Zu Unrecht unter dem Radar – Interview mit Arie Wilder (auxmoney)

Was sind deine Erwartungen an die Veranstaltung?

Ich hoffe auf viele großartige Ideen und Produkte. Das Besondere an dem Event ist, dass man an nur einem Tag Einblicke in verschiedenste Branchen und Segmente erhält. Das macht das Programm extrem abwechslungsreich. Ich hoffe auch ein paar Newcomer kennenzulernen, die innovative Technologien entwickeln, aber bislang zu Unrecht unter dem Radar fliegen.

Was sind deine entscheidenden Schlüssel-Kriterien für die Beurteilung der Start-ups?

Das Produkt und die Gründer müssen überzeugen. Das Produkt muss ein echtes Bedürfnis der Kunden bzw. des Kooperationspartners adressieren und einen konkreten Mehrwert bieten. Nur dann hat es eine Chance. Bei Fintechs steht für mich im Mittelpunkt dabei immer die Frage, wie digitale Technologien die Finanz- und Versicherungswelt einfacher und effizienter machen können. Außerdem ist für eine solide Grundlage des Start-ups wichtig, dass klar erkennbar ist, was das eigentliche Business Modell ist.

Wie schätzt du die Akzeptanz von Start-ups aufseiten der etablierten Unternehmen in Deutschland ein?

Die Offenheit ist viel größer geworden, weil mehr und mehr etablierte Unternehmen die Chancen und Vorteile von solchen Kooperationen erkennen. Woran es noch mangelt, ist ein größerer Austausch. Jungen Start-ups fehlt oft der Zugang zu den etablierten Playern. Banken und Versicherer können die große Anzahl an Start-ups kaum überblicken und wissen häufig nicht, welche konkreten Lösungen Fintechs und Insurtechs für ihr Geschäft bieten. Das Pitch-Event ermöglicht ein Forum, in dem sich beide Seiten auf Augenhöhe begegnen und austauschen können.

 

Arie Wilder
COO und Mitglied der Geschäftsführung
auxmoney