Zusatzversorgung 2012

Aktuelle Rahmenbedingungen und Praxisberichte zur Betriebsrente im öffentlichen und kirchlichen Dienst EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 22. und 23. November 2012 in Berlin stattgefunden!

Programm

Erster Veranstaltungstag
Donnerstag, 22. Novembe r 2012

Vorsitz:
Dr. Udo Niermann,

Leiter Geschäftsbereich Öffentlicher Dienst, Mercer Deutschland GmbH

9.30 – 10.00
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

10.00 – 10.15
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden der Jahrestagung

10.15 – 10.45
Themen der VBL-Zusatzversorgung 2012: Tarifvertragsänderungen, europäische Entwicklungen und neue Wege in der Kundenkommunikation

  • Neuberechnung der Startgutschriften und Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten
  • Aktuelles zu den Gegenwertverfahren
  • Europäische Perspektive: IORP, QIS und Weißbuch
  • Nutzung neuer Instrumente für die Kundenkommunikation: E-Government, Arbeitgeberportale, Online-Seminare

Richard Peters, Präsident, Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)

10.45 – 11.00 Fragen und Diskussion
11.00 – 11.30 Pause mit Kaffee und Tee

11.30 – 12.00
"Brüsseler Hürdenlauf" oder"Neues aus der europäischen Küche"

  • Unisex in der bAV? "Test-Achats" und die Folgen
  • Das "Weißbuch Rente" – Sicher, angemessen und nachhaltig?
  • Die Portabilitäts-Richtlinie – Alter Wein in neuen Schläuchen?
  • Solvency II, die Pensionsfonds-Richtlinie und das HBS (Holistic Balance Sheet) – Vorwärts immer, rückwärts nimmer?

Klaus Stürmer, Rechtsanwalt, Hauptgeschäftsführer Arbeitsgemeinschaft kommunale und kirchliche Altersversorgung (AKA) e. V.

12.00 – 12.15 Fragen und Diskussion

12.15 – 12.55
Gegenwert – Rechtliche Risiken und Nebenwirkungen

  • Gegenwert und BGH – Der aktuelle Stand
  • AGB-Kontrolle
  • Kartellrechtliche Aspekte
  • Sonstige Rechtsprechung der Instanzgerichte
  • Konsequenzen für die Gegenwertberechnung
  • Neue tarifvertragliche Entwicklungen

Dr. Johannes Schipp, Rechtsanwalt und Fachanwalt Arbeitsrecht, Tschöpe/Schipp/Clemenz

12.55 – 13.15 Fragen und Diskussion
13.15 – 14.15 Gemeinsames Mittagessen

14.15 – 15.00
PODIUMSDISKUSSION
"Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende" – Die Folgen des BGH-Urteils
Auch wenn der Ausgang des Verhandlungstermins im Pilotverfahren zu den von der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder bei Ausscheiden eines Arbeitgebers optierten Gegenwertforderung noch ungewiss ist, fest steht: Er wird für reichlich Gesprächs- und Diskussionsstoff sorgen.
Durch die Diskussion führt
Dr. Markus Deutsch, Rechtsanwalt und Partner, Dolde Mayen & Partner Rechtsanwälte

15.00 – 15.30
Zukunftsfeste Zusatzversorgung fern von Zwangskollektiven und fehlender Flexibilität

  • Basisinformationen zum System der Zusatzversorgung der EZVK
  • Gestaltungsspielräume im Wechselspiel von (kirchlichem) Arbeitsrecht, Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes und Satzungsrecht der Zusatzversorgung
  • Anpassungen im Bereich der Finanzierung
  • Flexibilisierung der Pflichtversicherung
  • EZVK Unterstützungskasse als Ergänzung des Angebots insbesondere zur Entgeltumwandlung
  • "Die Zusatzversorgung muss im Bereich der Kirche und Diakonie durch ihre Leistungsfähigkeit überzeugen."

Stephan Schulze Schwienhorst, Vorstandsvorsitzender, Evangelische Zusatzversorgungskasse (EZVK)

15.30 – 15.45 Fragen und Diskussion
15.45 – 16.15 Pause mit Kaffee und Tee

16.15 – 17.00
Aktuelles zu den steuerlichen Rahmenbedingungen der Zusatzversorgung

  • Aktuelle Gesetzgebung
    • Rentenreformpaket
    • Kombi-Rente
    • verbraucherfreundlicheres "Riestern"
  • Neues aus Rechtsprechung und Verwaltung
  • Aktualisierte BMF Schreiben zur betrieblichen Altersversorgung – unter anderem: Abgrenzung Alt-Neuzusage in der Zusatzversorgung, Reihenfolge der Beitragsberücksichtigung bei Kombination von Alt- und Neuzusage
  • Praxisfragen

