Versorgungsgesetz 2011

EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 12. und 13. September 2011 in Berlin stattgefunden!

Programm

10.00 – 10.30
Später Konferenzbeginn –
Sparen Sie eine Übernachtung!

Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

10.30 – 10.45
Begrüßung und Eröffnung der Konferenz
Unter der Leitung von: 
Prof. Dr. Volker Amelung, Vorstandsvorsitzender, Bundesverband Managed Care e. V., Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, Medizinische Hochschule Hannover

10.45 – 11.30
Moderierte Einführung:
Versorgungsstrukturgesetz aktuell – as steht alles drin?

Unter der Moderation von Dr. Thomas Bohle von Dierks + Bohle Rechtsanwälte diskutieren:
Dr. Christoph Bischoff-Everding, Geschäftsführer, HCG – Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH
Prof. Dr. Jürgen Wasem, Lehrstuhl für Medizinmanagement, Universität Duisburg-Essen

11.30 – 12.00 Pause mit Kaffee und Tee

12.00 – 12.30
Die Ziele lauten: Qualität und Effizienz in der Versorgung verbessern und leistungsgerechte Vergütung gewährleisten – Ist das Versorgungsgesetz der richtige Weg?
Dr. Ulrich Orlowski, Leiter Abteilung Gesundheitsversorgung, Bundesministerium für Gesundheit

Sektorenübergreifende Versorgung – Wie viel ambulant darf stationär?

12.30 – 12.50
Wie viel stationär braucht ambulant zur Aufrechterhaltung der Sicherstellung?

  • Zum Hausarzt ins Krankenhaus?
  • Spezialärztliche Versorgung an Krankenhäusern ausbauen!
  • MVZs an Krankenhäusern – Kein notwendiges Übel!
  • Im Fokus: Sicherstellung der ambulanten Notfallversorgung

Andreas Wagener, Rechtsanwalt, Stellv. Hauptgeschäftsführer, DKG – Deutsche Krankenhausgesellschaft

12.50 – 13.10
Verzahnung der Sektoren – Versorgungsgestaltung aus Sicht der KBV

  • Spezialisierte fachärztliche Versorgung – Ein neuer Leistungskatalog muss her!
  • Versorgungsebenenmodell der KBV
  • Von der Theorie zur Praxis – Kooperationsvereinbarungen zwischen KBV und Klinikträgern

Dorothy Mehnert, Leiterin des Referats „Krankenhaus“, Kassenärztliche Bundesvereinigung

13.10 – 13.30
Versorgungsplanung – Neue Aufgabe für den G-BA

  • Welche Befugnisse bekommt der G-BA?
  • Regionalisierung
  • Sektorenübergreifende Ausrichtung
  • Neue spezialärztliche ambulante Versorgung
  • Methodenbewertung

Dr. Rainer Hess, unparteiischer Vorsitzender, Gemeinsamer Bundesausschuss – G-BA

13.30 – 13.45
Stellen Sie den Referenten Ihre Fragen!

13.45 – 14.45 Gemeinsames Mittagessen

Reformziel: Sicherstellen der flächendeckenden Versorgung – Welche Modelle haben Potential?

14.45 – 15.05
Von der Gemeindeschwester zur Casemanagerin – „agnes zwei“ als Modell nicht nur für ländliche Regionen

  • Insbesondere strukturschwache Gebiete erfordern neue Versorgungsmodelle
  • Gemeinsame Verantwortung von Kassen und Ärzten
  • Praxisassistentinnen entlasten Ärzte und helfen Patienten
  • Überwindung der engen Restriktionen von Schwester „AGnES“ durch „agnes zwei“
  • Fallmanagement als neue Aufgabe

Christian Traupe, MBA, Leiter Versorgung – Strategie und Programme, AOK Nordost

15.05 – 15.25
Telemedizin aus Sicht der Versorgungsforschung – Instrument für bessere Versorgungsqualität

  • Evidenz telemedizinischer Methoden
  • Etablierung an der Versorgungsbasis
  • Steigerung der Behandlungsqualität
  • Kein Ersatz eines Arztes

Dr. med. Franz-Josef Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik, Bundesärztekammer, Präsident, Ärztekammer Schleswig-Holstein

15.25 – 15.45
Innovationsfreundliches Erlaubnisprinzip – Ausdehnung auf den ambulanten Bereich am Beispiel von innovativen Medizintechnologien

  • Gesundheitsmarkt Medizintechnologie
  • Innovationszyklus in der Medizintechnologie
  • Innovationszugang in der GKV – Status Quo
  • Zukünftiger Innovationszugang – Erlaubnis mit Verbotsvorbehalt auch in der vertragsärztlichen Versorgung
  • Nutzenbewertung – Methodische Besonderheiten bei Medizintechnologien

Olaf Winkler, Leiter Referat Gesundheitssystem, Bundesverband Medizintechnologie e. V.

