Der zertifizierte Gesundheitsökonom

EUROFORUM AkademieStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

23. Juli 2013

10.00 - 17.30*

Das deutsche Gesundheitssystem im Überblick – Struktur, Organisation, Interaktion

Lernziel: Sie verstehen die deutsche Gesundheitsversorgung als Ganzes und in seinen interdependenten Teilen, erkennen wichtige Trends im Markt und können gesundheitsökonomische Fragestellungen und Antworten nachvollziehen.

Lehrgangsleiter: Prof. Dr. Günter Neubauer, Direktor, Institut für Gesundheitsökonomik

Das gesundheitsökonomische Fundamentalproblem der Industriestaaten

  • Das deutsche Gesundheitswesen im Überblick
  • Der zweite Gesundheitsmarkt
  • Steuerungsansätze: Markt, Selbstverwaltung, Staat
  • Gesundheitsökonomische Verfahren der Evaluation

Der Finanzierungsmarkt – Finanzierung und Ausgaben

  • Finanzströme
  • Mittelaufbringung und -verwendung

Der Vertragsmarkt

  • Kollektivverträge vs. Selektivverträge
  • Indikations- oder populationsbezogene Selektivverträge?
  • Ausschreibungen zur Vertragsfindung

Der Leistungsmarkt

  • Vergütungssysteme
  • Kostenerstattung/Kostenbeteiligung – Aber wie?
  • GKV-Versorgungsstrukturgesetz 2011
  • Flächendeckende Versorgung als Ziel

Wichtige Teilmärkte

  • Die medizinische Rehabilitation
  • Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln

Aktuelle gesundheitspolitische Themen

  • Bürgerversicherung vs. Zusatzbeitrag
  • Reform der GOÄ
  • Ökonomische Anreize für Ärzte

Gesundheitspolitik aktuell!
Prof. Günter Neubauer
bespricht mit Ihnen tagesaktuelle gesundheitspolitische Fragestellungen. Hier haben Sie die Möglichkeit, individuelle Themen zu vertiefen und im Kreise der Akademie ausführlich zu diskutieren.

Am ersten Abend der EUROFORUM-Akademie laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel ein.

* Die Kaffee- und Teepausen sowie das Mittagessen erfolgen in Absprache mit der Gruppe.

Ihr Tagungshotel

Das Pestana Berlin Tiergarten lädt Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.

24. Juli 2013

10.00 - 17.30*

Finanzierung, Steuerung und Management im Markt der Krankenversicherungen

Lernziel: Sie wissen wie das Gesundheitswesen sich finanziert, welche Rolle die Krankenkassen innehaben und wie Gesundheitsfonds und Morbi-RSA die Finanzflüsse organisieren.

Lehrgangsleiter: Prof. Dr. Jörg Saatkamp, Leiter des Instituts für Management und Gesundheit, Hochschule Rosenheim

Zahlen, Daten, Fakten – Einordnung der Krankenversicherung in das Gesundheitswesen

  • Aufgaben und Prinzipien der Krankenversicherung in Deutschland
  • Strukturen von GKV und PKV: Heute und morgen!
  • Kollektiv- vs. Selektivverträge – Was wird wo geregelt?

Gesundheitsfonds, Morbi-RSA und seine Folgen

  • Funktionsweise, Stärken und Schwächen des Morbi-RSA
  • Von der Leistungserbringerbezogenen Abrechnungsprüfung zur kundenbezogenen Deckungsbeitragsrechnung
  • Wirkungen des Morbi-RSA und zukünftige Entwicklungen

Die Kassen als "Spinne im Netz" der GKV – Viel Verantwortung und auch viel Kompetenz?

  • Kassen und Ihre Vertragspartner – Schnittstellen und Zusammenarbeit mit den anderen Playern im System
  • Kassen zwischen mittelbarer Staatsverwaltung und privatrechtlichem Unternehmertum
  • Aktuelle Herausforderungen – GKV vs. PKV

Innovative Formen im Versorgungs- und Vertragsmanagement – Erfahrungen aus der Praxis

Lernziel: Sie wissen was unter Versorgungsmanagement zu verstehen ist, welche Inhalte und Ziele es verfolgt, wie Erfolg im Versorgungsmanagement gemessen wird und welche neuen Versorgungsideen und -produkte existieren.

Lehrgangsleiterin: Dr. Susanne Klein, Leiterin Versorgungsangebote und Innovationen, Techniker Krankenkasse

Wie können durch neue Formen des Versorgungsmanagements Innovationen gefördert werden?

  • Welche Ansätze gibt es aktuell zur Verbesserung der Versorgungsqualität?
  • Was sind Steuerungskonzepte des Versorgungsmanagements?
  • Wie kann der Erfolg neuer Versorgungsformen gemessen werden?

Aktuelle Praxisbeispiele der Techniker Krankenkasse

  • Zielsetzung und Hintergründe der einzelnen Projekte
  • Wie werden relevante Partner identifiziert?
  • Welche Konzepte sind aus Sicht der Kassen interessant?
  • Die Zukunft ist vernetzt – Ausblick und Perspektiven der neuen Versorgungsformen

Der Abend steht zur freien Verfügung. Unser Tipp: Genießen Sie bei einer Spreerundfahrt durch das Herz Berlins die Sehenswürdigkeiten der Stadt!

* Die Kaffee- und Teepausen sowie das Mittagessen erfolgen in Absprache mit der Gruppe.

