Der Steuerexperte der öffentlichen Hand

Abgrenzungsfragen – Gestaltungsmöglichkeiten – aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung – Verwaltungsauffassung EUROFORUM IntensivlehrgangBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

Dienstag, 28. Februar 2012, Köln

Hotel Mondial am Dom Cologne

Einführung in die Steuerpflicht der öffentlichen Hand, Hoheitliche Sphäre – Vermögensverwaltende Sphäre – Abgrenzung zum BgA, Gewinnermittlung des BgA

Hans-Jürgen Rang,
Städtischer Verwaltungsdirektor, Landeshauptstadt Düsseldorf

Einführung in die Steuerpflicht der öffentlichen Hand

  • Besteuerung aus Wettbewerbsgründen: BgA
  • BgA und Einzelsteuergesetze
  • Körperschaftsteuer
  • Kapitalertragsteuer
  • Gewerbesteuer
  • Einkommensteuer
  • Umsatzsteuer
  • Steuerpflicht der Anstalten des öffentlichen Rechts
  • Rechts- und Organisationsformen der kommunalen Zusammenarbeit
  • Steuerpflicht der Beteiligungsgesellschaften

Hoheitliche Sphäre – Vermögensverwaltende Sphäre – Abgrenzung zum BgA

  • Die hoheitliche Sphäre: Definition, Abgrenzung und Beispiele: Amtshilfe, Beistandsleistungen, Selbstversorgungsbetriebe
  • Die vermögensverwaltende Sphäre: Definition, Abgrenzung und Beispiele: Verpachtung, Einnahmen aus Konzessionsverträgen
  • Begründung eines BgA: Abgrenzung und Beispiele, erforderliche organisatorische Vorkehrungen

Gewinnermittlung des Betriebs gewerblicher Art (BgA)

  • Kameralistik∕Doppik
  • Steuerliche Gewinnermittlungen
    • Einnahme-∕Überschussrechnung
    • Betriebsvermögensvergleich
  • Grundzüge der Gewinn- und Einkommensermittlung: BgA als virtuelle Kapitalgesellschaft
  • Zuordnung von Betriebsausgaben, u. a. Aufwendungen der Trägerkörperschaft für den BgA
  • Nichtabzugsfähige Betriebsausgaben
  • Investitions- und Ertragszuschüsse
  • "Verträge" zwischen BgA und Trägerkörperschaft
  • Angemessenes Eigenkapital bei BgA
  • BgA und verdeckte Gewinnausschüttungen
    • im Rahmen von Einzelgeschäften
    • bei dauerdefizitären Betrieben

PLUS:
Sie erhalten eine tabellarische Übersicht zu "Hoheitliche Sphäre∕BgA∕Vermögensverwaltende Sphäre"

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen
Am Ende dieses ersten Lehrgangstages laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.
Nutzen Sie die Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.


Zeitplan des Intensivlehrgangs

Tag 1 und 3
09.00 – 09.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen
09.30 – 11.00 Beginn des Lehrgangs Teil 1
11.00 – 11.30 Pause mit Kaffee und Tee
11.30 – 13.00 Lehrgang Teil 2
13.00 – 14.00 Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 15.30 Lehrgang Teil 3
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee
16.00 – 17.30 Lehrgang Teil 4
17.30 Ende des Seminartages
Ca. 17.30 Umtrunk

Tag 2 und 4
08.30 – 10.00 Beginn des Lehrgangs Teil 1
10.00 – 10.30 Pause mit Kaffe und Tee
10.30 – 12.00 Lehrgang Teil 2
12.00 – 13.00 Gemeinsames Mittagessen
13.00 – 14.30 Lehrgang Teil 3
14.30 – 15.00 Pause mit Kaffe und Tee
15.00 – 16.30 Lehrgang Teil 4
16.30 Ende des Seminartages

Mittwoch, 29. Februar 2012, Köln

Hotel Mondial am Dom Cologne

Sonderfragen des Betriebs gewerblicher Art (BgA), BgA und Kapitalertragsteuer, Systematik der dualen Besteuerung von BgAs, Öffentliche Hand und Gemeinnützigkeit

Horst Eversberg MinR a.D.,
ehemals Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen

Sonderfragen des Betriebs gewerblicher Art (BgA)

  • Arten der BgA: Abwasser, Abfallentsorgung, Wasserversorgung, ÖPNV etc.
  • Zusammenfassungskriterien (§ 4 Abs. 6 KStG)
    • Gleichartige Betriebe
    • Objektiv wechselseitige technischwirtschaftliche Verflechtung
    • Querverbund
  • Zusammenfassung von BgA und steuerlichen Folgen
    • Aufdeckung stiller Reserven
    • Verlustvorträge
  • Verpachtungs-BgA
  • Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften
  • Betriebsaufspaltung
  • BgA als Organträger
  • Einbringung von BgA in Kapitalgesellschaften
    • Einbringung, Stille Reserven, Entstehung einbringungsgeborener Anteile

Betrieb gewerblicher Art und Kapitalertragsteuer, Systematik der dualen Besteuerung von Betrieben gewerblicher Art

