Wachstumsmarkt KWK

Chancen jetzt ergreifen und mit neuen Geschäftsmodellen punkten! EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 20. und 21. August 2014 in Düsseldorf stattgefunden!

Programm

MITTWOCH, 20. AUGUST 2014

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00–9.15
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Dr. Jan Mühlstein,
Stv. Chefredakteur, Energie & Management Verlagsgesellschaft mbH, Herrsching

9.15–9.45
Aktuelle rechtliche und politische Rahmenbedingungen – (Wie) Kann das Ziel 25 %
Stromerzeugung aus KWK bis 2020 erreicht werden?

  • Das neue EEG – Konsequenzen für KWK-Anlagen
  • Eigenstromproduktion: Welche Regelungen gelten?
  • Kommt eine Novelle des KWKG?
    Ändern sich die Förderbedingungen?
  • Ausblick auf ein neues Markdesign – welche Rolle spielt die KWK?

Dr. Sven-Joachim Otto, Rechtsanwalt und Partner, PwC Legal, Düsseldorf

Die Chancen der KWK – wo und wie können sie gesteigert werden?

9.45–10.15
KWK.NRW – Strom trifft Wärme: Wie NRW den KWK-Ausbau voranbringen will

  • KWK-Impulsprogramm des Landes NRW – Struktur und Instrumente
  • Kampagne KWK.NRW – Konzept, Maßnahmen, zielgruppenübergreifende und zielgruppenspezifische Ansprache
  • Virtuelles KWK-Institut
  • Projekte/Best Practice Beispiele

Margit Thomeczek, Leiterin der KWK-Kampagne und Managerin des Netzwerks Kraftwerkstechnik NRW, EnergieAgentur.NRW, Düsseldorf

10.15–10.45
Fragen und Diskussion

10.45–11.15
Pause mit Kaffee und Tee

KWK und Fernwärme – gemeinsam die Wirtschaftlichkeit steigern!

11.15–11.40
Mit Fernwärme in die Wirtschaftlichkeit – technische und finanzielle Herausforderungen

  • Trotz sinkender Großhandelspreise: Weiter in KWK investieren!
  • Das GuD Lausward: Effizienteste Technologie kombiniert mit Fernwärmeauskopplung
  • Besondere Merkmale des Projekts: Wirkungsgrad, Abwärmenutzung, An- und Abfahrzeiten
  • Netzausbau unter dem Rhein: Technische Parameter
  • Chancen und Grenzen wärmegeführter KWK-GuD-Anlagen

Martin Giehl, Leiter Technik, Umwelt, Qualitätssicherung, Stadtwerke Düsseldorf AG

11.40–12.05
Von der Müllverbrennung zum Biomasseheizkraftwerk

  • Der Weg zur Fernwärmeversorgung in Landshut
  • Investitionsentscheidung treffen: Welche Kriterien waren ausschlaggebend?
  • Herausforderung Brennstoffbeschaffung
  • … und wie nimmt es der Kunde an?

Armin Bardelle, Werkleiter, Stadtwerke Landshut

12.05–12.30
Aktuelle Trends bei der Fernwärme: Forschungsprojekte und Innovationen

  • Niedrigtemperatur-Fernwärme: Was ist technisch möglich?
  • Rohr-Durchmesser zur Verringerung der Verluste
  • Zunehmender Kälteservice: Einsatzfähigkeit von Fernwärmerohrsystemen in Klimatisierungs- und Prozesskälteversorgungssystemen
  • Solare Fernwärme

Matthias Mölle, Leiter Forschung & Entwicklung, Fernwärme-Forschungsinstitut in Hannover e. V.

12.30–13.00

Fragen und Diskussion

13.00–14.30

Gemeinsames Mittagessen

Industrielle KWK – Weiterhin lukrativ!

14.30–15.00
Eigenerzeugung in der Industrie – wann macht es noch Sinn, in KWK-Anlagen zu investieren?

  • Der neue Rechtsrahmen: Die Stichtagsregelung in der Praxis
  • Modernisierung von Bestandsanlagen: Abgrenzung zur Neuanlage

Ralf Schmeißer, Director, Leiter Energieversorgung, Merck KGaA, Darmstadt

Wirtschaftlichkeit von KWK-Anlagen erhöhen durch Anlagen-Optimierung

15.00–16.00
ELEVATOR PITCH
Steigerung der Stromerzeugung: Großmotoren versus Gasturbine: Was ist besser? Der direkte Vergleich!

Hersteller stellen sich der Praxis!
Innerhalb von drei Minuten präsentieren sie ihre Anlagen, ihre Vorteile und Einsatzmöglichkeiten:
Ralf Losch, Senior Produktmanager, MAN Diesel & Turbo SE, Augsburg
Dr. Klaus Payrhuber, Product Manager, GE Energy, Jenbach, Österreich
Markus von Zmuda, General Manager, Power Plants, Wärtsilä Deutschland GmbH, Hamburg

Und wie sieht es mit der Praxistauglichkeit aus?
So bewerten die Nutzer die verschiedenen Anlagen:
Dr. Olaf Thun, Geschäftsfeldleiter Erzeugung, Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG
Johannes van Bergen, Sprecher der Geschäftsführung, Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Und was halten Sie davon? Machen Sie in der anschließenden offenen Diskussionsrunde mit!

 

16.00–16.30
Pause mit Kaffee und Tee

16.30–17.00
Optimierung der Fahrweise und der Wartung für mehr Flexibilität: An welchen Schrauben kann gedreht werden?

  • Erweitern des Lastbereichs: Senken der Mindestlast, Vermeidung von Schwachlast
  • Senken der Wirkungsgradverluste bei Teillastbetrieb
  • Erhöhen der Laständerungsgeschwindigkeit
  • Regelfähigkeit der Anlagen
  • Wartung und Wartungsintervalle – Ganzheitliche Instandhaltungsstrategie erforderlich

Hans Christian Schröder, TÜV SÜD Industrie Service GmbH, Mannheim

17.00–17.30
Wie wird KWK noch effektiver?

  • Wärmemarkt und die Potenziale durch KWK
  • Optimaler Jahresnutzungsgrad durch Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung
  • Konventionell erzeugte KWK: Welche Alternativen gibt es?
  • Umrüsten auf Biomethan als Option, um von den Möglichkeiten der Direktvermarktung zu profitieren

Berthold Müller-Urlaub, Präsident, Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. (B.KWK), Berlin

17.30–18.00
Fragen und Diskussion

18.00
Ende des ersten Konferenztages*

*Nicht alles besprochen? Dann haben Sie beim anschließenden Umtrunk Gelegenheit, sich mit den Referenten und Kollegen auszutauschen.

DONNERSTAG, 21. AUGUST 2014

9.00–9.05
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Dr. Jan Mühlstein

Erfolgsfaktor Flexibilisierung: Mit Wärmespeichern und virtuellen Kraftwerken die Rentabilität der KWK steigern

9.05–9.40
Vom Fernwärmespeicher zu Power-to-Heat: Flexibilitätsoptionen im Vergleich

Fernwärmespeicher:

  • Wofür soll er genutzt werden?
  • Technische Parameter
  • Kriterien für die Wirtschaftlichkeit

DI Wolfgang Fliegel, Leiter Center Heizkraftwerke, Salzburg AG

Power-to-Heat:

  • Erste Erfahrungen mit dem Betrieb der Power-to-Heat Anlage in Schwerin
  • Technische Parameter
  • Zusatzerlöse durch Vermarktung am Regelenergiemarkt

Rainer Beneke, Geschäftsführer, Energieversorgung Schwerin GmbH & Co. Erzeugung KG (EVSE)

9.40–10.00
Fragen und Diskussion

10.00–10.30
Speicherbewertung und Speicherbewirtschaftung: Wie erreicht man den höchsten Mehrwert?

