Netzorganisation „reloaded“:

Von der kleinen zur großen Netzgesellschaft?

EUROFORUM InfotagBald wieder im Programm.

Programm

8.30 – 9.00 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Seminarunterlagen

9.00 – 9.15
Eröffnung des Infotages durch EUROFORUM und Begrüßung durch die Vorsitzenden
Martin Jacob, Leiter Regulierungsmanagement, Pfalzwerke Aktiengesellschaft, Ludwigshafen

Die schlanke Netzgesellschaft – Pro und Contra

9.15 – 10.15
Schlanke oder große Netzgesellschaft? – Stellung der Bundesnetzagentur

  • Auf die inneren Werte kommt es an! – Was muss der Netzbetreiber unabhängig leisten können?
  • Groß ja, große Mutter nein – Warum der Vertrieb keine Tochter des Netzbetreibers sein darf
  • Mehr Schein als Sein? – Wann gefährden Pacht und Dienstleistungsverträge die Unabhängigkeit?
  • Klare Kommunikation mit dem Kunden – Neue Anforderungen an Markenpolitik und Kommunikationsverhalten
  • Die Entgeltseite der Medaille – Der Leitfaden "Große Netzgesellschaft" vom 15.12.2011

Andreas Koch, Referat Recht, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn

10.15 – 10.30 Fragen und Diskussion
10.30 – 11.00 Pause mit Kaffee und Tee

11.00 – 11.45
Rechtliche Spielräume und "Knackpunkte" bei der Frage "Große oder schlanke Netzgesellschaft"?

  • Wo nützt, wo schadet die große Netzgesellschaft?
  • Personalübergang und Personal(zusatz)kosten richtig gestalten
  • Darf's ein bisschen mehr sein? – Wie groß ist die"große Netzgesellschaft"?
  • Pro und Contra Pachtmodell bzw. Eigentumsübergang – Unabhängigkeit, Steuerungsmöglichkeiten und Teilbetriebsfiktion
  • Dienstleistungsverträge auf dem Prüfstand: Was ist zu beachten?
  • Der Leitfaden der BNetzA zur Großen Netzgesellschaft

Dr. Jost Eder, Partner, Becker Büttner Held, Berlin

11.45 – 12.00 Fragen und Diskussion
12.00 – 13.00 Gemeinsames Mittagessen

Netzorganisation "reloaded"! –
Wie kommt man zur größeren Netzgesellschaft?

13.00 – 13.45
Rechtliche Tipps bei der Umstrukturierung in Richtung "Vergrößerung der Netzeinheit"

  • Gesellschaftsrechtliche Varianten für die Umstrukturierung – konzernintern und Joint-Venture-Modelle
  • "Do's und Dont's" bei einer Umstrukturierung
  • Wenn die Tochter der Mutter "über den Kopf wächst":
  • Steuerungsmöglichkeiten und -ansprüche der Muttergesellschaft gegenüber der größer werdenden Tochter
  • Welche Möglichkeiten hat der Service in der regulierten Netzgesellschaft? Welche Services dürfen noch ausgelagert werden? Stichworte: Drittgeschäft und Vergaberecht
  • Arbeitsrechtliche Herausforderungen und Lösungsstrategien bei der Vergrößerung der Netzgesellschaft

Dr. Alexander Dlouhy, LL.M., Partner, White & Case LLP, Düsseldorf

13.45 – 14.30
Vergrößerung der Netzgesellschaft – Abkehr von Netzpachtmodellen?

  • Vor- und Nachteile von Netzpachtmodellen, u.a. Erhalt des steuerlichen Querverbundes in Kooperationsfällen über das Netzpachtmodell versus Nachteile in der laufenden Besteuerung und bei der Netzentgeltkalkulation
  • Besonderheiten von Netzpachtmodellen: Behandlung von Baukostenzuschüssen, Konzessionsabgabe, …?
  • Abkehr vom Netzpachtmodell: Voraussetzungen der steuerprivilegierten Eigentumsübertragung, Fragen der Kapitalausstattung einer großen Netzgesellschaft
  • Renaissance von Netzpachtmodellen im Zusammenhang mit der Rekommunalisierung von Versorgungsnetzen? – Rechtliche und regulatorische Fragestellungen
  • Bedeutung des Pachtmodells für funktionsfähige Kooperationen

Franklin Hünger, Partner, PKF Fasselt Schlage, Duisburg

14.30 – 15.00 Fragen und Diskussion
15.00 – 15.30 Pause mit Kaffee und Tee

15.30 – 16.30 PRAXISBERICHT
Netzorganisation "reloaded": Was bedeutet ein Übergang von der kleinen zur größeren Netzgesellschaft im wirklichen EVU-Leben?

  • Neue Entflechtungsanforderungen an Verteilnetzbetreiber durch die EnWG-Novelle 2011:
    • Welche Ausstattung braucht die Netzgesellschaft?
    • Wie sind Markenpolitik und Außenauftritt zu trennen?
    • Neuerungen bei Vertraulichkeit und Gleichbehandlung?
    • Wie sieht der Rechtsschutz aus?
  • Die Gratwanderung zwischen wirksamer Entflechtung und Erhalt von Synergien
  • Netz oder Vertrieb in der Tochtergesellschaft?
  • Was bedeutet eine Umstrukturierung von "schlank" auf "groß" in der Praxis:
    • Technische Dienstleistungsverträge, Komplexität der Kosten- und Ergebnisverrechnungen
    • Effizienzwert in der 2. Regulierungsperiode, Netznutzungsentgelte
    • Steuerung des Netzgeschäfts, Strategieverantwortung des Managements
  • Was wird aus dem Drittgeschäft?
  • Wahl der Rechtsform und Trennung des Außenauftritts von Mutter und Tochter
  • Pachtmodell oder Eigentumsübertragung?
  • Praktische Personalfragen und Change Management

Martin Jacob, Leiter Regulierungsmanagement, Pfalzwerke Aktiengesellschaft, Ludwigshafen

16.30 – 16.45 Fragen und Diskussion

16.45 Zusammenfassung durch den Vorsitzenden und Ende des Infotages