15.45 – 16.00
Ihre Fragen bitte!

16.00 – 16.30 Pause mit Kaffee und Tee

Medizinische Versorgungszentren – Synergieeffekte zwischen ambulant und stationär effektiv nutzen!

16.30 – 17.00
Statements mit anschließender Diskussion:
Reformbedarf: Umstrittene Eignerstrukturen – Zwischen Berufsethik und Profit

  • Die Normen der medizinischen Ethik gelten für alle im Gesundheitswesen tätigen Personen, Institutionen und Organisationen
  • Die ökonomischen Herausforderungen bestehen unabhängig von der Kapitalstruktur
  • Das Wohlergehen der Patienten wird durch die Qualität der medizinischen Leistung bestimmt – Nicht durch Eignerstrukturen

Joachim Gemmel, Bereichsvorstand Klinikmanagement, Damp AG

Gemeinsam sind wir stark! – Zusammenarbeit im MVZ als Win-Win Situation

  • Der Klinikverbund Kempten-Oberallgäu
  • Ambulante Strukturen in einer ländlichen Region
  • Verzahnung zwischen ambulanten und stationären Strukturen
  • Das Ergebnis: Entwicklung einer integrierten hochqualifizierten Versorgung

Andreas Ruland, Geschäftsführer, Klinikverbund Kempten-Oberallgäu GmbH

17.00 – 17.15 
Abschlussdiskussion und Zusammenfassung des ersten Konferenztages

17.15 Ende des ersten Konferenztages

Seien Sie unser Gast!
Ein Tag voller Informationen und Diskussionen – Lassen Sie ihn bei einem Glas Wein oder Bier ausklingen und vertiefen Sie Ihre Gespräche in entspannter Atmosphäre!

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Kempinski Hotel Bristol Berlin herzlich zu einem Umtrunk ein.

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 9.15
Eröffnung des zweiten Konferenztages
Unter der Leitung von: 
Prof. Dr. Günter Neubauer, Direktor, Institut für Gesundheitsökonomik – IfG

Bedarfsplanung der ärztlichen Versorgung – Raus aus starren Formen, hin zur flexiblen Versorgungssteuerung!

9.15 – 9.35
Best case Brandenburg: „Mangel“ als Chance!
Stärkere Vernetzung einer Gesundheitsregion für eine bessere Versorgung

  • Der Brandenburger Weg: Kommunikation, Kompetenzen, Kooperationen
  • Fachkräfte gesucht: Beispiele für eine attraktive ärztliche Aus- und Weiterbildung auf dem Land
  • Entlastung von Pflegepersonal und Ärzten: Chancen und Grenzen der Telemedizin
  • Integrierte Versorgung weiterentwickeln: Innovative Modelle für erfolgreiche regionale Ansätze

Dr. med. Daniel Rühmkorf, Staatssekretär, Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

9.35 – 9.55
Mehr regionale Spielräume – Bessere Gestaltungsmöglichkeiten?

  • Das Problem der neuen Gremien
  • Sicherstellung – Was lief bislang falsch, was wird jetzt besser?
  • Wer finanziert wie die neuen Instrumente?
  • Kommt nun endlich die funktionierende Verzahnung ambulant-stationär?

Dr. Gerd Zimmermann, Stellv. Vorstandsvorsitzender, Kassenärztliche Vereinigung Hessen

9.55 – 10.15
So viele Ärzte wie noch nie: Aber nicht für alle Versicherten – Abhilfe durch Direktverträge

  • Kommt die Überversorgung mit Ärzten den Patienten zugute?
  • Beheben höhere Gesamtvergütungen Versorgungsprobleme?
  • Sollen die Krankenkassen für Diagnosen oder Leistungen bezahlen?
  • Ist der Kollektivvertrag unter Kontrahierungszwang wirklich zu retten?
  • Was können Direktverträge für Haus- und Fachärzte leisten?

Karl-Heinz Schönbach, Geschäftsführer Versorgung, AOK Bundesverband

10.15 – 10.30
Diskussion mit Referenten und Teilnehmern

10.30 – 11.00 Pause mit Kaffee und Tee

Honorarreform – Im Fadenkreuz des Wettbewerbs

11.00 – 11.20
Ist Kassenmedizin Klassenmedizin? – Brauchen wir noch die Trennung von Kassen- und Privatpatient?

