ENERGIE-Akademie

Der zertifizierte Projektmanager Erneuerbare Energien

EUROFORUM AkademieDiese Veranstaltung hat bereits am 13. und 14. Mai 2013 in Düsseldorf stattgefunden!

Programm

Basiswissen der Erneuerbaren Energien

Montag, 13. Mai 2013

9.30–10.00
Frühstücksempfang

Der Markt für Erneuerbare Energien in Deutschland und Europa

10.00-12.00
Ziele, Nutzung und Potenziale der regenerativen Energien in Deutschland und Europa

  • Überblick über den Stand und die Herausforderungen des Ausbaus in Deutschland
  • Voraussetzungen für den Ausbau der Erneuerbaren in den wichtigsten europäischen Märkten
  • Investitionsbedarf zur Zielerreichung: Wie stark kommen welche Technologien?
  • Fördersysteme in Deutschland und Europa: Einspeisevergütung, Quotenmodell und Bonussystem
  • Harmonisierung der nationalen Fördersysteme: Der richtige Weg?
  • CO2-Vermeidungsstrategien/-kosten: Erneuerbare im Kontext des Klimaschutzes
  • Erneuerbare Energien und ihre Auswirkungen auf die Strompreise

Dr. Ralf Wissen, Geschäftsführer, r2b energy consulting GmbH, Köln

Gemeinsames Mittagessen [12.00–13.15]

Rechtsrahmen in Deutschland – Die wichtigsten Elemente des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2012

13.15–14.45
Das novellierte EEG 2012 – Grundprinzipien, Änderungen und Privilegien

  • Grundlagen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2012
  • Privilegien des Ökostroms: Anschluss-, Abnahme-, Übertragungs- und Vergütungspflichten der Netzbetreiber
  • Anlagenbegriff, Ausschließlichkeit und sonstige Grundprinzipien des EEG
  • Markt-, Netz- und Systemintegration
  • Vergütungsregeln im Überblick
  • Der Ausgleichsmechanismus und die Berechnung der EEG-Umlage

Dr. Alexander Dlouhy, LL.M., Rechtsanwalt und Partner, White & Case LLP, Düsseldorf

Pause mit Kaffee und Tee [14.45–15.15]

Vermarktungsoptionen von Strom aus Erneuerbaren Energien

15.15–16.30
Von der Einspeisevergütung zur Direktvermarktung – Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten!

  • Die fixen Einspeisevergütungen – Damit können Sie auf jeden Fall kalkulieren
  • Möglichkeiten der Direktvermarktung über das Grünstromprivileg
  • Die Marktprämie im Fokus
  • Nutzung der Flexibilitätsprämie zur bedarfsgerechten Einspeisung
  • Der Regelenergiemarkt als neue Option für regenerative Energien

Evgenia Franke, Analystin, r2b energy consulting GmbH, Köln

16.30-17.00
Lernzielkontrolle

Ende des ersten Moduls

Come Together

Im Anschluss an das erste Modul laden Sie EUROFORUM und das Innside by Melia Düsseldorf Derendorf herzlich zu einem Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, um die übrigen Teilnehmer besser kennenzulernen und um Ihr persönliches Netzwerk zu erweitern.

Standortentwicklung, Genehmigungen und Netzanschluss

Dienstag, 14. Mai 2013

Erfolgsfaktoren in der Projektierung von EE-Anlagen

9.00–10.30
Einleitung in den Projektentwicklungsprozess – Voraussetzungen für eine erfolgreiche Standortentwicklung

  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Projektierung von EE-Anlagen
  • Standortsuche und Vorprüfung: Hierauf bauen Sie Ihren Erfolg
  • Standortbewertung: Bewertungskriterien, Daten- und Infoquellen
  • Raumordnungsrechtliche Vorgaben: Von der Landesplanung zur Regionalplanung
  • Kommunales Planungsrecht im Fokus: Verhinderungsplanung, Windvorranggebiete, kommunale Flächennutzungspläne und Bebauungspläne

Dr. Jörg Fromme, Fakultät für Raumplanung, TU Dortmund, Dortmund

Pause mit Kaffee und Tee [10.30–11.00]

11.00–12.30
Projektentwicklung auf der grünen Wiese – Genehmigungsvoraussetzungen für eine erfolgreiche Standortentwicklung

