Seminare getrennt buchbar

Die Solvenzbilanz & Solvenzkapital-Bewertung (SCR)

EUROFORUM SeminarStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Mittwoch, 12. November 2014

9.00 – 9.30
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30 – 10.30
Rechtliche Rahmenbedingungen für die Aufstellung der Solvabilitätsübersicht

  • Hintergründe, Ziele & Zusammenhang zu anderen Solvency II Anforderungen
  • Kernaspekte für die Aufstellung einer Solvabilitätsübersicht
  • Überblick Unterschiede zu HGB und IFRS
  • Auswirkungen der Marktwertbewertung

Julia Unkel, Partnerin, Rechtsanwältin und Wirtschaftsprüferin, PwC PricewaterhouseCoopers

10.30 – 11.15
Ansatz und Bewertung der Kapitalanlagen (Teil 1)

  • Umfang und Struktur der Kapitalanlagen
  • Grundsatzfragen zu Ansatz und Bewertung

Julia Unkel

11.15 – 11.45
Pause mit Kaffee und Tee

11.45 – 13.00
Ansatz und Bewertung der Kapitalanlagen (Teil 2)

  • Einzelfragen der Bewertung von Kapitalanlagen inkl. Unterschiede zur IFRS- und HGB-Bilanzierung
    • Verfahren zur Ermittlung von Zeitwerten bei illiquiden Kapitalanlagen
    • Bewertungsbesonderheiten bei Grundvermögen, Spezialfondsanteilen und Beteiligungen
  • Besonderheiten bei der Bewertung übriger Aktiva
    • Immaterielle Vermögensgegenstände
    • Latente Steuern
  • Besonderheiten bei der unterjährigen Bewertung – Best Effort-Ansätze

Julia Unkel

13.00 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 15.30
Kapitalanlagespezifische Berichterstattung unter Solvency II

  • Struktur und Umfang der Berichterstattung
    • QRTs, RSR, SFCR, FLAOR
    • Unterschiede während der Preparatory Phase zu 2016
  • Auswirkungen auf den Abschlussprozess der Versicherungen
    • Was ändert sich für den HGB-Bilanzierer?
    • Notwendigkeit von Quartalsabschlüssen oder Fast Close?
    • Unterschied in den Prozessen – Quartals- vs. Jahresberichterstattung

Julia Unkel

15.30 – 16.00
Pause mit Kaffee und Tee

Bilanzierung und Bewertung der Passivseite in der Solvenzbilanz

16.00 – 17.30
Bewertung und Ausweis der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Solvenzbilanz

  • Grundsatzfragen der Bewertung und des Ausweises
  • Vertragsgrenzen und relevante Cashflows
  • Segmentierung in homogene Risikogruppen
  • Ermittlung der Risikomarge

Dr. Andreas Reuß, Partner, ifa Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften

Bilanzierung übriger Passiva

  • Pensionsrückstellungen
  • Latente Steuern

Dr. Andreas Reuß

Unser Tipp für den Abend:
Im Anschluss an den ersten Seminartag lädt EUROFORUM herzlich zu einer Stadtführung mit anschließendem Abendessen ein.

Donnerstag, 13. November 2014

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00 – 10.30
Bewertungsmethoden zur Ermittlung der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Personenversicherung

  • Cashflow-Projektionsmodelle
  • Bewertung von Optionen & Garantien
  • Fallstricke bei der Verwendung von Standardmodellen
  • Einfluss der Zinskurve und Übergangsregelungen

Dr. Andreas Reuß

10.30 – 11.00
Pause mit Kaffee und Tee

11.00 – 12.00
Bewertungsmethoden zur Ermittlung der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Kompositversicherung

  • Teilkomponenten
  • Datengrundlage
  • Reservierungsverfahren
  • Berücksichtigung der Rückversicherung

Dr. Andreas Reuß

12.00 – 13.00
Bestimmung, Klassifizierung und Anrechenbarkeit der Eigenmittel

  • Basis-Eigenmittel und ergänzende Eigenmittel
  • Besonderheit Überschussfonds
  • Klassifizierungskriterien zur Einteilung in Tiers
  • Anrechenbarkeitsrestriktionen

