Spezialwissen

Kassenausschreibungen

Im Wettbewerb um Rabattverträge vorne sein EUROFORUM SeminarStets individuell buchbar.

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Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Erster Seminartag

8.30–9.00 Empfang mit Kaffee und Tee
9.00–9.15 Einführung durch den fachlichen Leiter

9.15–10.00
Exkurs: Zahlen, Daten, Fakten – Alles zum rabattvertragsgeregelten Markt 2013
GKV Vertragswettbewerb als Motor der Marktdynamik?

  • Globale Schlüsseltrends im Pharmamarkt
  • Die Marktentwicklung in Deutschland – wohin geht die Reise?
  • Rabattverträge im generikafähigen GKV-Markt
  • Oligopolisierung der Märkte
  • Vom Rabattvertrag zu Managed Care
  • Gestaltungsmöglichkeiten für die Marktpartner

"Im generikafähigen Markt haben sich Rabattverträge fest etabliert. Leistungserbringer, Krankenkassen und pharmazeutische Unternehmer haben den Stellhebel für weitere Direktverträge und Modelle außerhalb der Regelversorgung jedoch noch nicht gefunden."

Dagmar Wald-Eßer, Projektmanagerin Gesundheitspolitik, IMS Health GmbH & Co. OHG (Termin Berlin)
Frank Weißenfeldt, Senior Manager Supplier Relations Apotheken, IMS Health GmbH & CO. OHG (Termin Düsseldorf)

10.00–12.45
Rabattvertragsausschreibungen im Bereich patentgeschützter Originalpräparate, Biosimilars und (Grippe-) Impfstoffe im Fokus vergaberechtlicher Nachprüfungsverfahren

  • Vergabeverfahren für Rabatt- und Erstattungsverträge nach dem AMNOG im Bereich innovativer Arzneimittel/patentgeschützter Originalpräparate
  • Die Rolle von Re- und Parallelimporteuren in Rabattvertragsausschreibungen: (neue) Konkurrenten für Originatoren?
  • Parallele Entwicklungen in den Bereichen (Grippe-)Impfstoffe und Biosimilars

Die Preis-/Auskömmlichkeitsprüfung speziell in Rabattvertragsausschreibungen und die Möglichkeiten für Wettbewerber zum Vorgehen gegen Unterkostenangebote

  • Sinn und Zweck der Preis-(Un-)Angemessenheitsprüfung auf der dritten Wertungsstufe
  • Rechtsschutzmöglichkeiten betroffener Unternehmen und Wettbewerber
  • Verfahrenstaktik: Wie sollten Auskömmlichkeitsnachfragen und Antworten hierauf formuliert werden?

Konkurrierende Teilnahme konzernverbundener Unternehmen und Maßnahmen zur Wahrung des Geheimwettbewerbs

  • Neue Rechtsprechungsänderung zu konzernverbundenen Unternehmen und Rahmenverträgen im Mehr-Vertragspartner-Modell
  • Neue Prüfungspflichten für öffentliche Auftraggeber: Wann ist was wie zu prüfen?
  • Wie können verbundene Bieter der neuen Darlegungs- und Beweislast entsprechen?
  • Abgrenzung: Mehrfachbeteiligungen bei Nachunternehmern und Bietergemeinschaften

Auswirkungen der neueren, strengeren kartellrechtlichen Zulässigkeitsprüfung von Bietergemeinschaften speziell in Krankenkassenausschreibungen

  • Grundsätze zur kartellrechtlichen Zulässigkeit der Bildung von Bietergemeinschaften
  • Die Regelvermutung: Generelle Unzulässigkeit von Bietergemeinschaften zwischen direkten Wettbewerbern
  • Welche Auswirkungen sind bei Bietergemeinschaften zwischen konzernverbundenen Unternehmen zu beachten?