  • Einkünfte gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 10a EStG
    • Anwendungsbereich und Leistungsbegriff
  • Einkünfte gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 10b EStG
    • Gewinnbegriff und Gewinnermittlungsarten
    • Folgen der Einführung der Doppik
    • Vermeidung der Kapitalertragsteuer durch Rücklagenbildung
    • Neue Rechtsprechung zur Rücklagenauflösung
    • Verlustverrechnung bei Eigen- und Regiebetrieben
    • Kapitalertragsteuer für nicht begünstigte Dauerverlustgeschäfte nach dem JStG 2009
    • Verwendung des steuerlichen Einlagenkontos ohne Kapitalertragsteuerpflicht
    • Sonderfragen: u. a. Kapitalertragsteuer bei Umwandlungssachverhalten

Öffentliche Hand und Gemeinnützigkeit

  • Freistellung gemeinnütziger Einrichtungen nach § 5 Abs.1 Nr. 9 KStG
  • Juristische Person des öffentlichen Rechts (jPdöR) als steuerbefreite Einrichtung i.S.d. § 5 Abs.1 Nr. 9 KStG
  • Zweckbetrieb als Anknüpfung der Befreiung
  • Formelle Satzungsmäßigkeit
  • Subjekt i.S.d. §§ 51 ff. AO
  • Spendenrecht und Gemeinnützigkeit
  • JPdöR als Zuwendungsempfänger
  • JPdöR als Zuwendender

Die Lernpause nach diesem Lehrgangstag hilft Ihnen, das erlangte Wissen zu festigen!

 

Mittwoch, 21. März 2012, Düsseldorf

Novotel Düsseldorf City-West

Beteiligungsverwaltung und Betätigung der öffentlichen Hand durch Kapitalgesellschaften, Der kommunale Querverbund – inkl. Ausführungen zu aktuellen Zweifelsfragen zur gesetzlichen Neuregelung

Bernd Leippe,
Ltd. Städt. Verw. Direktor a.D., Stadt Essen

Beteiligungsverwaltung und Betätigung der öffentlichen Hand durch Kapitalgesellschaften

  • Beteiligung im BgA oder in der Vermögensverwaltung
  • Willkürung von Beteiligungen
  • Behandlung von Zuschüssen zur Verlustabdeckung
  • Querverbund innerhalb der Beteiligung
  • VGA bei Non-Profit-Gesellschaften
  • Kapitalertragsteuer bei Ausschüttung
  • Gewerbesteuerliche Kürzung und Hinzurechnung
  • Mindestbesteuerung = Verlusterhalt
  • Veräußerung der Beteiligung § 8b KStG
  • Veräußerung einbringungsgeborener Anteile

Der kommunale Querverbund – inkl. Ausführungen zu aktuellen Zweifelsfragen zur gesetzlichen Neuregelung

  • Körperschaftsteuerliche Wirkungen
  • Ursache und Wirkungen des Querverbundes
  • Querverbund bei BgA, bei kommunalen Eigengesellschaften
  • Begünstigte Dauerverlustgeschäfte
  • Verlustnutzung bei zusammengefassten BgA
  • Grundsatz der Einzelbesteuerung
  • Folgen der Zusammenfassung, Trennung, Erweiterung von BgA
  • Verlustnutzung bei Eigengesellschaften
  • Grundsatz der Spartentrennung
  • Änderungen in der Tätigkeitsstruktur
  • Querverbund bei Organschaften
  • Übergangsregelungen
  • Gewerbesteuerliche Wirkungen

Auch am Ende dieses Lehrgangstages laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein.

Donnerstag, 22. März 2012, Düsseldorf

Novotel Düsseldorf City-West

Öffentliche Hand und Umsatzsteuer: Allgemeine Grundsätze, Leistungsaustausch, Vorsteuerabzug, Einkäufe aus der EU, Sonderthema: Elektronische Rechnung

Prof. Dr. Thomas Küffner,
RA, FA f. Steuerrecht, StB, WP, küffner maunz langer zugmaier Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Allgemeine Grundsätze

  • Nationales Recht
  • Mehrwertsteuer-SystemRL
  • Bedeutung der Handlungsform und Wettbewerbskriterium
  • Vermögensverwaltung als unternehmerische Tätigkeit
  • Auswirkung der neuen Rechtsprechung Leistungsaustausch
  • Bestandsleistungen: heute und morgen
  • Personalgestellung und Personalbeistellung
  • Zuschüsse: Echte und unechte Zuschüsse

Vorsteuerabzug

  • Neue Grundsätze des BFH
  • Optimierung des Vorsteuerschlüssels
  • Empfehlungen aus der Praxis Einkäufe aus der EU
  • (Wieder) neue Grundsätze des BMF
  • Grenzüberschreitende sonstige Leistungen
  • Grenzüberschreitende Lieferungen

Sonderthema:
Elektronische Rechnung

  • Voraussetzungen
  • Vorkehrungen

Mit den umfangreichen Schriftunterlagen zu jedem Themenkomplex – jeweils ca. 60 -80 Seiten – können Sie das Gelernte vertiefen! Auf Wunsch digital + iPad