Wärmemarkt 2030/2050

Wirtschaftliche Perspektiven für die dezentrale Erzeugung EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 5. und 6. Dezember 2011 in Köln stattgefunden!

Programm

Montag, 5. Dezember 2011

9.00 – 9.30
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30 – 9.45
Begrüßung durch Euroforum und den Vorsitzenden
Dr. Jan Mühlstein,
Stellvertretender Chefredakteur & Herausgeber, Energie & Management Verlagsgesellschaft mbH, Herrsching

Die schnelle Energiewende:
So verändern sich die Rahmenbedingungen für den Wärmemarkt!

9.45 – 10.15
Die Energiewende als neuer Treiber: Perspektiven für den Wärmemarkt

  • Zur Rolle des Wärmemarkts im Rahmen der Energiewende – Herausforderungen, Potenziale, Interdependenzen und Chancen
  • Fordern – Fördern – Informieren
  • Der Sanierungsfahrplan – Roadmap zur Zielerfüllung ohne Zwang
  • EnEV, EEWärmeG, KWK-G, CO2-Gebäudesanierungsprogramm, steuerliche Anreize, MAP – Zum Instrumentenverbund
  • Zertifikate im Wärmemarkt – Zeitungsente oder echte Option?

Franzjosef Schafhausen, Leiter Unterabteilung KI I"Umwelt und Energie", Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin

Power-to-Gas und virtuelle Kraftwerke als Wegbereiter für die Energiewende:
Die Zusammenführung des Strom- und Wärmemarktes!

10.15 – 10.45
Power-to-Gas – Technische Antwort auf die Transformation des Energiesystems

  • Wie die Technik funktioniert: Von der Wasserelektrolyse zur Methanisierung
  • Wo das CO2 zur Methanisierung herkommt
  • Das Gasnetz als Speicher von Wasserstoff – Technische Restriktionen?
  • Eine Innovation mit Marktchance? Leistungsfähigkeit, Einsatzmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit

Dr. Alexander Vogel, Leiter Alternative Energiesysteme, Anwendungsentwicklung Kompetenz-Center Gastechnologie, E.ON Ruhrgas AG, Essen

10.45 – 11.15 Fragen und Diskussion
11.15 – 11.45 Pause mit Kaffee und Tee

11.45 – 12.15
Der Wärmemarkt als potenzieller Speicher und Nutzungsort von Stromspitzen –
Das virtuelle Kraftwerk im Blick der Aufmerksamkeit

  • Die Zusammenführung des Strom- und Wärmemarktes mit dem virtuellen Kraftwerk
  • KWK und Wärmepumpe als technische Optionen für die Zusammenführung der Märkte
  • Die intelligente Vernetzung der Erzeugungstechnologien mit dem Wärmespeicher
  • Erfahrungen aus der Praxis

Hanno Balzer, Bereichsleiter Energy Solutions, Vattenfall Europe Wärme AG, Berlin

Gibt es in Zukunft noch einen Wärmemarkt?
Oder liegt die Zukunft im Kältemarkt?

12.15 – 12.45
Der Wärmemarkt 2030/2050 – Ökonomische Perspektiven für die dezentrale Erzeugung

  • Energie einsparen im Wärmemarkt! Der zukünftige Wärmebedarf vor dem Hintergrund der Effizienzziele der Bundesregierung
  • Optionen für den Ausbau der Fernwärmeerzeugung und KWK in Deutschland
  • Rohstoffpreise im Blick: Welche Brennstoffe auf dem Wärmemarkt zum Einsatz kommen werden
  • Gewinnen Wärmespeicher an Bedeutung? Ist-Analyse, Wirtschaftlichkeit und Chancen
  • Kälte aus Wärme – Neues Geschäftsmodell?

Oliver Donner, Fachteamleiter, BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH, Aachen

12.45 – 13.15 Fragen und Diskussion
13.15 – 14.30 Gemeinsames Mittagessen

14.30 – 15.00
Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung – Eine interessante Alternative mit großen Herausforderungen

  • Ökologische Erfordernisse und zukünftige Märkte
  • Unterschiede zwischen Kompressions- und Absorptionskälte
  • Technische Lösungsansätze zur Kälteversorgung
  • Auslegung, Betrieb, Optimierung
  • Wirtschaftlichkeit und Vertrieb

Dr. Thorsten Urbaneck, Bereichsleiter Thermische Energiespeicher, Technische Universität Chemnitz, Chemnitz

Die Energiewende als Anschub –
Als Stadtwerk in die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung investieren!