25. Juli 2013

10.00 - 17.30*

Krankenhausmanagement und Neue Versorgungsformen

Lehrgangsleiter:
Dr. med. Krzysztof Kázmierczak,
Geschäftsführer, Kliniken an der Paar und
Dorothy Mehnert, Leiterin des Referats "Krankenhaus", Kassenärztliche Bundesvereinigung

Das Krankenhaus als Teil der Gesundheitswirtschaft

  • Krankenhausversorgung und Krankenhausplanung Finanzierung der Leistungen und Investitionen
  • Träger und Unternehmensformen: Im Spannungsfeld zwischen dem Versorgungsauftrag und dem freien Wettbewerb

Lernziel: Sie wissen wie die Krankenhausversorgung organisiert ist, wie sie geplant und finanziert wird. Sie können beurteilen, wie die Trägerstrukturen die Unternehmensausrichtung beeinflussen.

Vergütung und Abrechnung der stationären Leistungen

  • Struktur des G-DRG-System
  • DRG-Algorithmus: Von der Diagnose zum Casemix
  • Bestandteile des G-DRG-Systems
  • Abrechnung: Von der Patientenaufnahme zur Rechnung

Lernziel: Sie kennen die Struktur des G-DRG-Systems und verstehen den Grouping-Prozess. Sie wissen wo Sie wichtige Informationen finden. Sie wissen, wie die Krankenhäuser die Dokumentation und die Abrechnung organisiert haben.

Krankenhaus als Unternehmen

  • Jedes Krankenhaus braucht eine Strategie: Welche ist richtig?
  • Organisation im medizinischen, pflegerischen und administrativen Bereich
  • Leistungsplanung und -steuerung
  • Kosten-Leistungsrechnung (Kostenträgerrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Prozesskostenrechnung)
  • Benchmarking
  • Last but not least: Personalmanagement

Lernziel: Sie kennen die strategische Ausrichtung der Krankenhäuser und bekommen einen Überblick welche Steuerungsinstrumente sie einsetzen. Im Rahmen einer Übung werden Sie mit einigen Herausforderungen konfrontiert und müssen diese als angehender Krankenhausgeschäftsführer lösen.

Neue Versorgungsformen aus der Sicht der Krankenhäuser

  • Möglichkeiten der ambulanten Versorgung im Krankenhaus
  • Integrierte Versorgung MVZ und Gesundheitszentren

Lernziel: Sie lernen wie die Krankenhäuser die neuen Versorgungsformen nutzen.

Strukturen im ambulanten Bereich

  • KBV, KVen – Wozu, warum, wieso?
  • Aufgabenbeschreibung: Kollektivvertrag vs. Selektivvertrag oder ist ein gutes Miteinander möglich?
  • Honorare, Gebührenordnung und wie weiter?
  • Bedarfsplanung: Neue Betrachtungsmaßstäbe sind auf den Weg gebracht

Zusammenarbeit der Sektoren

  • Ambulante spezialfachärztliche Versorgung
  • GKV-VStG
  • Überleitungsmanagement
  • Kommunikation: Papier oder IT?

Lernziel: Sie kennen das ambulante System der vertragsärztlichen Versorgung und dessen Unterschiede zum stationären Sektor, sowie die Chancen einer Zusammenarbeit und die Anstrengungen, die die KBV unternommen hat.

* Die Kaffee- und Teepausen sowie das Mittagessen erfolgen in Absprache mit der Gruppe.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Werden Sie kreativ und mixen Sie Ihre eigene Wunschschokolade. In der Ritter Sport Schoko Werkstatt wählen Sie aus 20 verschiedenen Zutaten und entwickeln so Ihr ganz eigenes Geschmackserlebnis. Ihre Kreation verpacken Sie dann in der selbst-designten Verpackung.

26. Juli 2013

09.00 - 15.30*
danach freiwillige Prüfung zur Zertifizierung**

Gesundheitsökonomische Entwicklungen und Trends im deutschen Pharmamarkt

Lernziel: Sie erhalten einen Überblick über den deutschen Pharmamarkt. Sie kennen das Spannungsfeld zwischen begrenztem Budget und optimaler Versorgung, sowie die Grundzüge der Steuerungsansätze in der Arzneimittelversorgung in Deutschland.

Lehrgangsleiterin: Dr. Katja Gehrke, Leiterin des Geschäftsfeldes Strategische Grundsatzfragen Gesundheitswesen, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.

Struktur und Akteure des Arzneimittelmarktes in Deutschland

  • Spannungsfeld knapper finanzieller Ressourcen vs. Finanzierung von Forschung und Entwicklung
  • Die wichtigsten Institutionen im kurzen Überblick (G-BA, IQWiG, BMG, BfArM, EMA usw.)

Market Access

  • Preisbildung nach Arzneimittelpreisverordnung
  • Instrumente der Preis- und Mengenregulierung
  • Steuerung im Bereich der Generika
    • Festbeträge und Zuzahlungsbefreiungsgrenzen
    • Rabattverträge
    • Zwangsabschläge
  • Steuerung im Bereich der patentgeschützten Originale
    • die frühe Nutzenbewertung (Grundlagen und Auswirkungen) nach AMNOG
    • Zwangsabschläge
    • Selektivverträge

Aktuelle Trends in den Handelsstufen

  • Struktur der Handelsstufen/Vertriebskanäle
  • Veränderte Distributionsmarge des Großhandels
  • Apothekenvergütung und GKV-Abschlag

Ein Blick in die Zukunft

  • Megatrends und Herausforderungen für die Struktur und Organisation der Pharmaunternehmen
  • Kooperationen zwischen Herstellern und Krankenkassen, insbesondere die neue Rolle der Versorgungsforschung

* Die Kaffee- und Teepausen sowie das Mittagessen erfolgen in Absprache mit der Gruppe.
** Am letzten Tag findet von 15.30–16.30 Uhr die freiwillige schriftliche Prüfung zur Zertifizierung statt