Der NPO-Manager

Ihre praxisnahe Fachausbildung zur sourveränen Führungskraft! EUROFORUM AkademieStets individuell buchbar.

Stets individuell buchbar.

Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Herausforderungen für das strategische Management von Non-Profit-Organisationen

Am ersten Tag lernen Sie aktuelle Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche strategische Unternehmensführung kennen. Zudem wird das Risikomanagement als zentraler Bestandteil der Unternehmensführung vorgestellt. Praxisnah werden die Schritte zur erfolgreichen Implementierung eines Risikomanagementsystems erarbeitet.

Prof. Dr. Gabriele Moos, 
Fachbereich Betriebs- und Sozialwirtschaft, RheinAhrCampus, Remagen

Wandel der Rahmenbedingungen

  • Was verändert sich für Non-Profit-Organisationen?
  • Anpassungsstrategien in der Praxis
  • Besonderheiten des NPO-Managements

Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche strategische Unternehmensführung

  • Mitarbeiter
  • Finanzierung
  • Märkte
  • Kernprozesse
  • Kunden
  • Controlling

Non-Profit-Governance

  • Anforderungen an die Leitung und Überwachung einer Non-Profit-Organisation
  • Berichtspflicht
  • Zusammenarbeit im Unternehmen
  • Anforderungen an die Aufsichtsgremien
  • Interessenskollisionen

Bausteine eines Risikomanagementsystems

  • Internes Überwachungssystem
  • Controlling
  • Frühwarnsystem

Der Prozess des Risikomanagements

  • Identifikation von Risiken
  • Risikobewertung
  • Risikosteuerung
  • Berichterstattung und Dokumentation

„Stolpersteine“ in der Praxis: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt?

  • Bearbeitung von Fallbeispielen

Am ersten Abend der Euroforum-Akademie laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel mit anschließender Stadtführung durch den historischen Kern Potsdams ein!

Ihr Zeitplan der Akademietage*

08.30–9.00 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Akademieunterlagen
09.00–10.30 Lehrgang Teil 1
10.30–11.00 Pause mit Kaffee und Tee
11.00–12.30 Lehrgang Teil 2
12.30–13.30 Gemeinsames Mittagessen
13.30–15.00 Lehrgang Teil 3
15.00–15.30 Pause mit Kaffee und Tee
15.30–17.00 Fallbeispiele zur Vertiefung und Simulation in der Praxis
17.00 Ende der Seminartage

* Beginn 1. Seminartag: 10.00 Uhr, Ende: 18 Uhr, Ende 5. Seminartag: 13.00 Uhr.

„Mit Erfolg rechnen“ – Wie Sie betriebswirtschaftliche Fallstricke meistern!

Der zweite Tag widmet sich aktuellen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen: Wie lässt sich die Dienstleistungsqualität nachhaltig verbessern? Welche Indikatoren und Kennzahlen benötigt der NPO-Controller? Wie kann eine „Gesellschaftliche Erfolgsbilanz“ für Non-Profit-Einrichtungen erstellt werden? Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie neue Ansätze für das NPO-Management kennen.

Prof. Dr. Bernd Halfar, 
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Arbeitsstelle NPO-Controlling/SROI

Moments of Truth – Kunde trifft auf Dienstleister

  • Das GAP-Modell
  • Das Blueprint Modell
  • Das Wertkettenmodell
  • Analysemethoden der Dienstleistungsqualität

Wirkungsorientiertes Controlling

  • NPO-Controllingsystem der International Group of Controlling
  • Beispiele eines wirkungsorientierten Controllings für Kirche, Oper und soziale Dienstleistungsunternehmen
  • Kennzahlengruppen
  • Kennzahlensystematiken
  • Methoden der Kennzahlengewinnung

Neue Methoden der Erfolgsrechnung: Sozialbilanz und Social Return on Investment

  • Die Methodik der Berechnung des Social Return on Investment
  • Praktische Beispiele des SROI
  • Das Projektdesign von SROI-Studien

Abend zur freien Verfügung: Unternehmen Sie doch einen Spaziergang durch den Schlosspark Sanssouci und lassen Sie die Themen des Tages noch einmal Revue passieren!

Rechnungslegung bei Non-Profit-Organisationen

Am dritten Tag lernen Sie das große Gestaltungspotenzial der Rechnungslegung kennen. Sie diskutieren anhand konkreter Praxisbeispiele ausgewählte Posten des Jahresabschlusses, die Ihnen bilanzpolitische Entscheidungen zukünftig erleichtern. Daneben erlernen Sie die nach der aktuellen Rechtsprechung korrekte Mittelverwendung und Rücklagenbildung.

