Die Umsatzsteuer-Woche

Das maßgeschneiderte Programm für Umsatzsteuerpraktiker – umfassend, aktuell und tiefgründig! EUROFORUM SeminarStets individuell buchbar.

Stets individuell buchbar.

Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Grundlegende Umsatzsteuer-Neuerungen für die Praxis

Dieser Tag vermittelt Ihnen die „Grundausstattung“ für Ihre tägliche Arbeit. Allgemeine aktuelle Entwicklungen, spezielle Konzernfragen und das neue Reverse Charge stehen im Vordergrund.

Überblick über aktuelle BMF-Schreiben

  • U. a. Auswirkungen durch Umsatzsteuer-Anwendungserlass

Ferdinand Huschens

Aktuelle Entwicklungen bei der Rechtsprechung

  • Darstellung und Handlungsempfehlungen zu praxisrelevanten EuGH- und BFH-Entscheidungen

Joachim Strehle

PRAXIS
Praxisfragen der Organschaft im Konzern

  • Umsatzsteuerrechtliche Organschaft im Umbruch
  • Erkennen und Sicherstellen/Vermeiden von Organschaften
  • Compliance in der Organschaft

Dr. René Neubert

Geschäftsveräußerung im Ganzen

  • Kurzdarstellung der Grundzüge
  • Rechtsfolgen einer Veräußerung
  • Einfluss durch aktuelle Rechtsprechung
  • Problemfälle in der Praxis

Joachim Strehle

Reverse Charge – Schwerpunkt Lieferungen von Schrott und Industrieabfällen, Lieferungen von Gold sowie Gebäudereinigungen

  • Gesetzliche Regelung
  • BMF-Schreiben
  • Praxisfälle

Ferdinand Huschens

Reverse Charge – Schwerpunkt Mobilfunkgeräte und integrierte Schaltkreise

  • Gesetzliche Regelung
  • BMF-Schreiben
  • Praxisfälle

Ferdinand Huschens

Das neue Reverse Charge aus Sicht der Praxis

  • Grundzüge der neuen Regelungen
  • Umsetzung der Regelungen im Unternehmen

Dr. René Neubert

An diesem Abend laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Lernen Sie die anderen Seminarteilnehmer kennen und tauschen Sie Ihre Erfahrungen aus.

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Hotel Le Méridien München herzlich zu einem Umtrunk ein.

Umsatzsteuer international

International tätige Unternehmen sind häufig mit den größten Umsatzsteuer-Herausforderungen konfrontiert. Dieses Seminar behandelt sowohl wichtige Neuerungen wie die EU-VO-282/2011 als auch dauerhafte Problemfälle wie Reihen- und Dreiecksgeschäfte.

Überblick über aktuelle Entwicklungen

  • Neue Gesetzgebung
  • Aktuelle EuGH-Rechtsprechung
  • Das Grünbuch der EU-Kommission zur Umsatzsteuer

Ferdinand Huschens

Die EU-Durchführungsverordnung zur MwStSystRL

  • Normcharakter
  • Bedeutung der Durchführungsverordnung
  • Wesentliche Regelungen

Dr. Christian Salder

PRAXIS
Das Mehrwertsteuerpaket in der Praxis

  • Abgrenzung B2B und B2C
  • Betriebsstättenbesteuerung in der Praxis
  • Ausblick

Ursula Slapio

Use and enjoyment-Regelung im internationalen Vergleich

  • Gemeinschaftsrechtliche Grundlagen
  • Umsetzung im deutschen Recht
  • Vergleich mit ausgewählten EU-Staaten
  • Ausblick

Ursula Slapio

Aktueller Überblick internationale Messen und Kongresse

  • Geänderte Rechtslage seit 01.01.2011
  • Folgen in der Praxis

Dr. Christian Salder

Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen

  • Neue Rechtsprechung
  • Aktuelle Entwicklungen

Ferdinand Huschens

Werklieferung/Werkleistung bei grenzüberschreitenden Leistungsbeziehungen

  • Grundlagen in der Mehrwertsteuersystemrichtline
  • Abgrenzungsfragen
  • Typische Fallstricke am Beispiel des grenzüberschreitenden Anlagebaus

Ursula Slapio

Reihen- und Dreiecksgeschäfte

  • Gestaltungsmöglichkeiten
  • Risiken und Chancen
  • Aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung

Dr. Christian Salder

Unser Tipp zur Abendgestaltung: 
Entspannen Sie bei einem Spaziergang durch die nahegelegene Münchner City und genießen Sie das Flair der Stadt.

