EUROFORUM Intensivlehrgang in nur 4 Tagen

Der Regulierungs-Experte in der Energiewirtschaft

EUROFORUM IntensivlehrgangStets individuell buchbar.

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Bestimmen Sie, wo und wann Ihre Weiterbildung stattfindet!

Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Netzentgelte Strom und Gas und Qualitätsregulierung

10.00 Uhr
Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Lehrgangsunterlagen

10.30 – 14.00 Uhr
Netzentgelte Strom und Gas: Elemente, Erfahrungen und zukünftige Entwicklung

  • Grundprinzipien der Regulierung
  • Methoden der Preisregulierung
  • Internationaler Kontext
  • Aufbau und Determinanten der Anreizregulierung in Deutschland
  • Gesetzliche Vorgaben
  • Rolle und Aufgaben der Bundesnetzagentur
  • Formel zur Berechnung der Erlösobergrenze in Deutschland
  • Erläuterung der Komponenten
  • Kostenkomponenten und Kostenbeeinflussbarkeit
  • Effizienzvorgaben
  • Benchmarking und Abbau der Ineffizienzen
  • Inflation
  • Erweiterungsfaktor
  • Investitionsbudgets
  • Qualitätsfaktor
  • Regulierungskonto
  • Zeitplan der Anreizregulierung
  • Erste Ergebnisse der 1. Regulierungsperiode
  • Mögliche zukünftige Entwicklungen

Dr. Konstantin Petrov, Managing Consultant, Leiter Markt & Regulierung, KEMA Consulting GmbH
Dr. Daniel Grote, Consultant, KEMA Consulting GmbH

ca. 12.00 – 12.30 Uhr
Pause mit Kaffee und Tee

14.00 – 15.00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen

15.00 – 18.30 Uhr
Qualitätsregulierung

  • Warum Qualitätsregulierung?
  • Theoretische Grundlagen der Qualitätsregulierung
  • Internationale Erfahrungen
  • Rechtliche Grundlagen in Deutschland
  • Kenngrößen der Versorgungszuverlässigkeit
  • Erfassung der Versorgungsunterbrechungen
  • Aktuelle Festlegungen der BNetzA
  • Ausprägungen des Qualitätselements
  • Chancen und Risiken der Qualitätsregulierung
  • Wie kann der Netzbetreiber die Qualität beeinflussen?
  • Ausblick: Netzleistungsfähigkeit und Pönalen für Einzelereignisse
  • Mögliche zukünftige Entwicklungen

Dr. Wolfgang Nick, Principal Consultant, E-Bridge Consulting GmbH

ca. 16.30 – 17.00 Uhr
Pause mit Kaffee und Tee

ca. 18.30 Uhr
Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen
Am Ende dieses ersten Lehrgangstages laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen

Die Anreizregulierungsverordnung, Kompetenzen der Regulierungsbehörden und aktuelle Verfahrensfragen

8.00 – 11.30 Uhr
Die Anreizregulierungsverordnung: Anwendung und Auslegung durch die Regulierungsbehörden sowie die Gerichte

  • Anwendung und Auslegung der Anreizregulierungsverordnung durch die Regulierungsbehörden
  • Zwischen Unternehmen und den Regulierungsbehörden aufgetretene Differenzen
  • Beurteilung der streitigen Punkte durch die Gerichte
  • Änderungen in der Anwendung und Auslegung der Anreizregulierungsverordnung vor dem Hintergrund der Rechtsprechung⁄ inhaltliche Ergänzungen der Verordnung durch den Verordnungsgeber

Dr. Bianca Hofmann, Rechtsanwältin, Kermel | Kanzlei von Rechtsanwälten

ca. 9.30 – 10.00 Uhr
Pause mit Kaffee und Tee

ca. 11.30 – 12.00 Uhr
Pause mit Kaffee und Tee

12.00 – 15.45Uhr
Kompetenzen der Regulierungsbehörden und aktuelle Verfahrensfragen

  • Aufgaben der Regulierungsbehörden
  • Zuständigkeiten von Bundesnetzagentur und Landesregulierungsbehörden
  • Abgrenzung zur Tätigkeit der Kartellbehörden
  • Organisation der Bundesnetzagentur
  • Zusammenarbeit mit internationalen Behörden
  • Einleitung und Ablauf des Verfahrens vor den Regulierungsbehörden
  • Erste Erfahrungen im Rahmen der Entgelt- und der Anreizregulierung
  • Die „Leitfadenkultur“ von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur
  • Missbrauchsverfahren nach dem EnWG
  • Behördliche Auskunftsansprüche und Ermittlungsbefugnisse
  • Verfahrensrechte Dritter und Umgang mit Geschäftsgeheimnissen
  • Sanktionsmöglichkeiten der Regulierungsbehörden
  • Rechtsschutz gegen behördliche Maßnahmen

Dr. Cornelia Kermel, Rechtsanwältin, Kermel | Kanzlei von Rechtsanwälten

ca. 13.30 – 14.15 Uhr
Gemeinsames Mittagessen

15.45 Uhr
Ende

Die Lernpause nach diesem Lehrgangstag hilft Ihnen, das erlangte Wissen zu festigen!

