Die Zukunft der Kabelnetze

Evolution der Netze, neue Geschäftsmodelle, Digitalisierung und Konnektivität der Geräte EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 24. bis 26. Januar 2012 in Köln stattgefunden!

Programm

Dienstag, 24. Januar 2012, Erster Konferenztag

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00–9.15
Begrüßung durch den Vorsitzenden der Jahrestagung
Univ.-Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, Lehrstuhl Telekommunikationswirtschaft, Universität Duisburg-Essen, Mercator School of Management

Was sind die Strategien der Kabelnetzbetreiber?

9.15–9.45
Wettbewerbsstatus und -trends im deutschen Breitbandkabelmarkt

  • Marktsituation Rundfunkverteilung und Triple Play über Kabel-(TV-)Netze
  • Positionen des Wettbewerbs
  • Fazit: Aktuelle Nachfrage- und Angebotstrends

Univ.-Prof. Dr. Torsten J. Gerpott

9.45–10.15
Innovative Dienste und kooperative Geschäftsmodelle – die Wachstumsstrategie von Unitymedia

  • Ein starkes Markenprofil als Orientierungspunkt in der digitalen Welt
  • HDTV, Video on Demand, Media Home Gateway: wo geht die digitale Reise hin?
  • Leistungsstarke Angebote für Geschäftskunden: was hat das Kabel zu bieten?

Lutz Schüler, CEO, Unitymedia

10.15–10.45
Mehrwertdienste und Dienstekonvergenz im Kabelgeschäft – Wie geht es weiter?
Martin Bilger,
CEO, pepcom GmbH

10.45–11.15
Pause mit Kaffee und Tee

11.15–12.30
Podiums- und Plenumsdiskussion:
Der Kabelmarkt am Wendepunkt

  • Kooperationen, Technologien und neue Prozesse – Was bewegt die Kabelbranche?
  • Wie bauen die Kabelunternehmen mit zusätzlichen Diensten wie Video-on-Demand, EPG, Catch-Up TV, 3D-Fernsehen sowie interaktive und hybride TV-Anwendungen ihre Führungsrolle weiter aus?
  • Ist der Fortschritt ein Rückschritt? – Neue Geschäftsmodelle mit Kabel CI+ Inhalten

Diskussionsteilnehmer:
Martin Bilger,
CEO, pepcom GmbH
Klaus Fuchs, Geschäftsführer TechniSat Digital S.A
Lutz Schüler, CEO, Unitymedia
Dietmar Schickel, Chief Commercial Officer und COO, Tele Columbus Gruppe
Jürgen Sewczyk, Unternehmensberater und Mitglied im Vorstand der Deutsche TV-Plattform
Klaus Steffens,
Leiter Distributionstechnik, ProSiebenSAT.1 Group
Theo Weirich, Geschäftsführer, wilhelm.tel GmbH
Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Torsten J. Gerpott

INTERVIEW
12.30–13.00
Pay-TV and cable operators – could it be love?
Brian Sullivan, CEO, Sky
Im Gespräch mit Werner Lauff, Unternehmensberater und Publizist
Das Interview findet in englischer Sprache statt.

13.00–14.00
Gemeinsames Mittagessen

IPTV, HD, Hybrid-TV, Video-on-Demand:
Welche Chancen ergeben sich für die Kabelbranche?

14.00–14.30
Video-on-Demand: Solutions and Opportunities for Monetizing
Philippe Stransky, Senior Vice President and Chief Architect, Nagravision SA,
Vortrag in englischer Sprache.

14.30–15.00
Any content any network any screen

  • Consumers want to enjoy video content and want a richer experience using their TV screens
  • They want combined experiences allowing them to navigate on one device that is best adapted for this
  • Consumers want convenient access: an aggregated view on all content available, wherever they are
  • A converged network and delivery platform is required

Nick Fielibert, CTO Cable, Digital Media and IPTV Business Service Provider European Markets, Cisco Systems
Vortrag in englischer Sprache.