Umsatzsteuer und Zoll

Nutzen Sie zollrechtliche Vereinfachungen zur Verbesserung Ihres Cash Flows! Dieses Seminar gibt einen Überblick über die wesentlichen Rechtsgrundlagen und Schnittstellenprobleme im Warenverkehr mit dem Drittland.

Einführung in das Zollrecht

  • Überblick über die Rechtsgrundlagen
  • Darstellung der Zollverfahren
  • Zollanmeldung und Zollanmelder

Alexander Thoma

PRAXIS
Einfuhr von Waren aus dem Drittlandsgebiet

  • Überführung von Drittlandswaren in den freien Verkehr
  • Entstehung von Einfuhrumsatzsteuern und Abzug als Vorsteuer
  • Cash Flow-optimierte Einfuhr

Dr. Lars Henschel

Ausfuhr von Waren aus der EU

  • Das zollrechtliche Ausfuhrverfahren
  • ATLAS-Ausfuhr im Überblick
  • Umsatzsteuerliche Besonderheiten im Zusammenhang mit ATLAS-Ausfuhr
  • Buch- und Belegnachweise bei Ausfuhrlieferungen
  • Vertrauensschutz bei Ausfuhrlieferungen

Alexander Thoma

Lagerung und Bearbeitung von Drittlandswaren

  • Lagerung in einem Zolllager
  • Aktive Veredelung
  • Passive Veredelung

Dr. Lars Henschel

Kommissions- und Reihengeschäfte mit Drittlandsbezug

  • Reihengeschäfte mit dem Drittland
  • Grenzüberschreitende Kommissionsgeschäfte

Alexander Thoma

Die Incoterms im Zoll- und Umsatzsteuerrecht

  • Incoterms bei der Ermittlung des Zoll- und EuSt-Wertes
  • Fallstricke bei der Verwendung von DDP-Klauseln
  • Bedeutung der Incoterms bei Reihengeschäften

Dr. Lars Henschel

An diesem Abend laden wir Sie herzlich zu einem zünftigen Abendessen ein. Bei deftiger bayerischer Kost und Weizenbier können Sie die Themen des Tages vertiefen.

Vorsteuerabzug – Materiell-rechtliche und formale Voraussetzungen

Verschenken Sie kein Geld durch falschen Vorsteuerabzug. Die neuen Urteile führen zu einer völlig neuen Sichtweise beim nationalen Recht. An diesem Tag erhalten Sie einen kompletten und aktuellen Überblick über das komplexe Thema.

Umfang und Grenzen des Vorsteuerabzugs nach aktueller BFH-Rechtsprechung (BFH-Urteile v. 9.12.2010, v. 13.1.2011 und v. 27.1.2011)

  • Erfordernis der Leistungsverwendung für Zwecke besteuerter Umsätze
  • Kein Vorsteuerabzug bei Entnahmeverwendung
  • Umfang des Vorsteuerabzugs bei gemischter Verwendung und Vorsteueraufteilung
  • Besonderheiten bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts
  • Beispiele (Beteiligungskauf, Sachleistungen an Arbeitnehmer, Grundstücksgeschäfte)

Dr. Christoph Wäger

Vorsteuerabzug aus Konzernsicht

  • Schwerpunkt Beteiligungsverkauf
  • Das Urteil SKF, der BFH und nun?
  • Gestaltungsmöglichkeiten zur Verhinderung des Vorsteuerausschlusses?
  • Schwerpunkt Holding
  • Abgrenzung unternehmerische/nichtunternehmerische Sphäre
  • Dauerbaustelle Organschaft?