Gleichbehandlungsprogramm von vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen und optimale Investitionsgestaltung

10.00 Uhr
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Lehrgangsunterlagen

10.30 – 14.00 Uhr
Gleichbehandlungsprogramm von vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen

  • Grundsätze des Gleichbehandlungsprogramms
    • Rechtliche Grundlagen, Gleichbehandlungsprogramm
    • Hinweise für de-minimis-Unternehmen, Jahresbericht
  • Gleichbehandlungsbeauftragter im Energieversorgungsunternehmen
    • Aufgaben und Kompetenzen, Pflichten
    • Organisatorische Einbindung
  • Umgang mit sensiblen und wirtschaftlich vorteilhaften Daten
    • Technisch-organisatorische Maßnahmen
  • Gleichbehandlungsbeauftragter in der täglichen Praxis
    • Schulungskonzept zur Sensibilisierung der Mitarbeiter
    • Umgang mit dem Betriebsrat
    • Beratungsaufgaben und Überwachungsaufgaben
    • Sanktionen, Berichtspflichten

Georg Kraft-Wölfel, Leiter Revision, Vattenfall Europe AG

ca. 12.00 – 12.30 Uhr
Pause mit Kaffee und Tee

14.00 – 15.00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen

15.00 – 18.30 Uhr
Optimale Investitionsgestaltung in der Anreizregulierung Strom und Gas

  • Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
    • Investitionsbedarf in Netzinfrastruktur: Altersstruktur, Investitionspflicht der Energieversorger, Versorgungssicherheit
    • Investitionshemmnisse unter Anreizregulierung: Effizienzvorgaben, Kostendruck, Markt- und Regulierungsrisiken
    • Investitionsfördernde Elemente der ARegV: Pauschalierter Investitionszuschlag, Erweiterungsfaktor, Investitionsbudget, Qualitätselement
    • Bedeutung des Basisjahres
  • Investitionsrechnungen, Investitionsbewertungen für Netzbetreiber
    • Kurzfr. Einsparung vs. langfr. effiziente Investitionsstrategien
    • Renditen von Netzinvestitionen
    • Auswirkungen auf Kostenbasis, Erlösobergrenzen und Effizienz
    • Effiziente Netzplanung
  • Optimale Investitionsstrategie
    • Investitionszeitpunkt: Regulierungsperiode, Basisjahr und technische Erfordernisse
    • Aktivierungspraxis, Kostenoptimierung
    • Optimale Finanzstruktur, langfr. optimale Investitionsplanung

Ralf Westermann, Berater, BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH

ca.16.30 – 17.00 Uhr
Pause mit Kaffee und Tee

ca. 18.30 Uhr
Auch am Ende des 3. Lehrgangstages laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein.

Anreizregulierung aus der Praxis eines Verteilnetzbetreibers

8.00 – 11.30 Uhr
Analyse, Bewertung, Planung und Prognose

  • Situationsanalyse und Bewertung
    • Wie ist der Ansatz der Anreizregulierung zu beurteilen?
    • Aktuelle Einschätzung der konkreten Regulierungsfolgen
    • Welche Konsequenzen ergeben sich für das eigene Unternehmen?
    • Die EnWG-Novelle 2011 und ihre Auswirkungen
  • Planung und Prognose
    • Welche Regulierungspraxis ist u. a. im Folgejahr zu erwarten?
    • Welche Prämissen ergeben sich für die zukünftige Planung?
    • Effizienz und Erlösobergrenze
    • Asset Management und Netzinvestitionen
    • Kosten- und Kapitalstruktur
    • Der Tod des Gasnetzausbaus – Erweiterungsinvestitionen in der Anreizregulierung

Mithun Basu, Geschäftsführer, ÜWAG Netz GmbH

ca. 9.30 – 10.00 Uhr
Pause mit Kaffee und Tee

ca. 11.30 – 12.00 Uhr
Pause mit Kaffee und Tee

12.00 – 15.45 Uhr
Strategien, Dimensionierung, Zukunftstechnologien und Wachstum

  • Strategieoptionen und Lösungsansätze für Verteilnetzbetreiber
    • Theorie und Praxis
    • Skalen- und Verbundeffekte im Netzbetrieb
    • Konzessionswettbewerb unter Verteilnetzbetreibern
    • Strategie oder Manie: Kooperationen⁄Allianzen⁄Fusionen
    • Dimensionierung einer Netzgesellschaft – „kleine“ oder „große“ Netzgesellschaft? Vor- und Nachteile in der Anreizregulierung
    • Dauerhaft nicht beeinflussbare Kosten und Personalnebenkosten
    • Netzpacht oder Netzeigentum? Auswirkungen in der Anreizregulierung
    • Spagat zwischen Kostendruck und Versorgungssicherheit
    • „Intelligente Netze“ und Elektromobilität – Relevanz für Verteilnetzbetreiber
    • Smart Meter in der Anreizregulierung

Carsten Neises, Prokurist und Leiter Regulierungsmanagement, regionetz GmbH

ca. 13.30 – 14.15 Uhr
Gemeinsames Mittagessen

15.45 Uhr
Ende des Intensivlehrgangs