EUROFORUM Intensivlehrgang in nur 4 Tagen

Der Zollexperte

Sicher im Zollrecht - erfolgreich im Außenhandel! EUROFORUM IntensivlehrgangStets individuell buchbar.

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Bei unseren individuellen Seminaren haben wir uns noch auf keinen Ort oder auf ein Datum festgelegt. Lassen Sie sich unverbindlich als Interessent/in für ein Thema aufnehmen und äußern Sie Wünsche, was Termin und Ort anbelangt. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Trainernetzwerk finden wir dann den Termin, der Ihnen am besten passt.

Programm

Mittwoch, 9. November 2011

Einfuhrabfertigung, Zolltarifrecht, Warenursprungs- und Präferenzrecht

Vormittag

Einfuhrabfertigung und freier Verkehr, Zolltarifrecht

  • Einfuhrabfertigung
    • Grundsätze
    • Verbringen von Waren ins Zollgebiet
    • Anmelden einer zollrechtlichen Bestimmung
    • Verbote und Beschränkungen
  • Freier Verkehr
    • Ablauf der Zollabfertigung, vorzulegende Unterlagen
    • Normalverfahren und vereinfachte Verfahren
    • Berechnung und Entrichtung der Einfuhrabgaben
    • Zolltarifliche und außertarifliche Zollbefreiungen
    • Besondere Verwendung, handelspolitische Maßnahmen
    • Verbrauchsteuern, Marktordnungswaren
  • Zolltarifrecht
    • Rechtsgrundlagen und Geltungsbereich
    • Aufbau und Tarifierungsvorschriften
    • Zolltarifsätze, -maßnahmen und -vergünstigungen
    • Erläuterungen zum Zolltarif, verbindliche Zolltarifauskünfte

Erik Brutscheidt, Hauptreferent Zollrecht, ThyssenKrupp AG

Nachmittag

Warenursprungs- und Präferenzrecht

  • Präferenzieller Ursprung
    • Präferenzabkommen der EG
    • Ursprungsregeln: Listenbedingungen, Toleranzregeln, Kumulierung, Draw-back-Verbot, etc.
    • Ausstellung von Präferenznachweisen
    • System der Lieferantenerklärungen
  • Nichtpräferenzieller Ursprung (IHK-Ursprung)
    • Vollständige Gewinnung oder Herstellung
    • Herstellung in zwei oder mehr Ländern: wesentliche Be- oder Verarbeitung
    • Ausstellung von Ursprungsnachweisen
    • Verbindliche Ursprungsauskünfte
  • „Made in“-Ursprung
    • Madrider Abkommen, Markengesetz, Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
    • Allgemeine Verkehrsanschauung
    • Wesentliche Bestandteile und bestimmende Eigenschaften
    • Aktuelle Rechtsprechung

Robert Böhm, Partner Indirect Tax, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen. Am Ende dieses ersten Lehrgangstages laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen. Das Crowne Plaza Wiesbaden lädt Sie zum Abschluss des ersten und des dritten Lehrgangstages herzlich zu einem Umtrunk ein.

Zeitplan für alle Lehrgangstage
Die Lehrgangstage beginnen um 9.30 Uhr und enden um 17 Uhr inklusive zweier Kaffeepausen und einem gemeinsamen Mittagessen.

Donnerstag, 10. November 2011

Zollwertrecht und Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung

Vormittag

Zollwertrecht

  • Das Zollwertsystem der EU
  • Die Zollwert-Ermittlungsmethoden
  • Transaktionswert-Methode
    • Voraussetzungen für die Anwendung der Methode
    • Ausschlusstatbestände
  • Hinzurechnungen
    • Provisionen
    • Umschließungs- und Verpackungskosten
    • Werkzeug- und Entwicklungskosten
    • Beförderungs- und Versicherungskosten
  • Abzüge
  • Zollwertanmeldung und Zollwertanmelder
  • Besonderheiten

Stefan Vonderbank, Zolloberamtsrat, Hauptzollamt Köln, Bundesstelle Zollwert

Nachmittag

Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung, einschließlich externem Versandverfahren

  • Zolllagerverfahren
  • Aktive Veredelung: Nichterhebungsverfahren und Zollrückvergütung
  • Umwandlungsverfahren
  • Vorübergehende Verwendung
  • Passive Veredelung
  • Externes Versandverfahren

Ewald Plum, Director of International Trade Law and Customs, H. C. Starck GmbH

Die Lernpause nach diesem Lehrgangstag hilft Ihnen, das erlangte Wissen zu festigen!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Zoll und Umsatzsteuer, Zollschuldrecht

Vormittag

Zoll- und Umsatzsteuer

  • Einfuhrumsatzsteuer: Entstehung und Bemessungsgrundlage
  • Abzug als Vorsteuer
  • Einfuhrumsatzsteuer-Befreiungen
  • Umsatzsteuer bei der Lagerung von Drittlandswaren: Verwahrung⁄Zolllager⁄Konsignationslager⁄Umsatzsteuerlager
  • Umsatzsteuer bei Veredelungsverkehren: Aktive und passive Veredelung
  • Umsatzsteuer bei sonstigen Zollverfahren
  • Umwandlungsverfahren
  • Versandverfahren⁄vorübergehende Verwendung

Alexander Thoma, Steuerberater, Fachberater für Zölle und Verbrauchsteuern, Partner Indirect Tax, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nachmittag

Zollschuldrecht, Rechtsschutz und Billigkeitsmaßnahmen

  • Zollschuldrecht
  • Tatbestände für die Entstehung der Zollschuld
  • Bemessung der Zollschuld
  • Erhebung des geschuldeten Abgabenbetrages
  • Entrichtung der Zollschuld, Erlöschen
  • Formelles Rechtsbehelfs- und Klageverfahren
  • Einspruchsverfahren
  • Klageverfahren
  • Revision beim Bundesfinanzhof
  • Vorläufiger Rechtsschutz
  • Erlass⁄Erstattung von Einfuhrabgaben nach Gemeinschaftsrecht
  • Ausblick auf die Regelungen des modernisierten Zollkodex

Herbert Kühle, Leiter des Fachbereichs Zölle, WTS Steuerberatungsgesellschaft mbH

Im Anschluss an den dritten Lehrgangstag laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.
Vertiefen Sie die gewonnen Erkenntnisse in entspannter Atmosphäre und tauschen Sie sich mit den Referenten und den anderen Teilnehmern über die Umsetzung in der täglichen Praxis aus

Das Crowne Plaza Wiesbaden lädt Sie zum Abschluss des ersten und des dritten Lehrgangstages herzlich zu einem Umtrunk ein.

Donnerstag. 8. Dezember 2011

Und wie läuft´s im Alltag? Rund um die Organisation des Zollbereichs

Vor- und Nachmittag

Organisation des Zollbereichs im Unternehmen 
Der zugelassene Wirtschaftsbeteiligte

  • Zollmanagement
  • Organisation des Zollbereichs im Unternehmen
  • Rahmenbedingungen und Schnittstellen
  • Gestaltung der Prozesse und Verfahren
  • Zentralisierung und Outsourcing
  • Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter
  • Bedeutung
  • Arten und Voraussetzungen
  • Rechtsfolgen
  • Organisation einer Außenprüfung
  • Arten und Rechtsgrundlagen
  • Vorbereitung und Durchführung
  • Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)

Jochen Schmidt, Partner Customs, PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft