Zusatzversorgung 2014

Aktuelle Rahmenbedingungen und Praxisberichte zur Betriebsrente im öffentlichen und kirchlichen Dienst EUROFORUM JahrestagungDiese Veranstaltung hat bereits am 4. und 5. November 2014 in Berlin stattgefunden!

Programm

Dienstag, 4. November 2014

9.00 – 9.30
Empfang mit Kaffee und Tee,
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.30 – 9.45
Begrüßung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden
Dr. Udo Niermann,
Leiter Geschäftsbereich Öffentlicher Dienst, Mercer Deutschland GmbH

9.45 – 10.30
Anforderungen an eine rechtswirksame Gegenwertregelung

  • Prüfungsmaßstäbe bezüglich Neumitgliedern, Altmitgliedern, ausgeschiedenen Mitgliedern
  • Abgeltungsmodell
    • Herausnahme Versicherter ohne erfüllte Wartezeit
    • Transparenz der Berechnungsgrundlagen
  • Stundungsregelung nach billigem Ermessen
    • Aufrechterhaltung des Schlusszahlungscharakters für Altmitglieder und ausgeschiedene Beteiligte
    • Keine Fehlbetragsabgabe für bereits ausgeschiedene Beteiligte
  • Erstattungsmodell
    • Keine Koppelung an den Aufbau eines Kapitalstocks
    • Insolvenzsicherung
    • Keine Verzinsung der Erstattungsleistungen für die Vergangenheit.
    • Sondersituation bereits ausgeschiedener Beteiligter.

Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Löwisch, Professor für Bürgerliches Recht, Wirtschafts-, Arbeitsund Sozialversicherungsrecht, Universität Freiburg; Rechtsanwalt, KRAUSSLAW

10.30 – 11.15 Praxisbericht
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Austrittsregeln bei VBL und ZVK`n

  • Gemeinsame Vorgaben durch den BGH
  • Gegenwert und Ausgleichsbetrag – Unterschiede früher und heute
  • Erstattungsmodell vs. Amortisationsmodell
  • Beteiligung bzw. Nichtbeteiligung an den Überschüssen bei VBL und ZVK
  • Die Insolvenzsicherung
  • Das "Damoklesschwert" der Rentenkürzungen

Dr. Udo Niermann

11.15 – 11.45
Fragen und Diskussion

11.45 – 12.15
Pause mit Kaffee und Tee

12.15 – 13.00
Wie hoch muss ein Gegenwert sein?

  • Warum eigentlich ein Gegenwert?
  • Wie setzt sich der Gegenwert zusammen?
  • Was sind die zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Prinzipien?

Dr. Sandra Blome, Partner, Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften, Ulm

13.00 – 14.30
Gemeinsames Mittagessen

14.30 – 15.00
Power-Talk: Zehn Fragen – Zehn Antworten zum Brennpunktthema Gegenwert
Der Vorsitzende, Dr. Udo Niermann interviewt
Dr. Markus Deutsch, Rechtsanwalt, Dolde Mayen & Partner

15.00 – 15.45
Wechsel der Aktion Mensch von der ZVK zur unmittelbaren Versorgungszusage

  • Der Arbeitgeber Aktion Mensch e. V.
  • Anstoß zur Überprüfung der betrieblichen Altersvorsorge
  • Alternativmodelle und Vergleichsberechnungen
  • Einbindung der Vereinsgremien, des Betriebsrats und der Mitarbeiter
  • Umsetzung durch Betriebsvereinbarung
  • Sonderregelung zum Versorgungsausgleich

Leif Droste, Rechtsanwalt und Justiziar, Aktion Mensch e. V.

