Der Steuerexperte der öffentlichen Hand

Abgrenzung – Gestaltungsmöglichkeiten – aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung – Verwaltungsauffassung EUROFORUM AkademieStets individuell buchbar.

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Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Montag, 22. Oktober 2012

Beginn nachmittags

Einführung in die Steuerpflicht der öffentlichen Hand, Hoheitliche Sphäre –
Vermögensverwaltende Sphäre – Abgrenzung zum Betrieb gewerblicher Art (BgA)

Ihr Referent
Hans-Jürgen Rang, Städtischer Verwaltungsdirektor, Landeshauptstadt Düsseldorf

Ihr Nutzen:
Zur Vermeidung von hohen steuerlichen Risiken ist es erforderlich, dass auch bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts die steuerlich relevanten Sachverhalte erkannt und aufgearbeitet werden. Mit der Einführung in das komplexe Rechtsgebiet der Besteuerung der öffentlichen Hand erhalten Sie den Blick für das Wesentliche; die vermittelten Grundlagen sollen Sie auch in die Lage versetzten, zukünftig rechtssicher zu gestalten.

Einführung in die Steuerpflicht der öffentlichen Hand

  • Besteuerung aus Wettbewerbsgründen: BgA
  • BgA und Einzelsteuergesetze
  • Körperschaftsteuer
  • Kapitalertragsteuer
  • Gewerbesteuer
  • Einkommensteuer
  • Umsatzsteuer
  • Steuerpflicht der Anstalten des öffentlichen Rechts
  • Rechts- und Organisationsformen der kommunalen Zusammenarbeit
  • Steuerpflicht der Beteiligungsgesellschaften

Hoheitliche Sphäre – Vermögensverwaltende Sphäre – Abgrenzung zum BgA

  • Die hoheitliche Sphäre
  • Definition
  • Abgrenzung
  • Beispiele: Amtshilfe, Beistandsleistungen, Selbstversorgungsbetriebe
  • Die vermögensverwaltende Sphäre
  • Definition
  • Abgrenzung
  • Beispiele: Verpachtung, Einnahmen aus Konzessionsverträgen
  • Begründung eines BgA: Abgrenzung und Beispiele, erforderliche organisatorische Vorkehrungen

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen
Am Ende dieses ersten Akademietages laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.
Nutzen Sie die Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.

Der Zeitplan für die Akademietage

Tag 1
13.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Akademieunterlagen
14.00 Akademiebeginn
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee
17.30 Akademieende
ca. 17.30 anschließender Umtrunk

Dienstag, 23. Oktober 2012

Gewinnermittlung des Betriebs gewerblicher Art, Betrieb gewerblicher Art und Kapitalertragsteuer, Systematik der dualen Besteuerung von Betrieben gewerblicher Art, Öffentliche Hand und Gemeinnützigkeit

Ihr Referent
Harald Bott, Ministerialrat, Hessisches Ministerium der Finanzen

Ihr Nutzen:
Im Fokus der Besteuerung der öffentlichen Hand stehen regelmäßig Fragen zum BgA. Der Akademieabschnitt dient der Vermittlung der Grundlagen und der Zusammenhänge dieser Problematiken. Dies schafft ein Rüstzeug, um in der Praxis Einzelfälle bearbeiten zu können.

Gewinnermittlung des Betriebs gewerblicher Art

  • Kameralistik/Doppik
  • Steuerliche Gewinnermittlungen
  • Einnahme-/Überschussrechnung
  • Betriebsvermögensvergleich
  • Grundzüge der Gewinn- und Einkommensermittlung: BgA als virtuelle Kapitalgesellschaft
  • Zuordnung von Betriebsausgaben, u. a. Aufwendungen der Trägerkörperschaft für den BgA
  • Nichtabzugsfähige Betriebsausgaben
  • Investitions- und Ertragszuschüsse
  • "Verträge" zwischen BgA und Trägerkörperschaft
  • Angemessenes Eigenkapital bei BgA
  • BgA und verdeckte Gewinnausschüttungen
    • im Rahmen von Einzelgeschäften
    • bei dauerdefizitären Betrieben

Betrieb gewerblicher Art und Kapitalertragsteuer

  • Systematik der dualen Besteuerung von Betrieben gewerblicher Art
  • Einkünfte gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 10a EStG
    • Anwendungsbereich und Leistungsbegriff
  • Einkünfte gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 10b EStG
    • Gewinnbegriff und Gewinnermittlungsarten
    • Folgen der Einführung der Doppik
    • Vermeidung der Kapitalertragsteuer durch Rücklagenbildung
    • Neue Rechtsprechung zur Rücklagenauflösung
    • Verlustverrechnung bei Eigen- und Regiebetrieben
    • Kapitalertragsteuer für nicht begünstigte Dauerverlustgeschäfte nach dem JStG 2009
    • Verwendung des steuerlichen Einlagenkontos ohne Kapitalertragsteuerpflicht
    • Kapitalertragsteuerabzug
    • Sonderfragen: u. a. Kapitalertragsteuer bei Umwandlungssachverhalten

Öffentliche Hand und Gemeinnützigkeit

  • Freistellung gemeinnütziger Einrichtungen nach § 5 Abs.1 Nr. 9 KStG
  • Juristische Person des öffentlichen Rechts (jPdöR) als steuerbefreite Einrichtung i. S. d. § 5 Abs.1 Nr. 9 KStG
  • Zweckbetrieb als Anknüpfung der Befreiung
  • Formelle Satzungsmäßigkeit
  • Subjekt i. S .d. §§ 51 ff. AO
  • Spendenrecht und Gemeinnützigkeit
  • JPdöR als Zuwendungsempfänger
  • JPdöR als Zuwendender

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen
Am Ende dieses Akademietages laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Abendessen ein.

