Der zertifizierte Aufsichtsrat

EUROFORUM AkademieStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Rechte, Pflichten und innere Organisation

8. und 9. Dezember 2011

In dem ersten Modul lernen Sie die Basisarbeit des Aufsichtsrats, des Vorsitzenden des Aufsichtsrats und die Arbeit in den Ausschüssen kennen. Welche Informationen müssen zur Entscheidungsfindung zugänglich gemacht werden? Diese Frage ist ebenso wichtig, wie, wer Counterpart im Unternehmen für den Aufsichtsrat ist, wenn Spezialthemen auftauchen. Der komplexe rechtliche Rahmen wird umfassend erläutert. Namhafte Praxisvertreter reflektieren die Möglichkeiten und Grenzen ihres Amtes, um den Transfer in das eigene unternehmerische Umfeld zu gewährleisten.

  • Dr. Peter Henning, Leiter des Aufsichtsratsbüros, Deutsche Bank AG
  • Dr. Nikolaos Paschos, Partner, Linklaters LLP
  • Dr. Wolfgang Schüler, Partner, Schlütter Bornheim Seitz

Gesetzliche Grundlagen und Anforderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex

Das EU-Grünbuch „Corporate Governance in Finanzinstituten und Vergütungspolitik“ und seine branchenübergreifende Indizwirkung

Allgemeine Überwachung durch den Aufsichtsrat

  • Gegenstand und Umfang der Überwachung
  • Maßstab und Mittel der Überwachung
  • Beratung mit dem Vorstand
  • Informationsrechte
  • Einwirkungsmöglichkeiten des Aufsichtsrats
  • Reichweite von Überwachungspflichten und Zustimmungsvorbehalte
  • Delegationsmöglichkeiten

Vorstandsangelegenheiten

  • Bestellung und Anstellung
  • Vergütung
  • Organisation der Vorstandstätigkeit

Rechte und Pflichten der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder

  • Vergütung
  • Beraterverträge mit AR-Mitgliedern
  • Drittgeschäfte mit AR-Mitgliedern
  • Verschwiegenheit
  • Interessenkonflikt
  • Kommunikation
  • Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsprüfer
  • Vertraulichkeitsaspekte
  • Berichtspflichten des Aufsichtsrats
  • Aufsichtsratsvergütung

Innere Organisation

  • Geschäftsordnungen
  • Die Sitzungen des Aufsichsrats, Sitzungsvorbereitungen
  • Dokumentation und Protokoll
  • Verfahrensablauf
  • Vorsitzender des Aufsichtsrats
  • Die Arbeit in den Ausschüssen: Bildung, Zusammensetzung und Aufgaben von Aufsichtsratsausschüssen
  • Beschlussfassungen außerhalb der Sitzungen

Praxis
Professionalisierung der Aufsichtsratstätigkeit

Christian Strenger, Mitglied von Aufsichtsräten: DWS Investment GmbH, Evonik Industries AG, Fraport AG, TUI AG; Mitglied der Regierungskommission „Corporate Governance“

Ihr Zeitplan für die Euroforum-Akademie:

Tag 1

9.00–9.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Lehrgangssunterlagen
9.30 Akademiebeginn
11.00–11.30 Pause mit Kaffee und Tee
13.00–14.00 Gemeinsames Mittagessen
15.30–16.00 Pause mit Kaffee und Tee
17.30 Akademieende

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Grandhotel Schloss Bensberg herzlich zu einem Umtrunk ein.

Tag 2

8.00–8.30 Empfang mit Kaffee und Tee
8.30 Akademiebeginn
10.00–10.30 Pause mit Kaffee und Tee
12.00–13.00 Gemeinsames Mittagessen
14.30–15.00 Pause mit Kaffee und Tee
16.30 Akademieende

Haftung, Dokumentation, D&O

24. und 25. Januar 2012

Das Vertiefungsmodul behandelt Fragen rund um Haftung, Absicherung, Dokumentation und Versicherbarkeit gegen Risiken der Aufsichtstätigkeit. Die Referenten stellen anschaulich und praxisnah die wesentlichen rechtlichen Aspekte dar und wie mit ihnen in der Praxis umgegangen wird. Sie erörtern anhand zahlreicher Fallbeispiele besonders schwierige Situationen und diskutieren diese in der Gruppe.

