Seminartag

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00–10.30
TEIL 1 – Marketing 2.0
Rechtliche Fallstricke des Social Media Marketings

  • Unterscheidung geschäftliches und privates Handeln
  • Anlegen eines Accounts:
    • Konflikt-Check von Marken- und Namensrechten
    • Impressumspflicht – gilt die "Zwei-Klick-Regel" des BGH noch?
    • Notwendiger Inhalt der AGB von Communities
  • User Generated Content – "Was können wir für Nutzerinhalte?"
    • Haftung für fremde Bilder-Uploads www.Chefkoch.de-Urteil
    • Grundsätze und Hinweise für die Praxis
    • Kennzeichnung fremder Inhalte und Kontrolle
    • Beachtung der Prüfungspflichten
    • Nutzungsmöglichkeit der "Creative Commons"
  • Rechtliche Risiken bei Guerilla und E-Mail Marketing
  • Gewinnspiele – Anforderungen an die Transparenz

David Ziegelmayer, Senior Associate, CMS Hasche Sigle

10.30–11.00 Pause mit Kaffee und Tee

11.00–12.30
TEIL 2 – Marketing 2.0
Rechtliche Fallstricke des Social Media Marketings

  • Besonderheiten Facebook, Twitter und You-Tube
    • Kennzeichnungspflichten
    • Einführung in die Nutzungsbedingungen
    • Inhalt der Pinnwandeinträge, Einbinden fremder RSS-Feeds
    • Freundschaften und Gruppen (Tell-a-friend Funktionen)
    • Umgang mit Nutzern
    • Like Buttons
    • Urheberrechtlicher Schutz von Tweets
    • Links zu fremden Inhalten über twitterinterne Services wie beispielsweise Twitpi
  • Interaktive Wertschöpfung via Crowdsourcing bzw. Communitysourcing – wer trägt das rechtliche Risiko?
  • Die Reputation als Rechtsgut: Juristischer Support bei Negativ-Publicity in Social Media
  • Juristisches Krisenmanagement bei der öffentlichen Berichterstattung und "Boykotten"
  • Wenn mauern nicht mehr hilft: öffentliche Begleitung von eigenen Prozessen; Online Ligitation PR in Corporate Blogs

David Ziegelmayer

12.30–13.30 Gemeinsames Mittagessen

13.30–15.00
Vorsicht Abmahngefahr

  • Welche Verstöße können wettbewerbsrechtlich geahndet werden?
  • Wettbewerbsrechtliche Sonderfrage
    • Corporate Blogs – Beiträge von Mitarbeitern im Grenzbereich zur Schleichwerbung
    • Gelten die strengen Regeln der Email-Werbung (§7 II Nr. 3 UWG) auch in sozialen Netzwerken?
    • Seeding und Virales Marketing – die Dos and Don'ts im "shareifyoulike.com"

Zeichenrechte in Social Media

  • Aktuelle Rechtsprechung
  • Namens- und Zeichenrechte für VanityURLs und Tweets
  • Besonderheiten: Meta Tag und AdWords

Haftungsfragen

  • Haftung für Unternehmen, Mitarbeiter und beauftragte Dritte

Dr. Stefan Engels, Partner, Bird & Bird

15.00–15.30 Pause mit Kaffee und Tee

15.30–17.00
Abwehr- und Angriffsstrategien

  • Verhalten bei Abmahnungen
    • Strategie bei Streitigkeiten
    • Diskussion von Einzelfällen
  • Schutz eigener Rechte: Handlungsmöglichkeiten und Alternativen in der Praxis
    • Schadensersatz, Unterlassung und Berichtigung
    • Abmahnungen, einstweilige Verfügungen und Hauptsacheklage
    • Problem des Anspruchsgegner
    • "Notice and take-down"

Dr. Stefan Engels

17.00–17.15 Abschließende Frage- und Diskussionsrunde

17.15 Ende des Seminars