15.45 – 16.30
Neue Entwicklungen bei den Ausscheidensregelungen der VBL

  • Urteile des OLG Karlsruhe vom 09.07.2014/andere aktuelle mündliche Verhandlungen
  • Leistungskürzungsrecht – echte Rückwirkung?
  • Alt-Lasten vor Beginn der Beteiligungsvereinbarung

Wilfried Kley, Verbandsgeschäftsführer, Kommunaler Arbeitgeberverband Schleswig-Holstein

16.30 – 17.15
VBL als Normadressatin des Kartellrechts – Kartellrechtliche Entwicklungen und Auswirkungen der Gegenwertentscheidungen des BGH vom 06.11.2013

  • Kartellrechtlicher Inhalt und Einordnung der Gegenwertentscheidungen des BGH (KZR 58/11 und 61/11)
  • Überblick über den Stand der Folgeverfahren zu offenen kartellrechtlichen Fragen (marktbeherrschende Stellung, etc.)
  • Folgen für die Auseinandersetzungen über die Gegenwerte
  • Auswirkungen auf andere Anbieter von Zusatzversorgungsleistungen
  • Folgen für andere Tätigkeitsbereiche von Zusatzversorgungskassen?

Dr. Martin Jäger, Rechtsanwalt, Bird&Bird LLP

17.15 – 18.00
Vergabe von Bonuspunkten – Anmerkungen aus aktuarieller Sicht

  • Entstehungsgeschichte: Altersvorsorgeplan 2001
  • Überschüsse in der Zusatzversorgung: Umlage vs. Kapitaldeckung
  • Entwicklung seit 2001: Spielverderber Zins & Biometrie
  • Rolle des Verantwortlichen Aktuars: Berechner oder Bewerter?
  • Finanzierung von Bonuspunkten: Von der Fiktion zur Realität
  • Ausblick: Wie geht es weiter?

Dr. Friedemann Lucius, Mitglied des Vorstands, Heubeck AG

Ab 18.30

Gemeinsame Abendveranstaltung

 

Sorriso – Agere GmbH
Kurfürstenstr. 76
10787 Berlin

Ihr Tagungshotel

Das Pullman Berlin Schweizerhof lädt Sie am Ende des ersten Veranstaltungstages ganz herzlich zu einem Umtrunk ein.

Mittwoch, 5. November 2014

9.30 – 10.00
Empfang mit Kaffee und Tee

10.00 – 10.45
Reaktionsmöglichkeiten einer kapitalgedeckten Zusatzversorgungskasse auf die Zinsschmelze am Kapitalmarkt

  • Wesen einer kapitalgedeckten Zusatzversorgungskasse
  • Vergleich der Finanzierungsverfahren
  • Deckungsrückstellung, Deckungsgrad und Deckungskapital
  • Bewertung und Zinsrisiko der Passiva
  • Anlagestrategie und ökonomischer Deckungsgrad

Dr. Claudia Leimkühler, Vorstand, Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK)

10.45 – 11.30
Entgeltumwandlung im aktuellen Umfeld

  • Lohnt sich die Entgeltumwandlung auch ab 2015 noch?
  • Besonderheiten im Umfeld von VBL und ZVK
  • Wie standardisierte Prozesse die Beteiligung erhöhen können

Hubertus Mund, Geschäftsführer, KlinikRente Versorgungswerk GmbH

11.30 – 12.00
Pause mit Kaffee und Tee

12.00 – 12.45
Entgeltumwandlung und Steuervorteile bei der Umlage, § 3 Nr. 56 EStG

  • steuerliche Rahmenbedingungen – das Zusammenspiel zwischen Entgeltumwandlung nach § 3 Nr. 63 EStG und steuerfreie Umlage nach § 3 Nr. 56 EStG
  • steuerliche Auswirkungen einer Entgeltumwandlung bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern
  • Lösungsansätze für eine optimale Gestaltung der Entgeltumwandlung

Dipl.-Mathematiker Dieter Ververs, Aktuar DAV, Prinzipal, Central Controlling Support, Mercer Deutschland GmbH

12.45 – 13.30
Aktuelle Entwicklungen bei der Besteuerung der öffentlichen Zusatzversorgung

  • Stand der Umsetzung der Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag
  • Rechtsprechung und wichtige Verwaltungsanweisungen mit Bezug zur bAV
  • Ausblick
  • Fragen aus der täglichen Praxis der Teilnehmer

Christine Harder-Buschner, Regierungsdirektorin Berlin, Spezialistin für bAV

13.30 – 14.00
Abschließende Frage- und Diskussionsrunde

14.00
Ende der Jahrestagung und gemeinsamer Imbiss