DACH-Konferenz

Wachstumsmarkt Energiedienstleistungen

EVU und Stadtwerke als Effizienzpartner für Kommunen • Industrie • Gewerbe Handel • Immobilienwirtschaft EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 11. und 12. Dezember 2012 in München stattgefunden!

Programm

Der Markt für Energiedienstleistungen (EDL): Aus Ineffizienzen neue Geschäftsfelder schaffen!

Dienstag, 11. Dezember 2012

09.00 – 09.30 E mpfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

09.30 – 09.45
Eröffnung der Konferenz durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Martin Bornholdt,
Geschäftsführender Vorstand, Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF ), Berlin

Von der Pflicht zur Kür – kann man mit Effizienz Geld verdienen und wenn ja: Wer und wie?

09.45 – 10.10
Erfolgsfaktor Energieeffizienz – Investitionen, die sich lohnen!

  • Klimaschutz muss von unten kommen: aus Unternehmen, Städten/Kommunen, öffentlicher Hand, Privathaushalten
  • Wichtige Voraussetzungen: positive politische Rahmenbedingungen, finanzielle Förderprogramme, steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten, zinsgünstige Darlehen
  • Chancen der Energieeffizienz, Best-Practice-Beispiele, bundesdeutsche Gesamteinspar-Potenziale
  • Der Zukunftsfonds als neues innovatives Finanzinstrument zur Finanzierung umfassender Energieeffizienzmaßnahmen

Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender des Vorstandes, B.A.U.M. Bundesdeutscher Arbeitskreis für umweltbewusstes Management e.V., Hamburg

10.10 – 10.35
Um welchen Markt geht es eigentlich?
Wachstumspotenziale, neue Marktpartner, Chancen und Risiken im Energiedienstleistungsmarkt
Dr. Norbert Verweyen,
Geschäftsführer, RWE Effizienz GmbH, Dortmund

10.35 – 11.00
Energieeffizienzgesellschaften bei Stadtwerken

  • Wo liegen die Einsparpotenziale (Industrie/Immobilienwirtschaft/Letztverbraucher)?
  • Wie sind diese zu heben?
  • Wie können Anreize geschaffen werden?
  • Mögliche Potenziale der Zusammenarbeit zwischen Dienstleistern und EVUs

Michael Lowak, Vorsitzender des Vorstandes, Kofler Energies AG, Bochum

11.00 – 11.15 Fragen und Diskussion
11.15 – 11.45 Pause mit Kaffee und Tee

11.45 – 13.00 KLARTEXT
Reden wir von den Chancen: Energieeffizienz – ein Thema, mit dem sich Marge machen lässt?

  • Aktuelle Rahmenbedingungen: Rechtliche und steuerliche Neuerungen
  • EU-Energieeffizienzrichtlinie
  • Geschäftsmodelloptionen für Stadtwerke jenseits von Gebäudesanierung und Verbrauchsberatung für Privatkunden

Dr. Sven-Joachim Otto, Rechtsanwalt, Partner, Leiter Recht& Steuern, Public Services/Energy, PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf

… und reden wir über die Hemmnisse:
Fehlende Investitionsanreize, überholte Subventionspolitik, gegenläufige Interessen sowie veränderte Anforderungen aus der Energiewende

  • Herausforderung der Integration fluktuierender erneuerbarer Energien
  • Unbundling: Zusammenarbeit von Netz und Vertrieb
  • SMART (Grids, Meters,…)
  • Lastgangabhängige Tarifmodellierung
  • Mietrecht: Investor-Nutzer-Dilemma
  • Sozialverträgliche Sanierungen – aber wie?
  • Neue Energiearmut?
  • Können aktive Energieberatungsprojekte helfen?
  • Energie- und Stromsteuergesetz: Wem nutzt es wirklich?
  • Kapazitätsmarkt versus Lastmanagement?
  • Rahmenbedingungen der Finanzierung
  • Transaktionskostenlogistik: Ab wann rechnen sich Energieeffizienz-Dienstleistungen?

Podiumsdiskussion mit:
Prof. Mag. Herbert Lechner, Wissenschaftlicher Leiter, Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency, Wien
Axel Lingg, Sales Manager Energiemanagementsysteme, ABB Automation GmbH, Frankfurt /Main
Vera Litzka, Geschäftsführerin, ASEW Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU, Köln
Thomas Peter Müller, Geschäftsführer, NHF Netzgesellschaft Heilbronn-Franken mbH, Heilbronn
Dr. Holger Wiechmann, Senior Manager Geschäftsfeldentwicklung& Grundsatzfragen, EnBW Vertrieb GmbH, Karlsruhe
Ein weiterer Diskussionsteilnehmer befindet sich in Absprache.