Dr. Marc Gabriel, LL.M., Partner, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Baker & McKenzie

12.45–13.00 Fragen und Antworten
13.00–14.00 Gemeinsames Mittagessen

14.00–17.00
Krankenkassenausschreibungen an der Schnittstelle zwischen Vergabe- und Sozialrecht: Entwicklung der Rechtsprechung Ausschreibungspflicht von Rabattverträgen

  • Krankenhäuser als öffentliche Auftraggeber
  • "Zulassungsverfahren" als Alternative zur Ausschreibungspflicht?
  • Wirkstoffpatente: Ausschreibungspflicht oder Alleinstellungsmerkmal?
  • Unzulässige Umgehung der Ausschreibungspflicht

Ausschreibungsausgestaltung durch die gesetzlichen Krankenkassen

  • Definition des Beschaffungsbedarfs
  • Gemeinsame Ausschreibung als unzulässige Nachfragemachtbündelung?
  • Apotheker oder Hersteller: Gibt es einen"richtigen" Ausschreibungsadressaten?
  • Vorgabe von Rabattsätzen durch die Kasse: Zulässig oder missbräuchlich?

Risikoverteilung zwischen Kasse und Bieter

  • Spezifische Kalkulationsunsicherheiten bei Rabattverträgen
  • "Unzumutbarkeit" als Grenze für Kalkulationswagnisse
  • Zulässigkeit des "3-Partner-Modells"

Formelle Fehler bei der Angebotserstellung durch die Bieter und deren Auswirkungen

  • Konzernunternehmen als Wettbewerber?
  • Möglichkeiten und Grenzen der Nachforderung von Bieternachweisen durch den Auftraggeber
  • "Kopie" und "Original"
  • Nachunternehmerverpflichtungserklärung bei doppelter supply chain

Dr. Gabriele Herlemann, Vorsitzende der 3. Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt

17.00–17.30 Diskussion
17.30 Ende des ersten Seminartages

Im Anschluss an den ersten Seminartag laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein.

Am Abend des ersten Veranstaltungtages laden Sie das Pestana Berlin Tiergarten herzlich zu einem Umtrunk ein.

Zweiter Seminartag

9.00–12.00
Die Sicht der Kasse: Erfahrungen und Ausblick zu Krankenkassenausschreibungen

  • Konsequenzen und Auswirkungen für die Versorgung
  • Bestimmung des konkreten Beschaffungsbedarfes
  • Festlegung des geeigneten Ausschreibungsmodells
  • Auswahl des richtigen Zeitpunktes für eine öffentliche Ausschreibung

Detlef Böhler, Leitungs- und Vertragsmanagement Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, BARMER GEK

12.00–12.30 Fragen und Antworten
12.30–13.30 Gemeinsames Mittagessen

Bieterperspektive
Die Sicht der pharmazeutischen Industrie

13.30–14.15
Originalpräparate-Markt

  • Was sind die wesentlichen Erfahrungswerte der letzten Ausschreibungen?
  • Was bedeuten diese für die weiteren Ausschreibungen?

Jan-Hendrik Petersen, LL.M., Rechtsanwalt und Head Legal Specialty Medicines, Novartis Pharma GmbH

14.15–15.00
Generika-Markt

  • Wie attraktiv ist der deutsche Generika-Markt? Ist das Glas halb voll oder halb leer?
  • Auswirkungen der Ausschreibungen auf den generischen Wettbewerb: Oligopole, Marktdominanzen etc.
  • Nach der Ausschreibung ist vor der Ausschreibung: Die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen
  • Ausblick 2013

Ingolf Kester, Leiter Ausschreibungs- und Rabattvertragsmanagement, STADApharm GmbH

15.00–16.00
"Open-House"-, Gesamtsortiments - und patentverlängernde Verträge im Arzneimittelbereich: Sieht so die Zukunft der Rabattverträge aus?

Impulsvortrag zum Thema
Dr. Marc Gabriel, LL.M.

Im Anschluss
Moderierte Diskussionsrunde mit den Referenten
Dr. Marc Gabriel, LL.M.
Ingolf Kester
Jan-Hendrik Petersen, LL.M.

16.00 Ende des Seminars

An den Vor- und Nachmittagen finden jeweils flexible Pausen statt.