  • Welche Bau- und Betriebsgenehmigungen sind erforderlich?
  • Was Sie bei der Beantragung der Bau- und Betriebsgenehmigungen beachten sollten!
  • Sicherstellung des Netzanschlusses
  • Netzplanung und Trassierung von Energieversorgungsleitungen
  • Trassierung von Energieversorgungsleitungen
  • Team Work oder alles aus einer Hand? Diese Partner sind unerlässlich

Timo Basteck, Geschäftsbereich Erneuerbare Energien & Umwelt, Fichtner GmbH & Co. KG, Stuttgart

Gemeinsames Mittagessen [12.30–13.45]

Anforderungen an den Netzanschluss und die Stromabnahme

13.45–15.15
So stellen Sie den Netzanschluss Ihrer EEG-Anlagen sicher

  • Pflicht zum Netzanschluss und zum Netzausbau
    • Ermittlung des Netzanschlusspunktes
    • Einspeisemanagement
  • Gegenseitige Informationspflichten beim Netzanschluss
  • Aktuelle Gerichtsentscheidungen zum Netzanschluss
  • Vorrangige Stromabnahme gemäß EEG
  • Einspeiseverträge: Notwendigkeit, Inhalte und kritische Klauseln

Dr. Florian-Alexander Wesche, Rechtsanwalt, White & Case LLP, Düsseldorf

Pause mit Kaffee und Tee [15.15–15.45]

Herausforderungen bei der Flächen- und Trassensicherung

15.45–16.30
Das Grundstück im Fokus der Begehrlichkeiten – Vertragsmanagement für Kauf und Pacht

  • Alternativen zur Grundstücksicherung: Kauf, Erbbaurecht, Pacht und Dienstbarkeit
  • Erstellung von Vorverträgen
  • Wichtige Klauseln und Stolpersteine
  • Die Bedeutung von Eintrittsklauseln für die Bankability bei Pachtverträgen
  • Besonderheiten bei der Trassensicherung: Wegerechte, Management mit den Grundstückseigentümern

Dr. Alexander Dlouhy

16.30–17.00
Lernzielkontrolle

Ende des zweiten Moduls [17.00]

Projektfinanzierung, Investitionsplanung und Ertragsberechnung

Montag, 3. Juni 2013

9.00–9.30
Frühstücksempfang

Finanzierungs- und Investitionsplanungen für EE-Projekte

9.30–11.45
Der Business Case muss stimmen! Worauf es bei der Finanzierungsund Investitionsplanung ankommt

  • Betrachtung des Cash-Flows über den gesamten Projekt-Lebenszyklus
  • Ertrags- und Kostenabschätzung: Fundierte Grundlagen als Voraussetzung für die Finanzierungszusage der Bank
  • Die Vor- und Nachteile bei der Gründung einer Betreibergesellschaft
  • Projektfinanzierung: Welche Faktoren sind für die Bankability unerlässlich?
  • Überprüfung der steuerlichen Anreize und Abschreibungsmodelle
  • Risiken im Zusammenhang mit Umsatzsteuer und Vorsteuer
  • Besteuerung von laufenden Ergebnissen (Entnahmen und Dividenden) und Abzugssteuern
  • Grunderwerbsteuer und andere Transaktionssteuern

Dr. Frank J. Matzen, Transaction Advisory Services, Ernst & Young GmbH WPG, Frankfurt/Main und
Dr. Florian Ropohl, Transaction Tax, Ernst & Young GmbH WPG, Hamburg

Gemeinsames Mittagessen [11.45–13.00]

Ertragsberechnung für Wind- und Photovoltaik-Projekte

13.00–14.45
Aktuelle Anforderungen an Ertragsgutachten, deren Zuverlässigkeit und Bewertung

  • Stand der Technik
  • TRG
  • IEC 61400-12-1
  • MEASNET
  • Komplexität des Standortes und davon abzuleitende Erfordernisse für eine Begutachtung
  • Zuverlässigkeit der Prognosen
  • Vergleich von Gutachten mehrerer Gutachter

Klaus Bergmann, Geschäftsführer, BBB Umwelttechnik GmbH, Weiden i.d. Oberpfalz

Pause mit Kaffee und Tee [14.45–15.15]

15.15–16.45
Zuverlässige Ertragsgutachten und Potenzialabschätzung – Damit sich Ihr PV-Projekt rechnet!