15.00–15.30
Interaktive Unterhaltungs- und Informationsprodukte: Die Strategie der Mediengruppe RTL Deutschland

  • VoD und HbbTV-Produkte (z.B. RTL digitaltext, kochbar)

Dr. Marcus Dimpfel, Bereichsleiter Strategische Unternehmensentwicklung, Mitglied der Geschäftsleitung, Mediengruppe RTL Deutschland

15.30–15.45
Fragen an die Referenten und Diskussion

15.45–16.15
Pause mit Kaffee und Tee

INTERVIEW
16.15–16.45
Warum Entertain das bessere Fernseherlebnis ist
Dr. Christian P. Illek, Geschäftsführer Marketing, Telekom Deutschland GmbH
Im Gespräch mit Werner Lauff, Unternehmensberater und Publizist

16.45–18.00
Podiums- und Plenumsdiskussion:
Der analoge "Switch Off" auf dem Satelliten
30. April 2012: Konsequenzen und Herausforderungen

  • In welchen Netzen wird reanalogisiert, in welchen nicht?
  • Welche Boxen für die Aufrüstung von Röhrengeräten aber auch von Flachbildschirmgeräten werden gebraucht, z.B. für den SD-Empfang, HD+-Empfang der frei empfangbaren HD-Programme und dem HD-Empfang der verschlüsselten Programme?
  • Wie vereinbart sich dies mit Eutelsat?
  • Wie viel Slots braucht ein Fernsehempfänger bzw. eine Aufrüst-(Settop-)Box?

Welche Bedeutung werden Satellitenanbieter im Markt der Zukunft haben?
Eine Revolution am Himmel – Internet via Satellit?
Es diskutieren:
Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer, ASTRA Deutschland GmbH
Klaus Fuchs, Geschäftsführer, TechniSat Digital S.A.
Klaus Hofmann, Projektleiter, klardigital 2012
Heinz-Peter Labonte, Vorsitzender des Fachverbands für Rundfunkempfang und Kabelanlagen (FRK)
Christian Heinkele, Director TV and Content, Eutelsat visAvision GmbH
Klaus Steffens, Leiter für die Distributionstechnik, ProSiebenSAT.1 Group
Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Torsten J. Gerpott

18.00
Ende des ersten Konferenztages

Ab 18.30
Get-Together
Am Abend des ersten Konferenztages lädt Sie EUROFORUM herzlich zu einem Umtrunk ein. Lassen Sie den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen und nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit den anwesenden Referenten und Ihren Fachkollegen auszutauschen sowie neue Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

 

Mittwoch, 25. Januar 2012, Zweiter Konferenztag

8.30–9.00
Begrüßung mit Kaffee und Tee

9.00–9.15
Einleitung durch den Vorsitzenden
Univ.-Prof. Dr. Torsten J. Gerpott

Open Access in Glasfaserinfrastrukturen – Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Geschäftsmodelle und Regulierung

9.15–9.45
Zuckerbrot oder Peitsche: Regulierung der Kabelnetze?!

  • Status Quo der Regulierung der Kabelnetze
  • Sind weitere regulatorische Maßnahmen nötig?
  • Wie könnte eine Öffnung der Kabelnetze für Wettbewerber aussehen?
  • Welche Impulse könnten von einer Öffnung der Kabelnetze ausgehen?

Dr. Iris Henseler-Unger, Vizepräsidentin, Bundesnetzagentur

9.45–10.15
Open Access im Kabel – Geschäftsmodell der Zukunft?
Dr. Hans Konle, Sprecher der Geschäftsführung, NetCologne mbH

10.15–10.45
Open Access: Win-Win Szenarien mit heutigen DSL Betreibern
Dr. Stephan Zimmermann, Director Demand Management Wholesale & Technology Strategy, Vodafone D2 GmbH

10.45–11.00
Fragen an die Referenten und Diskussion

11.00–11.30
Pause mit Kaffee und Tee

11.30–11.50
HbbTV und MultiScreen – "The perfect match"

  • "Any Video from Any Source to Any Device in Any Network" – Kabelnetzbetreiber müssen sich mit ihren Angeboten und Geschäftsmodellen rasch darauf einstellen
  • MultiScreen Content Management Lösung für die Konvergenz der Netze
  • Bezahlinhalte werden aus jeder Quelle über IP-Netze im Wohnzimmer, auf Tablet-PCs oder mobilen Endgeräte bereitgestellt und zugleich mit Bezahlsystemen gekoppelt

Axel Sihn, Geschäftsführender Gesellschafter, Wilhelm Sihn Jr. GmbH & Co KG (WISI) und stellvertretender Vorsitzender des Fachverbandes Satellit & Kabel im ZVEI

11.50–12.10
HbbTV – die logische Verknüpfung von Broadcast und Broadband
Martina Rutenbeck, Geschäftsführerin, Eutelsat visAvision GmbH

12.10–12.30
Fragen an die Referenten und Diskussion

12.30 –13.30
Gemeinsames Mittagessen

Kabelnetze als Plattformen für TV-basierte Unterhaltungserlebnisse?