Harald Spiegel, 
Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Partner, Dr. Mohren & Partner, München

Von der Buchführung bis zum Jahresabschluss

  • Gesetzliche Pflichten und Methoden im Überblick
  • Vermögensübersicht mit Einnahmen-Ausgabenrechnung oder kaufmännische Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich
  • Rechnungslegungsbezogenes IKS (Internes Kontrollsystem)

Der kaufmännische Jahresabschluss

  • Kaufmännische Grundsätze und NPO-Anpassungen
  • Aktuelle Änderungen im HGB durch das BilMoG
  • Mögliche Themen einer Jahresabschlussprüfung

Fallstricke bei der Mittelverwendung und Rücklagenbildung

  • Richtige Ermittlung der verwendungspflichtigen Mittel
  • Nachweis der erfolgten Mittelverwendung
  • Zulässige Bildung und notwendige Auflösung von Rücklagen

Begleiten Sie uns am dritten Abend zu einem gemeinsamen Abendessen in das Restaurant „Zum Fliegenden Holländer“ und lassen Sie den Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.

Gemeinnützigkeits- und Steuerrecht von A–Z

Der vierte Tag bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen des Gemeinnützigkeits- und Steuerrechts, insbesondere der neue Anwendungserlass zur Abgabenordnung (AEAO). Anhand von Fallbeispielen werden Lösungen für häufige Alltagsprobleme in der Ertrags- und Umsatzbesteuerung aufgezeigt. Sie lernen, wie Sie zukünftig handwerkliche Fehler und damit verbundene Nachzahlungen vermeiden können.

Sascha Voigt de Oliveira, 
Rechtsanwalt, Steuerberater, Partner, KPMG AG, Berlin
Andreas Kümpel, 
Steueroberamtsrat und Hauptsachgebietsleiter Körperschaftsteuer, Finanzamt Köln-Altstadt

Aktuelle Entwicklungen aus Sicht der Finanzverwaltung

  • Aktueller Sachstand beim AO-Anwendungserlass
  • Wirtschaftliches Gepräge und Förderkörperschaften
  • Selbstversorgungsbetriebe und Veranstaltungs-GmbHs

Neue Entwicklungen beim Sponsoring (z. B. „Schulsponsoring")

  • Ertragsteuern und Gemeinnützigkeit
  • Systematischer Überblick
  • Steuerliche Qualifizierung von Tätigkeiten (Abgrenzung Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb und wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb)
  • Einzelfragen (Sponsoring, Hilfspersonentätigkeit, Selbstversorgungsbetriebe, Beteiligungen und Kooperationen)
  • Ergebnisermittlung im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (Primärveranlassungsprinzip, Aufwandsermittlung)

Brennpunkt Umsatzsteuer

  • Systematischer Überblick (Abgrenzung unternehmerischer/nicht unternehmerischer Bereich)
  • Sonderfragen der Umsatzsteuerbarkeit (aktuelle Anmerkungen zur umsatzsteuerlichen Organschaft)
  • Überblick über Befreiungstatbestände
  • Funktionsweise des Vorsteuerabzuges
  • Sonderfragen (§ 13 b UStG)

Aktuelle Sonderthemen

  • Abzugsbesteuerung
  • Grunderwerbsteuer
  • Finanzierung im Lichte des aktuellen Steuerrechts

Abend zur freien Verfügung: Besuchen Sie den Filmpark „Babelsberg“ oder entspannen Sie in der Naturerlebniswelt „Biosphäre“.

Die Organisation gemeinnütziger Einrichtungen – Strukturieren, Gestalten, Vorsorgen

Der fünfte Tag zeigt die Chancen und Risiken verschiedener Umstrukturierungsstrategien auf. Erkennen Sie anhand von Praxisbeispielen das große Potenzial zur betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Optimierung Ihrer Einrichtungsstruktur. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die Vor- und Nachteile der Rechtsformen, typische Fragen bei Umstrukturierungen sowie praxisnahe Hinweise zur Haftungsvermeidung.

Dr. Jörg Alvermann, 
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Partner, Streck Mack Schwedhelm, Köln

Die Organisation gemeinnütziger Körperschaften – Worauf ist zu achten?

  • Rechtsformwahl
  • Gestaltungsfragen
  • Besetzung und Vergütung der Organe
  • Stiftungsgestaltungen
  • Untergliederungen

Umstrukturierung und Gemeinnützigkeit – Gestaltung und Fallstricke

  • Ausgliederung von Geschäfts- und Zweckbetrieben
  • Holding und Gemeinnützigkeit
  • Steuerliche Risiken bei Kooperationen
  • Beteiligungsfragen
  • Organschaft

Haftungsrisiken und ihre Vermeidung

  • Steuerhaftung
  • Spendenhaftung
  • Vorstands- und Geschäftsführerhaftung gegenüber der NPO
  • Haftungsprivileg des Ehrenamts?
  • Compliance und Haftungsmanagement

Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie das von unseren Referenten ausgestellte Abschlusszertifikat „Der zertifizierte NPO-Manager“