Der Controller in der Energiewirtschaft

Ihre praxisnahe Ausbildung zum kompetenten Ansprechpartner EUROFORUM AkademieStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Energiemarkt und Besonderheiten, Einführung in das Controlling

Ihre Referenten:
Olaf Altenberend, Partner, PricewaterhouseCoopers AG
Cord Behmenburg, Leiter Controlling, EWE Energie AG

Der Energiemarkt und seine Besonderheiten

  • Marktüberblick Deutschland
  • Die Wertschöpfungskette der Energieversorgung
    • Erzeugung
    • Handel – Commodities und deren Märkte
    • Strom – Übertragung und Verteilung
    • Gastransport und -verteilung
    • EVTL: Exkurs Smart Metering
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Aktuelle Branchenentwicklungen

Einführung in das Controlling von Energieversorgungsunternehmen

  • Verständnis von Controlling und der Aufgabe des Controllers in der Energiewirtschaft
  • Strategische Controlling-Instrumente – Von der Strategie zum Handeln
  • Das „Handwerkszeug des Controllers“ – Die operativen Controlling-Instrumente
  • Kennzahlen der Unternehmenssteuerung – Welche KPI´s haben sich in der Praxis bewährt?
  • IT-Systeme für das Controlling – Gibt es Alternativen zu MS-Excel?
  • Aktuelle Entwicklungen und Trends aus der Praxis

Am ersten Abend laden wir Sie sehr herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel ein. Nutzen Sie anschließend die Gelegenheit, Berlin zu entdecken. Vielleicht möchten Sie auch im berühmten KaDeWe bummeln?

Zeitplan der Akademietage*:

08.30 – 9.00 Empfang mit Kaffee und Tee
09.00 – 13.00 Akademie Teil 1
13.00 – 14.00 Gemeinsames Mittagessen
14.00 – 17.30 Akademie Teil 2

An allen Tagen sind flexible Kaffeepausen jeweils vor- und nachmittags eingeplant.

* Der erste Tag beginnt um 10.00 Uhr. Ausgabe der Unterlagen um 9.30 Uhr.
* Der letzte Tag endet gegen 16 Uhr, so dass eine entspannte Abreise möglich ist oder verlängern Sie noch einen Tag Urlaub in Berlin!

Planung, Forecast, Reporting und Steuerung

Ihre Referenten:
Olaf Altenberend und Cord Behmenburg

Planung, Forecast und Reporting in der Praxis

  • Planungsprämissen in volatilen Beschaffungs- und Absatzmärkten
  • Transferpreise zwischen Erzeugung, Handel und Vertrieb
  • Unterjährige Ergebnistransparenz: Planung, Forecast und Prognose – Eine neue Herausforderung für die Energiewirtschaft
    • Planung von Kapitalkosten – Sicherheiten bei den Börsen, tägliche Planungsanpassungen
    • Flexible Planung, um kurzfristig Investitionskapital bereitstellen zu können
    • Sicherheitsabschläge, Schnittstellen mit Händlern und Vertrieb
    • Monatsabschlüsse und Monatsplanung
    • Mittelfristplanung
    • Jahresplanung (Langfristplanung GuV und Bilanz)
  • Die Abschlusserstellung und das periodische Reporting
  • Aufbereitung und Interpretation von Informationen und Zahlen
  • Abweichungsanalyse und Handlungsempfehlungen
  • Management-Reporting – Ein Praxisbeispiel aus der Energiewirtschaft
  • Die „optimale“ IT-Unterstützung für Planung und Reporting

Wertschöpfungsstufencontrolling im EVU – Mehr Transparenz in den einzelnen Geschäftsfeldern

  • Wertschöpfungsstufen, Geschäftsbereiche, Sparten, Aktivitäten und Segmente – Wie sehen die richtigen Steuerungsdimensionen aus?
  • Steuerung bei sinkenden Margen – Welche Auswirkungen hat das veränderte Marktumfeld und wie sehen die Lösungen und Systeme für das Vertriebscontrolling aus?
  • Netzcontrolling unter Berücksichtigung regulatorischer Rahmenbedingungen – Was ist zu beachten und wie sehen neue Lösungsansätze aus?
  • Handelscontrolling – Die neue Herausforderung oder „Was man aus der Bankenwelt lernen kann“
  • Exkurs: Muss sich die Aufbau- und Ablauforganisation des kaufmännischen Bereichs von EVU ebenfalls an die veränderten Rahmenbedingen anpassen?

Ihr Abend zur freien Verfügung: 
Entdecken Sie mit uns weitere Sehenswürdigkeiten Berlins, zum Beispiel mit dem 200er-Bus, der direkt vor dem Hotel abfährt oder machen Sie eine Bootsfahrt auf der Havel.

Risikocontrolling

Ihre Referenten:
Dr. Markus Burger, Leiter Risikocontrolling, EnBW Trading GmbH

  • Risk Map: Wo liegen Risiken in der Energiewirtschaft?
  • Risikotreiber in der Energiewirtschaft
  • Marktpreisänderungsrisiken
    • Handelbare Produkte
    • Marktplätze
    • Gestaltung und Preisfindung der Energieprodukte
    • Messen von Marktpreisrisiken
      • Value-at-Risk
      • Profit-at-Risk
  • Kreditrisiken (Absicherungsstrategien von Kreditrisiken)
  • Operationelle Risiken
  • Liquiditätsrisiken
  • Bewertung von komplexen Produkten
    • Price-Foreward-Curve
    • Optionalitäten
    • Speicher
  • Kalkulieren und Pricing von Vertriebsrisiken
  • Stresstest für Risiken
  • Verbrauchs- und Endkundenprognose in der Energiewirtschaft
  • Berichtswesen und Monitoring von Risiken

Ergänzt werden die Lerninhalte durch eine interaktive Fallstudie:

  • Marktpreisrisiken an Termin- und Spotmärkten

Der letzte Abend der Akademie: 
Wir laden Sie zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Festigen Sie die neuen Kontakte.

Ausgewählte Rechnungslegungsthemen für den Controller in der Energiewirtschaft

Ihre Referenten:
Oliver Scheer, stv. Leiter Konzernrechnungswesen/Bilanzierung, VNG – Verbundnetz Gas AG

  • Überblick und aktuelle Entwicklungen in der Rechnungslegung für Energieversorgungsunternehmen
  • Zusammenspiel von Rechnungswesen und Controlling in der Energiewirtschaft
  • Bilanzierung von Derivaten und Bewertungseinheiten nach HGB
    • Überblick über wesentliche börsliche und außerbörsliche Derivate
    • Überblick zu § 254 HGB
    • Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten
    • Besonderheiten bei antizipativen Hedges
    • Portfolio- und Makro-Hedges
    • Darstellung der Bilanzierung
    • Anhangangaben
  • Grundlagen und Perspektiven der Bilanzierung von Derivaten und des Hedge Accounting nach IFRS
    • Einführung
    • Sicherungsgeschäfte
    • Grundgeschäfte
    • Arten des Hedge Accounting
    • Voraussetzungen für das Hedge Accounting
    • Darstellung der Bilanzierung
    • Anhangangaben
  • Typische Bilanzierungsfragen mit Fallbeispielen in der Energiewirtschaft
  • Unbundling und Berichterstattung nach Geschäftsbereichen