  • 20 Jahre Budgetierung in der ambulanten ärztlichen Versorgung
  • Begrenzte Vergütung, begrenzte Leistung
  • Wahlleistung vs. Igel-Leistung
  • Rationierung?

Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen

11.20 – 11.40
Auf ein Neues! Reform der vertragsärztlichen Vergütung 2012/13

  • Enttäuschte und erfüllte Erwartungen der letzten Reform(en)
  • Regionalisierung und Flexibilisierung der Honorarverteilung
  • Abbau und Überregulierung
  • Honorarverteilung wieder ohne Kassen
  • Auf dem Weg zu mehr Honorargerechtigkeit?

Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender, vdek – Verband der Ersatzkassen e. V.

11.40 – 12.00
Welche Wechselwirkungen existieren zwischen Morbi-RSA und ärztlicher Vergütung?

  • Ziele der RSA-Reform: Wurden sie erreicht?
  • Einfluss des RSA auf die Versorgungsqualität?
  • Unterschied: RSA gleicht Risiken aus, Vergütung honoriert Aufwand
  • Bedeutung der Kodierqualität
  • Regionale Verteilung von Über- und Unterdeckungen

Dr. Dirk Göpffarth, Leiter des Referats VII2

„Risikostrukturausgleich“, Bundesversicherungsamt

12.00 – 12.20
Einsatz der Honorierung zur flächendeckenden Ärzteversorgung – Die Gebührenordnung als Instrument zum Abbau von Fehlversorgung

  • Regionalisierung – Der gerechte Weg?

Dr. Bernard Rochell, Leiter Dezernat 3 „Vergütung, Gebührenordnung und Morbiditätsorientierung“, Kassenärztlichen Bundesvereinigung

12.20 – 12.35
Ihre Fragen bitte!

12.35 – 13.35 Gemeinsames Mittagessen

Welche neuen Modelle entstehen durch das Versorgungsstrukturgesetz?

13.35 – 14.45
Statements mit anschließender Diskussion:

Integration innovativer Verfahren – Aber wie?

  • Erscheinungsformen „innovativer Verfahren“
  • E-Health, Prozess- und Kontraktinnovationen
  • Spielregeln des 1. und 2. Gesundheitsmarktes
  • Besondere Versorgungsformen als geeigneter Rahmen?!

Prof. Dr. Martin Gersch, Professur für Betriebswirtschaftlehre, Freie Universität Berlin

Im Wettbewerb um den Patienten vorne sein – Netzwerke und Systempartnerschaften steigern die Versorgungsqualität

  • Autonomie durch Transparenz – Der informierte Patient entscheidet kritischer
  • Gefragt sind komplexe Behandlungslösungen statt fragmentierte Einzellösungen
  • „Digitale“ Industrialisierung der Medizin schafft Lösungen mit hohem Versorgungsnutzen
  • Klinikmanagement muss sich auf sein Versorgungsgeschäft konzentrieren

Dr. Konrad Rippmann, Geschäftsführer, LOHMANN konzept KG Beratung in der Gesundheitswirtschaft

GKV-Versorgungsgesetz und AMNOG aus Sicht der pharmazeutischen Industrie

  • Neue Rahmenbedingungen – Chancen für neue Lösungen?
  • Pharmaindustrie – Vom Generalisten zum Spezialisten
  • Strategische Gestaltungsoptionen der forschenden Arzneimittelindustrie
  • Effiziente Versorgungsstrukturen und Prozesse

Christiane Landsberg, Bereich Gesundheitspolitik, Janssen-Cilag GmbH

Laufen Selektivverträge dem Kollektivvertrag den Rang ab?

  • Wettbewerb wirkt als Antriebsfeder
  • Selektivverträge sichern Regionalität
  • Versorgung durch Vergütung steuern
  • Bereinigung als Voraussetzung

Jürgen Graf, Fachbereichsleiter Integriertes Leistungsmanagement, AOK Baden-Württemberg

Versorgungsgesetz 2011 – Chance für regionale Praxisverbünde?

  • Kernpunkte VersG 2011 und ihre Auswirkungen auf Praxisnetze
  • Teilsicherstellungsauftrag für Praxisnetze – Sinnvoll oder überflüssig?
  • Regionale Praxisnetze als alternative Kooperationsform
  • Netzprofessionalisierung als Voraussetzung zur Nutzung der Zukunftschancen

Dr. Veit Wambach, Vorsitzender des Vorstandes, Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz eG, Stellv. Vorsitzender, NAV-Virchow-Bund

14.45 Ende der Konferenz