  • Speicher bringen Flexibilität ins Portfolio. Was ist diese Flexibilität am Markt wert?
  • Modellbasierte Bewertungsmethoden
  • Mehr Flexibilität bedeutet mehr Komplexität.
    Wie werden die zusätzlichen Handlungsoptionen an den Markt gebracht?
  • Geschäftsprozesse und IT-Systeme zur Bewirtschaftung von Speichern

Christoph Senz, Key Account Manager, ProCom GmbH, Aachen

10.30–10.45
Fragen und Diskussion

10.45–11.15
Pause mit Kaffee und Tee

11.15–11.45
Wertschöpfung durch Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung als Grundlage Virtueller Kraftwerke

  • Struktur und Nutzen Virtueller Kraftwerke
  • Ohne Flexibilisierung, steuerbare Energiewandler und wirtschaftliche Speicher keine Energiewende
  • Anlagenkonzepte und Fahrweisen
  • Geschäftsmodelle und Wertschöpfungspotenziale
  • Vermarktungsoptionen für Virtuelle Kraftwerke

Prof. Dr. Gerhard Weissmüller, Vorstand, DEEnO-Energie AG, Speyer

Geschäftsmodelle für Stadtwerke rund um KWK – wie weiterhin Geld damit verdient wird

11.45–12.15
Die Basics: Vertrieb von dezentralen Erzeugungsanlagen

  • Kundenorientiert agieren: Dezentrale Erzeuger im Rundum-sorglos-Paket – Praxisbeispiele
  • Auswirkungen der EEG-Reform: Sind Neubauprojekte noch rentabel?
  • Cross-selling: Was kann man dem Kunden zusätzlich anbieten?
  • Gemeinsam agieren – mit dem passenden Partner!

Michel Nicolai, Leiter Dezentrale Erzeugung, Trianel GmbH, Aachen

12.15–12.45
Fragen und Diskussion

12.45–14.00
Gemeinsames Mittagessen

14.00–14.30
Contracting – Renaissance eines Geschäftsmodells?

  • Die rechtlichen Rahmenbedingungen: Förderer oder Verhinderer?
  • Finanzierungs- oder Energieliefer-Contracting: Zukunftsfähige Geschäftsmodelle
  • Dienstleistung rund um die Energielieferung – Betriebsführung, Energieeffizienz, Wartung, Modernisierung, Finanzierung
  • Neue Märkte für den Kunden erschließen: Reserveenergie, Intraday-Handel, Ausgleichsenergie
  • Demand-Side-Management: Die Steuerung der Kundenanlagen als Dienstleistung

Dr. Frank Höpner, Leiter Geschäftsbereich Energy Services, Cofely Deutschland GmbH, Bochum

14.30–15.00
Erlösoptimierung von KWK-Anlagen durch strompreisgeführte Fahrweise

  • Funktionsweise des Preisorientierten Lastmanagements
  • Individuelle, auf Kunden maßgeschneiderte Einsatzplanung
  • Erlöspotenziale anhand realer Beispiele
  • Day-Ahead-Vermarktung vs. Regelleistungs-Vermarktung vs. Intraday-Vermarktung

Lars Heinrich, Produktentwicklung, Südwestdeutsche Stromhandels GmbH, Tübingen

15.00–15.30
Neue Geschäftsmodelle zur Vermarktung von KWK

  • Vermarktung von ZuhauseKraftwerken in Zusammenarbeit mit Versorgern
  • Versorgungskonzepte für die Wohnungswirtschaft
  • Einsatzmöglichkeiten des SchwarmDirigenten

Michael Groß, Leiter Vertrieb Key Account Management, LichtBlick ZuhauseKraftwerk GmbH, Hamburg

15.30–15.45
Fragen und Diskussion

15.45–16.30
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

16.30
Ende der Konferenz