Moderation des Nachmittags: Werner Lauff

13.30 –14.00
Der OR F als modernes Multimediaunternehmen

  • Wie Fernsehen, Radio und Internet zusammenwachsen
  • ORF-TVthek – Die Video-on-Demand- und Livestream-Plattform des ORF
  • Neue Medien – Neue Technologien – Neue Verbreitungswege
  • Content is the king
  • Local stars versus global player

Thomas Prantner, Direktor für Online und neue Medien, ORF

14.00 –14.20
Video on Demand und Senderportale – eine erste Bilanz
Stefan Beberweil,
Bereichsleiter für das Produkt Management, Kabel BW GmbH & Co. KG

14.20 –14.40
Infokanäle – Next Generation

  • Welche Bedeutung haben Infokanäle als Marketinginstrument für Netzbetreiber?
  • Welche Möglichkeiten der Umsetzung und Gestaltung bieten Infokanäle?
  • Welche Trends der Branche werden auch für Infokanäle wegweisend sein?

Frank Apfel, Geschäftsführer, Apfel Programm Marketing GmbH & Co. KG

14.40 –15.00
Pause mit Kaffee und Tee

15.00 –15.20
Die Verbindung zwischen Social Communities und TV

  • Jeder zweite verkaufte Fernseher in Deutschland ist bereits Internet-fähig
  • Junge Nutzergruppen sind in Social Media mit ihren On-Demand-Video-Verlinkungen verankert und folgen weniger dem linearen Sendestrom
  • Ein Kampf zwischen Laptop und TV ist im Wohnzimmer entbrannt
  • Die programmbegleitende Verbindung von starken Internetmarken und dem TV-Bildschirm wird die Herausforderung sein, um die Relevanz des linearen TV-Programms in die Zukunft fortzuschreiben

Michael Stenberg, Partner Director Central & Eastern Europe, Yahoo!

15.20 –15.45
TV-Konvergenz in 2011: Social, on demand, connected
Jens Redmer,
Director Business Development, Google Europa

15.45–17.00
Podiums- und Plenumsdiskussion:
Hybrid und interaktiv: Neue Chancen für Netzbetreiber durch HDTV, 3D, Hybrid-TV, VoD?
Es diskutieren:

Frank Apfel, Geschäftsführer, Apfel Programm Marketing GmbH & Co. KG
Dr. Niklas Brambring, COO , Zattoo Europa AG
Stefan Beberweil, Bereichsleiter für das Produkt Management, Kabel BW GmbH & Co. KG
Thomas Prantner, Direktor für Online und neue Medien, ORF
Jens Redmer, Director Business Development, Google Europa
Michael Stenberg, Partner Director Central & Eastern Europe, Yahoo!
Moderation:
Werner Lauff,
Unternehmensberater und Publizist

17.00
Ende der Jahrestagung "Die Zukunft der Kabelnetze"

 

Donnerstag, 26. Januar 2012, Intensivseminar
 

HbbTV: Architektur, Marktstand und Geschäftsmodelle

Wollen Sie mehr über den neuen technischen Standard "HbbTV" erfahren, der die bislang getrennten Welten "Fernsehen" und "Internet" verbindet? Beschäftigen Sie sich bereits mit der Frage, wie sich der neue Standard gewinnbringend in Ihre unternehmerischen Überlegungen einbauen lässt? Oder ist HbbTV bereits in Ihrem Unternehmen etabliert und es stehen noch ungeklärte Detailfragen im Raum, zu deren Beantwortung Sie Unterstützung benötigen?
Dann nutzen Sie dieses Intensivseminar zu den Grundlagen von HbbTV.

1. Einführung

  • Hybrid TV als neues Marktsegment
  • Das HbbTV-Konsortium – Seine Partner und Ziele

2. Die Architektur des HbbTV-Systems

  • Funktionale Anforderungen
  • Überblick über den HbbTV-Standard
  • Integration von HbbTV in die DVB-Systemumgebung

3. Stand der Marktentwicklung

  • HbbTV-Dienste in Deutschland
  • HbbTV in den verschiedenen Verteilwegen: Satellit, Kabel, Terrestrik, IPTV
  • Verschiedene Geschäftsmodelle für HbbTV
  • HbbTV und SocialTV
  • Stand der Einführung von HbbTV in verschiedenen europäischen Ländern

Klaus Merkel, Institut für Rundfunktechnik (IRT)

Als Fachreferent im Sachgebiet "Plattformen für Rundfunkdienste" am IRT war Klaus Merkel maßgeblich an der Entwicklung des HbbTVStandards beteiligt. Ferner koordiniert er die HbbTV-Projekte am IRT und ist Mitglied in Arbeitsgruppen des HbbTV-Konsortiums, der EBU sowie von ARD und ZDF.