Der BAV-Manager

Ihre Fachausbildung für betriebliche Altersversorgung (bAV) EUROFORUM AkademieStets individuell buchbar.

Stets individuell buchbar.

Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Grundlagen des Arbeitsrechts in der bAV I

Modul 1:

Heike Hoppach, Rechtsanwältin und Mitglied der Geschäftsleitung, TPC The Pension Consultancy, Düsseldorf

Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung

  • Definition der betrieblichen Altersversorgung
  • Formen von Versorgungszusagen
  • Rechtsbegründungsakte

Darstellung der Durchführungswege

  • Direktzusage
  • Unterstützungskasse
  • Direktversicherung
  • Pensionskasse
  • Pensionsfonds

Betriebsrentengesetz

  • Unverfallbarkeit
  • Abfindung und Übertragung
  • Vorzeitige Altersrente
  • Insolvenzsicherung (aktuelle Entwicklung)
  • Anpassung von Versorgungsleistungen

Mitbestimmungsrechte

  • Erzwingbare und freiwillige Mitbestimmung
  • Einzelne Durchführungswege

Neues Versorgungsausgleichsrecht – Überblick

Am ersten Abend der Euroforum-Akademie laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk mit Imbiss im Hotel mit anschließendem gemeinsamen Spaziergang entlang der Außenalster ein.

Ihr Zeitrahmen für die Akademie

9.30 – 10.00 Empfang mit Kaffee und Tee (1. Tag)
10.00 Akademiebeginn (1. Tag)
9.00 Akademiebeginn (2. – 5. Tag)
10.30 – 11.00 Kaffeepause
12.30 – 13.30 Gemeinsames Mittagessen
15.00 – 15.30 Kaffeepause
17.30 Akademieende (1. – 4. Tag)
15.00 Akademieende (5. Tag)

Grundlagen des Arbeitsrechts in der bAV II

Heike Hoppach

Das EU Weißbuch – Auswirkungen auf die bAV

  • Unverfallbarkeit/Anpassung

Änderungen bestehender Versorgungszusagen

  • Eingriffsmöglichkeiten/3-Stufen Theorie BAG
  • Änderungsvereinbarung/Betriebsvereinbarungen
  • Kündigung/Widerruf
  • Wechsel des Durchführungsweges

Auswirkungen von Betriebsübergang oder Gesamtrechtsnachfolge asset/share deal

  • Folgen unterschiedlicher Rechtsbegründungsakte
  • Auswirkungen für Versorgungsträger

Attraktive und risikoarme Gestaltung der bAV

  • Beitragsorientierung
  • Weitere Möglichkeiten

Aktuelle Rechtsprechung

  • Zur Gleichbehandlung „Unisex Tarife“
  • Zur Anpassung und Dotierung von Rentnergesellschaften
  • Zur Differenzierung zwischen Aktiven und unverfallbar Ausgeschiedenen
  • Weitere aktuelle Entscheidungen

Der Abend steht zur freien Verfügung, unser Tipp:
Euroforum lädt Sie ein, die schöne Hansestadt Hamburg im Rahmen einer Stadtführung besser kennenzulernen.

Die Durchführungswege der bAV in der Praxis, Ausfinanzierung und betriebswirtschaftliche Aspekte

Modul 2:

Welcher Durchführungsweg passt zu welchem Unternehmen?


Michael Hahn, Pension Benefits Director, Unilever Deutschland Holding, Hamburg

Betriebliche Altersversorgung bei Unilever

  • Unilever setzt Duftmarken – auch in der betrieblichen Altersversorgung
  • Heute schon an Morgen denken – BAV-Philosophie bei Unilever
  • Der Durchführungsweg Direktzusage
  • Der Durchführungsweg Pensionskasse
  • Aktuelles Thema: Projekt „one pension“
  • Aktuelles Thema: Demografie – kollektives Problem mit individuellen Schwierigkeiten


Dr. Guntram Hepperle, Towers Watson, München

Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen

  • Finanzstrategische Fundierung
  • Darstellung und Bewertung verschiedener Gestaltungsalternativen
    • Haftungsbefreiend (u. a. Rentner GmbH)
    • Mit mittelbarer Haftung (u. a. Pensionsfonds)
    • Mit unmittelbarer Haftung (u. a. Treuhandlösung)
  • Intelligente Kombination der Gestaltungsalternativen
  • Was wann tun?
  • Betriebswirtschaftliche Vorteilhaftigkeit der Auslagerung


Dr. Benedikt Köster, Vice President Group Pensions, Deutsche Post DHL, Bonn

Wie nutzt die Deutsche Post DHL die betriebliche Altersversorgung?

