2. Euroforum-Konferenz

Zukunftskonzepte für den Fernwärmemarkt

EUROFORUM KonferenzDiese Veranstaltung hat bereits am 6. und 7. Juni 2011 in Berlin stattgefunden!

Programm

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00–9.15
Begrüßung durch Euroforum und den Vorsitzenden
Dirk Fieml, Vorstand, BBH Becker Büttner Held Consulting AG, Berlin

Von „Renaissance“ keine Rede mehr?! Wie es in Sachen Fernwärme weiter geht

9.15–9.45
Ausreichende Beachtung? Der Stellenwert von Fernwärme im Energiekonzept der Bundesregierung

  • Das Energie-Konzept der Bundesregierung und was zwischen den Zeilen zu Fernwärme steht
  • Die nächsten Schritte – Geplante Gesetzesvorhaben und ihre Umsetzung
  • Einbindung von Erneuerbaren Energien erwünscht!
  • Die Novelle des KWKG und die Auswirkungen für die Fernwärme

Franzjosef Schafhausen, Leiter der Unterabteilung KI I „Umwelt und Energie“, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin

9.45–10.15
Der Fernwärmemarkt aus wettbewerbsrechtlicher Sicht

  • Marktabgrenzung und Marktbeherrschung
  • Transparenz über Marktstrukturen und Preise
  • Die Sektoruntersuchung Fernwärme

Dr. Felix Engelsing, Abteilungsleiter 10. Beschlussabteilung, Bundeskartellamt, Bonn

Fragen und Diskussion [10.15–10.45]
Pause mit Kaffee und Tee [10.45–11.15]

Für eine nachhaltige Wärmeversorgung unerlässlich! Die strategische Bedeutung von Fernwärme

11.15–11.45
Ohne Fernwärme geht es nicht! Das Zusammenspiel von politischen Forderungen, gesetzlichen Rahmenbedingungen und praktischen Ansätzen

  • Fernwärme – Auch in Zukunft ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele!
  • Das Ausbaupotenzial der Fernwärmeversorgung richtig ermitteln!
  • Raumwärmebedarf und Fernwärmebedarf – Wie wirken sich Effizienz und Sanierung aus?
  • Die Rolle des Emissionshandels beim Ausbau der Fernwärme
  • Neues aus dem Regelwerk des AGFW: Nachweis des Primärenergiefaktors und des Deckungsanteils aus Erneuerbaren Energien nach EEWärmeG

Werner R. Lutsch, Geschäftsführer, AGFW e. V., Frankfurt/Main

11.45–12.15
Fernwärme-Strategie kundenorientiert entwickeln und Fördermöglichkeiten nutzen

  • Wo die Reise hingehen soll – Welche Rolle Fernwärme in der Unternehmensstrategie einnehmen kann
  • Der „Feind“ im eigenen Haus: Fernwärme in Konkurrenz zu anderen Energieträgern
  • Ökonomische und technische Grenzen der Fernwärme
  • CO2-Vermeidungskosten als Schlüsselfaktor für den Erfolg bei der Neukundenakquise
  • Auf dem Weg in eine virtuelle Welt: Die intelligente Verknüpfung von Strom und Wärme

Marcel Malcher, Partner Counsel, BBH Becker Büttner Held Consulting AG, Berlin

Fragen und Diskussion [12.15–12.45]
Gemeinsames Mittagessen [12.45–14.15]

14.15–14.45
Die Fernwärmeversorgung in Ballungszentren – Die Herausforderung an Rhein und Ruhr

  • Vorteil Ballungsräume: Nähe von Erzeugung und Verbrauch
  • Die Kundenstruktur in dicht besiedelten Gebieten
  • Optimierungspotenziale nutzen

Udo Wichert, Geschäftsführer, Evonik Fernwärme GmbH, Essen

Das Leid mit dem Preis — Wie man Fernwärmepreise rechtssicher berechnet

14.45–15.15
Wie macht man Fernwärmepreise?

  • Die Preisentwicklung bei Fernwärme und der Vergleich zu anderen Energieträgern
  • Preisbestandteile, Kostenentwicklung und Anlegbarkeit des Preises
  • Wie wird Fernwärme zu einem attraktiven Produkt?
  • Transparenz schaffen – Wie man den Kunden glücklich macht

Burkard Marré, Abteilungsleiter Großkundenmanagement, EVO Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach

Fragen und Diskussion [15.15–15.45]
Pause mit Kaffee und Tee [15.45–16.15]

16.15–16.45
Bitte Recht einfach – Preisänderungsklauseln und Vertragsgestaltung bei Fernwärmeprodukten

  • Wann ist ein Netz „nah“ und wann „fern“? Für die Fördermöglichkeiten entscheidend!
  • Preisanpassungsklauseln richtig formulieren! Welches sind klassische Angriffspunkte?
  • Die BGH-Urteile zu Fernwärmepreisen und Gaspreisen
  • Was Sie bei der Vertragsgestaltung beachten müssen
  • Das richtige Vorgehen bei behördlichen Anfragen

Dr. Cornelia Kermel, Rechtsanwältin, KERMEL | Kanzlei von Rechtsanwälten, Berlin

Fernwärmevertrieb — Mit der richtigen Strategie den Fernwärmekunden für sich gewinnen!