13.00 – 14.15 Gemeinsames Mittagessen

Motivation der Verbraucher – Motivation der Anbieter: Die richtigen Anreize setzen!

14.15 – 14.45
Wie kommt die Effizienz zum Kunden? Energiesparen als Verkaufsargument

  • Bereitschaft des Kunden zum Sparen: Pflicht oder Kür?
  • Hohe Energiepreise als Treiber?
  • Wie gewinnt man Verbraucher für Energiesparprojekte?
  • Wer kann solche Projekte erfolgreich realisieren?

Frank Borchardt, Geschäftsführer EtaHome, Green Energy Options GmbH, Potsdam

14.45 – 15.15
Effizienz muss sich für Anbieter und Verbraucher rechnen! Anreizsysteme durch weiße Zertifikate

  • Welchen Preis hat Effizienz?
  • Die aktuelle Diskussion um den Einsatz Weißer Zertifikate
  • Vorteile Weißer Zertifikate und Modelle zur Umsetzung
  • Beispiel Großbritannien

Jan Rosenow, Doktorand, Universität Oxford, und Mitglied im Think Tank 30, Club of Rome

15.15 – 15.30 Fragen und Diskussion
15.30 – 16.00 Pause mit Kaffee und Tee

16.00 – 17.00 IM FOKUS
Effizienz-Erfolgsmodelle in Europa – was ist auch in D-A-CH umsetzbar?

GB: Energy efficiency and customers

  • Lessons learned from CERT and CESP
  • The Future – ECO (Energy Company Obligation) delivery and impact
  • How to engage customers?

Sofia Gkiousou,Policy & External Relations Manager, Energy UK, London
(Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.)

Klimapartnerschaft – Energieeffizienz nach dänischem Vorbild

  • Energieeinsparung in der Pflicht der Verteilnetzbetreiber
  • Zusätzliche Anforderungen für die Stadt- und Gemeindewerke in Sachen Energieeffizienz
  • Lösungsansätze nach dänischem Vorbild

Matthias Wendel, Geschäftsführer, Dong Energy Markets, Hamburg

17.00 – 17.15 Abschließende Fragen
17.15 Ende des ersten Konferenztages

Noch nicht alles besprochen? Nutzen Sie den Abend zu weiteren interessanten Gesprächen und zum Knüpfen neuer Kontakte! Am Abend des ersten Veranstaltungstages sind Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen.

Das Holiday Inn Munich City Centre lädt Sie herzlich zu einem Umtrunk im Anschluss an den ersten Konferenztag ein.

 

Unser Tipp für den Abend:
Nachtwächtertour durch München!

Gehen Sie gemeinsam mit dem Nachtwächter auf eine unvergessliche Entdeckungstour durch das weihnachtliche München und schauen Sie anschließend an einem der zahlreichen Weihnachtsmärkte vorbei!

Das EVU auf dem Weg zum Effizienz-Dienstleister: Integration des EDL-Portfolios in das Kerngeschäft

Mittwoch, 12. Dezember 2012

08.30 – 08.35
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Martin Bornholdt

Ein neuer Energiemarkt entsteht: Statt Energie wird Energieeinsparung verkauft! Potenziale neuer Geschäftsfelder im EDL-Bereich

08.35 – 09.00
Energieeffizienz – wichtiges Handlungsfeld der Kommunen
Lohnende Geschäftsfelder für EDL-Anbieter

  • Politischer Druck, Energieeffizienz als Imagegewinn
  • Fernwärme/-kälte, WKK, Wärmedämmung, Elektrizitätseffizienz
  • PPP-Modelle, Förderungen, Contracting, Energiepartnerschaften, Fonds
  • Erfahrungsbeispiele aus Kommunen

Jules Pikali, Inhaber, OekoWatt GmbH, Rotkreuz

09.00 – 09.30
Neue Perspektiven der regionalen Zusammenarbeit zur Energie- und Ressourceneffizienz

  • Situation der Wirtschaft im Bergischen Land
  • Ziele und Organisation der Zusammenarbeit /Partner
  • Aktuelle Projekte

Prof. Dr.-Ing. Norbert Hüttenhölscher, Leiter Neue Energiekonzepte, WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal

09.30 – 09.45 Fragen und Diskussion
09.45 – 10.15 Pause mit Kaffee und Tee

Energieberatung, Contracting, BHKW, Anlageneffizienz – welches Dienstleistungsangebot passt in mein Unternehmensportfolio?