Christine Harder-Buschner,
Regierungsdirektorin, Bundesministerium der Finanzen

Konkrete Fragen? Konkrete Antworten.
Sie haben konkrete Fallfragen an Frau Harder-Buschner? Dann mailen Sie uns diese doch bitte bis zum 1. November 2012. Unsere Expertin wird im Rahmen Ihres Vortrags gerne darauf eingehen. Ihre E-Mail zur Weiterleitung bitte an: Ass. jur. Friederike Rennen

17.00 – 17.30 Fragen und abschließende Diskussion

17.30 Ende des ersten Veranstaltungstages

ca. 18.30
Treffen zum gemeinsamen Abendessen
Seien Sie unser Gast und setzen Sie die Gespräche des Konferenztages in entspannter Atmosphäre fort. Es erwartet Sie ein interessanter Abend mit Kollegen im stimmungsvollen Restaurant Dressler – direkt auf dem Ku'damm elegen und nur wenige Schritte vom Hotel entfernt.

Zweiter Veranstaltungstag
Freitag, 23. November 2012

9.00 – 9.15
Empfang mit Kaffee und Tee

9.15 – 9.20
Begrüßung durch den Vorsitzenden
Dr. Udo Niermann

9.20 – 9.55
Sanierungsgeld – Rechtsfragen und Verfahren

  • Grundlagen für die Anforderung von Sanierungsgeld
  • Individualisierung der Sanierungsgeldberechnung seit 2006
  • Rechtliche Bedenken gegen die Wirksamkeit
    • AGB-rechtliche Inhaltskontrolle
    • Verfassungsrechtliche Bedenken
    • Härteregelung
    • Rückwirkende Neuberechnung für die Zeit vor 2006
  • Aktueller Stand der Rechtsprechung

Dr. Herbert Geisler, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof

9.55 – 10.10 Fragen und Diskussion

10.10 – 10.50
Ausstieg aus der VBL/ZVK – jetzt?

  • Finanzierung der Zusatzversorgung: kapitalgedeckt, teil-kapitalgedeckt und/oder umlagefinanziert
  • Motive einer Veränderung
  • Einfluss von gesellschaftsrechtlichen Veränderungen (Aus- und Eingliederungen, Fusionen)
  • Quantitative Aspekte möglicher (oder schon getroffener)
  • BGH-Entscheidungen zum Gegenwert
  • Einfluss des Sanierungsgeldes auf eine Veränderungsentscheidung
  • Eigenbeteiligung von Brutto oder Netto? – Aus der Sicht eines Arbeitgebers als Fiskus, eines sonstigen Arbeitgebers und des Versicherten
  • Alternative Versorgungsmodelle

Dr. Udo Niermann

10.50– 11.00 Fragen und Diskussion
11.00– 11.15 Pause mit Kaffee und Tee

11.15 – 11.45
Entgeltumwandlung im Umfeld von ZVK und VBL

  • Besonderheiten von branchenorientierten Versorgungswerken am Beispiel KlinikRente
  • Besonderheiten der Entgeltumwandlung im Umfeld der Zusatzversorgung
  • Erfahrungen bei der Umsetzung der Entgeltumwandlung bei Krankenhäusern
  • Ein Plädoyer für mehr Miteinander

"Die wachsenden Versorgungslücken für die künftigen Rentnergenerationen erhöhen die Bedeutung der Entgeltumwandlung."
Hubertus Mund, Geschäftsführer, Versorgungswerk KlinikRente

11.45 – 12.00 F ragen und Diskussion

12.00 – 12.30
Entgeltumwandlung im öffentlichen Dienst – "Möglichkeiten einer optimalen Gestaltung"

  • Aktueller Stand der steuerlichen Behandlung von Umlagen, AG-Beiträgen und Entgeltumwandlungen (§ 3 Nr. 56 EStG, § 3 Nr. 63 EStG)
  • Ist eine Differenzierung von Mitgliedern/ Beteiligten von umlagefinanzierten bzw. kapitalgedeckten Kassen erforderlich?
  • Auswirkungen von Entgeltumwandlungen bei den Arbeitgebern
  • Auswirkungen bei den Arbeitnehmern
  • Gestaltungsmöglichkeiten für eine "förderoptimierte" betriebliche Altersversorgung aus Entgeltumwandlung

Dieter Ververs, Dipl. Math., Aktuar DAV, Principal Central Consulting Support, Mercer

12.30 – 13.00 Abschließende Frage- und Diskussionsrunde

13.00 Ende der Jahrestagung und gemeinsamer Imbiss