Der Verrechnungspreis-Experte

Ihre praxisnahe Fachausbildung zum souveränen Transfer-Pricing-Manager EUROFORUM AkademieBald wieder im Programm.

Bald wieder im Programm.

Programm

6. und 7. Februar 2012

Modul I:
Grundlagen und Verrechnungspreissystem

Ihr Referent:
Prof. Dr. Jörg Hernler, Steuerberater, Partner, Schlütter Bornheim Seitz, Universität Paderborn

Die Akademie beginnt mit rechtlichen Grundlagen, Grundbegriffen sowie Abgrenzungsfragen und klärt, was eigentlich verrechnungspflichtig ist. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über die innerbetrieblichen Konsequenzen und Notwendigkeiten eines Verrechnungspreisprozesses.

Zielsetzung und Aufbau der Akademie

Die Grundlagen

  • Internationale und nationale gesetzliche Grundlagen: Von OECD/DBA zum nationalen Recht
  • Wesentliche Grundbegriffe

Inter Company Transactions

  • Anwendungsbereiche
  • Verrechnungspreis-Kategorien
  • Abgrenzung Verrechnungs-/Nicht-Verrechnungspflichtige Leistungen
  • Lizenzen/Markenverrechnung

Verrechnungspreissystem (Transfer Pricing System)

  • Erstmalige Erstellung
  • Änderungen und laufende Betreuung
  • Dokumentation
  • Compliance und Risikominimierung

Management eines Verrechnungspreissystems

  • Auswirkungen auf interne/externe Betriebsabläufe


Der Zeitplan der Akademietage*

09.00 – 10.30 Akademie Teil 1
10.30 – 11.00 Pause mit Kaffee und Tee
11.00 – 13.00 Akademie Teil 2
13.00 – 14.00 Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 15.00 Akademie Teil 3
15.00 – 15.30 Pause mit Kaffee und Tee
15.30 – 17.00 Akademie Teil 4

* Beginn 1. Seminartag: 10.00 Uhr,
Ende 1. Seminartag: 18.00 Uhr,
Ende 5. Seminartag: 16.30 Uhr



Ihr Rahmenprogramm

Montag:
Am ersten Abend laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Lernen Sie die anderen Akademie-Teilnehmer kennen und tauschen Sie Ihre Erfahrungen aus.

Dienstag:
Ihr Abend zur freien Verfügung, unser Tipp: Tanken Sie neue Energie bei einem Spaziergang durch die Dünen oder direkt am Meer entlang.

Mittwoch:
Die "Halbzeit" der Akademie rundet ein gemeinsames Abendessen ab. Vertiefen Sie die bisherigen Themen und festigen Sie die neuen Kontakte.

Donnerstag:
Ihr Abend zur freien Verfügung, unser Tipp: Genießen Sie ein Glas Wein und das traditionelle Fischbrötchen in der alten Bootshalle von Gosch, dem nördlichsten Fischrestaurant Deutschlands.

7. und 8. Februar 2012

Modul II:
Funktionsverlagerung und Funktions- und Risikoanalyse

Ihr Referent:
Dr. Dirk Brüninghaus,
Steuerberater, Partner der Verrechnungspreis-Spezialistengruppe und Leiter der Steuerabteilung, Ernst & Young GmbH

Der zweite Tag vertieft das Thema Funktionsverlagerung einerseits in der Theorie, behandelt aber auch die praktische Relevanz zur Ermittlung von Funktions- und Risikoprofilen der Gesellschaften.

Rechtsgrundlagen zur Funktionsverlagerung

  • § 1 AStG
  • Rechtsverordnung
  • BMF Schreiben

Tatbestandsmerkmale und Anwendungsvoraussetzungen der Funktionsverlagerung
Negativabgrenzungen
Bewertung von Funktionsverlagerungen
Dokumentation von Funktionsverlagerungen

Funktions- und Risikoanalyse bei in- und ausländischen Tochtergesellschaften

  • Bedeutung für die Sachverhaltsdokumentation
  • Bedeutung für die Auswahl der Verrechnungspreismethode
  • Bedeutung für die Angemessenheitsdokumentation

Typisierung von Transaktionstypen auf Basis der Funktions- und Risikoanalyse
Praktische Vorgehensweise zur Durchführung der Funktions- und Risikoanalyse

LERNKONTROLLE
(am 7. Februar) durch Multiple-Choice-Test, der bis zum nächsten Morgen abzugeben ist.