  • Hans-Ulrich Wilsing, Partner, Linklaters LLP
  • Dr. Jörg Heyer, Partner, Schlütter Bornheim Seitz
  • Dr. Mark Wilhelm, LL.M., Rechtsanwalt, Master of Insurance Law, Fachanwalt für Versicherungsrecht, Wilhelm Rechtsanwälte

Teil 1: Allgemeine Einführung in Haftungsfragen

Teil 2: D&O

Zuständigkeiten und Maßnahmen vor Abschluss des D&O-Versicherungsvertrages

  • AR-Zuständigkeit, D&O-Klausel im Dienstvertrag des Organmitglieds

Gestaltung des D&O-Versicherungsvertrages aus Sicht des Organmitglieds

  • Gestaltungsspielräume, Abwehrkosten, Anwaltswahl, Ausschlüsse, ergänzende Versicherungsprodukte

Schadenregulierung des D&O-Versicherungsfalles

  • Komplexität, Zeit, Eigendynamik, Entscheidungsstrukturen, Verhalten der Versicherer, taktische Weichenstellungen, Möglichkeiten einer abschließenden Regelung

Teil 3: Vertiefung Haftung anhand von exemplarischen Fallkonstellationen

  • Erwerb eines Unternehmens/einer Beteiligung
  • Sanierungssituation/Unternehmenskrise
  • Organhaftung (des Vorstands)
  • Organstreitigkeiten
  • Auseinandersetzungen mit einem maßgeblich beteiligten Aktionär/einer Aktionärsgruppe
  • Langfristige strategische Fragestellungen

Praxis
Best Practice im Aufsichtsrat

  • Wichtige Themenfelder, u.a. Besetzung des Aufsichtsrats, Effizienzprüfung, Planung der Vorstandsnachfolge

Dr. Willi Schoppen, German Board Practice Leader, Spencer Stuart & Associates GmbH

 

Ihr Zeitplan für die Euroforum-Akademie:

Tag 1

9.00–9.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Lehrgangssunterlagen
9.30 Akademiebeginn
11.00–11.30 Pause mit Kaffee und Tee
13.00–14.00 Gemeinsames Mittagessen
15.30–16.00 Pause mit Kaffee und Tee
17.30 Akademieende

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Grandhotel Schloss Bensberg herzlich zu einem Umtrunk ein.

Tag 2

8.00–8.30 Empfang mit Kaffee und Tee
8.30 Akademiebeginn
10.00–10.30 Pause mit Kaffee und Tee
12.00–13.00 Gemeinsames Mittagessen
14.30–15.00 Pause mit Kaffee und Tee
16.30 Akademieende

Finanzwissen, Risikomanagement, Interne Kontrollsysteme

22. und 23. März 2012 

Dieser Teil der Ausbildung thematisiert alle Fragen rund um die Unternehmensfinanzierung. Weiterhin zählt die Evaluierung des Risikomanagements und der Internen Kontrolle zu den Kernaufgaben von Aufsichtsräten, sowohl aus Unternehmen mit einem Prüfungsausschuss, als auch aus Unternehmen ohne dieses Gremium. Dies dient zur Sicherung der Corporate Governance und auch der Anpassung der Strategien eines Unternehmens an ein dynamisches wirtschaftliches Umfeld. Bei all diesen Fragen unterstützt der Aufsichtsrat auch die Geschäftsleitung/den Vorstand im Unternehmen.

  • Dr. Jan Liersch, Deputy Head of Human Resources/Legal & Compliance, Klöckner & Co. SE
  • Frank Hieckmann, Head of Accounting, Klöckner & Co. SE
  • Dr. Henning Hönsch, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt und Steuerberater, PricewaterhouseCoopers AG
  • Michael Reuther, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Certified Public Accountant, PricewaterhouseCoopers AG

Rechnungslegung

  • Grundzüge und Formen der Bilanzierung
    – Wie wird die Bilanz aufgestellt?
    – Wie wird extern geprüft?
    – Wie prüft der Aufsichtsrat?
    – Der Abschlussbericht des Wirtschaftsprüfers
  • Rechnungslegungsprozess

Steuerungs- und Kontrollsysteme

  • Risikomanagement
  • Was sind Systeme?
  • Wie funktionieren sie?
  • Internet Kontrollsysteme
  • Interne Revision

Finanzierung

  • Bausteine der Unternehmensfinanzierung
  • Welche Risiken gehen von Finanzkonstrukten für Unternehmen aus?
  • Wie werden Finanzierungsmittel bilanziert?

Freiwillige Selbstkontrolle
Abschlusstest

Soweit gewünscht können Sie am Ende des dritten Moduls an dem freiwilligen Test zur Selbstkontrolle teilnehmen, abgenommen durch

  • Prof. Dr. Ulrich Noack, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 

Ihr Zeitplan für die Euroforum-Akademie:

Tag 1

9.00–9.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Lehrgangssunterlagen
9.30 Akademiebeginn
11.00–11.30 Pause mit Kaffee und Tee
13.00–14.00 Gemeinsames Mittagessen
15.30–16.00 Pause mit Kaffee und Tee
17.30 Akademieende

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Grandhotel Schloss Bensberg herzlich zu einem Umtrunk ein.

Tag 2

8.00–8.30 Empfang mit Kaffee und Tee
8.30 Akademiebeginn
10.00–10.30 Pause mit Kaffee und Tee
12.00–13.00 Gemeinsames Mittagessen
14.30–15.00 Pause mit Kaffee und Tee
16.30 Akademieende