16.45–17.15
Fernwärme ist effizient! Und so wird sie noch grüner

  • Fernwärmeprodukte gestalten und verkaufen
  • Den großen Vorteil für die Umwelt als Vertriebsargument nutzen
  • Mehrproduktstrategie für die Fernwärme – Einbindung von Erneuerbaren Energien
  • Produktcharakteristika in den Vordergrund rücken – So sieht grüne Fernwärme aus

Roland Hellmer, Manager Geschäftsentwicklung, Vattenfall Europe Wärme AG, Berlin

Fragen und Diskussion [17.15–17.45]
Ende des ersten Konferenztages [17.45]

Zum Ausklang des ersten Konferenztages werden Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum weiteren Erfahrungsaustausch und lassen Sie den Tag in angenehmer Atmosphäre Revue passieren.

Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das Hotel Concorde Berlin herzlich zu einem Umtrunk ein.

9.00–9.15
Eröffnung des zweiten Konferenztages durch den Vorsitzenden
Dirk Fieml

Fernwärmenetze ausbauen und verdichten — Kosten im Blick behalten!

9.15–9.45
In Fernwärmenetze investieren – Wann und wo es wirtschaftlich ist

  • Bestandsaufnahme: Wie sieht das derzeitige Netz aus? Wo macht eine Netzverdichtung Sinn?
  • Neue Gebiete erschließen: Entscheidende Faktoren
  • Stärkere Integration von Erneuerbaren Energien – Was bedeutet das für das Fernwärmenetz?
  • Investitionsanreize schaffen! Markttreiber und Markthemmnisse beim Netzausbau
  • Technische und vertriebliche Herausforderungen beim Netzausbau

Dr. Ingo Kröpke, Leiter Erzeugung, Stadtwerke Bielefeld GmbH, Bielefeld

9.45–10.15
Effizienz macht auch vor Fernwärmenetzen nicht halt – Wie das Gesamtsystem optimiert werden kann

  • Das Gesamtsystem optimieren – Von der Ist-Analyse zum Konzept
  • Systemische Ansätze für Erzeugungs- und Netzkonzepte
  • Bestandsoptimierung und Sanierungsstrategien – Auf Entwicklungen reagieren können
  • Geht nicht, gibt's nicht! – Unkonventionelle Lösungen
  • Netzüberwachungssysteme – Mehr als nur Fehlersuche
  • Optimierte Planung und Bauausführung als Schlüssel für lange Lebensdauer

Dr. Andreas Schleyer, Vorstand, GEF Ingenieur AG, Leimen

Fragen und Diskussion [10.15–10.45]
Pause mit Kaffee und Tee [10.45–11.15]

Die Fernwärmequelle — Wo kommt die Wärme her?

11.15–11.45
Mehr Kraftwerke!
In den Ausbau der Fernwärmeerzeugung investieren

  • Wie man die Netze mit Wärme „füllt“
  • CO2-Emissionen vermeiden!
    Warum die Wahl des richtigen Brennstoffs entscheidend ist
  • Vorteil Erneuerbare! Die Integration auch in den Fernwärmemarkt
  • Kraftwerksbau ganz praktisch: Worauf zu achten ist

Manuel Lewalter, Regionalleiter, RWE Energiedienstleistungen GmbH, Schwalbach/Ts.

11.45–12.15
Abwärme aus der Industrie als dezentrale Energiequelle

  • Die Kooperation zwischen den Stadtwerken Homburg und der Michelin Reifenwerke GmbH
  • Abdampf aus dem Herstellungsprozess: Die Technik
  • Die Einspeisung ins Fernwärmenetz: So funktioniert es
  • Kälte aus Wärme – Wie kann sich die Energieversorgung eine innovative Technologie zu Nutze machen

Dr. Georg Schu, Geschäftsführer, ESI GmbH, Hallbergmoos

Fragen und Diskussion [12.15–12.45]
Gemeinsames Mittagessen [12.45–14.15]

Die Technik rund um die Fernwärme — Und welche Geschäftsfelder sich daraus ergeben

14.15–14.45
Wärmespeicherung: Wie es energietechnologisch und wirtschaftlich funktionieren kann

  • Stromspeicherung und Fernwärme – Wie es zusammenpasst
  • Ökonomisch sinnvoll?
  • Das Netz als Speicher – Fernwärme „intelligenter“ machen
  • Technologische Fortschritte in Sachen Wärmespeicherung

Dr. Eric Jennes, Geschäftsführer, 24/7Netze GmbH, Mannheim

14.45–15.15
Wärme zur Klimatisierung: Der Bedarf nach Kälte steigt!

  • Steigende Temperaturen führen zu wachsendem Klimatisierungsbedarf
  • Kälte aus Wärme: Ein innovatives Geschäftsfeld für Stadtwerke?
  • Technische Herausforderung an Fernkältesysteme: Wie funktionieren sie?
  • Wirtschaftlichkeit im Auge behalten! Was man bei der Realisierung beachten muss
  • Aktuelle Projekte und Erfahrungen bei der Umsetzung

Dr. Thorsten Urbaneck, Bereichsleiter Thermische Energiespeicher, Technische Universität Chemnitz, Chemnitz

Fragen und Diskussion [15.15–15.45]
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden [15.45–16.00]

Ende der Konferenz [16.00]