  • Betriebliche Altersversorgung im Gesamtkonzept
  • Die Rolle der Unterstützungskasse
  • Das Ausfinanzierungskonzept der Deutschen Post DHL
  • Die Rolle des Pensionsfonds im Zusammenspiel mit dem CTA
  • Übertragung von einer Unterstützungskasse auf einen Pensionsfonds
  • Kapitalanlage und Risikomanagement


Dr. Guntram Hepperle

Betriebswirtschaftliche Aspekte der bAV

  • Zeitgemäße bAV aus Tarifvertrag, Entgeltumwandlung und Arbeitgeberfinanzierung
  • Modellvergleiche
  • Durchführungsspezifische Risikofaktoren
  • Auswirkungen auf externe Adressaten
  • Beiträge zum Pensionssicherungsverein
  • Kommunikation
  • Kapitalanlage und Risikomanagement

Der Abend steht zur freien Verfügung, unser Tipp:
Eine Bootsrundfahrt durch den Hamburger Hafen, dem größten Seehafen Deutschlands und drittgrößten Europas.

Steuerliche und bilanzielle Rahmenbedingungen der bAV

Modul 3:


Dr. Friedemann Lucius, Geschäftsführer, Aon Hewitt Consulting Deutschland GmbH, Mülheim a. d. Ruhr

Bilanzierung und Bewertung von Pensionsverpflichtungen nach neuen handelsrechtlichen und internationalen Grundsätzen (HGB, IFRS und US-GAAP)

  • Bilanzierung und Bewertung von Pensionsverpflichtungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen
    • Allgemeine Grundlagen
    • Unmittelbare Pensionsverpflichtungen
    • Mittelbare Pensionsverpflichtungen
    • Neuerungen durch das BilMoG, Saldierungspflicht für Deckungsvermögen, wertpapiergebundene Zusagen, Übergangsregelungen
  • Bilanzierung und Bewertung von Pensionsverpflichtungen nach dem neuen IAS 19
    • Allgemeine Grundlagen
    • Defined Benefit Pläne
    • Defined Contribution und Multi-Employee-Pläne
    • Planvermögen
    • Bilanzansatz und Anhangangaben

Prof. Dr. Thomas Dommermuth, Institut für Vorsorge und Finanzplanung; Fakultät für Betriebswirtschaft, Hochschule Amberg Weiden

Betriebliche Altersversorgung und Ertragsteuerrecht I

  • Auswirkungen der bAV auf ArbG-Seite
    • Laufende Steuerwirkungen nach Durchführungswegen
      • Auswirkungen von Pensionsrückstellungen, Zuwendungen und Beiträgen
      • Auswirkungen von unterschiedlichen Rückdeckungsinstrumenten
      • Auswirkungen der Leistungserbringung
      • Auswirkungen von PSV-Beiträgen
      • Auswirkungen von Verwaltungskosten
    • Sonderwirkungen
      • Vorzeitiges Ausscheiden eines Arbeitnehmers (ArbN)
      • Portabilität
      • Abfindungen
      • Wechsel eines Durchführungsweges
      • Verpfändung oder Abtretung von Rückdeckungsinstrumenten
      • Änderung der Rechtsform des Arbeitgebers (ArbG)

Euroforum lädt Sie ein, den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Hamburger Fischrestaurant ausklingen zu lassen.

Steuerliche Rahmenbedingungen der bAV

Prof. Dr. Thomas Dommermuth

Betriebliche Altersversorgung und Ertragsteuerrecht II

  • Auswirkungen der bAV auf ArbN-Seite
    • Laufende Steuerwirkungen nach Durchführungswegen
      • Auswirkungen von Direktzusagen und Unterstützungskassen in der Anwartschaftsphase
      • Auswirkungen von versicherungsförmigen Durchführungswegen in der Anwartschaftsphase
      • Kumulation bei Realisierung mehrerer Durchführungswege
      • Kombination der bAV mit der Riester-Förderung
      • Auswirkungen des Leistungserhaltes
      • Wirkungen von Rente und Kapital
    • Sonderwirkungen
      • Vervielfältigung
      • Vorzeitiges Ausscheiden
      • Portabilität
      • Abfindungen
      • Wechsel eines Durchführungsweges
      • Liquidationsversicherung
      • Insolvenz des ArbG
    • BAV und Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht
    • BAV und betriebswirtschaftliche Vor- und Nachteile der nachgelagerten Besteuerung
      • Vergleich der Durchführungswege untereinander
      • Vergleich der bAV mit Riester
      • Vergleich der bAV mit Rürup
      • Vergleich der bAV mit Schicht 3
    • Kurzer Exkurs: steuerliche Wirkungen der Gesellschafter-Geschäftsführer-Versorgung

Im Anschluss an die Akademie erhalten Sie das von unseren Referenten ausgestellte Abschlusszertifikat „Der zertifizierte bAV-Manager“!