Der Zeitplan für die Akademietage

Tag 2 bis 4
08.00 – 8.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Akademieunterlagen
08.30 Akademiebeginn
10.00 – 10.30 Pause mit Kaffee und Tee
12.00 – 13.00 Gemeinsames Mittagessen
14.30 – 15.00 Pause mit Kaffee und Tee
ca. 17.00 Akademieende

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Sonderfragen des Betriebs gewerblicher Art (BgA), Der kommunale Querverbund – inkl. Ausführungen zu aktuellen Zweifelsfragen zur gesetzlichen Neuregelung

Ihr Referent
Erich Pinkos, Referent im Körperschaft- und Gewerbesteuerreferat, Bundesministerium der Finanzen

Ihr Nutzen:
Im Fokus der Besteuerung der öffentlichen Hand stehen regelmäßig die Fragen der Zusammenfassung von BgA als Vorstufe zur Ergebnisverrechnung und in Folge dann die Sonderregelungen zur Ergebnisverrechnung (Querverbund). Der Akademieabschnitt dient der Vermittlung der Grundlagen und der Zusammenhänge dieser Problematiken. Dies schafft ein Rüstzeug, um in der Praxis Einzelfälle bearbeiten zu können.

Sonderfragen des Betriebs gewerblicher Art

  • Arten der BgA: Abwasser, Abfallentsorgung, Wasserversorgung, ÖPNV etc.
  • Zusammenfassungskriterien gemäß § 4 Abs. 6 KStG
    • Gleichartige Betriebe
    • Objektiv wechselseitige technisch-wirtschaftliche Verflechtung
    • Querverbund
  • Zusammenfassung von BgA und steuerlichen Folgen
    • Aufdeckung stiller Reserven
    • Verlustvorträge
  • Verpachtungs-BgA
  • Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften
  • Betriebsaufspaltung
  • BgA als Organträger
  • Einbringung von BgA in Kapitalgesellschaften
  • Einbringung, Stille Reserven, Entstehung einbringungsgeborener Anteile

Der kommunale Querverbund –
inkl. Ausführungen zu aktuellen Zweifelsfragen zur gesetzlichen Neuregelung

  • Körperschaftsteuerliche Wirkungen
  • Ursache und Wirkungen des Querverbundes
  • Querverbund bei BgA und bei kommunalen Eigengesellschaften
  • Begünstigte Dauerverlustgeschäfte
  • Verlustnutzung bei zusammengefassten BgA
  • Grundsatz der Einzelbesteuerung
  • Folgen der Zusammenfassung, Trennung und Erweiterung von BgA
  • Verlustnutzung bei Eigengesellschaften
  • Grundsatz der Spartentrennung
  • Änderungen in der Tätigkeitsstruktur
  • Querverbund bei Organschaften
  • Übergangsregelungen
  • Gewerbesteuerliche Wirkungen

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen
Am Ende dieses Akademietages laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.
Nutzen Sie die Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Öffentliche Hand und Umsatzsteuer

Ihr Referent
Prof. Dr. Thomas Küffner, RA, FA f. Steuerrecht, StB, WP, küffner maunz langer zugmaier Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Ihr Nutzen:
Die Umsatzsteuer ist eine Massensteuer. Die irrtümliche Falschbeurteilung kann zu erheblichen Nachforderungen führen. Wir diskutieren die neue Rechtsprechung und die Vorschläge der Finanzverwaltung zur Neuausrichtung der Besteuerung der öffentlichen Hand in der Umsatzsteuer. Ziel ist es, den Handlungsbedarf zu erkennen und eine Strategie zu entwickeln.

Allgemeine Grundsätze

  • Nationales Recht
  • Mehrwertsteuer-SystemRL
  • Bedeutung der Handlungsform und Wettbewerbskriterium
  • Vermögensverwaltung als unternehmerische Tätigkeit
  • Auswirkung der neuen Rechtsprechung

Leistungsaustausch

  • Bestandsleistungen: heute und morgen
  • Personalgestellung und Personalbeistellung
  • Zuschüsse: Echte und unechte Zuschüsse

Vorsteuerabzug

  • Neue Grundsätze des BFH
  • Optimierung des Vorsteuerschlüssels
  • Empfehlungen aus der Praxis

Einkäufe aus der EU

  • (Wieder) Neue Grundsätze des BMF
  • Grenzüberschreitende sonstige Leistungen
  • Grenzüberschreitende Lieferungen

Sonderthema: Elektronische Rechnung

  • Voraussetzungen
  • Vorkehrungen