Matthias Feldt

Rechnungen

  • Rechnungsberichtigung
  • Schadenersatzpflicht bei unzutreffenden Rechnungen?
  • Unrichtiger oder unberechtigter Steuerausweis
  • Zivilrechtlicher Ausgleichsanspruch bei unzutreffendem Steuerausweis

Dr. Stefan Maunz

Nachträgliche Änderungen und Spezialfragen

  • Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG
  • Änderung der Bemessungsgrundlage beim Leistungsempfänger (§ 17 UStG)
  • Vorsteuerabzug und Gestaltungsmissbrauch

Dr. Christoph Wäger

Vergleich Rechnungen in Deutschland und international

  • Formale Rechnungsvoraussetzungen
  • Vorsteuerabzug bei Rechnungsmängeln
  • Vorsteuerabzug bei innergemeinschaftlichem Erwerb, Reverse-Charge Verfahren und Einfuhrumsatzsteuer

Dr. Stefan Maunz

PRAXIS
Praxisbericht: Der Vorsteuerabzug im Großkonzern

  • Bestehen Unterschiede zwischen Großkonzernen und KMUs?
  • Informationsfluss im Unternehmen
  • Besonderheiten bei grenzüberschreitenden Sachverhalten
  • Wann ist die Vorsteuer bei innergemeinschaftlichen Erwerben gefährdet?
  • Blick ins Ausland: Risiko Vorsteuern

Matthias Feldt

Unser Tipp zur Abendgestaltung: 
Bei schönem Wetter lohnt sich ein Besuch des Englischen Gartens.

Elektronische Rechnungen: Herausforderungen für Umsatzsteuerexperten

Dieses spezielle Seminar vermittelt Umsatzsteuerexperten die Basis, die sie zur Einführung, Prüfung und Weiterentwicklung von elektronischen Rechnungen benötigen. Inklusive der aktuellen Entwicklungen durch die Richtlinie 2010/45/EG.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen

  • Vorgaben der Richtlinie 2010/45/EG
  • Umsetzung im Steuervereinfachungsgesetz 2011
  • Interpretation der Finanzverwaltung

Ronny Langer

Electronic Data Interchange (EDI)

  • Erscheinungsformen
  • EDI-Vereinbarung entsprechend der Empfehlung 94/820/EG
  • Technische Anforderungen und praktische Probleme

Ronny Langer

Die elektronische Signatur

  • Technische Details
  • Outsourcing an Dienstleister
  • Praktische Probleme

Ronny Langer

Sonstige Arten der Rechnungsübermittlung

  • Innerbetriebliche Kontrollverfahren
  • Dokumentationspflichten
  • Rechnungsübermittlung über die Grenze

Ronny Langer

Aktuelle Entwicklungen auf EU-Ebene und Ausblick

  • Historische Aspekte – EU-Rechnungsrichtlinie von 2001
  • Umsetzung der EU-Rechnungsrichtlinie von 2001
  • Aktuelle Entwicklungen – Hintergründe:
    • Was hat zu den aktuellen Entwicklungen auf EU-Ebene geführt?
    • Vorschlag der EU-Kommission
    • Expertengruppe und ihre Empfehlungen
  • Neue Rechtslage ab 2013
  • Ausblick – Was bedeutet das für uns in Deutschland und für unsere EU-Nachbarländer?

Karl-Heinz Haydl

PRAXIS
Überblick anhand ausgewählter EU-Staaten

  • Praktische Erfahrungen aus dem EU-Ausland – Können wir in Deutschland etwas daraus lernen?

Karl-Heinz Haydl

Der Zeitplan für die Seminare

09.00 Seminarbeginn
10.30 – 11.00 Pause mit Kaffee und Tee
12.30 – 13.30 Gemeinsames Mittagessen
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee
17.30 Seminarende

Der erste Tag (29. August 2011) beginnt erst um 10 Uhr und der letzte Tag (2. September 2011) endet bereits um 17 Uhr!