8. und 9. Februar 2012

Modul III:
Verrechnungspreis-Methoden und Dokumentation

Ihr Referent:
Dr. Arwed Crüger,
Partner, Leiter Bereich Verrechnungspreise, WTS Steuerberatungsgesellschaft mbH

Der dritte Tag widmet sich der Wahl der Verrechnungspreismethode und deren Dokumentation im In- und Ausland. Gerade dieses wichtige Thema müssen Sie im Alltagsgeschäft aus dem Effeff beherrschen.

  • Fremdvergleichsgrundsatz und praktische Anwendung
  • Verrechnungspreismethoden im Detail
  • Standardmethoden vs. gewinnbasierte Methoden
  • Wahl der Verrechnungspreismethode in Theorie und Praxis (mit Beispielen)
  • Erstellung und Konzeption einer Dokumentation
  • Masterfile Konzept und Alternativen
  • Einbindung von Konzernrichtlinien
  • Verrechnungspreismethoden in Planung und Dokumentation

LERNKONTROLLE
(am 8. Februar) durch Multiple-Choice-Test, der bis zum nächsten Morgen abzugeben ist.

9. und 10. Februar 2012

Modul IV: Compliance und Betriebsprüfung

Ihre Referenten:
Joachim Dahlke, Betriebsprüfer, Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung Düsseldorf II
Dr. Julian Peters, Rechtsanwalt, Schlütter Bornheim Seitz

Der vierte Tag behandelt verfahrensrechtliche Vorschriften zur Vermeidung und zum Management von Verrechnungspreiskonflikten. Dies sowohl aus Sicht des Steuerpflichtigen als auch der Verwaltung. An diesem Tag wird Ihr bisher erlerntes Wissen vom Betriebsprüfer mit den reellen Anforderungen verglichen.

Verrechnungspreise und die Abgabenordnung

  • Gesetzliche Anforderungen an die Mitwirkungspflichten
  • Sanktionen und Rechtsfolgen bei Verstößen

Verfahrensrechtliche Handhabe von Verrechnungspreiskonflikten

  • Konfliktvermeidung: Advance Pricing Agreements (APAs) - Praktische Anwendungsmöglichkeiten in bilateralen und multilateralen Szenarien
  • Unilaterale Konfliktlösung: Der deutsche Finanzrechtsweg (Einspruch, FG-/BFH-Verfahren)
  • Bi- und Multilaterale Konfliktlösung: Verständigungs- und Schiedsverfahren

Betriebsprüfung und Verrechnungspreise

  • Vorbereitung auf eine Betriebsprüfung aus Sicht der Verwaltung
  • Erwartungshaltung der Finanzverwaltung
  • Konfliktherde: Divergenzen zwischen Dokumentation und Realität
  • IT-Systeme aus Prüfersicht
  • Zusammenarbeit und Umgang mit dem Prüfer
  • Typische Sachverhalte

Ihre Fragen an den Prüfer!
Persönliche Fragestunde mit Herrn Professor Hernler

10. Februar 2012

Modul V:
Bewertung und Fallbeispiele

Ihr Referent:
Bastian Gottschling,
Principal, NERA Economic Consulting GmbH

Am letzten Tag erfahren Sie abschließend mehr zum Thema Bewertung sowie Verrechnungspreise für immaterielle Wirtschaftsgüter. Internationale Fallbeispiele runden das Programm ab.

Ermittlung und Quantifizierung von Verrechnungspreisen

  • Verrechnungspreisfindung für die häufigsten Geschäftsbeziehungen
  • Verrechnungspreise für immaterielle Wirtschaftsgüter und die Frage der Bewertung

Bewertung immaterieller Wirtschaftsgüter an Hand von Beispielen

  • Überblick über die Bewertung immaterieller Wirtschaftsgüter
  • Beispiel 1: Bewertung einer Konsumgüter-Marke
  • Beispiel 2: Technologiebewertung

Internationale Praxisbeispiele

  • Lizenzierung von Geistigem Eigentum an Schwellenländer
  • Margenberechnung für Einkaufsgesellschaften in Asien

Persönliche Fragestunde
mit Herrn Professor Hernler