  • Grundlegende Anforderungen an ein Ertragsgutachten
  • Einfluss der Wetter- und Strahlungsdaten, Vergleich von Satellitendaten mit bodengebundenen Messungen
  • Langjährige Einstrahlungswerte an unterschiedlichen Standorten in Deutschland und Europa
  • Technische Faktoren der PV-Anlage: Was ist bei der Ertragssimulation zu beachten?
  • Unsicherheitsinformationen: Wie genau kann ein Ertragsgutachten sein, und wie sieht die Qualitätssicherung aus?

Christian Dürschner, Projektingenieur, Ing.-Büro für Alternative Antriebe und Erneuerbare, Erlangen

16.45–17.15
Lernzielkontrolle

Ende des dritten Moduls [17.15]

Get Together

Im Anschluss an das dritte Modul laden Sie EUROFORUM und das Novotel Düsseldorf City-West herzlich zu einem Umtrunk ein. Lassen Sie den Tag in entspannter Atmosphäre Revue passieren.

Errichtung und Betrieb von Wind-, PV- und Biomasse-Anlagen

Dienstag, 4. Juni 2013

Nötige Verträge für den Anlagenbau und -betrieb

9.00–10.15
Verträge über die Anlagenerrichtung und den Anlagenbetrieb

  • Vorbemerkungen zu Risikoprofil, Bankability und Vertragsstruktur
  • Projektenwicklungsvertrag
  • Verträge in der Errichtungsphase
    • Unternehmenseinsatzform und Bewältigung von Schnittstellen
    • Prüfungsschwerpunkte
  • Verträge in der Betriebsphase
    • Vertragsstruktur
    • Wartungsvertrag
  • Schnittstellen zwischen Anlagenerrichtung und Anlagenbetrieb
  • Leistungszusagen und Herstellergarantien

Ralph Busch, Rechtsanwalt, White & Case LLP, Düsseldorf

Auslegung von Biomasse-Anlagen – Auf die Wärmesenke und die Substratversorgung kommt es an!

10.15–11.45
Auslegung von Biomasse-Anlagen

  • Technische Grundlagen von Biomasse- Heizkraftwerken und Biogas-Anlagen
  • Substrate der Biogaserzeugung
  • Wärmenutzungskonzepte, Wärmepotenziale
    • Wärmeerlöse auf Basis anlegbarer Wärmepreise
    • Kosten der Wärmeverteilung
  • Das neue EEG und sonstige Rahmenbedingungen
  • Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten
  • Ertragsberechnung von Biogasanlagen
  • Einspeisung von Biomethan: Marktausblick, Anforderungen, Aufbereitung, Kosten

Oliver Donner, Leitender Berater, BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH, Aachen

Gemeinsames Mittagessen [11.45–13.00]

Bau und Betrieb von PV-Anlagen

13.00–14.30
Bau und Betrieb von PV-Anlagen

  • Ertragserwartung bei PV-Anlagen
  • Auslegung und Planung der PV-Anlage
  • Investitions- und Betriebskosten
  • Errichtungsphase, Qualität und Abnahme
  • Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung

Marco Wilke, 8.2 Ing.-Partnerschaft Obst & Ziemann, Hamburg

Pause mit Kaffee und Tee [14.30–15.00]

Der Blick auf die Windanlagentechnik

15.00–16.30
Analyse des technischen Anlagenkonzepts eines Windparks

  • Standortplanung: Anforderungen der Anlagentechnik, des Genehmigungsund Immissionsschutzrechtes
  • Netzanschluss: Wirtschaftliche und technische Aspekte
  • Auswahl der WEA-Anlagentechnik
  • Aspekte der technischen Vertragsgestaltung
  • CAPEX/OPEX: Investitions-, Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten
  • Bau: Qualitätssicherung
  • Betriebsführung: Ziele & Aufgaben einer technischen Betriebsführung

Oliver Thomas, Abteilungsleiter Planung und Projektentwicklung, BBB Umwelttechnik GmbH, Gelsenkirchen

16.30–17.00
Lernzielkontrolle

Ende der ENERGIE-Akademie [17.00]

Geprüftes Wissen!

Am Ende eines jeden Moduls findet eine Lernzielkontrolle statt. So weisen Sie Ihre neu erlangten Kenntnisse nach! Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den Qualifikationsnachweis der ENERGIE-Akademie.