15.00 – 15.30
Die richtige Erzeugerstrategie entscheidet!
Die Rolle von KWK, Wärmespeichern und der Diversifizierung der Brennstoffe!

  • Das maßgeschneiderte dezentrale Erzeuger-Konzept für das Stadtwerk – Wie sieht es aus?
  • Die Optimierung des Beschaffungsportfolios durch eigene dezentrale Erzeugeranlagen
  • Flexibilisierung der KWK-Anlagen durch Wärmespeicher – Wann rechnet sich das?
  • Die Brennstoffe der Zukunft! Welche Rolle spielt Gas?

Christof Schifferings, Mitglied des Vorstandes, BS-Energy Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG, Braunschweig

15.30 – 16.00 Fragen und Diskussion
16.00 – 16.30 Pause mit Kaffee und Tee

16.30 – 17.30
Diskussionsrunde:
Der Wärmemarkt und die dezentrale Erzeugung –
Wie positionieren sich EVU?

  • Was benötigen wir in Zukunft vor allem – Wärme oder Kälte? Und was bedeutet das für die Strategie des EVU?
  • Wenn der Wärmebedarf sinkt, wird dann nur noch mit Strom geheizt?
  • Womit verdient das Stadtwerk im Jahr 2050 noch im Bereich des Wärmemarktes? Sind Energiedienstleistungen der Schlüssel zum Erfolg?
  • Neuinvestitionen in KWK-Anlagen: Welche weiteren Anreize kann die Politik schaffen?
  • Die Einbindung der erneuerbaren Energien in den Wärmemarkt – Wie können die Zielvorgaben erreicht werden?

Moderation: Dr. Jan Mühlstein
Teilnehmer:
Oliver Donner

Dr. Klaus-Robert Kabelitz, Leiter Volkswirtschaft/Energiewirtschaft, E.ON Ruhrgas AG, Essen
Prof. Dr. Dieter Oesterwind, Leiter Zentrum für Innovative Energiesysteme, Fachhochschule Düsseldorf, Düsseldorf
Fransjosef Schafhausen
Christof Schifferings

17.30 Ende des ersten Konferenztages

Im Anschluss an den ersten Veranstaltungstag lädt Sie Euroforum sowie das Pullman Cologne herzlich einem gemeinsamen Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzusetzen und knüpfen Sie neue Kontakte!

Dienstag, 6. Dezember 2011

8.45 – 9.00
Eröffnung durch den Vorsitzenden
Dr. Jan Mühlstein

KWK -Anlagen – Das Bindeglied der Strom- und Wärmeversorgung

9.00 – 9.30
Die Suche nach der besten Lösung – Wirtschaftlicher Erfolg mit wärme- oder stromgeführter KWK-Anlage?

  • Beispiele von erfolgreichen KWK-Projekten im Stadtwerke Dinslaken Konzern
  • Ist die KWK-Anlage der Zukunft wärme- oder stromgeführt oder rechnet sich beides?
  • Effizienzsteigerungen durch moderne Technologien – Neubau und Modernisierung bestehender Anlagen

Arno Gedigk, stellvertretender Abteilungsleiter Erzeugeranlagen, Stadtwerke Dinslaken GmbH, Dinslaken

9.30 – 10.00
Geschäftsmodelle für Mini- und Mikro-BHKW-Anlagen – Wann rechnet sich was?

  • Zukunftsthema Mini-und Mikro-BHKW – Dezentrale Erzeugung und Energieeffizienz verbinden!
  • Zwischen Trend und Wirtschaftlichkeit – Wann rechnet sich das Mikro-BHKW?
  • Zielgruppenanalyse und Überzeugungsargumente – Erfahrungen aus der Praxis!
  • Die Integration von Mini-KWK-Anlagen in die Gebäude – Zusammenarbeit mit den Wohnungsbaugesellschaften
  • Wärme-Contracting für Kleinanlagen als Instrument zur Kundenbindung und Imageverbesserung

Wolfgang Hyrenbach, Leiter technischer Vertrieb, STAWAG Stadtwerke Aachen AG, Aachen