10.15 – 11.30 IDEEN-SCHMIEDE
Moderiertes Brainstorming in 2 Gruppen mit Ergebnispräsentation:
Das richtige Geschäftsmodell für den passenden Kunden finden!

Impulsvortrag von 15 Min.:
Megatrends der Zukunft: Wie sieht der Kunde von EVU und Stadtwerken in zehn Jahren aus?

  • Welche Trends haben Auswirkungen auf die EW?
  • Welche Bedürfnisse leiten sich daraus ab?
  • Wie wird der Kunde in 2020 aussehen?
  • Wie können EVU und Stadtwerke darauf reagieren?

Michael Prinz, Geschäftsführer, con|energy unternehmensberatung gmbh & co. kg, Essen

Gruppe 1: Haushaltskunden
Gruppe 2: Industrie- und Gewerbekunden

Moderatoren:
Dr. Heike Hahn, Bereichsleiterin, con|energy unternehmensberatung gmbh & co. kg, Essen
Michael Prinz

11.30 – 12.45 Gemeinsames Mittagessen

12.45 – 13.45 Projektvorstellungen in 20 Minuten
EDL: Ein integraler Ansatz für zukünftige Herausforderungen

  • Nachhaltige, komfortable, verlässliche Energiebereitstellung
  • Interessenbündelung und -konsolidierung
  • Intelligente, funktionale und effiziente (Energie-) Versorgungslösungen entwickeln, realisieren und betreiben

Martin Bucher, Leiter Energiedienstleistungen, ewz – Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, Zürich

EDL im B2B - ein "neues" Geschäftsfeld für Energieversorger

  • EVU: Vom Produkt- zum Lösungsanbieter
  • Erfolgsfaktor Kooperationen mit externen Partnern
  • Vertriebsstrategie Franchising

Frank Kägebein, Franchise Sales Manager, EnBW EnergyWatchers, Stuttgart

Energiemanagement-Software im Einsatz bei EVU und Energiedienstleistern

  • Praxisbeispiel Vorarlberger Kraftwerke AG
  • Zielsetzung, Systemaufbau und Einsatzbereiche
  • Erste Ergebnisse

Reinhold Hammer, Leiter Vertrieb, IngSoft GmbH, Nürnberg
Johannes Frei, Technisches Management, illwerke vkw, Bregenz

13.45 – 14.00 Fragen und Diskussion
14.00 – 14.30 Pause mit Kaffee und Tee

14.30 – 15.50 Projektvorstellungen in 20 Minuten
Contracting für JEDEN Kunden!

  • Sozialtarif: Ein Geschäftsmodell als Beitrag zur gesellschaftlichen Energiewende
  • Care Energy: Kostenlose Energieeffizienzberatung und Installation von Smart Metern
  • Dezentrale, verbrauchernahe Produktion nachhaltiger Nutzenergie

Martin Kristek, Geschäftsführer, mk-group Holding GmbH, Hamburg

Der Kraftzwerg – das Kompaktkraftwerk von Mainova

  • Mikro-BHKW als schlüsselfertiges Kaufprodukt
  • Vorteile für beide Seiten: Energieeinsparung, Kosteneffizienz, Kundenbindung
  • Zusammenarbeit mit dem regionalen Handwerk mit speziellem Qualifizierungsangebot

Michael Stolze, Senior Produktmanager, Mainova AG, Frankfurt /Main

Praxiserfahrung mit Smart Meter-Systemen im Privatbereich – Faktoren für Kundenakzeptanz und verändertes Verbrauchsverhalten

  • Energiemonitoring
  • Lastmanagement: Erwartungen der EVU an ein zukünftiges System
  • Kundenakzeptanz und Anforderungen an die IT-Landschaft

Prok. Dipl.-Ing. Gernot Bitzan, Betriebsleiter Stromnetz, EKG Energie Klagenfurt GmbH, Klagenfurt

Stromsparberatungen vor Ort

  • Mit Förderprogrammen Anreize zum Stromsparen schaffen
  • Praxisbeispiel: "Stromlotse" für Privathaushalte
  • Praxisbeispiel: Server-Raum-Check für KMU
  • Vertriebliche Auswirkungen von Stromsparberatungen

Harald Halfpaap, Geschäftsstellenleiter, proKlima – Der enercity-Fonds, Hannover

15.50 – 16.00 Abschließende Fragen und Diskussion

16.00 Ende der EUROFORUM-Konferenz