Geschlossene Verteilernetze und Kundenanlagen

Das neuen EnWG - Die aktuellen Herausforderungen für Objektnetzbetreiber EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 30. und 31. August 2011 in Berlin stattgefunden!

Programm

13.15 – 14.00
Empfang mit einem Imbiss
Ausgabe der Tagungsunterlagen

14.00 – 14.15
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden der Konferenz
Dr. Martin Riedel, Partner, Becker Büttner Held, Berlin

Netz der allgemeinen Versorgung, geschlossenes Verteilernetz, Kundenanlage – Einstufung und Rechtsfolgen

14.15 – 14.45
Neu in der Regulierung: Privilegierung von Kundenanlagen und geschlossenen Verteilernetzen

  • Wann liegt eine Kundenanlage vor?
  • Wann liegt ein geschlossenes Verteilernetz vor?
  • Pflichtenkatalog für Drittbelieferung bei Kundenanlagen und geschlossenen Verteilernetzen
  • Sonstige Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes
  • Anforderungen an die Prüfberichterstattung

Dr. Martin Riedel

14.45 – 15.15
Vom Objektnetz zu (industrieller) Kundenanlage und geschlossenem Verteilernetz: Voraussetzung und Ablauf der Genehmigungsverfahren

  • Antragstellung und Antragsvoraussetzungen
  • Form und Frist
  • Fiktionswirkung der Antragstellung
  • Rechtsfolgen einer fehlenden Genehmigung oder eines ablehnenden Bescheides

LMR Peter Franke, Leitender Ministerialrat, Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW, Düsseldorf

15.15 – 15.45 
Fragen und Diskussion

15.45 – 16.15 
Pause mit Kaffee und Tee

16.15 – 16.45
Die Einführung von GPKE und MaBiS in den Bahnhofsstromnetzen bundesweit

  • Überblick über die Situation der DB Energie
  • Vorgaben der BNetzA vom 27.10.2010 und aktueller Stand
  • Automatisierung der Geschäftsprozesse als Herausforderung für die DB Energie
  • Erwartungen an die Neugestaltung des § 110 EnWG

Dr. Florian Baentsch, Leiter Netzvertrieb/Regulierungsmanagement, DB Energie GmbH, Frankfurt/Main

16.45 – 17.15
Die Fakten auf den Tisch gelegt: Konsequenzen für Industrienetze und industrielle Verbraucher

  • Hohe Kosten, mehr Aufwand, wenig Nutzen? – Wo bleiben die wettbewerblichen Vorteile?
  • Strategische Optionen für Ex-Objektnetze
  • EEG/KWK-Umlage zur Belieferung von Letztverbrauchern

Birgit Ortlieb, Geschäftsführerin, VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V., Berlin

17.15 – 17.45
Abschließende Fragen und Diskussion

17.45
Ende des ersten Konferenztages

Noch nicht alles besprochen?
Dann haben Sie beim anschließenden Umtrunk noch die Gelegenheit, sich mit den Referenten und anderen Teilnehmern auszutauschen! Seien Sie mit dabei!

8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00 – 9.05
Eröffnung durch den Vorsitzenden der Konferenz
Dr. Martin Riedel

Die Rahmenbedingungen ändern sich – Mit Auswirkungen auf Energiebeschaffung und -transport

9.05 – 9.30
Neue Lastgänge durch freie Lieferantenwahl: (So) Ändern Sie Ihre Beschaffungsstrategie!

  • Ausschreibung von Energielieferungen
  • Von der Voll- zur strukturierten Beschaffung: Trancheneinkaufsoptionen
  • Aufbau eines Risikomanagementsystems
  • Flexible Belieferungsoptionen trotz unterjährig wechselnder Kunden

Markus Bechler, Gebietsleiter Süd, Enovos Energie Deutschland GmbH, Wiesbaden

9.30 – 10.00
Das geschlossene Verteilernetz zwischen allgemeinem Verteilernetz und Kundenanlage – Aktuelle Erfordernisse in der regulierten Vertragswelt

  • Netzanschluss und Netzzugang für den vorgelagerten/nachgelagerten Kunden bzw. Lieferanten
  • Welche Verträge müssen für die Marktpartner vorgehalten werden? (Lieferantenrahmenverträge, Netznutzungsverträge, Anschlussnutzungsverträge, Verträge zu Messstellenbetrieb und Messdienstleistung)
  • Datenaustausch und Schnittstellen: Potenzielle Diskussions- und Konfliktpunkte

Volker Lübke, Rechtsanwalt, Ritter Gent Collegen, Hannover

10.00 – 10.30 
Fragen und Diskussion

10.30 – 11.00 
Pause mit Kaffee und Tee

Agieren in der Marktrolle eines Verteilnetzbetreibers: Die Herausforderungen aus dem Pflichtenkatalog

11.00 – 11.30
Unbundling – Buchhalterische und informationelle Entflechtungsmaßnahmen

  • Was wird gesetzlich und regulatorisch gefordert?
  • Entflechtung als Basis für die Netzentgeltkalkulation
  • Wie sieht ein optimales System für die buchhalterische Entflechtung aus?

Jürgen Gold, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, INVRA Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München

11.30 – 12.00
Netzentgeltkalkulation – Umsetzungsprobleme und Lösungsmöglichkeiten

  • Wie müssen Netzentgelte für Objektnetze kalkuliert werden?
  • Prüfinhalte der Behörde
  • Aufbereitung der Kosten- und Erlösdaten
  • Besonderheiten in der Datenbereitstellung bei Objektnetzen

Ralph Kremp, Berater, BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH, Aachen

12.00 – 12.30 
Fragen und Diskussion

12.30 – 14.00 
Gemeinsames Mittagessen

14.00 – 14.30
Marktkommunikation – Vorbereitungsmaßnahmen zur Umsetzung der Festlegungen der BNetzA

  • WiM, GPKE, MaBiS, GeLi Gas, GaBi Gas: In welchen Fällen und wie müssen die Festlegungen berücksichtigt werden?
  • Gibt es Alternativen – Speziell für Betreiber geschlossener Verteilernetze?
  • Datenaustausch über MaBiS: Forderungen der Übertragungsnetzbetreiber, Fristen und Sanktionen
  • Anforderungen an Zähler und Software

Holm Wagner, Geschäftsführer, Flughafen Stuttgart Energie GmbH, Stuttgart

14.30 – 15.00
Abrechnung – Anforderungen an die Rechnungsstellung

  • Abrechnung nach der neuen Rechtssprechung
  • Anforderungen an eine unbundlingkonforme Abrechnungslösung
  • Notwendige Integration der Abrechnungslösung

Olaf Polak, Vorstand Vertrieb und Marketing, Somentec Software AG, Langen

Kooperationsmöglichkeiten und Outsourcing von Dienstleistungen: Richtige Partnerwahl für die regulatorische Umsetzung

15.00 – 15.30
Kooperationen und Übernahme von Dienstleistungen

  • Dienstleistungen für die regulatorischen Umsetzungspflichten
  • Kooperationsmöglichkeiten bei Netzbetrieb und Asset Management
  • Für welche Art von geschlossenen Verteilernetzen ist welche Dienstleistung interessant?

Rupert Schmidt, Fachbereichsleiter/Grundsatzfragen Regulierungsmanagement, Stadtwerke Saarbrücken AG, Saarbrücken

15.30 – 16.00
Abschließende Fragen und Diskussion

16.00
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden und Ende der Konferenz