Dr. Andreas Reuß

13.00 – 14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 15.00
Grundlagen zur Solvenzbilanz auf Gruppenebene

  • Konsolidierungskreis und Berechnungsmethoden
  • Umgang mit gruppeninternen Transaktionen
  • Transferierbarkeit und Anrechenbarkeit von Eigenmitteln

Dr. Andreas Reuß

15.00 – 15.30
Pause mit Kaffee und Tee

15.30 – 16.15 PRAXISBERICHT
Empfehlungen und Erfahrungen bei der Erstellung der Solvenzbilanz aus der Versicherungspraxis

  • Besondere Empfehlungen zu den Knackpunkten der Solvenzbilanz
  • Prozesse und Prozessabstimmung
  • Überprüfung der Datenbestände

Dr. Marco Schnurr, Leiter Aktuarielles Controlling, Württembergische Lebensversicherung

Berichterstattung und Offenlegung gegenüber der Aufsicht

16.15 – 17.30
Herausforderung Säule 3 – Wesentliche Aspekte der Berichterstattung und Offenlegung

  • Säule 3 – Die am längsten unterschätzte Herausforderung von Solvency II
  • Die aufsichtsrechtlichen Berichtspflichten nach Solvency II
  • Die Solvenzbilanz als Element von Säule 1 und Säule 3
  • Wichtige Sonderthemen in der Solvenzbilanz

Andreas Penzel, Leiter Themenentwicklung, Steria Mummert ISS GmbH

17.30
Ende des Seminars Die Solvenzbilanz

Freitag, 14. November 2014

Getrennt buchbar!

Solvenzkapital-Bewertung (SCR) nach der Standardformel

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00 – 10.00
Grundlagen und Einführung in die Standardformel

  • Value-at-Risk und Varianz-Kovarianz-Ansatz
  • Risikomodule und ihre Kalibrierung
  • Risikominderung zukünftige Überschussbeteiligung und latente Steuern
  • Faktoransatz für operationelle Risiken und Risiken aus immateriellen Vermögensgegenständen

Dr. Clemens Frey, Leiter Actuarial Services, Partner, PwC PricewaterhouseCoopers

10.00 – 11.00
Bewertung des Marktrisikos

  • Verknüpfung zu Kapitalanlage-Themen im Rahmen der Solvenzbilanz
  • u. a. erforderliche Granularität, Look-through (Durchschau bei Fonds)
  • Kalibrierung von Stressfaktoren und Diversifikationseffekte

Stefan Schulze, Leiter der Hauptabteilung Controlling und Risikomanagement, Barmenia Versicherungsgruppe

11.00 – 11.30
Pause mit Kaffee und Tee

11.30 – 12.30
Bewertung des Ausfallrisikos

  • Erläuterung der Grundidee hinter den komplexen Formeln
  • Ermittlung von Loss-Given-Default und Risk Mitigation
  • u. a. bzgl. Rückversicherung, Cash und Forderungen an Vermittler

Stefan Schulze

12.30 – 13.30
Gemeinsames Mittagessen

13.30 – 14.30
Bewertung des versicherungstechnischen Risikos in der Lebens- und Krankenversicherung

  • u. a. Segmentierung bzgl. biometrischer Risiken, Kostenmodellierung im Stress-Szenario
  • Kalibrierung von Stressfaktoren und Diversifikationseffekte

Dr. Clemens Frey

14.30 – 15.00
Pause mit Kaffee und Tee

15.00 – 16.00
Bewertung des versicherungstechnischen Risikos in der Kompositversicherung

  • Kalibrierung von Stressfaktoren und Diversifikationseffekte
  • Möglichkeit der Verwendung unternehmensspezifischer Parameter
  • Herausforderungen bei der Bewertung des Katastrophenrisikos
  • Berücksichtigung von Rückversicherung

Dr. Clemens Frey

16.00 – 17.00
Umsetzung der Standardformel (GDV-Modell) und Vergleich mit einem Internen Modell

  • Berücksichtigte Risiken und Kalibrierung
  • Kritische Würdigung

Dr. Marco Schnurr, Leiter Aktuarielles Controlling, Württembergische Lebensversicherung

17.00
Ende des Seminars Solvenzkapital-Bewertung (SCR) nach der Standardformel