10.00 – 10.30 Fragen und Diskussion
10.30 – 11.00 Pause mit Kaffee und Tee

Bioerdgas: Der ideale Brennstoff für das BHKW

11.00 – 11.30
Bioerdgas im BHKW – Neue Anforderungen aus dem EE G 2012

  • Einsatzfelder von Bioerdgas im Wärmemarkt
  • Neue Herausforderung für die Biogasbranche nach dem EEG 2012
  • Welche Qualitäten von Bioerdgas können in welchen Bereichen optimal eingesetzt werden?
  • Bioerdgas – Ausschließlich für die BHKW-Nutzung geeignet?
  • Rahmenbedingungen für den wirtschaftlichen Betrieb eines Bioerdgas-BHKWs
  • Notwendige Eckpunkte eines Bioerdgas-Bezugsvertrages

Bernd Hugenroth, Geschäftsführer, energielenker GmbH, Greven

Alte/neue Option Solarthermie für den Wärmemarkt –
Lohnt es sich noch zu investieren?

11.30 – 12.00
Solarthermie als großtechnische Lösung – Erfahrungsberichte aus aktuellen deutschen und dänischen Pilotanlagen

  • Wann rechnet sich die Investition in die solarthermische Erzeugung? – Eine technisch-wirtschaftliche Analyse
  • Das solare Nahwärmekonzept: Leistungsprüfung und Bewertung aktueller Projekte
  • Solare Nahwärmenetze mit saisonalem Wärmespeicher – Welche Technik hat sich bewährt?
  • Warum investieren?

Dirk Mangold, Institutsleiter, Solites – Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme, Stuttgart

12.00 – 12.30 Fragen und Diskussion
12.30 – 13.45 Gemeinsames Mittagessen

Ohne Wärmespeicher geht es nicht!

13.45 – 14.15
Die dezentrale Erzeugung optimieren – Mit innovativen Wärmespeichertechnologien!

  • Einsatztechnologien und -möglichkeiten von Wärmespeichern
  • Warum auch die Wärmespeicherung notwendig ist
  • Der Beitrag von Wärmespeichern für die Laststeuerung
  • Flexibilisierung bestehender KWK-Anlagen mit Wärmespeichern und Erlöseffekte
  • Integration von Wärmespeichern in intelligente Wärmenetze

Dr. Wolfram Münch, Leiter Forschung und Entwicklung, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe

Nah- und Fernwärme – Ein Geschäftsfeld von gestern als wesentlicher Baustein des Wärmemarktes von morgen!

14.15 – 14.45
Mobile Wärmespeicher – Einsatzmöglichkeiten einer modernen Technik

  • Die Abwärme von Biomasse-Heizkraftwerken und Biogasanlagen nutzen – Mit mobilen Wärmespeichern
  • Ökologische Chancen – Ökonomische Grenzen
  • Die Leistungsfähigkeit der Speichertechnologie – Erste Betriebserfahrung im Neckar-Odenwald-Kreis

Stefan Kaufmann, Geschäftsführer, AWN Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises mbH, Buchen

14.45–15.15 Fragen und Diskussion
15.15–15.45 Pause mit Kaffee und Tee

Preisgekröntes Konzept!
Gewinner des Stadtwerke-Award 2011

15.45 – 16.15
Den künftigen Fernwärmebedarf ermitteln – Wann ist der Ausbau wirtschaftlich?

  • Der Wärmeatlas als Planungsgrundlage für die Fernwärmestrategie
  • Die Integration der Erneuerbaren in den Fernwärmemarkt
  • Die Wirtschaftlichkeit des Fernwärmenetzausbaus – Investition in die Zukunft?
  • Fernwärme versus dezentrale Erzeugung im Keller: Wann rechnet sich was?

Christian Kracht, Leiter Marketing und Energiedienstleistungen, Stadtwerke Bielefeld GmbH, Bielefeld

16.15 – 16.45
Wärmeversorgung von Neubaugebieten – Sind Nahwärmenetze eine Alternative?

  • Technische Randbedingungen
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Netzkosten
  • Erfahrungen am praktischen Beispiel

Dr. Manuel Rink, Hauptabteilungsleiter Wärme/KWK, Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Karlsruhe

16.45 – 17.15 Fragen und Diskussion
17.15 Ende der Konferenz